{"id":688280,"date":"2026-01-02T18:25:13","date_gmt":"2026-01-02T18:25:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/688280\/"},"modified":"2026-01-02T18:25:13","modified_gmt":"2026-01-02T18:25:13","slug":"ist-der-leipzig-boom-vorbei-nach-hypezig-kommt-die-kalte-dusche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/688280\/","title":{"rendered":"Ist der Leipzig-Boom vorbei? Nach \u201eHypezig\u201c kommt die kalte Dusche"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Leipzig. Leipzigs Hoffnung ist so gro\u00df wie ein handels\u00fcblicher K\u00fchlschrank. So sehen die Quantencomputer aus, die Frank Schlichting und sein Team bei SaxonQ entwickeln \u2013 Rechner, die Aufgaben l\u00f6sen, f\u00fcr die herk\u00f6mmliche Computer viel zu lange rechnen m\u00fcssten. Schlichting, Co-Chef des Unternehmens, wei\u00df um die Bedeutung der Technologie \u2013 auch f\u00fcr den Standort: Um das Vierfache der jetzigen Gr\u00f6\u00dfe, sagt er, wolle man in den n\u00e4chsten drei Jahren wachsen. Das Besondere am Computer: Er ist mobil und l\u00e4sst sich bei Raumtemperatur betreiben. \u201eUnser Ziel in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren ist es, einen Quanten-Chip zu bauen\u201c, sagt Schlichting. Vom K\u00fchlschrank zur Grafikkarte.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Ein junges Unternehmen, das hoch hinaus will \u2013 f\u00fcr Leipzig k\u00f6nnte das wichtiger nicht sein. Denn der Boom der Ost-Metropole hat sich abgeschw\u00e4cht. Kamen Jobs und Zuzug in den vergangenen Jahren fast von allein, muss die Stadt jetzt mit Ideen wie dieser ein neues Kapitel schreiben. Sonst ziehen andere vorbei.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eLeipzig hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine der bemerkenswertesten Aufholgeschichten in Deutschland geschrieben\u201c, sagt Olaf Arndt, Leiter Regionen &amp; Standort und Projektleiter des Zukunftsatlas der Prognos AG. \u201eLange war die Stadt der Shootingstar des Ostens \u2013 \u201aHypezig\u2018 stand f\u00fcr Wachstum, Zuzug, Aufbruch.\u201c <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Sache ist nur die: Aufholgeschichten haben ein Ende. Und dann beginnt die schwierigste Disziplin: oben zu bleiben. Denn inzwischen geht es nicht mehr steil nach oben. Oder in den Worten von Arndt: \u201eDie gro\u00dfe Sturm-und-Drang-Phase ist vorbei.\u201c Wie ist es dazu gekommen? Und was folgt jetzt?<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Der steile Aufstieg<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Der Leipzig-Boom ist keine PR-Erfindung, sondern ein Ph\u00e4nomen, das sich an Zahlen ablesen l\u00e4sst. \u201eLeipzig hat sich \u00fcber viele Jahre hinweg nach vorn gearbeitet\u201c, sagt Prognos-Experte Arndt. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Zwischen 2014 und 2024 stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten laut Agentur f\u00fcr Arbeit von 241.000 auf rund 296.000 \u2013 ein Plus von 23 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt legte zwischen 2017 und 2022 um rund 20 Prozent zu. Auch die Einwohnerzahl wuchs rasant: Ende 2024 lebten in Leipzig rund 633.000 Menschen. Zehn Jahre zuvor waren es noch rund 80.000 Menschen weniger.<\/p>\n<blockquote><p>Leipzig hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine der bemerkenswertesten Aufholgeschichten in Deutschland geschrieben.<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"Quotestyled__Author-sc-q277fq-1 iQZobn\">Olaf Arndt<\/p>\n<p class=\"Quotestyled__AuthorDescription-sc-q277fq-2 hQAqgn\">Leiter Regionen und Standort<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Clemens Sch\u00fclke (CDU) ist Leipzigs Wirtschaftsb\u00fcrgermeister und wei\u00df, dass der Aufstieg der Stadt neben einem starken Mittelstand auch gro\u00dfen Ansiedlungen zu verdanken ist. Als tragende S\u00e4ule des Aufschwungs gilt die Automobilbranche: 2005 beziehungsweise 2002 er\u00f6ffneten BMW und Porsche ihre Leipziger Werke.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Automobil, Logistik, Gesundheit: Leipzig w\u00e4chst rasant<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Nicht zu vergessen ist der Logistiksektor. Die Branche \u201ehat den Aufschwung am Arbeitsmarkt ma\u00dfgeblich getragen. Mit ihr haben wir die Massenarbeitslosigkeit nach der Wende \u00fcberwunden\u201c, sagt Sch\u00fclke.