{"id":687711,"date":"2026-01-02T13:13:12","date_gmt":"2026-01-02T13:13:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/687711\/"},"modified":"2026-01-02T13:13:12","modified_gmt":"2026-01-02T13:13:12","slug":"geht-nicht-ohne-strassen-aufzureissen-regelmaessig-baustellenaerger-in-muenchen-gruene-haben-eine-idee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/687711\/","title":{"rendered":"&#8222;Geht nicht, ohne Stra\u00dfen aufzurei\u00dfen&#8220;: Regelm\u00e4\u00dfig Baustellen\u00e4rger in M\u00fcnchen \u2013 Gr\u00fcne haben eine Idee"},"content":{"rendered":"<p>Sie waren eins der Aufreger-Themen 2025 f\u00fcr viele M\u00fcnchner: die vielen Baustellen in der Stadt. OB <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/person\/dieter-reiter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dieter Reiter<\/a> will das Thema anpacken &#8211; und auch andere im Rathaus machen sich viele Gedanken darum.<\/p>\n<p>Zum Beispiel die Gr\u00fcnen, die nun neue Ideen in die Debatte einbringen. So fordern sie in einem Stadtratsantrag, dass Telekommikationsunternehmen und Co. st\u00e4rker in die Pflicht genommen werden sollen, wenn sie Stra\u00dfen aufrei\u00dfen &#8211; und neue B\u00e4ume mit finanzieren sollen. Die AZ erkl\u00e4rt die Idee.<\/p>\n<p>Mehr Geld f\u00fcr B\u00e4ume trotz Haushaltsflaute: So soll es gehen<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen beantragen, dass die Stadtverwaltung einen konkreten Plan erarbeiten soll f\u00fcr einen neuen Fonds. In diesen sollen alle so genannten Spartentr\u00e4ger einzahlen, wenn sie Stra\u00dfen aufrei\u00dfen lassen m\u00fcssen, also etwa Telekommunikationsunternehmen oder auch die Stadtwerke, die immer wieder Leitungen verlegen. Die Gr\u00fcnen wollen diese nun mit erh\u00f6hten Abgaben f\u00fcr die Aufgrabungen st\u00e4rker in die Pflicht nehmen. Sie sollen in den neuen Fonds einzahlen &#8211; aus dem sie aber auch wieder Geld abrufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>So sollen sie mit den Baustellen auch gleich Verbesserungen im \u00f6ffentlichen Raum verbinden k\u00f6nnen, etwa neue Fu\u00dfg\u00e4ngerquerungen. Vor allem aber geht es den Gr\u00fcnen um mehr Gr\u00fcn, mehr B\u00e4ume. &#8222;Insbesondere die Stadtwerke und die Stadtentw\u00e4sserung\u201c sollen bei den Themen laut Stadtratsantrag eine Vorreiterrolle \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p><b>&#8222;In der Stadt tut sich was\u201c, sagt Gr\u00fcnen-Stadtrat Florian Sch\u00f6nemann<\/b> dazu der AZ, &#8222;und das bedeutet leider auch Baustellen. Wenn wir M\u00fcnchen f\u00fcr die Zukunft fit machen wollen, mit schnellerem Internet oder g\u00fcnstiger Fernw\u00e4rme, geht das nicht, ohne Stra\u00dfen aufzurei\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>Kosten-Beteiligung durch die Stadtwerke: &#8222;Das ist doch nur gerecht&#8220;<\/p>\n<p>Gleichzeitig seien die M\u00fcnchner aber &#8222;zu Recht genervt, wenn sie Umwege in Kauf nehmen m\u00fcssen\u201c. Deswegen m\u00fcssten auch private Bautr\u00e4ger ihre Bauvorhaben besser abstimmen, fordert der Gr\u00fcnen-Stadtrat, &#8222;damit gezielter gebuddelt wird. Und wir wollen, dass sie in einen Fonds einzahlen, wenn sie an M\u00fcnchens Stra\u00dfen wollen.\u201c Das sei doch &#8222;nur gerecht\u201c.<\/p>\n<p><b>Und die Idee eines Fonds habe doch noch einen Vorteil,<\/b> sagt er. &#8222;Unternehmen sind nur verpflichtet, die Stra\u00dfe so herzustellen, wie sie vorher war. Das ist ohnehin oft schwer m\u00f6glich.\u201c Durch den Fonds entst\u00fcnde ein Anreiz, die Stra\u00dfe gleich sch\u00f6ner zu machen, als sie zuvor war. &#8222;Wenn ein Bautr\u00e4ger mehr schattige B\u00e4ume, sichere Querungsm\u00f6glichkeiten und Gr\u00fcn mitbaut, solle er Geld aus dem Fonds daf\u00fcr bekommen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie waren eins der Aufreger-Themen 2025 f\u00fcr viele M\u00fcnchner: die vielen Baustellen in der Stadt. 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