{"id":692056,"date":"2026-01-04T07:30:14","date_gmt":"2026-01-04T07:30:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/692056\/"},"modified":"2026-01-04T07:30:14","modified_gmt":"2026-01-04T07:30:14","slug":"sachsen-plant-eigenen-satellit-hohe-erwartungen-bei-firmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/692056\/","title":{"rendered":"Sachsen plant eigenen Satellit &#8211; hohe Erwartungen bei Firmen"},"content":{"rendered":"<p class=\"bold\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tSachsen strebt ins All. Eine eigene Satellitenmission soll hiesigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen den Weg dazu ebnen. Doch wann wird &#8222;Saxon-1&#8220; im Orbit um die Erde kreisen?\t\t\t\t<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tDresden.<\/p>\n<p>Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Sachsen wollen vom Weltraumboom profitieren und einen eigenen Satelliten in den Orbit schicken. Einen Namen f\u00fcr die Mission gibt es schon: Saxon-1. &#8222;Insbesondere f\u00fcr den Mittelstand er\u00f6ffnet ein eigenes \u201eTicket ins All\u201c neue M\u00f6glichkeiten zur Erprobung, <a href=\"https:\/\/www.freiepresse.de\/thema\/demonstration\" title=\"Artikel zum Thema: Demonstration\" class=\"internal-article-link\" data-ct=\"ENTITY\/KEYWORD\/DEMONSTRATION\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Demonstration<\/a> und Skalierung innovativer Technologien&#8220;, erkl\u00e4rt Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) auf dpa-Anfrage. Das Vorhaben k\u00f6nne sich zu einem &#8222;technologischen Leuchtturm&#8220; entwickeln und Sachsens F\u00e4higkeiten \u00fcberregional sichtbarer machen.\u00a0<\/p>\n<p>Der Bund plant in den kommenden Jahren immense Investitionen im Bereich Raumfahrt. Allein das Verteidigungsministerium will bis 2030 bis zu 35 Milliarden Euro f\u00fcr Raumfahrt und Weltraumsicherheit ausgeben. Der globale Markt f\u00fcr weltraumgest\u00fctzte Anwendungen wird laut Wirtschaftsministerium bis 2040 auf rund 1,25 Billionen Euro gesch\u00e4tzt. Panter: &#8222;Wenn wir ein St\u00fcck vom Kuchen abbekommen wollen, m\u00fcssen wir beweisen, was wir k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Und da kommt die s\u00e4chsische Satellitenmission ins Spiel. Ziel sei es, eine echte Anwendung mit entsprechender Technik aus Sachsen zu demonstrieren, erl\u00e4utert Professor Andreas Knopp, der an der Universit\u00e4t der Bundeswehr in M\u00fcnchen lehrt. &#8222;Wir brauchen dazu 5 Millionen Euro vom Land, damit wir noch einmal dieselbe Summe beim Bund hebeln k\u00f6nnen.&#8220; Zugleich bringe eine solche Mission hiesige Unternehmen zusammen.\u00a0<\/p>\n<p>\tSaxon-1 soll 2027 in den Orbit fliegen<\/p>\n<p>Im Herbst hatte das Bremer Weltraumunternehmen OHB bekanntgegeben, das Technisat-Werk im <a href=\"https:\/\/www.freiepresse.de\/thema\/ort\/vogtland\" title=\"Nachrichten f\u00fcr den Ort: Vogtland\" class=\"internal-article-link\" data-ct=\"ENTITY\/LOCATION\/UNKNOWN\/VOGTLAND\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vogtland<\/a> zu \u00fcbernehmen. Wurde dort bisher Unterhaltungselektronik hergestellt, sind es k\u00fcnftig Elektronikteile f\u00fcr Satelliten wie Leiterplatten, Kabelb\u00e4ume und Verbindungsst\u00fccke. Auch dar\u00fcber hinaus gibt es in Sachsen inzwischen etliche kleine und oftmals junge Unternehmen, die sich der Weltraumtechnik verschrieben haben. Dazu geh\u00f6ren etwa Neosat, Inradios und Morpheus Space in Dresden.