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Parallel wuchsen Gesundheits- und Sozialwesen, IT, Dienstleistungen und Bildung. Der Anteil ausl\u00e4ndischer Besch\u00e4ftigter stieg in den vergangenen zehn Jahren von 3,1 Prozent auf 10,8 Prozent. Frederic Schulze, Sprecher der Agentur f\u00fcr Arbeit in Leipzig, erkl\u00e4rt: \u201eOhne Zuwanderung w\u00e4re das Besch\u00e4ftigungswachstum der letzten Jahre in Leipzig in vielen Branchen nicht m\u00f6glich gewesen.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"\u201eLange hatten wir eine sehr komfortable Lage\u201c: Leipzigs Wirtschaftsb\u00fcrgermeister Clemens Sch\u00fclke.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/TI55G6336ZHT5N55XJ52IZX6ZA.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eBoom\u201c, das bedeutete im Grunde: Neue Autos am Stadtrand, Pakete am Flughafen, dazu eine lebenswerte Stadt mit dynamischer Kreativszene, die junge Leute anzog und damit auch Unternehmen.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eLange hatten wir eine sehr komfortable Lage\u201c, sagt Clemens Sch\u00fclke: \u201eGute Besch\u00e4ftigung, starke Wertsch\u00f6pfung, verl\u00e4ssliche Gewerbesteuer \u2013 eine Kombination, von der viele St\u00e4dte tr\u00e4umen.\u201c Inzwischen ist klar: Der Wind hat sich gedreht.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die harte Realit\u00e4t <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">In St\u00e4dte-Rankings hat Leipzig zuletzt Boden verloren. Der j\u00fcngste Prognos-Zukunftsatlas zeigt: Von Rang 104 in 2019 ist Leipzig auf Rang 152 im Jahr 2025 zur\u00fcckgerutscht. Mit dem Ranking vergleicht das Institut die Zukunftsfestigkeit der deutschen Regionen.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Arndt warnt davor, das dramatischer zu lesen, als es ist: \u201eEin einzelner Rangrutsch ist nie isoliert zu betrachten.\u201c Leipzig bleibe \u201eeine der dynamischsten Gro\u00dfst\u00e4dte Deutschlands\u201c. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Den R\u00fcckgang um fast 50 Pl\u00e4tze erkl\u00e4rt der Experte zum einen mit der gesamtwirtschaftlichen Abk\u00fchlung. In einer hochvernetzten Region wie Leipzig, die noch dazu auf eine starke Autoindustrie angewiesen ist, werde das sofort sichtbar.<\/p>\n<p>Andere St\u00e4dte legen h\u00f6heres Tempo vor<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Zudem erlebt Deutschland grundlegende wirtschaftliche Verschiebungen: St\u00e4dte wie Mainz profilieren sich mit der Biotechnologie, Dresden mit den Chipfabriken. Regionen wie diese, so Arndt, \u201elegen derzeit einfach ein noch h\u00f6heres Tempo vor.\u201c<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wirtschaftsb\u00fcrgermeister Sch\u00fclke spricht von einer \u201ekalten Dusche\u201c, die Leipzig erwischt habe. Die Rahmenbedingungen seien rauer geworden: \u201eWir sehen einen Einbruch der Gewerbesteuer, mehr Insolvenzen, mehr Arbeitslose und die Automobilbranche ger\u00e4t unter Druck.\u201c Die gute Nachricht: Laut Sch\u00fclke steht der Mittelstand in der Krise \u201eerstaunlich stabil da\u201c. Die Stadt muss unterdessen drastisch sparen \u2013 das hinterl\u00e4sst Spuren. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Porsche-Werk in Leipzig: Die Automobilbranche ger\u00e4t unter Druck.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/TNQHBGDY7BASVPWJYRVSFX3XGA.jpeg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Gleichzeitig zeigt sich laut Experte Arndt, \u201edass Leipzig in innovativen Zukunftsbereichen noch nicht stark genug performt, um im bundesweiten Wettlauf weiter nach vorn zu sprinten.\u201c<\/p>\n<p>Was dem Standort zu schaffen macht<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Au\u00dferdem fallen heute mehrere Schwachpunkte st\u00e4rker ins Gewicht als vor wenigen Jahren: Laut Prognos berichten Unternehmen von langen Verwaltungsprozessen und Genehmigungsverfahren, was Investitionen verlangsamt. In Bereichen wie nachhaltige Infrastruktur und verf\u00fcgbaren Fl\u00e4chen entst\u00fcnden Engp\u00e4sse, die Wachstum erschwerten.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Auch die Ausbildungs- und Fachkr\u00e4ftesituation hat sich ver\u00e4ndert. Die Besch\u00e4ftigung liegt weiter auf hohem Niveau, w\u00e4chst aber deutlich langsamer als in der Boomphase vor 2020. Laut Arbeitsagentur-Sprecher Frederic Schulze zeigen mehrere Indikatoren eine Abschw\u00e4chung \u2013 darunter eine steigende Arbeitslosigkeit. \u201eDer Leipziger Arbeitsmarkt steht aktuell nicht unter Abbaudruck, sondern unter Anpassungsdruck\u201c, sagt Schulze. Pr\u00e4gend sei derzeit vor allem eine zur\u00fcckhaltende Einstellungspolitik der Unternehmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"100 Hektar Platz f\u00fcr Ansiedlungen: An der Radefelder Allee im Leipziger Norden soll ein neues Industriegebiet entstehen.