{"id":690646,"date":"2026-01-03T17:15:12","date_gmt":"2026-01-03T17:15:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/690646\/"},"modified":"2026-01-03T17:15:12","modified_gmt":"2026-01-03T17:15:12","slug":"us-vorgehen-in-venezuela-sorgt-fuer-reaktionen-weltweit-dw-03-01-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/690646\/","title":{"rendered":"US-Vorgehen in Venezuela sorgt f\u00fcr Reaktionen weltweit \u2013 DW \u2013 03.01.2026"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Milit\u00e4rcoup der USA in Venezuela zeigt sich der Generalsekret\u00e4r der Vereinten Nationen, Ant\u00f3nio Guterres, alarmiert. Die Aktion stelle einen gef\u00e4hrlichen Pr\u00e4zedenzfall dar und k\u00f6nne besorgniserregende Auswirkungen auf die Region haben, erkl\u00e4rte ein UN-Sprecher in New York. Guterres sei zutiefst besorgt dar\u00fcber, dass die Regeln des V\u00f6lkerrechts nicht eingehalten worden seien. Es sei wichtig, dass alle Beteiligten das V\u00f6lkerrecht, einschlie\u00dflich der Charta der Vereinten Nationen, uneingeschr\u00e4nkt achteten.<\/p>\n<p>Venezuela selbst beantragte eine Sondersitzung des Weltsicherheitsrats &#8211; &#8222;im Angesicht der kriminellen Aggression durch die US-Regierung auf unser Heimatland&#8220;, wie\u00a0Au\u00dfenminister Yvan Gil sagte. Aufgabe des UN-Gremiums sei es, &#8222;das V\u00f6lkerrecht aufrecht zu erhalten&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Rufen zur Zur\u00fcckhaltung auf&#8220;<\/p>\n<p>Auch Spitzenvertreter der Europ\u00e4ischen Union forderten die Achtung des V\u00f6lkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen. Die EU unterst\u00fctze einen &#8222;friedlichen und demokratischen \u00dcbergang&#8220; in Venezuela, erkl\u00e4rte\u00a0Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen auf der Online-Plattform X.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Wir rufen zur Zur\u00fcckhaltung auf&#8220;, schrieb die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas. Nach eigenen Angaben hatte sie zuvor mit US-Au\u00dfenminister Marco Rubio telefoniert. Die Sicherheit der EU-B\u00fcrger in Venezuela &#8222;hat f\u00fcr uns oberste Priorit\u00e4t&#8220;, f\u00fcgte Kallas\u00a0hinzu.\u00a0<\/p>\n<p>Reisewarnung f\u00fcr Venezuela<\/p>\n<p>Deutschlands Regierung verfolgt die Lage &#8222;weiter mit Sorge, fortlaufend und sehr genau&#8220;. Man stimme sich mit Partnern ab, hie\u00df es aus Berlin. &#8222;Wir rufen alle Beteiligten auf, nichts zu tun, was zu einer Zuspitzung der Lage f\u00fchren k\u00f6nnte und Wege zu einer politischen Beilegung zu suchen. V\u00f6lkerrechtliche Normen sind einzuhalten.&#8220; Die Venezolanerinnen und Venezolaner verdienten &#8222;eine friedliche und demokratische Zukunft&#8220;.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"75137648\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/75137648_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Ausw\u00e4rtiges Amt in Berlin (Archivfoto)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Im Ausw\u00e4rtigen Amt in Berlin kam der Krisenstab zusammenBild: K-H Spremberg\/Shotshop\/IMAGO<\/p>\n<p>Das Ausw\u00e4rtige Amt sprach nach einer Sitzung des Krisenstabs eine Reisewarnung f\u00fcr ganz Venezuela aus. Deutsche Staatsangeh\u00f6rige im Land seien aufgerufen, an einem sicheren Ort zu bleiben. Man stehe im engsten Kontakt mit der Botschaft in Caracas.<\/p>\n<p>&#8222;Beunruhigend und verwerflich&#8220;<\/p>\n<p>Russland verlangte von den USA, den venezolanischen Staatschef Nicol\u00e1s Maduro wieder auf freien Fu\u00df zu setzen. &#8222;Wir fordern die amerikanische F\u00fchrung nachdr\u00fccklich auf, ihre Position zu \u00fcberdenken und den rechtm\u00e4\u00dfig gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten des souver\u00e4nen Landes und seine Frau freizulassen&#8220;, erkl\u00e4rte das Au\u00dfenministerium in Moskau. Das Vorgehen der Vereinigten Staaten sei &#8222;zutiefst beunruhigend und verwerflich&#8220;. Es gebe keine Rechtfertigung f\u00fcr diese &#8222;bewaffnete Aggression&#8220;. Russland stehe solidarisch an der Seite Venezuelas.<\/p>\n<p>Auch Brasiliens\u00a0Pr\u00e4sident Luiz In\u00e1cio Lula da Silva verurteilte den US-Angriff und Maduros Festnahme. &#8222;Die Bombardierungen von venezolanischem Gebiet und die Gefangennahme seines Pr\u00e4sidenten \u00fcberschreiten auf inakzeptable Weise eine Grenze&#8220;, betonte\u00a0der Linkspolitiker. &#8222;Diese Aktionen stellen eine schwerwiegende Verletzung der Souver\u00e4nit\u00e4t Venezuelas dar und sind ein weiterer \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrlicher Pr\u00e4zedenzfall f\u00fcr die gesamte internationale Gemeinschaft.&#8220;<\/p>\n<p>Argentiniens ultraliberaler Pr\u00e4sident Javier Milei feierte hingegen die\u00a0Festsetzung von Maduro. &#8222;DIE FREIHEIT SCHREITET VORAN, ES LEBE DIE FREIHEIT VERDAMMT NOCHMAL&#8220;, schrieb Milei auf X in Versalien zu einer\u00a0von ihm geteilten\u00a0Nachrichtenmeldung.<\/p>\n<p>wa\/HF\/haz\/AR (dpa, afp, rtr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Milit\u00e4rcoup der USA in Venezuela zeigt sich der Generalsekret\u00e4r der Vereinten Nationen, Ant\u00f3nio Guterres, alarmiert. 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