{"id":690024,"date":"2026-01-03T11:18:13","date_gmt":"2026-01-03T11:18:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/690024\/"},"modified":"2026-01-03T11:18:13","modified_gmt":"2026-01-03T11:18:13","slug":"die-elfenbeinkueste-ueberzeugt-beim-afrika-cup-mit-starker-defensive","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/690024\/","title":{"rendered":"Die Elfenbeink\u00fcste \u00fcberzeugt beim Afrika-Cup mit starker Defensive"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/afrika-cup-elfenbeinkueste-102.jpg\" alt=\"Bazoumana Toure feiert sein Tor f\u00fcr die Elfenbeink\u00fcste beim Afrika-Cup\" title=\"Bazoumana Toure feiert sein Tor f\u00fcr die Elfenbeink\u00fcste beim Afrika-Cup | IMAGO\/DeFodi Images\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 02.01.2026 12:34 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Bei der WM 2026 wird das deutsche Nationalteam in der Gruppenphase auf die Elfenbeink\u00fcste treffen. Aktuell sind die Ivorer beim Afrika-Cup gefordert. Und pr\u00e4sentieren eine ganz spezielle St\u00e4rke.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                    <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/sendung\/reporter\/olaf-jansen,autor-olaf-jansen-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                        <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Olaf Jansen\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/olaf-jansen-102.jpg\"\/><br \/>\n                                    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wie stark ist die Elfenbeink\u00fcste? Das Team der Ivorer befindet sich zum H\u00e4rtetest aktuell in Marokko, spielt dort um den Afrika-Cup. Man darf sicher sein: Auch die Vertreter der deutschen Nationalmannschaft werden ganz genau hinschauen. Die Westafrikaner werden bei der WM 2026 einer der drei deutschen Gruppengegner sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wie gut das Team der Elfenbeink\u00fcste aber wirklich ist, wird sich beim Afrika-Cup wom\u00f6glich erst in den kommenden Tagen herausstellen, wenn die K.o.-Runde beginnt. Denn in der Gruppenphase, bei der sich 16 von 24 Mannschaften f\u00fcr das Achtelfinale qualifizierten, wurde das Team kaum ernsthaft gefordert. Nach einem 1:0 zum Auftakt gegen Mosambik trennte man sich in einem hochklassigen Match mit 1:1 von Kamerun. Damit waren die Ivorer schon sicher in der K.o.-Runde. Das letzte Gruppenspiel (3:2 gegen Gabun) bestritten sie daher mit einer B-Mannschaft, schonten einen Gro\u00dfteil ihrer Stammspieler.<\/p>\n<ul class=\"buttongroup buttongroup--copytext\">\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/live-und-ergebnisse\/fussball\/caf-afrika-cup\/se88505\/2025-marokko\/ro245570\/achtelfinale\/spiele-und-ergebnisse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        Achtelfinale<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>    Die Mannschaft ist der Star<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die kurz vor dem Afrika-Cup abgeschlossene WM-Qualifikation beendeten die Ivorer ohne einziges Gegentor. In zehn Spielen gelangen acht Siege. Das Torverh\u00e4ltnis: 25:0. Es war immer so: Die Mannschaft stand defensiv sicher, schloss irgendwann einen der sp\u00e4rlich vorgetragenen Angriffe erfolgreich ab und brachte den Sieg schlie\u00dflich souver\u00e4n \u00fcber die Zeit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dabei kann sich das Team aus Westafrika vor allen Dingen auf eines verlassen: die mannschaftliche Geschlossenheit. Ein Prinzip, das Trainer Emerse Fa\u00e9 vor alles andere stellt. Auch vor au\u00dfergew\u00f6hnliches Talent. So kostete Nicolas Pep\u00e9, der im spanischen Villarreal gerade gro\u00dfe Leistungen zeigt, ein kritischer Kommentar gegen\u00fcber Teamkollegen die Teilnahme am Afrika-Cup. Der 30 Jahre alte Offensivmann hatte im Vorfeld jene Spieler kritisiert, die in jungen Jahren f\u00fcr Frankreich spielten, um sp\u00e4ter ins Trikot der Elfenbeink\u00fcste zu wechseln. Wie das auch einige Nationalspieler der &#8222;Elefanten&#8220; gemacht haben. Und im \u00dcbrigen einst auch Trainer Fa\u00e9. &#8222;H\u00e4tten wir nur auf den sportlichen Aspekt geschaut, w\u00e4re er dabei gewesen&#8220;, sagte Fa\u00e9 \u00fcber Pep\u00e9, doch er erkl\u00e4rte: &#8222;Zu einer Nominierung geh\u00f6ren auch die Dinge neben dem Platz.