{"id":690560,"date":"2026-01-03T16:26:20","date_gmt":"2026-01-03T16:26:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/690560\/"},"modified":"2026-01-03T16:26:20","modified_gmt":"2026-01-03T16:26:20","slug":"mitten-in-koeln-so-leben-die-wenigen-bewohner-der-hohe-strasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/690560\/","title":{"rendered":"Mitten in K\u00f6ln: So leben die wenigen Bewohner der Hohe Stra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"0\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">\u00dcber die Hohe Stra\u00dfe gehen pro Jahr 17 Millionen Menschen, das sind  etwa 46.500 pro Tag. Sie schauen in die Schaufenster, aber selten nach oben. Wenn sie es tun w\u00fcrden, dann s\u00e4hen sie ganz oben einige wenige bepflanzte Balkone. Tats\u00e4chlich leben \u00fcber dem Gewusel einer der meistfrequentierten Einkaufsstra\u00dfen Deutschlands eine Handvoll Menschen.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"1\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">\u201eMich fragen oft Leute: Kann man denn hier \u00fcberhaupt wohnen? Und ich sage: Hier kann man ganz wunderbar wohnen\u201c, sagt Ruth Jatzkowski. Vor 17 Jahren zogen sie und ihr Mann in die Wohnung ein, die sie \u201eganz normal\u201c im Internet gefunden hatten. Es sind 80 Quadratmeter auf dem vierten Stock, mit einer durchgehenden Fensterfront zur Hohe Stra\u00dfe und zur Seitenstra\u00dfe, wodurch die R\u00e4ume sehr hell und freundlich wirken. Der Clou: Um die gesamte Wohnung herum l\u00e4uft ein Balkon, der durch mehrere T\u00fcren zug\u00e4nglich ist. \u201eHier ist den ganzen Tag irgendwo Sonne. Ich habe f\u00fcr jede Tageszeit eine kleine Sitzecke.\u201c Und nach rechts gibt es den Ausblick auf den Dom.<\/p>\n<p>Vom Seifenladen auf der Hohe Stra\u00dfe zieht der s\u00fc\u00dfe Duft herauf<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"3\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Ist es denn nicht manchmal laut in der Idylle? Nein, sagt die 73-j\u00e4hrige ehemalige Verwaltungsangestellte. \u201eIch h\u00f6re nur das Murmeln der Leute.\u201c Manchmal schaut sie runter auf das Geschiebe, aber das ist irgendwie weit weg. \u201eMan ist hier oben ganz abgeschieden, aber doch mittendrin. Bei dem Gemurmel kann ich wunderbar einschlafen.\u201c Es gibt keine Autos und kein Bahngeratter. \u201eDas ist ideal.\u201c<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"4\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Die Frittenbude unten auf der Stra\u00dfe rieche sie eigentlich nie, daf\u00fcr weht deutlich der s\u00fc\u00dfe Duft des Seifenladens herauf. Vom Balkon aus sieht sie auch den S\u00fc\u00dfwarenhandel, der seine Waren gleich von Paletten verkauft. \u201eUm zehn Uhr wird da jeden Tag angeliefert. Um die Mittagszeit sind die wieder halbleer gekauft. Ich wei\u00df gar nicht, wer so viele S\u00fc\u00dfigkeiten braucht.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"4000\" height=\"2772\" alt=\"Die Hohe Stra\u00dfe geh\u00f6rt zu den meistfrequentierten Einkaufsstra\u00dfen Deutschlands.\" loading=\"lazy\" onerror=\"this.setAttribute('data-error', 1)\" class=\"current-image dm-figure__image dm-figure__image--undefined undefined\" data-nuxt-pic=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2a1ea353-c422-4c12-bfcb-4be266115e05.jpeg\"  \/><\/p>\n<p class=\"dm-figure__subline\" data-v-b90b7bba=\"\">Die Hohe Stra\u00dfe geh\u00f6rt zu den meistfrequentierten Einkaufsstra\u00dfen Deutschlands.