{"id":687861,"date":"2026-01-02T14:35:16","date_gmt":"2026-01-02T14:35:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/687861\/"},"modified":"2026-01-02T14:35:16","modified_gmt":"2026-01-02T14:35:16","slug":"aus-dem-labor-an-die-front-was-hamburgs-hochschulen-von-der-helmut-schmidt-uni-trennt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/687861\/","title":{"rendered":"Aus dem Labor an die Front: Was Hamburgs Hochschulen von der Helmut-Schmidt-Uni trennt"},"content":{"rendered":"<p>Die Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t der Bundeswehr in Hamburg forscht f\u00fcr Projekte der R\u00fcstungswirtschaft und Sicherheitstechnologien, etwa zur Drohnenabwehr. Die gro\u00dfen \u201ezivilen\u201c Hochschulen in der Hansestadt hingegen versuchen, eine N\u00e4he zur Aufr\u00fcstung m\u00f6glichst zu vermeiden.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Drohnen verschiedener Gr\u00f6\u00dfen stehen im Labor, Bildschirme und allerlei Diagnoseger\u00e4te. Wissenschaftliche Mitarbeiter werten an ihren Computern Daten aus. An der Professur f\u00fcr Elektrische Messtechnik der Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t im Hamburger Stadtteil Horn entsteht Sicherheit. Die Netzwerfer-Drohne \u201eFalke\u201c wurde hier zwischen 2019 und 2023 entwickelt \u2013 damals haupts\u00e4chlich, um Flugh\u00e4fen besser gegen Drohnen abzuschirmen. Doch inzwischen tauchen die Mini-Helikopter \u00fcberall im Land dort auf, wo sie besser nicht fliegen sollten, vor allem \u00fcber kritischer Infrastruktur, \u00fcber Fabriken, Verkehrszentren und Kasernen. Mutma\u00dflich auch deshalb, weil Russland die g\u00fcnstig zu bauenden Spionageflieger im Zuge seiner \u201ehybriden Kriegsf\u00fchrung\u201c verst\u00e4rkt gegen Europa einsetzt.<\/p>\n<p>Professor Gerd Scholl, der das Team leitet, f\u00fchrt die Besucher durch die R\u00e4ume. Fast zur selben Zeit an diesem tr\u00fcben Dezembertag pr\u00e4sentiert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) im brandenburgischen Ahrensfelde die neu aufgestellte Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei. Sp\u00e4ter im Dezember wird Dobrindt in Berlin obendrein auch noch ein gemeinsames Drohnenabwehrzentrum der L\u00e4nderpolizeien und der Sicherheitsbeh\u00f6rden des Bundes er\u00f6ffnen, um der wachsenden Gefahr aus der Luft effektiv zu begegnen.<\/p>\n<p>Der \u201eFalke\u201c wird bei der Drohnenabwehr in Deutschland eine wichtige Rolle spielen \u2013 das Flugger\u00e4t f\u00e4ngt verd\u00e4chtige Drohnen in der Luft mit einem Wurfnetz ein, um sie zu stoppen und am Absturz zu hindern. \u201eDie wissenschaftlichen Grundlagen f\u00fcr die ,Netzwerfer\u2018-Drohne wurden in dem vom Bundesverteidigungsministerium gef\u00f6rderten Forschungsprojekt ,Falke\u2018 hier an der Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t gelegt\u201c, sagt Scholl. \u201eDas Unternehmen Argus Interception stellt diese Abfangdrohne jetzt im industriellen Ma\u00dfstab her. Im Rahmen eines Technologie- und Know-how-Transfers wechselten drei unserer Doktoranden zu Argus Interception.