{"id":689381,"date":"2026-01-03T05:10:10","date_gmt":"2026-01-03T05:10:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/689381\/"},"modified":"2026-01-03T05:10:10","modified_gmt":"2026-01-03T05:10:10","slug":"mehr-als-eine-halbe-million-auslaendische-frauen-in-deutschland-haben-keinen-job-dabei-werden-si","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/689381\/","title":{"rendered":"Mehr als eine halbe Million ausl\u00e4ndische Frauen in Deutschland haben keinen Job \u2013 dabei werden si"},"content":{"rendered":"<p>Arbeitslose, ausl\u00e4ndische Frauen k\u00f6nnen wesentlich dazu beitragen, den Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland sp\u00fcrbar zu reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Kompetenzzentrums Fachkr\u00e4ftesicherung (Kofa) am arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft. Die rund 530.000 betroffenen Frauen sollten schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden, sagte Studienautorin Lydia Malin.\u00a0<\/p>\n<p>Die Expertin sieht ein gro\u00dfes Potenzial &#8211; auch f\u00fcr Engpassberufe wie die Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege sowie die Kinderbetreuung und -erziehung. Da Ausl\u00e4nderinnen durchschnittlich j\u00fcnger sind als deutsche Frauen, k\u00f6nnten sie zudem dazu beitragen, die Folgen des demografischen Wandels abzumildern. Laut Studie waren 2024 mehr als 40 Prozent aller Arbeitnehmerinnen in Deutschland in Berufen besch\u00e4ftigt, die vom Fachkr\u00e4ftemangel betroffen sind. Insgesamt sind hierzulande etwa 1,3 Millionen Frauen arbeitslos, wie das Kofa berichtet.<\/p>\n<p>Viele Frauen suchen nach Job, f\u00fcr den sie \u00fcberqualifiziert sind<\/p>\n<p>Unternehmen empfiehlt die Studie, ausl\u00e4ndische Frauen gezielt anzusprechen und zu f\u00f6rdern. Neben Teilzeit sei es sinnvoll, flexible Regelungen f\u00fcr Arbeitszeit und -ort sowie eine Unterst\u00fctzung bei der Kinderbetreuung anzubieten. Der Wunsch nach reduzierter Stundenzahl ist unter arbeitslosen Frauen stark ausgepr\u00e4gt. Etwa ein Drittel strebt dies an &#8211; meist wegen famili\u00e4rer Verpflichtungen.\u00a0<\/p>\n<p>Der Untersuchung zufolge suchen ausl\u00e4ndische Frauen h\u00e4ufig in Berufen mit Fachkr\u00e4ftemangel nach Stellen &#8211; oft jedoch nach T\u00e4tigkeiten, f\u00fcr die sie formal \u00fcberqualifiziert sind. Dabei verf\u00fcgen sie vielfach \u00fcber eine abgeschlossene berufliche oder akademische Ausbildung. Gr\u00fcnde seien etwa nicht anerkannte Abschl\u00fcsse oder die Schwierigkeit, eine T\u00e4tigkeit im erlernten Beruf mit Betreuungspflichten zu vereinbaren.<\/p>\n<p>Auch in Engpassberufen wie im Verkauf, der Buchhaltung oder bei medizinischen Fachangestellten gibt es Malin zufolge viele Ausl\u00e4nderinnen, die durch eine gezielte Ansprache und F\u00f6rderung zur Fachkr\u00e4ftesicherung beitragen k\u00f6nnen. Die Expertinnen raten Arbeitgebern zu pr\u00fcfen, ob die Qualifikation auch ohne formalen Abschluss f\u00fcr eine Fachkraftstelle reicht &#8211; gegebenenfalls mit einer zus\u00e4tzlichen Fortbildung oder Nachqualifizierung. \u00abIn einigen Berufen k\u00f6nnten die Fachkr\u00e4ftel\u00fccken ganz geschlossen oder zumindest deutlich reduziert werden\u00bb, so Malin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Arbeitslose, ausl\u00e4ndische Frauen k\u00f6nnen wesentlich dazu beitragen, den Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland sp\u00fcrbar zu reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":689382,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,620,3364,29,30,13,382,14,3923,15,3921,12],"class_list":{"0":"post-689381","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-arbeitsmarkt","13":"tag-de","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-migration","18":"tag-nachrichten","19":"tag-nachrichten-aus-deutschland","20":"tag-news","21":"tag-news-aus-deutschland","22":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115829448740276417","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/689381","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=689381"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/689381\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/689382"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=689381"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=689381"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=689381"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}