{"id":688485,"date":"2026-01-02T20:15:29","date_gmt":"2026-01-02T20:15:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/688485\/"},"modified":"2026-01-02T20:15:29","modified_gmt":"2026-01-02T20:15:29","slug":"deutschlands-wirtschaft-2026-aufschwung-oder-abstieg-geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/688485\/","title":{"rendered":"Deutschlands Wirtschaft 2026: Aufschwung oder Abstieg? | Geld"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><b>Deutschland sucht den Aufschwung. Doch kommt er 2026 wirklich \u2013 oder rutschen wir weiter ab? Hohe Energiepreise, B\u00fcrokratie und geopolitische Risiken bremsen. Gleichzeitig entstehen neue Chancen durch K\u00fcnstliche Intelligenz, Verteidigung, Energie und Infrastruktur. <\/b><\/p>\n<p>BILD hat die Chefs der gr\u00f6\u00dften Konzerne und wichtigsten Zukunftsunternehmen gefragt, wie sie auf das Wirtschaftsjahr 2026 blicken.<\/p>\n<p>Christian Klein, SAP-CEO<img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"1178\" alt=\"Christian Klein (45), CEO von SAP. Der Softwarekonzern aus Walldorf ist Deutschlands wertvollstes Unternehmen und einer der weltweit f\u00fchrenden Anbieter von Unternehmenssoftware\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/4e6f23e92e6384b3a7465c8b7920a36f,c2fb1968.jpeg\"   class=\"portrait\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Christian Klein (45), CEO von SAP. Der Softwarekonzern aus Walldorf ist Deutschlands wertvollstes Unternehmen und einer der weltweit f\u00fchrenden Anbieter von Unternehmenssoftware<\/p>\n<p>Foto: SAP<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen endlich umdenken und handeln, sonst verlieren wir international weiter an Boden. Technologie ist der Hebel \u2013 aber nur, wenn wir sie auch nutzen d\u00fcrfen. Also: weniger B\u00fcrokratie, mehr Innovation!\u201c<\/p>\n<p>Oliver Blume, Volkswagen-CEO<img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Oliver Blume (57), CEO von Volkswagen. Der Konzern aus Wolfsburg ist Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Industriekonzern und einer der wichtigsten Arbeitgeber des Landes\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/28955072ee8d5d6b49c245a9b0a6938d,35593d88.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Oliver Blume (57), CEO von Volkswagen. Der Konzern aus Wolfsburg ist Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Industriekonzern und einer der wichtigsten Arbeitgeber des Landes<\/p>\n<p>Foto: Julian Stratenschulte\/dpa<\/p>\n<p>\u201eDie deutsche Wirtschaft hat viele Tr\u00fcmpfe in der Hand: weltweit gefragte Produkte, gro\u00dfen Innovationsgeist, gut ausgebildete und motivierte Menschen, hoch angesehene Forschungseinrichtungen. Deshalb haben wir gute Chancen, unseren Industriestandort wieder zu alter St\u00e4rke zur\u00fcckzuf\u00fchren. Damit es bergauf geht, braucht es aber auch passende Rahmenbedingungen in Deutschland und in Europa.\u201c<\/p>\n<p>Evelyn Palla, Deutsche-Bahn-CEO<img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Evelyn Palla (52), Chefin der Deutschen Bahn. Der bundeseigene Konzern ist Europas gr\u00f6\u00dfter Bahnkonzern, k\u00e4mpft aber mit maroder Infrastruktur und anhaltenden P\u00fcnktlichkeitsproblemen\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/a3882a4f3068bbe4290774f3e2ab5e3b,7783ef08.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Evelyn Palla (52), Chefin der Deutschen Bahn. Der bundeseigene Konzern ist Europas gr\u00f6\u00dfter Bahnkonzern, k\u00e4mpft aber mit maroder Infrastruktur und anhaltenden P\u00fcnktlichkeitsproblemen<\/p>\n<p>Foto: Christoph Soeder\/dpa Pool\/dpa<\/p>\n<p>\u201eBesser. Deutschland ist ein gro\u00dfartiges Land. Die Chance auf Aufbruch ist da \u2013 wenn wir alte Muster hinter uns lassen, digitale Chancen konsequent nutzen und den Mut haben, unbequeme Entscheidungen zu treffen. Mit Zuversicht ins neue Jahr zu starten, ist entscheidend, denn Wirtschaft ist auch Psychologie.