\u201c<\/p>\n<p>Scholl, der lange auch f\u00fcr den Elektronikkonzern Siemens gearbeitet hat, und seine derzeit acht wissenschaftlichen Mitarbeiter sind in den vergangenen Jahren immer tiefer in die Materie der Drohnenabwehr eingedrungen. \u201eWir erforschen derzeit gemeinsam mit der Deutschen Telekom, Ericsson und der ipoque GmbH M\u00f6glichkeiten, wie aus den Datenstreams im Mobilfunknetz Drohnen erkannt werden k\u00f6nnen, die m\u00f6glicherweise illegal \u00fcber das Mobilfunknetz gesteuert werden\u201c, sagt der Wissenschaftler, der in den 1990er-Jahren mit Auszeichnung promoviert hat. \u201eWir nutzen daf\u00fcr ein eigenes hochmodernes Stand-Alone-5G-Campus-Netzwerk, das wir unter anderem auch mit F\u00f6rderung der Europ\u00e4ischen Union \u00fcber das NextGenerationEU-Programm auf dem Gel\u00e4nde der Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t errichten konnten.\u201c Grundlage f\u00fcr die Forschungsarbeit sei auch das \u201edtec.bw\u201c-Projekt, in dessen Rahmen die beiden Universit\u00e4ten der Bundeswehr in Hamburg und M\u00fcnchen umfangreich finanziert werden.<\/p>\n<p>Mit Projekten wie diesen tragen die Hochschulen der Bundeswehr dazu bei, Waffen- und Sicherheitssysteme zu modernisieren, Deutschlands Wehrf\u00e4higkeit zu erh\u00f6hen \u2013 und auch dazu, Schwachstellen und Defizite im Verteidigungssystem rechtzeitig zu erkennen. \u201eAls unser Dienstherr erwartet die Bundeswehr nat\u00fcrlich, dass wir uns sp\u00e4testens seit der Zeitenwende st\u00e4rker einbringen\u201c, sagt in seinem B\u00fcro Professor Klaus Beckmann, der Pr\u00e4sident der Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t, der selbst Oberst der Reserve ist. \u201eIm Jahr 2020 wurde das Programm dtec.bw \u2013 Zentrum f\u00fcr Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr \u2013 aufgelegt. Allein im Rahmen dessen bekommen die beiden Universit\u00e4ten der Bundeswehr in Hamburg und in M\u00fcnchen zwischen 2020 und 2026 insgesamt 700 Millionen Euro zur Durchf\u00fchrung sicherheitsrelevanter Forschungsprojekte.\u201c<\/p>\n<p>Vergleichen k\u00f6nnen man die daraus stammenden 350 Millionen Euro f\u00fcr die Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t mit den 130 bis 140 Millionen Euro \u00f6ffentlichen Mitteln \u00fcber einen Zeitraum von vier Jahren f\u00fcr eine Exzellenzuniversit\u00e4t wie die Universit\u00e4t Hamburg: \u201eSchon daran sieht man, dass wir einen erheblichen Schub erhalten haben, speziell bei der sogenannten Dual-Use-Forschung\u201c, sagt Beckmann, \u201ebei Projekten also, die sich milit\u00e4risch wie auch zivil ausrichten lassen.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Universit\u00e4t der Bundeswehr mag R\u00fcstungsforschung selbstverst\u00e4ndlich erscheinen \u2013 an den \u201ezivilen\u201c Hochschulen in Hamburg hingegen ist die Besch\u00e4ftigung mit Kriegsger\u00e4t und den Systemen drumherum auch fast vier Jahre nach Russlands \u00dcberfall auf die Ukraine nicht willkommen. Die Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die Technische Universit\u00e4t Hamburg (TUHH) und die Universit\u00e4t Hamburg heben auf Anfrage von WELT AM SONNTAG hervor, die im Grundgesetz garantierte Freiheit von Forschung und Lehre stelle es jeder Professorin und jedem Professor frei, sich an R\u00fcstungsforschung zu beteiligen \u2013 oder eben auch nicht. Um die Besch\u00e4ftigung mit dem Milit\u00e4r zu verhindern, geben sich manche Hochschulen \u201eZivilklauseln\u201c, die wehrtechnische Forschungen ausschlie\u00dfen, die Universit\u00e4t Hamburg etwa an ihrer Fakult\u00e4t f\u00fcr Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften.