{"id":687560,"date":"2026-01-02T11:49:11","date_gmt":"2026-01-02T11:49:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/687560\/"},"modified":"2026-01-02T11:49:11","modified_gmt":"2026-01-02T11:49:11","slug":"frankfurt-main-dfb-frauen-2026-wm-quali-und-die-frage-nach-wuecks-vertrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/687560\/","title":{"rendered":"Frankfurt\/Main | DFB-Frauen 2026: WM-Quali und die Frage nach W\u00fccks Vertrag"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt\/Main (dpa) &#8211; Mit dem Schwung und den Lehren aus der EM und der Nations League gehen die deutschen Fu\u00dfballerinnen ins neue Jahr &#8211; der Fokus liegt auf der WM-Qualifikation. Bundestrainer Christian W\u00fcck will und muss die Entwicklung weiter konsequent vorantreiben, damit das Nationalteam bei der Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien um den Titel mitspielen kann. Bevor es sportlich f\u00fcr das Nationalteam 2026 losgeht, soll die Vertragssituation des Bundestrainers gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>\u00abGute Gespr\u00e4che fortsetzen\u00bb<\/p>\n<p>\u00abWir haben gemeinsam eine positive Bilanz des Jahres gezogen und die vergangenen Monate intensiv reflektiert. Zwischen Nia und mir besteht ein kontinuierlicher, vertrauensvoller Austausch\u00bb, sagte W\u00fcck der Deutschen Presse-Agentur \u00fcber DFB-Sportdirektorin Nia K\u00fcnzer. Der 52-J\u00e4hrige hatte die Frauen-Auswahl 2024 nach Olympia von Horst Hrubesch \u00fcbernommen, sein Vertrag ist bis Ende dieses Jahres g\u00fcltig.<\/p>\n<p>\u00abIm neuen Jahr werden wir mit frischer Energie und in gleicher Offenheit unsere guten Gespr\u00e4che fortsetzen und den Blick in die Zukunft richten\u00bb, erg\u00e4nzte W\u00fcck. Vieles spricht daf\u00fcr, dass der Verband seinen Vertrag vor der Anfang M\u00e4rz beginnenden WM-Qualifikation verl\u00e4ngern und die offene Personalie nicht l\u00e4nger mit sich herumschleppen wird. Zumal der DFB das Arbeitspapier von M\u00e4nner-Bundestrainer Julian Nagelsmann mit dem Argument der Planungssicherheit schon vor knapp einem Jahr vorzeitig um zwei Jahre bis 2028 ausgeweitet hatte.<\/p>\n<p>K\u00fcnzer erkl\u00e4rte zuletzt mehrfach zu W\u00fccks Zukunft: \u00abIch habe schon bei der EM\u00a0gesagt, nachdem wir den Umbruch eingeleitet haben: Im Moment gibt es keinen anderen Gedanken, als diesen Weg weiterzugehen.\u00bb<\/p>\n<p>Neues Gesicht und stabiles Ger\u00fcst<\/p>\n<p>W\u00fcck hat dem deutschen Team ein neues Gesicht gegeben, ihr ein stabiles Ger\u00fcst mit Torh\u00fcterin Ann-Katrin Berger, die erst mal weitermacht, Abwehrchefin Janina Minge, Mittelfeldlenkerin Sjoeke N\u00fcsken und den Angreiferinnen Klara B\u00fchl und Jule Brand verpasst, zudem Talente wie Carlotta Wamser oder Franziska Kett integriert.<\/p>\n<p>\u00abWir wollen den Weg, den wir eingeschlagen haben, konsequent weitergehen. Die Entwicklung unseres Teams steht dabei im Mittelpunkt\u00bb, sagte der fr\u00fchere Bundesliga-St\u00fcrmer \u00fcber die Auswahl um Kapit\u00e4nin Giulia Gwinn. \u00abDie ersten Schritte waren gro\u00df und f\u00fcr alle sichtbar, jetzt geht es um die Feinheiten, um die kleinen Details, die uns noch besser machen. Wir m\u00f6chten unsere Spielidee weiter verinnerlichen und den Spielerinnenpool dabei kontinuierlich erweitern.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>In diesem Jahr steht erstmals seit 2021 kein gro\u00dfes Turnier f\u00fcr die DFB-Frauen an, die WM-Qualifikation klar im Vordergrund. Los geht es am 3. M\u00e4rz in Dresden gegen Au\u00dfenseiter Slowenien. Weitere Gegner sind Norwegen und \u00d6sterreich &#8211; alles andere als der Gruppensieg mit dem direkten WM-Ticket w\u00e4re eine Entt\u00e4uschung. Wenn die Play-offs vermieden werden, h\u00e4tte die DFB-Elf noch zwei weitere Testspiele in diesem Jahr, um sich f\u00fcr die WM einzuspielen.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abK\u00f6nnen stolz auf die Mannschaft sein\u00bb<\/p>\n<p>Nach der Halbfinal-Teilnahme bei der EM in der Schweiz (0:1 gegen Spanien) und den beiden Nations-League-Finals gegen die Weltmeisterinnen (0:0\/0:3) bilanzierte W\u00fcck: \u00abWir k\u00f6nnen schon stolz auf die Mannschaft sein. Die Entwicklung geht definitiv in die richtige Richtung.