{"id":690282,"date":"2026-01-03T13:44:16","date_gmt":"2026-01-03T13:44:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/690282\/"},"modified":"2026-01-03T13:44:16","modified_gmt":"2026-01-03T13:44:16","slug":"muenchen-mitmach-supermarkt-foodhub-plant-zweite-filiale-in-schwabing-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/690282\/","title":{"rendered":"M\u00fcnchen: Mitmach-Supermarkt Foodhub plant zweite Filiale in Schwabing &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der erste Mitmach-Supermarkt M\u00fcnchens will nicht der Einzige bleiben: In Schwabing, vielleicht auch in der Maxvorstadt oder an der Grenze zu Neuhausen, soll eine zweite Foodhub-Filiale entstehen. Tats\u00e4chlich ist das keine ganz neue Idee: Bereits seit gut eineinhalb Jahren denke man \u00fcber diesen Schritt nach, sagt Kristin Mansmann, die im Vorstand der Genossenschaft sitzt. Eine Schwabinger Foodhub-Einkaufsgemeinschaft, die ihre Eink\u00e4ufe im Caf\u00e9 Metta in der Barer Stra\u00dfe abholt, gebe es deshalb schon und die Standortsuche laufe auf Hochtouren.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Schaut man auf der <a href=\"https:\/\/foodhub-muenchen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Foodhub-Homepage<\/a> nach, sieht man, dass sich die Genossenschaft schon ein paar Locations angeschaut hat, die wohl nicht infrage kommen; in der Barer Stra\u00dfe 62 zum Beispiel oder in der Knorrstra\u00dfe 81. Aktuell \u201ein Pr\u00fcfung\u201c ist demnach ein Laden in der Augustenstra\u00dfe 96a, ein paar weitere sind noch \u201eungepr\u00fcft\u201c, eine Fl\u00e4che in der Knorrstra\u00dfe 64 halten die Mitglieder demnach nur f\u00fcr \u201ebedingt geeignet\u201c. Abgeschlossen, das best\u00e4tigt Mansmann auf Nachfrage, sei die Suche zum jetzigen Zeitpunkt nicht\u00a0\u2013 zuversichtlich, dass es mit einer Er\u00f6ffnung im Jahr 2026 klappt, ist sie dennoch.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Und ganz utopisch sind ihre Anspr\u00fcche ja nicht: Gesucht wird eine Verkaufsfl\u00e4che mit 350 bis 500 Quadratmetern im Erdgeschoss, kosten darf sie maximal 7500 Euro monatlich, wichtig w\u00e4re au\u00dferdem eine gute Anbindung an den \u00f6ffentlichen Nahverkehr. Und auch wenn sie noch kein konkretes Mietobjekt in Aussicht haben: Eine \u201egrobe Finanzierungszusage\u201c von der M\u00fcnchner und der GLS Bank gebe es bereits, sagt Mansmann.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Doch was unterscheidet Foodhub eigentlich von Superm\u00e4rkten wie Lidl oder Edeka? Wer Mitglied sein und zu verg\u00fcnstigten Preisen einkaufen m\u00f6chte, der muss nicht nur Genossenschaftsanteile erwerben, sondern sich zudem engagieren: Alle vier Wochen schenkt man der Genossenschaft drei Stunden seiner Zeit, sei es, indem man im Laden mit anpackt, sei es, indem man etwas repariert oder Waren von einem der Lieferanten abholt. Zu tun gibt es genug.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/da6d0fec-d7d5-4951-a4b2-e9814ae7a9ef.jpg\"   alt=\"Kristin Mansmann (links) und Quentin Orain sitzen im Vorstand von Foodhub.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Kristin Mansmann (links) und Quentin Orain sitzen im Vorstand von Foodhub. (Foto: Stephan Rumpf)<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/48395891-ca1c-4f31-9611-e3fa10f4066b.jpg\"   alt=\"Die Mitglieder der Genossenschaft packen im Supermarkt selbst mit an, zum Beispiel indem sie K\u00e4se portionieren.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Die Mitglieder der Genossenschaft packen im Supermarkt selbst mit an, zum Beispiel indem sie K\u00e4se portionieren. (Foto: Stephan Rumpf)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00dcberdies ist Foodhub die Gemeinschaft wichtig: Der gleichnamige Verein organisiert Veranstaltungen f\u00fcr die Mitglieder, es gibt einen Literaturclub, einen Chor, es wird Aufkl\u00e4rungsarbeit an Schulen geleistet, immer wieder kochen Mitglieder f\u00fcr Mitglieder. Oder wie Mansmann es formuliert: \u201eEs geht nicht nur darum, einen Laden zu haben.