<\/p>\n<p>Und auch der Allgemeine Studentenausschuss (AStA) engagiert sich bei vielen Themen und Debatten daf\u00fcr, dass die Universit\u00e4t nicht f\u00fcr die R\u00fcstungsforschung arbeitet. \u201eWir als AStA der Uni Hamburg wollen Lehre f\u00fcr gesellschaftlichen Fortschritt und Verbesserung des Zusammenlebens, nicht f\u00fcr die effizienteste Kriegsf\u00fchrung\u201c, hie\u00df es etwa in einer Stellungnahme im Sommer anl\u00e4sslich eines Bildungskongresses der Bundeswehr in Hamburg. \u201eDarum halten wir es f\u00fcr unerl\u00e4sslich, dass Forschung unber\u00fchrt von milit\u00e4rischen Zwecken, Interessen und unabh\u00e4ngig von milit\u00e4rischen Geldern passiert. Der AStA stellt sich gegen die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft und des Studiums.\u201c<\/p>\n<p>Die Technische Universit\u00e4t Hamburg hat keine allgemeine oder spezielle Zivilklausel und versucht, offensichtliche Projekte der R\u00fcstungsforschung mit anderen Mechanismen zu vermeiden, zum Beispiel mit dem \u201eAusschuss f\u00fcr ethische Fragestellungen\u201c. \u201eNat\u00fcrlich m\u00fcssen wir einen ordentlichen Diskurs dar\u00fcber f\u00fchren, ob alle deutschen Universit\u00e4ten fl\u00e4chendeckend R\u00fcstungsforschung betreiben sollen\u201c, sagt Professor Andreas Timm-Giel, Pr\u00e4sident der TUHH (siehe Interview unten). \u201eIch sehe das allerdings mit Sorge und bin immer mehr der Meinung, dass wir in Deutschland das Pendel \u00fcberschwingen lassen \u2013 von der Nicht-Milit\u00e4rforschung vergangener Jahrzehnte hin zu einer Debatte, bei dem wir explizit zur R\u00fcstungsforschung und Kriegst\u00fcchtigkeit aufgefordert werden.\u201c<\/p>\n<p>Die HAW wiederum hat eine Zivilklausel in die Pr\u00e4ambel ihrer Grundordnung gestellt. \u201eDer Umgang mit der Zivilklausel wird auch an unserer Hochschule rege und offen diskutiert. Wir verstehen die Zivilklausel dabei nicht als Verbotsklausel \u2013 das w\u00e4re mit der im Grundgesetz verankerten Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre auch gar nicht vereinbar\u201c, teilt die HAW mit. \u201eWir begr\u00fc\u00dfen daher eine offene, respektvolle Debatte \u00fcber die ethischen und politischen Rahmenbedingungen von Wissenschaft und Innovation. Die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen und ver\u00e4nderten Erwartungen an Forschung und Innovation zeigen, wie wichtig ein verantwortungsvoller gesellschaftlicher Dialog zu dieser Frage ist.\u201c<\/p>\n<p>Von der Universit\u00e4t Hamburg (UHH) hei\u00dft es: \u201eDie Hamburger Verfassung verpflichtet die Universit\u00e4t dem Frieden. Dieser Gedanke spiegelt sich auch im Leitbild der UHH als staatlicher Einrichtung wider. Forschung und Lehre orientieren sich am Leitbild einer humanen, demokratischen und gerechten Gesellschaft sowie am Einsatz von Wissenschaft und Bildung f\u00fcr eine friedliche und menschenw\u00fcrdige Welt.