<\/p>\n<p class=\"dm-figure__copyright\" data-v-b90b7bba=\"\">Copyright: Alexander Schwaiger<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"6\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Bevor sie auf die Hohe Stra\u00dfe zog, wohnte Ruth Jatzkowski in der Elsa\u00dfstra\u00dfe in der S\u00fcdstadt \u2013 auch in der vierten Etage. \u201eAuch sehr sch\u00f6n, aber in dem Haus gab es keinen Aufzug, das ist im Alter nicht so g\u00fcnstig.\u201c Hier gibt es einen Aufzug. Und wie ist es mit dem Einkaufen? \u201eAch, ich gehe ja nicht mehr arbeiten, da braucht man gar nicht mehr so viel Kleidung. Aber Rewe ist in der Breite Stra\u00dfe, Aldi in der Richmodstra\u00dfe, Bahnhof und U-Bahn sind wenige Hundert Meter entfernt. Ich brauche kein Auto.\u201c \u00a0Als ihr Mann vor einigen Jahren starb, dachte sie kurz ans Ausziehen. \u201eAber dann habe ich gemerkt: Diese Wohnung gibt mir gro\u00dfe Geborgenheit.\u201c<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"7\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Schon seit 35 Jahren wohnt Maria B. (Name ge\u00e4ndert) ein paar H\u00e4user weiter \u2013 sie m\u00f6chte wegen der doch recht exponierten Lage der Wohnung anonym bleiben. Die 85-J\u00e4hrige hatte eine Parf\u00fcmerie auf der <a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/wirtschaft\/neueroeffnung-auf-der-schildergasse-wie-douglas-kunden-mit-koelschem-lebensgefuehl-locken-will-2-1144549\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schildergasse<\/a> und suchte deshalb eine Wohnung in der N\u00e4he. \u201eDas hier war vorher eine Hausmeisterwohnung. Sie war in einem schrecklichen Zustand, eine Baustelle. Aber es gab 48 Interessenten\u201c, wei\u00df sie noch ganz genau. Mit viel Liebe richtete sie die Wohnung her. \u201eDamals hat es hier noch tolle Gesch\u00e4fte gegeben: Silber Becker, <a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/koeln\/koeln-hohe-strasse-mantelhaus-sanierung-und-neues-gebaeude-bis-2026-851543\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das Mantelhaus G\u00f6rtz<\/a>, der Salamander-Schuhladen. Das hat sehr nachgelassen.\u201c<\/p>\n<p>Klage \u00fcber die vielen Musiker auf der Hohe Stra\u00dfe<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"9\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Anders als Ruth Jatzkowski h\u00f6rt sie sehr viel L\u00e4rm von der Stra\u00dfe. \u201eDas scheint an jeder Ecke anders zu sein.\u201c <a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/koeln\/koelner-innenstadt\/koelner-schildergasse-der-leierkastenmann-ueber-das-musiker-casting-830765\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Und: \u201eFr\u00fcher habe ich mich gefreut, wenn um 11 Uhr die Musiker unten spielten.\u201c Jetzt seien die Darbietungen oft einfach nur nervig und schlecht.<\/a> Auch habe es fr\u00fcher nicht so viele Bettler und Obdachlose gegeben. \u201eDa war hier nach Ladenschluss wirklich Totenstille. Jetzt h\u00f6rt man viel Krakeelereien.\u201c<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"10\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Einiges bleibt aber, zum Beispiel das China-Restaurant. \u201eDas gab es schon immer. Aber im Laufe der Zeit hat sicher zw\u00f6lfmal der Betreiber gewechselt. Manchmal dreimal im Jahr\u201c, sagt sie und lacht. Von Zeit zu Zeit denkt sie ans Wegziehen. \u201eAber dazu liebe ich die Wohnung einfach zu sehr. Und in einem Vorort leben, das k\u00f6nnte ich nicht aushalten. Da ist ja kein Mensch auf der Stra\u00dfe.