\u201c Aber klar, darum geht es schon auch, vor allem vermutlich jenen, die wenig Geld f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Lebensmittel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lebensmittel<\/a> zur Verf\u00fcgung haben: Durch den Kontakt zu Direkterzeugern k\u00f6nnen sie im Giesinger Foodhub Preise anbieten, die im Schnitt gut 20 Prozent unter denen herk\u00f6mmlicher Superm\u00e4rkte liegen \u2013 ohne dass deshalb das Angebot limitiert w\u00e4re. Foodhub versteht sich ebenfalls als Vollsortimenter mit vornehmlich Bio-Produkten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Nur geht es den Initiatoren um mehr: Sie wollen zeigen, dass andere Handelsstrukturen m\u00f6glich sind. Auch daf\u00fcr w\u00e4re ein zweiter Standort sinnvoll, sagt Mansmann. In Deutschland ist das Konzept der Mitmach-Superm\u00e4rkte n\u00e4mlich anders als in Frankreich noch gar nicht verbreitet. Neben jenem in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Giesing\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Giesing<\/a> gibt es sonst nur noch den Supercoop in Berlin und in Bremen sowie das K\u00f6llektiv in K\u00f6ln. Ein paar mehr Beispiele w\u00e4ren da sch\u00f6n.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Nicht zuletzt um noch mehr Mitglieder zu gewinnen: In <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a> z\u00e4hlt Foodhub derzeit etwa 2600 Mitglieder, von denen zwar ein Gro\u00dfteil nur ein bis zwei Kilometer vom Supermarkt entfernt wohnt, einige kommen aber extra von Schwabing nach Giesing gefahren. Kapazit\u00e4ten h\u00e4tte man, sch\u00e4tzt Mansmann, f\u00fcr 5000 pro Standort.<\/p>\n<p>Neben Schwabing w\u00e4ren weitere Filialen in Sendling und der Ludwigsvorstadt denkbar<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Sortiment der Filialen solle sich jedenfalls im Wesentlichen nicht unterscheiden, sagt Mansmann. F\u00fcr die Schwabinger Einkaufsgemeinschaft gibt es schon jetzt Backwaren von der B\u00e4ckerei Brotraum, Gem\u00fcse kommt dort zum Teil von der G\u00e4rtnerei Obergrashof aus Dachau. Denn auch das ist eine Idee von Foodhub, kleine Betriebe zu unterst\u00fctzen. Damit die Regale aber trotzdem genauso voll sind wie etwa bei Rewe, steht der Gro\u00dfhandel als Backup immer zur Verf\u00fcgung. Es ist ein Konzept, mit dem man offenbar gut f\u00e4hrt: Preissteigerungen, wie sie anderswo zu sehen gewesen seien, h\u00e4tte man im Foodhub nicht in gleicher Intensit\u00e4t gesp\u00fcrt, so Mansmann.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ob denn noch weitere Standorte in M\u00fcnchen folgen k\u00f6nnten? Das will Mansmann nicht ausschlie\u00dfen, die Anzahl w\u00e4re aber wohl begrenzt. Bei einer Standortanalyse wurden n\u00e4mlich nur vier Viertel ermittelt: Neben Giesing und Schwabing k\u00e4men noch Sendling und die Ludwigsvorstadt beziehungsweise die Schwanthalerh\u00f6he infrage.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die n\u00e4chsten Infoveranstaltungen zum geplanten neuen Foodhub finden am 10. Januar sowie 7. Februar 2026 jeweils um 10.45 Uhr am Blumenkiosk am Hohenzollernplatz oder um 11.15 Uhr im Laden in der Deisenhofener Stra\u00dfe 40 statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der erste Mitmach-Supermarkt M\u00fcnchens will nicht der Einzige bleiben: In Schwabing, vielleicht auch in der Maxvorstadt oder an&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":690283,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[772,29,8504,8507,30,6787,7176,3311,702,159647,1268,2813,2339,48547,149,19391,55,2635],"class_list":{"0":"post-690282","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-bayern","9":"tag-deutschland","10":"tag-essen-und-trinken-in-muenchen","11":"tag-gastronews","12":"tag-germany","13":"tag-giesing","14":"tag-konsum-und-handel","15":"tag-leben-und-gesellschaft-in-muenchen","16":"tag-lebensmittel","17":"tag-lebensmittel-aus-der-region","18":"tag-muenchen","19":"tag-muenchen-stadtteile","20":"tag-oberbayern","21":"tag-schwabing-west","22":"tag-sueddeutsche-zeitung","23":"tag-untergiesing-harlaching","24":"tag-wirtschaft","25":"tag-wirtschaft-in-muenchen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115831469904604973","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/690282","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=690282"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/690282\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/690283"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=690282"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=690282"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=690282"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}