&#8220;<\/p>\n<p>    Emerse Fa\u00e9 &#8211; \u00fcber Umwege auf den Cheftrainer-Posten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der 41 Jahre alte Coach der Ivorer hat sich im k\u00fcrzester Zeit ein enormes Profil verschafft. Es ist ihm gelungen, aus einem Team der eher Namenlosen eine funktionierende Einheit zu formen, die komplett loyal und geschlossen auftritt. Lange vorbei sind die Zeiten in der Elfenbeink\u00fcste, als das Nationalteam von einer F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeit wie Didier Drogba komplett abh\u00e4ngig war. War die Lichtgestalt Drogba gut drauf, siegte die Elfenbeink\u00fcste \u2013 so war das.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Heute spielt da ein eingeschworener Haufen. Den hat Fa\u00e9 aufgebaut. Dabei war der Posten des Nationaltrainers f\u00fcr den einst beim FC Nantes als zentraler Mittelfeldspieler auftrumpfenden Ex-Nationalspieler eigentlich gar nicht vorgesehen. Zum Afrika-Cup 2024, der in der Heimat der &#8222;Elefanten&#8220; stattfand, war er als Co-Trainer des Franzosen Jean-Louis Gasset engagiert worden. Als das Team dann aber vor heimischem Publikum in der Vorrunde ein desastr\u00f6ses 0:4 gegen \u00c4quatorialguinea kassierte, wurde Gasset kurzerhand gefeuert.<\/p>\n<p>    Afrika-Cup 2024 &#8211; die Geburt einer gro\u00dfen Mannschaft<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Fa\u00e9 \u00fcbernahm, holte sich von der Pressetrib\u00fcne den als TV-Experten agierenden ehemaligen Bundesliga-Profi Guy Demel als Assistenten und schaffte ein sportliches Wunder: Er dirigierte das Team nicht nur so gerade eben noch in die K.o.-Phase, sondern schob die Mannschaft um den erfahrenen Franck Kessie anschlie\u00dfend auf eine Woge des Erfolgs. Die Orangenen steigerten sich von Match zu Match und hielten am Ende in Abidjan vor der freudetrunkenen Anh\u00e4ngerschaft den Siegerpokal in den H\u00e4nden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Suche nach den Schl\u00fcsselspielern im Team f\u00e4llt nicht leicht. Einen echten Superstar wie Nigeria mit Osimhen, Senegal mit Man\u00e9, \u00c4gypten mit Salah oder Marokko mit Hakimi hat die Elfenbeink\u00fcste nicht. Sie kommt \u00fcber die mannschaftliche Geschlossenheit. Wobei die Abwehrst\u00e4rke zentral ist. Angefangen beim Torh\u00fcter, wo die Ivorer mit dem in Frankreich geborenen Yahia Fofana endlich einen richtig starken Nachfolger des \u00fcber Jahre mit Legendenstatus versehenen Boubacar Barry gefunden haben. Fofana, der im t\u00fcrkischen Rizespor als Stammkeeper unterwegs ist, wechselte 2023 die Nationalit\u00e4t und gef\u00e4llt seither als solider, sehr selbstbewusster Keeper, auf den sich die Vorderleute verlassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>    Die Abwehr ist der Hit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Prunkst\u00fcck steht davor. Fa\u00e9 hat gleich vier erstklassige Innenverteidiger zur Verf\u00fcgung, die allesamt wichtige Rollen in gro\u00dfen europ\u00e4ischen Klubs spielen. Mit dem Ex-Frankfurter Evan Ndicka vom AS Rom und Bergamos Odilon Kossounou &#8211; einst Bayer Leverkusen &#8211; haben sich f\u00fcr den Afrika-Cup zwei ehemalige Bundesligaspieler die Startelf gesichert. Dahinter lauern aber mit Ousmane Diomand\u00e9 von Sporting Lissabon und Emmanuel Agbadou (Wolverhampton) zwei junge Leute, die auf allerh\u00f6chstes europ\u00e4isches Klublevel verweisen k\u00f6nnen. Es ist ein Quartett, das in Afrika unerreicht ist \u2013 die Konkurrenz schaut da nur neidisch zu.