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich andere Hamburger Institutionen mit dem Thema schwertun, will die Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t ihr Netzwerk zur R\u00fcstungsforschung weiter ausbauen. Auf vielen Ebenen tauschen sich Professoren, Professorinnen und Studierende der Bundeswehrhochschule, die im milit\u00e4rischen Sicherheitsbereich einer Kaserne steht, mit den \u201ezivilen\u201c Hamburger Hochschulen aus. Auch an der Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t m\u00f6chte manch einer oder eine nicht f\u00fcr die R\u00fcstung forschen: \u201eIch habe Professoren, die durchaus nicht an solchen Projekten interessiert sind, und ich habe auch Kolleginnen und Kollegen, die die Bundeswehr aus einem sehr kritischen Winkel beleuchten\u201c, sagt HSU-Pr\u00e4sident Klaus Beckmann. \u201eDas ist die Freiheit von Forschung und Lehre, die unser Grundgesetz garantiert.\u201c Etwas wie eine Zivilklausel werde es an seiner Hochschule trotzdem nicht geben \u2013 denn die m\u00fcsste der Akademische Senat der HSU beschlie\u00dfen und sie in die Rahmenbestimmung der Universit\u00e4t hinein erg\u00e4nzen. Diese Bestimmung aber erl\u00e4sst das Bundesverteidigungsministerium.<\/p>\n<p>Der Volkswirtschaftler Beckmann will die St\u00e4rken der Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t noch besser mit dem Wissen der R\u00fcstungsindustrie im Norden und von Fachinstituten wie dem R\u00f6ntgenlaser-Zentrum Desy oder dem Deutschen Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt zusammenf\u00fchren. Das Vorbild daf\u00fcr ist die Universit\u00e4t der Bundeswehr in M\u00fcnchen, die mit zahlreichen Start-up-Unternehmen vernetzt ist und auch mit schnell wachsenden, j\u00fcngeren R\u00fcstungsunternehmen wie Quantum Systems oder Helsing. \u201eDer Freistaat Bayern hat eine jahrzehntelange Tradition in der Industrie- und Forschungsf\u00f6rderung. Man hat dort sehr fr\u00fch erkannt, dass man das kombinieren muss und hat auch \u00fcberhaupt gar keine Scheu, alle Kr\u00e4fte an einer Stelle zu konzentrieren\u201c, sagt Beckmann. \u201eWir Hamburger sind da ein St\u00fcck weit hinterher. Ich sehe ein Potenzial \u00fcber Hamburg hinaus im gesamten norddeutschen Raum \u2013 bis hin ins Baltikum.\u201c<\/p>\n<p>Auch Elektrotechnik-Experte Gerd Scholl sieht Chancen und die Notwendigkeit einer besseren Vernetzung \u2013 etwa zwischen den Beh\u00f6rden des Bundes und der L\u00e4nder. Die Netzwerfer-Drohne sei ein Beispiel f\u00fcr einen Wissenstransfer, der zur Sicherheit im \u00f6ffentlichen Raum beitrage \u2013 und der zudem wirtschaftlichen Wert schaffe, vor allem auch bei zivilen Anwendungen. \u201eDie Kollegen und Kolleginnen der Bundeswehr-Universit\u00e4ten\u201c, sagt der Professor, umgeben von Drohnen im Labor, \u201ek\u00f6nnten mit ihrer Expertise durchaus st\u00e4rker auch in Beschaffungsvorhaben des Bundes einbezogen werden.\u201c Milit\u00e4risch gehe es zum Beispiel um den Schutz des Luftraums, \u201eohne den etwa Panzerverb\u00e4nde schon heute nicht mehr operieren k\u00f6nnten\u201c. Doch dieselbe Drohnen-Technologie k\u00f6nne im zivilen Leben auch \u201ewertvolle Beitr\u00e4ge zum Beispiel in der Logistik leisten oder bei der schnellen Versorgung mit Medikamenten\u201c.<\/p>\n<p><b>Olaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. Er berichtet seit langer Zeit \u00fcber die R\u00fcstungswirtschaft im Norden und auch \u00fcber die Bundeswehr.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t der Bundeswehr in Hamburg forscht f\u00fcr Projekte der R\u00fcstungswirtschaft und Sicherheitstechnologien, etwa zur Drohnenabwehr. 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