\u00bb Gleichzeitig offenbarte sein Team immer wieder Abschlussschw\u00e4chen und ist auch spielerisch noch nicht da, wo W\u00fcck und seine Co-Trainerinnen Saskia Bartusiak und Maren Meinert es haben wollen.<\/p>\n<p>Zudem ist der Frauenfu\u00dfball im Land des FIFA-Weltranglisten-Dritten noch l\u00e4ngst nicht so aufgestellt, dass W\u00fcck bei seinen Spielerinnen die Qual der Wahl hat. Man habe schon gemerkt, \u00abdass wir auf der einen oder anderen Position noch nicht so top sind, wie wir es brauchen, um wirklich dann eben irgendwann diesen Pokal in der Hand zu halten\u00bb.<\/p>\n<p>Appell an die Bundesliga-Clubs<\/p>\n<p>Kein Wunder, dass sich der Chefcoach, der die m\u00e4nnliche U17 des DFB 2023 zum EM- und WM-Triumph gef\u00fchrt hatte, \u00abqualitativ hochwertige Spiele auf hohem Niveau\u00bb in der Bundesliga w\u00fcnscht: \u00abDavon profitieren am Ende auch die Spielerinnen und damit das Nationalteam. Nur gemeinsam k\u00f6nnen wir die Spielerinnen bestm\u00f6glich weiterentwickeln und die n\u00e4chsten Schritte gehen.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Mit der Gr\u00fcndung des Ligaverbandes durch die 14 Bundesligisten und dem Zuschlag f\u00fcr die EM 2029 in Deutschland haben die Clubs auch beste Voraussetzungen, ihren Sport weiter voranzutreiben &#8211; auch wenn es zwischen ihnen und dem DFB zuletzt gewaltig krachte. Weiter ist offen, ob die gemeinsam mit dem Verband geplante FBL GmbH noch zustande kommt.<\/p>\n<p>Heim-EM als \u00abriesige Chance\u00bb<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon wirft das Heimturnier in dreieinhalb Jahren seine Schatten voraus. \u00abDas ist eine riesige Chance \u2013 f\u00fcr den Frauenfu\u00dfball in Deutschland und damit f\u00fcr den Fu\u00dfball in Deutschland und f\u00fcr das ganze Land\u00bb, sagte W\u00fcck.<\/p>\n<p>Auch wenn der Bundestrainer an der Seitenlinie mitunter verzweifelt gestikuliert und zuletzt \u00f6ffentlich mangelnde Spielintelligenz bei seinen Fu\u00dfballerinnen beklagte: Es mache ihm \u00abunfassbar Spa\u00df, wie die M\u00e4dels Fu\u00dfball spielen\u00bb. Als Zeichen des Willens und der Leidenschaft steht beispielhaft das epische EM-Viertelfinale gegen Frankreich mit dem Sieg im Elfmeterschie\u00dfen.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abNoch nicht am Ende des Weges\u00bb<\/p>\n<p>\u00abWir haben es geschafft, im letzten Jahr mit unserer Art, Fu\u00dfball zu spielen, die Menschen zu begeistern\u00bb, sagte K\u00fcnzer. \u00abSicherlich sind wir noch nicht am Ende des Weges. Das sehen wir einfach, wenn wir gegen Mannschaften wie Spanien spielen.\u00bb<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Abschlussschw\u00e4che (\u00abWir werden daran arbeiten\u00bb) sagte Chelsea-Profi N\u00fcsken: \u00abWir haben uns gefunden als Mannschaft. Man merkt den Teamspirit, man merkt einfach diese Freude auf dem Platz auch und neben dem Platz vor allem. Wir haben einen superguten Schritt in die richtige Richtung gemacht und wir haben jetzt ein Jahr noch Zeit, fast zwei Jahre sogar, bis das n\u00e4chste Turnier kommt.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankfurt\/Main (dpa) &#8211; Mit dem Schwung und den Lehren aus der EM und der Nations League gehen die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":687561,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,481,2050,2051,3236,347,30,2052,2280,12830],"class_list":{"0":"post-687560","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-dfb","10":"tag-frankfurt","11":"tag-frankfurt-am-main","12":"tag-frauen","13":"tag-fussball","14":"tag-germany","15":"tag-hessen","16":"tag-jahreswechsel","17":"tag-nationalteam"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115825355315530855","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/687560","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=687560"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/687560\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/687561"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=687560"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=687560"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=687560"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}