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"2250\" height=\"4000\" alt=\"Charlotte Stein und Mitbewohner Hendrik B\u00f6wer vor der deckenhohen Fensterfront zur Hohe Stra\u00dfe\" loading=\"lazy\" onerror=\"this.setAttribute('data-error', 1)\" class=\"current-image dm-figure__image dm-figure__image--undefined undefined\" data-nuxt-pic=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/72aa4091-dad6-4be3-a39f-e7053858b87d.jpeg\"  \/><\/p>\n<p class=\"dm-figure__subline\" data-v-b90b7bba=\"\">Charlotte Stein und Mitbewohner Hendrik B\u00f6wer vor der deckenhohen Fensterfront zur Hohe Stra\u00dfe<\/p>\n<p class=\"dm-figure__copyright\" data-v-b90b7bba=\"\">Copyright: Christiane Vielhaber<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"12\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Um zur Wohngemeinschaft gleich in der N\u00e4he zu gelangen, muss man in der Marspfortengasse klingeln \u2013 denn zur Hohe Stra\u00dfe hin gibt es nur Schaufenster, aber keine T\u00fcr. Sieben Erwachsene und zwei Kinder leben seit vier Jahren in der gro\u00dfen Dachgeschosswohnung mit den vielen Zimmern rund um ein kleines Atrium. \u201eVor uns wohnte hier ein alter Mann allein bis zu seinem Tod. Warum die Wohnung so angelegt wurde, hat uns niemand sagen k\u00f6nnen, aber f\u00fcr uns ist das gro\u00dfartig\u201c, sagt Charlotte Stein. Weil die Wohngemeinschaft alles selbst renovierte, habe man sich mit dem Hauseigent\u00fcmer auf einen \u201eguten Deal\u201c einigen k\u00f6nnen. Einige der Zimmer haben deckenhohe Fenster zur Hohe Stra\u00dfe. Die Bewohner arbeiten fast alle in k\u00fcnstlerischen Berufen, es gibt viele Instrumente und Jonglierzubeh\u00f6r.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"13\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">\u201eHier kann man nachts um 3 Uhr Schlagzeug spielen oder feiern. Wir haben ja keine Nachbarn\u201c, sagt Florian Theissen. Und man sei in sieben Minuten im Bahnhof, das sei total praktisch. Umgekehrt k\u00e4men auch h\u00e4ufig Bekannte mal kurz auf einen Kaffee vorbei, wenn deren Zug eine Stunde Versp\u00e4tung habe oder sie ihn verpasst haben. \u201eHier klingelt es eigentlich st\u00e4ndig\u201c, sagt Charlotte Stein. Auch f\u00fcr ihre zwei Kinder sei das Umfeld toll: keine Autos, man ist schnell am <a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/themen\/rhein\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rhein<\/a>, schnell in der Schule.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"14\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Andererseits habe man den \u201eheftigen Konsumkapitalismus\u201c jeden Tag vor Augen, so Florian Theissen. Und auch das Elend. <a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/koeln\/obdachlosigkeit-in-koeln-wir-sollten-es-doch-schaffen-diese-probleme-zu-loesen-996128\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Obdachlose liegen in den Hauseing\u00e4ngen.<\/a> Nachts lagere eine ganze Familie schr\u00e4g gegen\u00fcber. Die sei ziemlich laut. Florian Theissen ist hin- und hergerissen. \u201eIch verstehe, dass die in Not sind. Wie kann man da helfen? Muss die Stadt da nicht etwas machen?\u201c So sei das jedenfalls kein Zustand.