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/OY76VLS2QRHRBGUFRB5TBM7IVQ.jpeg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die gute Nachricht: Die Weichen f\u00fcr ein neues Kapitel Wachstum sind gestellt. Experte Arndt betont: \u201eJetzt braucht es vor allem gezielte Impulse.\u201c<\/p>\n<p>Was jetzt passieren muss<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Leipzig hat noch immer St\u00e4rken, von denen andere St\u00e4dte nur tr\u00e4umen k\u00f6nnen: die enorme Anziehungskraft auf junge Menschen, die gro\u00dfe Hochschul- und Forschungslandschaft, eine vielseitige Kultur und hohe Lebensqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">F\u00fcr die kommenden Jahre wird es entscheidend sein, ob es der Stadt erstens gelingt, die Innovationskraft hochzufahren. Der Transfer in die Wirtschaft m\u00fcsse \u201edeutlich mutiger, schneller und verbindlicher\u201c organisiert werden, meint Prognos-Forscher Arndt. Zweitens r\u00e4t er der Stadt, massiv in Qualifikation zu investieren. Drittens brauche Leipzig eine handlungsf\u00e4hige Fl\u00e4chen- und Standortpolitik. \u201eTechnologieunternehmen, wachsende Industriebetriebe und kreative Start-ups ben\u00f6tigen R\u00e4ume, Infrastruktur und gute Bedingungen\u201c.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"SaxonQ-Chef Frank Schlichting: Das Unternehmen will in Leipzig bleiben.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/UN255AH2IFCDRFVN4OXRED3LQA.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die gute Nachricht ist: Leipzig ist keineswegs planlos. In den Lebenswissenschaften sieht die Stadt ein Standbein f\u00fcr die Zukunft. Beobachten l\u00e4sst sich das an der Alten Messe, wo sich auf dem BioCity Campus in den vergangenen Jahren zahlreiche Start-ups, Unternehmen und Forschungsinstitute angesiedelt haben und mit Halle 12 derzeit f\u00fcr 60 Millionen Euro ein Innovationszentrum entsteht. Auch in Greentech und der Digitalwirtschaft sieht die Stadt Chancen: Die Halle 7 auf der Baumwollspinnerei entwickelt sich zu einem Digital Hub. \u201eDas sind unsere Beitr\u00e4ge, damit aus Ideen Gesch\u00e4ftsmodelle werden\u201c, erkl\u00e4rt Wirtschaftsb\u00fcrgermeister Sch\u00fclke. Am Flughafen Leipzig\/Halle hat die Region zudem die M\u00f6glichkeit, gro\u00df zu denken: Hier wird ein 100 Hektar gro\u00dfes Industriegebiet f\u00fcr Zukunftsbranchen entwickelt. \u201eIch kann mir durchaus vorstellen, dass dort eines Tages ein gro\u00dfer Pharmahersteller produziert \u2013 oder ein Robotik-Unternehmen\u201c, sagt Sch\u00fclke. Baureif ist die Fl\u00e4che aber noch nicht.<\/p>\n<p>Warum es auf innovative Unternehmen ankommt<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Eine gro\u00dfe Bedeutung kommt in Zukunft jungen, wachsenden Unternehmen wie SaxonQ zu. Es braucht, das wei\u00df auch Clemens Sch\u00fclke, diese Innovationen: \u201eInnovation im Team schafft neue Gesch\u00e4ftsmodelle, neue Waren oder Dienstleistungen, neue Arbeitspl\u00e4tze \u2013 und am Ende auch neue Gewerbesteuer. Das ist der Clustereffekt, um den wir k\u00e4mpfen.\u201c<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Daher kann es sich nur lohnen, den jungen Unternehmen zuzuh\u00f6ren. SaxonQ-Chef Frank Schlichting muss auf die Frage, was den Standort f\u00fcr ihn ausmacht, nicht lange \u00fcberlegen. \u201eLeipzig zeichnet sich durch seine Freigeister und seine Offenheit aus. F\u00fcr uns ist entscheidend, dass das Umfeld eine Atmosph\u00e4re schafft, in der Menschen gerne hierherkommen und sich wohlf\u00fchlen.\u201c<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Und doch gibt er der Stadt Aufgaben mit: \u201eLeipzig hat \u2013 anders als beispielsweise Berlin mit Adlershof \u2013 noch keinen ausgepr\u00e4gten Entwicklungs- und Forschungs-Campus.\u201c Er w\u00fcnscht sich, das zusammen mit dem Freistaat anzugehen. F\u00fcr das Unternehmen steht jedenfalls fest: \u201eWir haben keine Intention, an einen anderen Standort zu gehen. Wir wollen in Leipzig bleiben und hier wachsen.\u201c <\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">LVZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leipzig. Leipzigs Hoffnung ist so gro\u00df wie ein handels\u00fcblicher K\u00fchlschrank. 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