{"id":690744,"date":"2026-01-03T18:10:14","date_gmt":"2026-01-03T18:10:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/690744\/"},"modified":"2026-01-03T18:10:14","modified_gmt":"2026-01-03T18:10:14","slug":"trump-kuendigt-machtuebernahme-in-venezuela-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/690744\/","title":{"rendered":"Trump k\u00fcndigt Macht\u00fcbernahme in Venezuela an"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Trump spricht hinter einem Rednerpult. Hinter ihm stehen Mitglieder der US-Regierung.\" alt=\"Trump spricht hinter einem Rednerpult. Hinter ihm stehen Mitglieder der US-Regierung.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/maduro-trump-pressekonferenz-100-1920x1080.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  US-Pr\u00e4sident Trump bei der Pressekonferenz nach der Festnahme Maduros (AFP \/ JIM WATSON)<\/p>\n<p>+++Pr\u00e4sident Maduro in Handschellen auf US-Kriegsschiff+++<\/p>\n<p>+++Maduro und Ehefrau sollen in New York vor Gericht gestellt werden +++<\/p>\n<p>                \u00dcber die aktuelle Lage in Venezuela halten wir Sie auch <a title=\"Link auf: Newsblog zur Lage in Venezuela - Trump: &quot;Wir werden Venezuela vorerst selbst f\u00fchren&quot;\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/newsblog-venezuela-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mit einem Newsblog<\/a> auf dem Laufenden.<\/p>\n<p>Die USA haben bei einem Milit\u00e4reinsatz in Venezuela Pr\u00e4sident Maduro gefangen genommen. Er befindet sich inzwischen, gemeinsam mit seiner Frau Cilia Flores, auf einem US-Kriegsschiff mit Ziel New York. Dort soll er vor Gericht gestellt werden. Pr\u00e4sident Trump k\u00fcndigte an, die USA w\u00fcrden bis zu einem \u00dcbergang selbst die Kontrolle in Venezuela \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>aktualisiert um 18:17 Uhr<\/p>\n<p>Trump sagte in einer Pressekonferenz in Florida, es gebe gro\u00dfe US-\u00d6lunternehmen, die in das Land wechseln k\u00f6nnten. Zugleich bleibe das Embargo gegen die Ausfuhr venezolanischen \u00d6ls in Kraft.<\/p>\n<p>US-Justizministerin Bondi k\u00fcndigte an, dass Maduro unter anderem wegen Drogenhandels und Terrorismus der Prozess gemacht werde. Dies betreffe auch dessen Ehefrau. Gegen Maduro liegt seit 2020 eine Anklage vor, unter anderem wegen &#8222;Verschw\u00f6rung zum Drogenterrorismus&#8220;.<\/p>\n<p>                Internationale Reaktionen<\/p>\n<p>Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kallas rief zur Zur\u00fcckhaltung und Achtung des V\u00f6lkerrechts auf. Nach eigenen Angaben hatte sie zuvor mit US-Au\u00dfenminister Rubio \u00fcber die Lage gesprochen. Kommissionspr\u00e4sidentin von der Leyen teilte mit, die EU stehe an der Seite der Menschen in Venezuela und unterst\u00fctze einen friedlichen, demokratischen \u00dcbergang. Das Ausw\u00e4rtige Amt gab eine Reisewarnung f\u00fcr Venezuela heraus.<\/p>\n<p>Frankreichs Regierung kritisiert den US-Milit\u00e4reinsatz in Venezuela als v\u00f6lkerrechtswidrig. Die Aktion, die zur Gefangennahme von Pr\u00e4sident Nicolas Maduro gef\u00fchrt habe, versto\u00dfe gegen die Grunds\u00e4tze des internationalen Rechts, teilte das Au\u00dfenministerium in Paris mit. Keine dauerhafte politische L\u00f6sung k\u00f6nne von au\u00dfen aufgezwungen werden. Nur das souver\u00e4ne Volk einer Nation k\u00f6nne \u00fcber deren Zukunft bestimmen.<\/p>\n<p>Vertreter der venezolanischen Regierung verurteilten den Milit\u00e4reinsatz der USA ebenso wie Kolumbien, Kuba und der Iran. Die Regierung in Caracas hat inzwischen eine Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrats beantragt. Das erkl\u00e4rte Au\u00dfenminister Gil im Onlinedienst Telegram. Der kubanische Pr\u00e4sident D\u00edaz-Canel sprach mit Blick auf die Ereignisse von einem &#8222;kriminellen US-Angriff&#8220; und forderte die internationale Gemeinschaft auf, dringend darauf zu reagieren. Es handele sich um &#8222;Staatsterror gegen das mutige venezolanische Volk und gegen unser Amerika&#8220;. Der kolumbianische Pr\u00e4sident Petro erkl\u00e4rte, er alarmiere die ganze Welt, dass Venezuela angegriffen wurde.