{"id":6882,"date":"2025-04-04T05:35:19","date_gmt":"2025-04-04T05:35:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/6882\/"},"modified":"2025-04-04T05:35:19","modified_gmt":"2025-04-04T05:35:19","slug":"schaeden-in-wohnung-angerichtet-influencer-nach-raketenabschuss-in-berlin-vor-gericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/6882\/","title":{"rendered":"Sch\u00e4den in Wohnung angerichtet: Influencer nach Raketenabschuss in Berlin vor Gericht"},"content":{"rendered":"<p>                    Sch\u00e4den in Wohnung angerichtet<br \/>\n                Influencer nach Raketenabschuss in Berlin vor Gericht<\/p>\n<p>\t\t\t\t              02.04.2025, 11:27 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Am Silvesterabend schie\u00dft ein 23-J\u00e4hriger eine Rakete auf ein Berliner Wohnhaus. Der Feuerwerksk\u00f6rper landet im Schlafzimmer einer Familie. Sp\u00e4ter postet der Mann ein Video der Tat und versucht, sich ins Ausland abzusetzen. Jetzt beginnt der Prozess gegen ihn. <\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Abschuss einer Feuerwerksrakete in eine Wohnung am Silvesterabend in Berlin hat der Prozess gegen den 23-j\u00e4hrigen Tatverd\u00e4chtigen begonnen. Er habe die Rakete zielgerichtet auf das Mehrfamilienhaus in Neuk\u00f6lln geschossen, hie\u00df es in der Anklage, die zu Prozessbeginn verlesen wurde. Damit habe der Angeklagte zumindest billigend in Kauf genommen, dass ein Feuer entstehen k\u00f6nnte. Der Angeklagte schweigt bislang zu den Vorw\u00fcrfen. Sein Mandant werde im Moment keine Stellungnahme abgeben, sagte Verteidiger Axel Czapp.<\/p>\n<p>Die Rakete hatte ein Fenster durchschlagen und war im Schlafzimmer einer Familie explodiert, die sich im Nebenzimmer aufhielt. Nur der schnellen Reaktion eines Bewohners, der die \u00dcberreste der Rakete aus dem Fenster warf, sei es zu verdanken, dass kein Brand entstand, hie\u00df es in der Anklage. Durch die Rakete wurden in dem Schlafzimmer laut Staatsanwaltschaft Teile des Teppichs, der Tapete und der Bettdecke besch\u00e4digt. Verletzt wurde niemand. Wegen des beleuchteten Fensters habe der Angeklagte davon ausgehen m\u00fcssen, dass sich Menschen in der Wohnung befanden, so die Staatsanwaltschaft. <\/p>\n<p>Der Beschuldigte habe die k\u00f6rperliche Unterversehrtheit anderer Menschen seinem eigenen Interesse untergeordnet und aus purem Eigennutz gehandelt. Es sei dem Influencer, der ein Video der Tat in Onlinenetzwerken hochgeladen hatte, darum gegangen, m\u00f6glichst gro\u00dfes mediales Interesse zu erzeugen, erkl\u00e4rte die Staatsanwaltschaft. Er habe sich vom Tatort entfernt, ohne sich erkundigen, wie es den Bewohnern gehe. Am ersten Prozesstag wurden mehrere Videos des Angeklagten gezeigt. Auf einem befanden er und mehrere andere Menschen sich offenbar in der Wohnung des Mannes, in die die Rakete geflogen war. <\/p>\n<p>Der Bewohner sei um Vergebung gebeten worden, war dort zu lesen. Der Influencer, der nach eigenen Angaben pal\u00e4stinensischer Staatsangeh\u00f6riger ist, wurde am 4. Januar am Flughafen Berlin-Brandenburg festgenommen, als er ausreisen wollte. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Er ist wegen versuchter schwerer Brandstiftung, versuchter gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung und Sachbesch\u00e4digung angeklagt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sch\u00e4den in Wohnung angerichtet Influencer nach Raketenabschuss in Berlin vor Gericht 02.04.2025, 11:27 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6883,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30,153,984,1015,1584,505,2281],"class_list":{"0":"post-6882","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-influencer","12":"tag-international","13":"tag-justiz","14":"tag-kriminalitaet","15":"tag-prozesse","16":"tag-silvester"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114278074109375241","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6882","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6882"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6882\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6883"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6882"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6882"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6882"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}