{"id":68963,"date":"2025-04-28T21:04:09","date_gmt":"2025-04-28T21:04:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/68963\/"},"modified":"2025-04-28T21:04:09","modified_gmt":"2025-04-28T21:04:09","slug":"noch-heftigerer-gewinneinbruch-porsche-streicht-seine-prognose-zusammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/68963\/","title":{"rendered":"Noch heftigerer Gewinneinbruch: Porsche streicht seine Prognose zusammen"},"content":{"rendered":"<p>                    Noch heftigerer Gewinneinbruch<br \/>\n                Porsche streicht seine Prognose zusammen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              28.04.2025, 22:05 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Nachfrage in China ist schwach und die US-Importz\u00f6lle belasten. Hinzu kommt: Eine \u00c4nderung der Strategie bei der Batterieproduktion. All das veranlasst den Sportwagenbauer Porsche dazu, seine Jahresziele zu stutzen. <\/strong><\/p>\n<p>Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche AG erwartet wegen der Belastungen aus US-Z\u00f6llen, schwachem China-Gesch\u00e4ft und Kosten in der Lieferkette einen noch heftigeren Gewinneinbruch als bisher vorausgesagt. Die Umsatzrendite soll nur noch zwischen 6,5 und 8,5 Prozent liegen statt bei 10 bis 12 Prozent, erkl\u00e4rte Porsche per Pflichtmitteilung. <\/p>\n<p>   <a title=\"PORSCHE AUTOMOBIL HOLDING SE INHABER-VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/porsche automhldg vzo-106954\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1745874249_698_chartNG.gfn\" alt=\"Porsche SE\" class=\"lazyload\"\/>   <strong>Porsche SE<\/strong>  36,77  <\/a>  <\/p>\n<p>Den Umsatz taxiert die Volkswagen-Tochter jetzt 1 bis 2 Milliarden Euro niedriger auf 37 bis 38 Milliarden Euro. Im schlechtesten Fall ergibt sich aus den beiden unteren Werten der Prognosespanne ein Betriebsgewinn von nur noch 2,4 Milliarden Euro &#8211; nach 5,6 Milliarden Euro und einer Marge von 14 Prozent im Vorjahr. Ein Teil des Gewinnschwunds r\u00fchrt von den US-Einfuhrz\u00f6llen her. Porsche muss auf seinem gr\u00f6\u00dften Absatzgebiet Nordamerika s\u00e4mtliche Fahrzeuge mangels eigener Produktion einf\u00fchren &#8211; seit April verteuern sie sich um 25 Prozent. Da den Kunden f\u00fcr die Monate April und Mai zugleich stabile Preise in Aussicht gestellt wurden, muss Porsche die Zollkosten schlucken.<\/p>\n<p>Nach einem Bericht von &#8222;Automotive News&#8220; mit Verweis auf H\u00e4ndler h\u00e4lt der Autobauer derzeit Lieferungen in die USA zur\u00fcck, nachdem Porsche zun\u00e4chst die Lagerbest\u00e4nde vor Inkrafttreten der Z\u00f6lle erh\u00f6ht hatte. So spiele das Unternehmen auf Zeit, um eine Verhandlungsl\u00f6sung im Zollstreit abzuwarten. Porsche war dazu f\u00fcr eine Stellungnahme nicht unmittelbar zu erreichen. <\/p>\n<p>Weitere Auswirkungen der US-Z\u00f6lle sind Porsche zufolge in der neuen Jahresprognose noch nicht ber\u00fccksichtigt. &#8222;Derzeit ist noch keine belastbare Einsch\u00e4tzung der Auswirkungen f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr m\u00f6glich.&#8220; Sollte es nicht zu einer g\u00fctlichen Einigung der US-Regierung mit der Europ\u00e4ischen Union kommen und die Abgaben bestehen bleiben, k\u00f6nnte die Prognose von Porsche also erneut wackeln. <\/p>\n<p>Strategieschwenk bei Batterieaktivit\u00e4ten<\/p>\n<p>In China versch\u00e4rfte sich im ersten Quartal die Absatzkrise des Unternehmens mit einem R\u00fcckgang der Verk\u00e4ufe um 42 Prozent. Porsche verfolge eine &#8222;wertorientierte Angebotssteuerung&#8220; &#8211; was zum Beispiel hei\u00dft, dass die Schwaben in China lieber Absatz opfern statt mit den Preisen herunterzugehen.<\/p>\n<p>Und das bei einem harten Wettbewerb durch heimische Hersteller: Die sinkende Nachfrage nach vollelektrischen Luxuswagen wie Porsches Taycan beeintr\u00e4chtige das laufende Gesch\u00e4ftsjahr, hie\u00df es dazu. Der Autobauer entschied sich au\u00dferdem, seine Batterieaktivit\u00e4ten wegen des schleppenden Hochlaufs von E-Autos neu aufzustellen. Die Batterietochter Cellforce Group soll demnach nicht alleine aufgebaut werden. <\/p>\n<p>Ob Porsche einen Partner sucht oder das Gesch\u00e4ft mit Hochleistungszellen verkaufen will, blieb offen. Aber auch dieser Schwenk sorgt f\u00fcr Belastungen ebenso wie Zahlungen an Zulieferer, von denen der Autobauer weniger Teile abruft als urspr\u00fcnglich geplant. Vor knapp zwei Jahren hatte Porsche noch einen Investor gesucht, um die zun\u00e4chst kleine Fertigung f\u00fcr einige Milliarden Euro zu einer Gigafabrik auszubauen. Die Zahlen zum ersten Quartal legt Porsche am Dienstag vor. Nach Daten von LSEG hatten Analysten zuletzt im Schnitt mit einem Ebit-R\u00fcckgang um knapp ein Drittel auf 871 Millionen Euro und einer Marge von 9,8 Prozent (Vorjahreszeitraum 14,2 Prozent) gerechnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Noch heftigerer Gewinneinbruch Porsche streicht seine Prognose zusammen 28.04.2025, 22:05 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":68964,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,227,170,169,29,30,212,171,174,14056,173,172,55,211],"class_list":{"0":"post-68963","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-china","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-handelskonflikte","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-porsche","18":"tag-unternehmen","19":"tag-unternehmen-maerkte","20":"tag-wirtschaft","21":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114417622370022505","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68963","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68963"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68963\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/68964"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68963"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68963"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68963"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}