\u201c<\/p>\n<p>Bettina Orlopp, Commerzbank-CEO<img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"1178\" alt=\"Bettina Orlopp (55), Chefin der Commerzbank. Das Frankfurter Geldhaus ist eine der gr\u00f6\u00dften Privatbanken Deutschlands und ein zentraler Finanzierungspartner f\u00fcr den Mittelstand\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/33a92a287774a5fe85c1f001dc6f39e1,d89a88ea.jpeg\"   class=\"portrait\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Bettina Orlopp (55), Chefin der Commerzbank. Das Frankfurter Geldhaus ist eine der gr\u00f6\u00dften Privatbanken Deutschlands und ein zentraler Finanzierungspartner f\u00fcr den Mittelstand<\/p>\n<p>Foto: Commerzbank AG<\/p>\n<p>\u201eIch blicke mit Zuversicht in die Zukunft. Deshalb glaube ich, dass die Wirtschaft in Deutschland im kommenden Jahr anziehen wird. Erste Reformen sind eingeleitet oder auf dem Weg. Die Voraussetzungen f\u00fcr einen wirtschaftlichen Aufschwung sind also gegeben.\u201c<\/p>\n<p>Bill Anderson, Bayer-CEO<img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"670\" alt=\"Bill Anderson (59) ist CEO von Bayer. Der Konzern aus Leverkusen ist einer der gr\u00f6\u00dften Chemie- und Pharmakonzerne der Welt\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/7ae5f0cc68207ab13a48fb8366bdeba2,d2ef5f41.jpeg\"   class=\"dynamic\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Bill Anderson (59) ist CEO von Bayer. Der Konzern aus Leverkusen ist einer der gr\u00f6\u00dften Chemie- und Pharmakonzerne der Welt<\/p>\n<p>Foto: Stefano Laura\/BILD<\/p>\n<p>\u201eDie Erkenntnis setzt sich durch: Die Dinge m\u00fcssen anders laufen, um gesundes Wachstum anzukurbeln. Es gilt jetzt, mit einer klaren Vision an einem Strang zu ziehen. Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, alle m\u00fcssen dabei eine wichtige Rolle spielen, um Vorschriften auf ein Minimum zu reduzieren und nachhaltige Innovation zu f\u00f6rdern.\u201c<\/p>\n<p>Oliver D\u00f6rre, CEO R\u00fcstungselektronik-Spezialist Hensoldt<img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Oliver D\u00f6rre (56) leitet den R\u00fcstungskonzern Hensoldt aus Taufkirchen. Das Unternehmen entwickelt Radar-, Sensor- und Elektroniksysteme f\u00fcr Milit\u00e4r und Sicherheitsbeh\u00f6rden und geh\u00f6rt zu den wichtigsten R\u00fcstungslieferanten der Bundeswehr.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/8560e18fbca7fe7794d6aab49f380d58,730cd921.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Oliver D\u00f6rre (56) leitet den R\u00fcstungskonzern Hensoldt aus Taufkirchen. Das Unternehmen entwickelt Radar-, Sensor- und Elektroniksysteme f\u00fcr Milit\u00e4r und Sicherheitsbeh\u00f6rden und geh\u00f6rt zu den wichtigsten R\u00fcstungslieferanten der Bundeswehr.<\/p>\n<p>Foto: Christian Knieps<\/p>\n<p>\u201e2026 wird ein Jahr, in dem sich Deutschland ehrlich machen muss. Ja, wir sp\u00fcren wirtschaftliche Herausforderungen \u2013 aber wir sind immer noch die drittgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt mit enormer industrieller Substanz. Entscheidend ist jetzt, dass wir strukturelle Reformen ansto\u00dfen: schnellere Genehmigungen, weniger Komplexit\u00e4t, mehr Investitionen in Technologie, Sicherheit und industrielle Modernisierung.\u201c<\/p>\n<p>Bonita &amp; Wolfgang Grupp jr., Trigema-Chefs<img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Bonita Grupp (36) und ihr Bruder Wolfgang Grupp junior (34) f\u00fchren den Textilhersteller Trigema. Das Familienunternehmen aus Burladingen produziert vollst\u00e4ndig in Deutschland und gilt als einer der letzten gro\u00dfen Textilproduzenten mit eigener Fertigung im Land\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/857ed27d860e62178f6d82145bfda184,e07126f0.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Bonita Grupp (36) und ihr Bruder Wolfgang Grupp junior (34) f\u00fchren den Textilhersteller Trigema. Das Familienunternehmen aus Burladingen produziert vollst\u00e4ndig in Deutschland und gilt als einer der letzten gro\u00dfen Textilproduzenten mit eigener Fertigung im Land<\/p>\n<p>Foto: BILD Fotoservice<\/p>\n<p>Bonita Grupp sagt: \u201eIch gehe davon aus, dass 2026 erneut ein herausforderndes Jahr wird. Gerade im vergangenen Halbjahr hat man deutlich gesehen, dass zahlreiche Unternehmen ihre T\u00fcren schlie\u00dfen mussten. Diese Entwicklungen werden auch 2026 sp\u00fcrbare Auswirkungen auf vernetzte Unternehmen und Lieferketten haben. Umso wichtiger sind jetzt schnelle und wirksame Reformen: nicht weitere Subventionen, sondern eine Entschlackung von Gesetzen, weniger B\u00fcrokratie und vor allem Planungssicherheit.