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Der Ex-Frankfurter Evan Ndicka (l.) im Spiel gegen Kamerun\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Mittelfeld ist der langj\u00e4hrige Milan-Profi Franck Kessie als Kapit\u00e4n gesetzt. Der 29-J\u00e4hrige, der heute f\u00fcr Saudi-Klub Al Ahli spielt, gibt nach wie vor das Tempo und den Rhythmus der Mannschaft vor. An seiner Seite hatte er in den vergangenen Monaten meist den ebenfalls erfahrenen Seko Fofana von Stade Rennes als Unterst\u00fctzung, der 30-J\u00e4hrige musste zu Beginn des Afrika-Cups aber dem gro\u00df gewachsenen Ibrahim Sangar\u00e9 von Nottingham Forest weichen.<\/p>\n<p>    Es fehlt ein Mittelst\u00fcrmer<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dieser Defensivblock ist das Prunkst\u00fcck der Ivorer, deren Probleme weiter vorn liegen. Mit dem Ex-Dortmunder S\u00e9bastien Haller ist der einzige Mittelst\u00fcrmer von internationalem Format verletzt spielunf\u00e4hig, hier muss Fa\u00e9 improvisieren. Daher ist er froh, dass sich zuletzt der junge Leipziger Yan Diomande in den Vordergrund gespielt hat. Der 19 Jahre alte schnelle Dribbler absolvierte erst im Oktober sein erstes L\u00e4nderspiel, doch er hat sich in k\u00fcrzester Zeit zum Offensiv-Hoffnungstr\u00e4ger auf der linken Au\u00dfenbahn gemausert. Rechts k\u00f6nnte sp\u00e4testens bei der WM mit dem Hoffenheimer Bazoumana Tour\u00e9 der n\u00e4chste Bundesligaspieler im Team der Ivorer auftauchen, zuletzt traf er beim Afrika-Cup in der Nachspielzeit zum 3:2 gegen Gabun.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In der hochklassigen Partie gegen Kamerun &#8211; das Unentschieden hinterlie\u00df beiden eine ausgezeichnete Position f\u00fcr den Einzug ins Turnier-Achtelfinale \u2013 zeigten die Ivorer echte Schw\u00e4chen im Spiel nach vorn. Gegen den extrem griffig spielenden und zweikampfstarken Gegner lie\u00dfen sich die Orangenen regelrecht einsch\u00fcchtern und verloren zwischenzeitlich v\u00f6llig die Spielkontrolle. F\u00fcr das Remis brauchten sie am Ende ein klein wenig Spielgl\u00fcck \u2013 was aber ja durchaus auch als Zeichen eines starken Teams gewertet werden kann.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Achtelfinale des Afrika-Cups k\u00f6nnen die Ivorer am kommenden Dienstag (06.01., 20.00 Uhr) zeigen, ob es in diesem Jahr wieder f\u00fcr den Titel reicht. Dann geht es gegen Burkina Faso mit dem Leverkusener Edmond Tapsoba.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 02.01.2026 12:34 Uhr Bei der WM 2026 wird das deutsche Nationalteam in der Gruppenphase auf die Elfenbeink\u00fcste&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":690025,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[136],"tags":[148728,29,63828,30,265],"class_list":{"0":"post-690024","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-sport","8":"tag-afrika-cup","9":"tag-deutschland","10":"tag-elfenbeinkueste","11":"tag-germany","12":"tag-sport"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115830895876021586","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/690024","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=690024"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/690024\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/690025"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=690024"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=690024"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=690024"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}