{"id":687354,"date":"2026-01-02T09:46:10","date_gmt":"2026-01-02T09:46:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/687354\/"},"modified":"2026-01-02T09:46:10","modified_gmt":"2026-01-02T09:46:10","slug":"ermittler-suchen-was-war-der-ausloeser-des-brand-infernos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/687354\/","title":{"rendered":"Ermittler suchen: Was war der Ausl\u00f6ser des Brand-Infernos?"},"content":{"rendered":"<p>Crans-Montana (dpa) &#8211; W\u00e4hrend die Ermittler nach der Ursache f\u00fcr das verheerende Feuer im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana suchen, werfen Aufnahmen in sozialen Medien Fragen auf. Die nicht verifizierten Videoaufnahmen und Fotos sollen zeigen, wie Menschen in der Silvesternacht in dem betroffenen Lokal Champagnerflaschen in ihren H\u00e4nden halten, in denen Wunderkerzen stecken. Funken spr\u00fchen Richtung der dem Anschein nach mit Paneelen besetzten Decke und scheinen diese in Brand zu setzen.\u00a0<\/p>\n<p>Handys werden ausgewertet, G\u00e4ste sahen Spr\u00fchkerzen<\/p>\n<p>\u00abWie in jedem Fall wird in jede Richtung ermittelt\u00bb, sagte ein Schweizer Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Ob die Aufnahmen den Ermittlern bekannt seien, k\u00f6nne er nicht best\u00e4tigen, doch er gehe davon aus, sagte er am Freitagmorgen.<\/p>\n<p>Handys, die am Ungl\u00fccksort sichergestellt wurden, w\u00fcrden ausgewertet, hatte die Generalstaatsanw\u00e4ltin des Kantons Wallis, Beatrice Pilloud, am Donnerstagabend in einer Pressekonferenz mitgeteilt.<\/p>\n<p>Auch Augenzeugen berichteten \u00fcber Spr\u00fchkerzen. Der 19-j\u00e4hrige Nathan, der sich nach eigenen Angaben rechtzeitig aus der Bar retten konnte, erz\u00e4hlte der Schweizer Zeitung \u00abBlick\u00bb: \u00abEine Frau sa\u00df auf den Schultern einer anderen Dame. Sie hatte zwei Flaschen mit Wunderkerzen.\u00bb Sie habe die Spr\u00fchkerzen so hoch geschwenkt, dass sie die Decke ber\u00fchrt h\u00e4tten. Diese habe pl\u00f6tzlich Feuer gefangen, zitierte die Zeitung den jungen Schweizer.<\/p>\n<p>Identifizierung der Toten kann noch Tage dauern<\/p>\n<p>In der Silvesternacht waren bei dem Brand in einer Bar mit Hunderten zumeist jungen Feierenden etwa 40 Menschen ums Leben gekommen, 115 weitere wurden verletzt. Rund 80 von ihnen sollen sich Berichten zufolge im kritischen Zustand befinden. Die Ermittler gehen nach eigenen Angaben von einem Ungl\u00fcck und nicht von einem Anschlag aus. Die Identifizierung der Toten k\u00f6nne noch Tage dauern, sagte der Polizeisprecher der dpa. Ob Deutsche von dem Feuer betroffen sind, ist nach wie vor offen. Das Ausw\u00e4rtige Amt steht mit den Beh\u00f6rden in Verbindung.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden haben sich bislang nicht deutlich zur Ursache des Feuers ge\u00e4u\u00dfert. Die Kantonsregierung des Wallis schrieb in einer Mitteilung von einem \u00abFlashover\u00bb in der Bar &#8211; ein Brandph\u00e4nomen, das eine Brandschutzsachverst\u00e4ndige in der ARD mit einer Feuerwalze verglich.\u00a0<\/p>\n<p>Die meisten Schwerletzten sind zwischen 16 und 26 Jahren. Die Feuerkatastrophe gilt als einer der schlimmsten Unf\u00e4lle in der Geschichte der Schweiz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Crans-Montana (dpa) &#8211; W\u00e4hrend die Ermittler nach der Ursache f\u00fcr das verheerende Feuer im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana suchen,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":687355,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,2805,987,30,2280,8970,1209,4338,293,2281],"class_list":{"0":"post-687354","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-explosion","11":"tag-feuer","12":"tag-germany","13":"tag-jahreswechsel","14":"tag-muenster","15":"tag-nordrhein-westfalen","16":"tag-notfall","17":"tag-schweiz","18":"tag-silvester"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/687354","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=687354"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/687354\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/687355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=687354"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=687354"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=687354"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}