<\/p>\n<p>Russland und der Iran verurteilten das Vorgehen der USA als &#8222;bewaffnete Aggression&#8220;. Das chinesische Au\u00dfenministerium in Peking erkl\u00e4rte, man sei \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und lehnt ein solches hegemoniales Verhalten der USA entschieden ab, das in schwerwiegender Weise gegen das V\u00f6lkerrecht verst\u00f6\u00dft, die Souver\u00e4nit\u00e4t Venezuelas verletzt und den Frieden und die Sicherheit in Lateinamerika und der Karibik bedroht.\u201c Die chinesische Regierung forderte die Vereinigten Staaten auf, sich an das V\u00f6lkerrecht sowie die Ziele und Grunds\u00e4tze der UNO-Charta zu halten.<\/p>\n<p>                Angriff der USA in der Nacht <\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Morgen hatte es zun\u00e4chst Berichte \u00fcber Explosionen in der Hauptstadt Caracas und anderen Landesteilen von Venezuela gegeben. Fotos und Videos zeigten aufsteigende Rauchwolken. Im s\u00fcdlichen Teil der Hauptstadt, unweit einer gro\u00dfen Milit\u00e4rbasis, fiel laut Reuters die Stromversorgung aus. Venezolanischen Angaben zufolge gab es neben Caracas auch Angriffe in den Bundesstaaten Miranda, Aragua und La Guaira.<\/p>\n<p>Ausnahmezustand in Venzuela<\/p>\n<p>In Venzuela gilt derzeit der Ausnahmezustand. Das bedeutet auch ein Ausgangsverbot f\u00fcr die Menschen im Land. Aus Caracas erreichen uns Bilder, die eine kleine Personengruppe zeigen, die f\u00fcr Pr\u00e4sident Maduro demonstrieren.<\/p>\n<p>Die venezolanische Oppositionsf\u00fchrerin Maria Corina Machado schlug Edmundo Gonzalez als neuen Pr\u00e4sidenten des Landes vor. Maduro sei abgesetzt worden, weil er sich Verhandlungen verweigert habe, erkl\u00e4rte die j\u00fcngst mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Machado. Sie beansprucht mit ihrer Opposition den Sieg bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl 2024. Der Diplomat Gonzalez war dabei Spitzenkandidat des Oppositionsb\u00fcndnisses, nachdem Machado das passive Wahlrecht entzogen worden war.<\/p>\n<p>                Trump zielte seit Langem auf Maduros Entmachtung<\/p>\n<p>Trump hatte zuletzt wiederholt von der M\u00f6glichkeit eines US-Angriffs auf das venezolanische Festland gesprochen. Er dr\u00e4ngte auch seit l\u00e4ngerem ausdr\u00fccklich auf eine Entmachtung von Pr\u00e4sident Maduro.<\/p>\n<p>Das US-Milit\u00e4r griff in der Region bereits seit September immer wieder Boote an, die angeblich am Drogenhandel beteiligt sind. Dabei wurden mehr als 100 Menschen get\u00f6tet. Kritiker sprechen von au\u00dfergerichtlichen T\u00f6tungen und einem Versto\u00df gegen das V\u00f6lkerrecht.<\/p>\n<p>Die US-Streitkr\u00e4fte bauten zudem ihre Pr\u00e4senz in der Karibik massiv aus. Unter anderem wurden zus\u00e4tzliche Kampfflugzeuge und der Flugzeugtr\u00e4ger &#8222;USS Gerald R. Ford&#8220; &#8211; begleitet von weiteren Kriegsschiffen und einem Langstreckenbomber &#8211; in die Region verlegt.<\/p>\n<p>Offiziell richtet sich der gesamte Einsatz &#8218;S\u00fcdlicher Speer&#8216; (&#8222;Southern Spear&#8220;) gegen den Drogenschmuggel. Allerdings gilt Venezuela nicht als Produktionsland von Drogen, sondern als Transitland &#8211; und zwar vor allem f\u00fcr den europ\u00e4ischen Markt. Nach Einsch\u00e4tzung von Experten ist die Streitmacht f\u00fcr einen Einsatz gegen Drogenschmuggler \u00fcberdimensioniert.\u00a0<\/p>\n<p>Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Trump bei der Pressekonferenz nach der Festnahme Maduros (AFP \/ JIM WATSON) +++Pr\u00e4sident Maduro in Handschellen auf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":690745,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,14,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-690744","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-top-news","13":"tag-top-meldungen","14":"tag-topmeldungen","15":"tag-topnews","16":"tag-welt","17":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115832515737378192","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/690744","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=690744"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/690744\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/690745"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=690744"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=690744"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=690744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}