\u201c<\/p>\n<p>Heike Freund, Vorst\u00e4ndin bei Marvel Fusion <img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Heike Freund (41) ist COO des M\u00fcnchner Start-ups Marvel Fusion. Das Unternehmen arbeitet an der Entwicklung eines Kernfusionskraftwerks und gilt als eines der ambitioniertesten deutschen Energie-Start-ups\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/40688f5cceed54e84f2fae047fc86138,1cdc6cc7.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Heike Freund (41) ist COO des M\u00fcnchner Start-ups Marvel Fusion. Das Unternehmen arbeitet an der Entwicklung eines Kernfusionskraftwerks und gilt als eines der ambitioniertesten deutschen Energie-Start-ups<\/p>\n<p>Foto: Theo Klein \/ BILD<\/p>\n<p>\u201eIch blicke vorsichtig optimistisch auf 2026. Deutschland ist weiterhin die drittgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt. Damit daraus nachhaltiges Wachstum entsteht, m\u00fcssen Politik und Wirtschaft enger und entschlossener zusammenarbeiten, um technologischen Fortschritt schneller in industrielle Wertsch\u00f6pfung zu \u00fcberf\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p>Marcel de Groot, CEO von Vodafone Deutschland<img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Marcel de Groot (57) ist Chef von Vodafone Deutschland. Der Konzern geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Telekommunikationsanbietern des Landes und betreibt eines der wichtigsten Mobilfunk- und Festnetze in Deutschland\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/91f821585045f8638d58b95b3e8c54c1,4bbbbccf.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Marcel de Groot (57) ist Chef von Vodafone Deutschland. Der Konzern geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Telekommunikationsanbietern des Landes und betreibt eines der wichtigsten Mobilfunk- und Festnetze in Deutschland<\/p>\n<p>Foto: Vodafone<\/p>\n<p>\u201eUnsere Wirtschaft steht unter Druck. Ein echter Stresstest f\u00fcr Firmen und Mitarbeiter. Aber ich glaube, es gibt die Chance, dass wir in ein paar Jahren sagen k\u00f6nnen: 2026 war der Anfang f\u00fcr unsere Wirtschaftswende. Weil wir damals mutig waren und eine echte Digitalwende gewagt haben.\u201c<\/p>\n<p>Andr\u00e9 Schw\u00e4mmlein, Flixbus-Chef<img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"662\" alt=\"Andr\u00e9 Schw\u00e4mmlein (44) ist CEO von Flix. Der Mobilit\u00e4tsanbieter aus M\u00fcnchen hat den Fernbusmarkt in Europa gepr\u00e4gt und expandiert auch im Bahnverkehr\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/a7da836eb0231ef91efb59a236a84759,4573746b.jpeg\"   class=\"dynamic\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Andr\u00e9 Schw\u00e4mmlein (44) ist CEO von Flix. Der Mobilit\u00e4tsanbieter aus M\u00fcnchen hat den Fernbusmarkt in Europa gepr\u00e4gt und expandiert auch im Bahnverkehr<\/p>\n<p>Foto: Flix SE<\/p>\n<p>\u201e2026 wird kein Wohlf\u00fchljahr, sondern ein Entscheidungsjahr. Investitionen und konsequentes Handeln sind jetzt essenziell f\u00fcr k\u00fcnftiges Wachstum. Von der Politik, aber auch von Unternehmen. Gemeinsam m\u00fcssen wir vorangehen und zeigen, dass Deutschland weiterhin Wachstum und Innovation kann.\u201c<\/p>\n<p>Christian Deilmann, Gr\u00fcnder von Smarthome-Anbieter Tado<img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"1178\" alt=\"Christian Deilmann (43) ist Gr\u00fcnder von Tado. Das Unternehmen aus M\u00fcnchen bietet digitale L\u00f6sungen zur Steuerung von Heizungen in Privathaushalten an.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/a1af5487dfd6fa2e779aa212298949dd,431a2b42.jpeg\"   class=\"portrait\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Christian Deilmann (43) ist Gr\u00fcnder von Tado. Das Unternehmen aus M\u00fcnchen bietet digitale L\u00f6sungen zur Steuerung von Heizungen in Privathaushalten an.<\/p>\n<p>Foto: Catherina Hess\/SZ Photo\/picture alliance<\/p>\n<p>\u201eIch blicke sehr positiv auf 2026 und die n\u00e4chsten Jahre. Deutschland hat das Know-how, mit erneuerbaren Energien, smarter Geb\u00e4udetechnik und intelligenten Netzen die Energiepreise sp\u00fcrbar zu senken. Sonne und Wind schicken keine Rechnungen. Wenn wir diese Energieproduktion mit heimischer Technologie in Einklang mit dem Energieverbrauch bringen, sinken die Preise. Dadurch st\u00e4rken wir unseren Wirtschaftsstandort dauerhaft und machen uns unabh\u00e4ngig von ausl\u00e4ndischen Energieimporten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Deutschland sucht den Aufschwung. 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