{"id":687445,"date":"2026-01-02T10:38:11","date_gmt":"2026-01-02T10:38:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/687445\/"},"modified":"2026-01-02T10:38:11","modified_gmt":"2026-01-02T10:38:11","slug":"silvesternacht-schwerstverletztes-kind-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/687445\/","title":{"rendered":"Silvesternacht: Schwerstverletztes Kind in Berlin"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Unfallmediziner in Berlin berichten von einem durch illegale B\u00f6ller schwerstverletzten Kind. \u00abWeitere 5 B\u00f6lleropfer wurden zu uns ins UKB gebracht. Darunter ein dramatischer Fall eines Kindes mit vermuteter Kugelbomben-Verletzung\u00bb, schrieb das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) in einem Post auf der Plattform X. Eine Hand des Kindes sei vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt, und am K\u00f6rper m\u00fcssten weitere tiefe Verletzungen versorgt werden. Zun\u00e4chst hatte der RBB berichtet.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Bereits im vergangenen Jahr war ein siebenj\u00e4hriger Junge in Berlin von einer Kugelbombe lebensgef\u00e4hrlich verletzt worden. Er wurde notoperiert. Zig Operationen folgten. Der Junge ist heute schwer gezeichnet und k\u00e4mpft um seinen Weg zur\u00fcck ins Leben.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Kugelbomben oder auch Feuerwerkskugeln enthalten verschiedene pyrotechnische Mischungen und k\u00f6nnen mehrere Kilogramm wiegen. Wegen der gro\u00dfen Menge an Explosivmasse und ihrer komplexen Funktionsweise sind die Kugeln in Deutschland nicht f\u00fcr den Allgemeingebrauch, sondern ausschlie\u00dflich f\u00fcr staatlich gepr\u00fcfte Pyrotechniker zugelassen. Der Name leitet sich von der kugelf\u00f6rmigen Form ab. Die mit den pyrotechnischen Mischungen gef\u00fcllte H\u00fclle erzeugt bei der Explosion Lichteffekte am Himmel.\n  <\/p>\n<p>            Brauchen \u00abPyrotechnikverbot f\u00fcr den Privatgebrauch\u00bb<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin fordert angesichts erneuter Feuerwerksexzesse zu Silvester ein B\u00f6llerverbot. \u00abWir brauchen ein Pyrotechnikverbot f\u00fcr den Privatgebrauch\u00bb, sagte Benjamin Jendro, Sprecher der GdP, im RBB-Inforadio. Es m\u00fcsse sich was an den Rahmenbedingungen ver\u00e4ndern. Sonst w\u00fcrde man in einem Jahr erneut \u00fcber schlimme Ausschreitungen sprechen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Jendro best\u00e4tigte, dass es in der vergangenen Silvesternacht ruhiger als noch im Vorjahr war &#8211; dennoch sei man immer noch weit entfernt von einem aus polizeilicher Sicht hinnehmbaren Zustand. \u00abWir k\u00f6nnen nicht von einer normalen oder friedlichen Silvesternacht sprechen\u00bb, sagte er. Es habe zahlreiche Angriffe mit B\u00f6llern, Batterien und Raketen auf Einsatzkr\u00e4fte gegeben. \u00abDas darf niemals Normalit\u00e4t werden.\u00bb\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Man erlebe als Polizist im Silvestereinsatz eine Szenerie, wo man von \u00fcberall beschossen werde, f\u00fchrte Jendro aus. \u00abDas macht nat\u00fcrlich auch was mit Menschen.\u00bb Es fehle an einer wirklichen Handhabe, um T\u00e4ter hart zu bestrafen und so andere potenzielle T\u00e4ter abzuschrecken. \u00abWir sind nicht vollzugsf\u00e4hig\u00bb, betonte er. Die Realit\u00e4t sehe so aus, dass viele T\u00e4ter nie eine Anklagebank sehen w\u00fcrden. Wenn dann mal einer verurteilt wird, gebe es \u00abdrei Stunden Brabbelkreis und Delfin-Therapie\u00bb.\n  <\/p>\n<p>            \u00abExistierende Gesetze anwenden\u00bb<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der Berufsverband Rettungsdienst \u00e4u\u00dfert Zweifel, ob Strafversch\u00e4rfungen f\u00fcr Angriffe auf Helfer abschreckend wirken. Es gebe bereits entsprechende Gesetze f\u00fcr hohe Strafen, die aber nicht angewendet w\u00fcrden, sagte der Verbandsvorsitzende Frank Flake den Zeitungen der Funke Mediengruppe \u00fcber die schon jetzt geltende Rechtslage.\u00a0Bis es zu Prozessen komme, dauere es Monate, manchmal Jahre, \u00abbis dahin ist das Geschehene schon fast vergessen\u00bb.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Das m\u00f6gliche Strafma\u00df, das schon jetzt bei bis zu f\u00fcnf Jahren liege, werde fast nie ausgereizt. \u00abDen Vorschlag, jetzt den Strafrahmen zu erh\u00f6hen, halte ich deshalb f\u00fcr wenig zielf\u00fchrend\u00bb, sagte Flake. \u00abEs w\u00fcrde reichen, wenn wir die existierenden Gesetze anwenden.\u00bb\n  <\/p>\n<p>            Bundesjustizministerium will h\u00e4rter vorgehen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Kurz vor Silvester hatte Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) den angek\u00fcndigten Gesetzentwurf zum besseren Schutz von Polizisten, Feuerwehrleuten und Rettungskr\u00e4ften vorgelegt. Er sieht h\u00e4rtere Mindeststrafen f\u00fcr Angriffe auf diese Personengruppen vor.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Laut Justizministerium soll es daf\u00fcr k\u00fcnftig Freiheitsstrafen von mindestens sechs statt wie bisher mindestens drei Monaten geben. In besonders schweren F\u00e4llen soll eine Mindeststrafe von einem Jahr statt wie bisher sechs Monaten drohen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Auch in dieser Silvesternacht kam es in etlichen St\u00e4dten in Deutschland wieder zu Angriffen auf Einsatz- und Rettungskr\u00e4fte. Allein in Berlin z\u00e4hlte die Polizei 35 verletzte Beamte, 2 davon so schwer, dass sie station\u00e4r in Krankenh\u00e4usern aufgenommen werden mussten.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Berlin<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Silvester<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Polizei<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Unfallmediziner in Berlin berichten von einem durch illegale B\u00f6ller schwerstverletzten Kind. \u00abWeitere 5 B\u00f6lleropfer wurden zu uns ins&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":687446,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,19184,60948,29,30,37205,121,8108,2239,2281,158599],"class_list":{"0":"post-687445","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-boeller","10":"tag-boellerverbot","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-kugelbombe","14":"tag-polizei","15":"tag-pyrotechnik","16":"tag-rbb","17":"tag-silvester","18":"tag-unfallkrankenhaus-berlin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115825076119724852","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/687445","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=687445"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/687445\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/687446"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=687445"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=687445"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=687445"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}