<\/p>\n<p>Hohe Stra\u00dfe: Gro\u00dfstadtstimmung und das L\u00e4uten der Glocken des Doms<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"16\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Doch das Positive \u00fcberwiege. \u201eObwohl man mittendrin ist, f\u00fchlt man sich so ungesehen\u201c, beschreibt es Charlotte Stein. Drau\u00dfen das Gewusel, hier die kleine Gemeinschaft hinter den Fenstern, die unten von der Stra\u00dfe nicht einsehbar sind. Florian Theissen sagt: \u201eHier gehen die Lichter nie aus. Und es gibt jeden Tag viel Input auch von den Touristen, verschiedene Kulturen, richtige Gro\u00dfstadtstimmung. Hier gibt es keine Langeweile. Das Menschengucken macht s\u00fcchtig.\u201c Auch das L\u00e4uten der Glocken des Doms und des Rathausturms liebe er inzwischen.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"17\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Ruth Jatzkowski, Maria B. und die Wohngemeinschaft kennen sich pers\u00f6nlich nicht. Nur manchmal sehe man sich aus der Ferne auf dem Balkon oder dem Dach, erz\u00e4hlen sie. Dass sie hier so allein sind, hat historische Gr\u00fcnde. Die meisten Gesch\u00e4ftsh\u00e4user wurden nach dem Zweiten Weltkrieg schnell wieder aufgebaut und dienten nur einem Zweck: dem Verkaufen. Fr\u00fcher ging die Verkaufsfl\u00e4che oft \u00fcber mehrere Stockwerke, f\u00fcr Wohnungen war da kein Platz. Diese Aufteilung funktioniert aber schon l\u00e4nger nicht mehr. Der Umsatz wird heutzutage vor allem im Erdgeschoss gemacht, so manche Obergeschosse stehen leer.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/koeln\/koelner-innenstadt\/koeln-die-hohe-strasse-bleibt-ueber-jahre-baustellen-meile-geduld-ist-gefragt-989181\" class=\"dm-imagefeat__imagecontainer dm-imagefeat relative\" aria-label=\"\" tabindex=\"-1\" data-v-68e13160=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" width=\"3264\" height=\"1836\" alt=\"Das Uniqlogeb\u00e4ude an der Ecke Hohe Stra\u00dfe\/ G\u00fcrzenichstra\u00dfe, in dem Komplex ist auch die Firma Dyson. Die drei Nachbarh\u00e4user sind aufgekauft, um sie sp\u00e4ter umzubauen.\" loading=\"lazy\" onerror=\"this.setAttribute('data-error', 1)\" class=\"dm-imagefeat__image w-full aspect-square sm:aspect-auto aspect-video\" style=\"aspect-ratio:1;\" data-nuxt-pic=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/9e1c24c6-097f-407b-8000-95860ac8e502.jpeg\"  \/><\/a><\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"19\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Deshalb gibt es gro\u00dfe Umbaupl\u00e4ne: das Mediamarkt-Geb\u00e4ude \u2013 es ist der gr\u00f6\u00dfte Komplex auf der Hohe Stra\u00dfe \u2013 und das ehemalige Mantelhaus Goertz werden komplett umgestaltet. Einige kleinere Geb\u00e4ude werden sogar abgebrochen und dort ganz neu gebaut, etwa an der Ecke Hohe Stra\u00dfe\/ Gro\u00dfe Budengasse (ehemals Schuhhaus Raphael). <a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/koeln\/koelner-innenstadt\/investor-will-wohnungen-auf-koelner-hohe-strasse-bauen-1063449\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bei allen Projekten sind Wohnungen vorgesehen<\/a>. Die Stra\u00dfe soll dadurch neu belebt werden. Bis Ruth Jatzkowski, Maria B. und die Wohngemeinschaft neue Nachbarn haben werden, wird es aber noch ein paar Jahre dauern. Vielleicht werden es einmal genug f\u00fcr ein Stra\u00dfenfest.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00dcber die Hohe Stra\u00dfe gehen pro Jahr 17 Millionen Menschen, das sind etwa 46.500 pro Tag. 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