<\/p>\n<p>                    \t\t\t        \t\t\t\t<img decoding=\"async\" class=\"media-image detail-img__media-image detail-img__image--rounded\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/17852410_M400x267.jpg\" alt=\"Das Dresdner Unternehmen Neosat entwickelt \u00dcbertragungsverfahren f\u00fcr die Satellitenkommunikation.\"   style=\"&#10;&#9;&#9;&#9;aspect-ratio:2048\/1365;&#10;&#9;&#9;&#9;background: url(data:image\/jpg;base64,\/9j\/4AAQSkZJRgABAQEAyADIAAD\/2wBDAAUDBAQEAwUEBAQFBQUGBwwIBwcHBw8LCwkMEQ8SEhEPERETFhwXExQaFRERGCEYGh0dHx8fExciJCIeJBweHx7\/2wBDAQUFBQcGBw4ICA4eFBEUHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh7\/wAARCAAHAAoDASIAAhEBAxEB\/8QAFgABAQEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAUG\/8QAHhAAAgEFAAMAAAAAAAAAAAAAAQIDAAQFESEHElH\/xAAVAQEBAAAAAAAAAAAAAAAAAAACA\/\/EABoRAAEFAQAAAAAAAAAAAAAAAAIAAQMRQSH\/2gAMAwEAAhEDEQA\/AJ2N8rHK20U1tmp4YJlZUT0cDiliHXWuaI4egfTqt1Y38M9lBPFeZFY5I1dVFy40CNgaB5SlEBarVpSfN6v\/2Q==) no-repeat left top; background-size: cover;&#9;&#9;&#9;width: 100%;&#9;&#9;\"\/><\/p>\n<p>\n            Das Dresdner Unternehmen Neosat entwickelt \u00dcbertragungsverfahren f\u00fcr die Satellitenkommunikation.<\/p>\n<p>                Bild:  Sebastian Kahnert\/dpa\n        <\/p>\n<p>            \t\t\t        \t\t\t\t<img decoding=\"async\" class=\"media-image lightbox__image\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/17852410_M400x267.jpg\" alt=\"Das Dresdner Unternehmen Neosat entwickelt \u00dcbertragungsverfahren f\u00fcr die Satellitenkommunikation.\"   style=\"&#10;&#9;&#9;&#9;aspect-ratio:2048\/1365;&#10;&#9;&#9;&#9;background: url(data:image\/jpg;base64,\/9j\/4AAQSkZJRgABAQEAyADIAAD\/2wBDAAUDBAQEAwUEBAQFBQUGBwwIBwcHBw8LCwkMEQ8SEhEPERETFhwXExQaFRERGCEYGh0dHx8fExciJCIeJBweHx7\/2wBDAQUFBQcGBw4ICA4eFBEUHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh7\/wAARCAAHAAoDASIAAhEBAxEB\/8QAFgABAQEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAUG\/8QAHhAAAgEFAAMAAAAAAAAAAAAAAQIDAAQFESEHElH\/xAAVAQEBAAAAAAAAAAAAAAAAAAACA\/\/EABoRAAEFAQAAAAAAAAAAAAAAAAIAAQMRQSH\/2gAMAwEAAhEDEQA\/AJ2N8rHK20U1tmp4YJlZUT0cDiliHXWuaI4egfTqt1Y38M9lBPFeZFY5I1dVFy40CNgaB5SlEBarVpSfN6v\/2Q==) no-repeat left top; background-size: cover;&#9;&#9;&#9;width: 100%;&#9;&#9;\"\/><\/p>\n<p>\n            Das Dresdner Unternehmen Neosat entwickelt \u00dcbertragungsverfahren f\u00fcr die Satellitenkommunikation. Bild: Sebastian Kahnert\/dpa\n        <\/p>\n<p>&#8222;Hier entsteht ein neues \u00d6kosystem aus kleinen und mittleren Firmen&#8220;, sagt Neosat-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Kai-Uwe Storek. Sein Unternehmen entwickle spezielle Signalprozessoren f\u00fcr die Satellitenkommunikation. Um ihre Raumfahrtprodukte verkaufen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssten Unternehmen aber nachweisen, dass diese schon einmal im All mitgeflogen seien. &#8222;Das ist ein Henne-Ei-Problem.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Saxon-1 soll Abhilfe dabei schaffen. &#8222;Wir wollen damit zeigen, was es f\u00fcr F\u00e4hig- und Fertigkeiten in Sachsen gibt&#8220;, betont Storek. Bislang wollen sich sieben Unternehmen beteiligen. Und Storek hat auch schon den Zeitplan fest im Blick: 2027 soll der Satellit in den Orbit starten.<\/p>\n<p>\tFinanzierungszusage des Landes steht aus<\/p>\n<p>Doch bisher fehlt eine konkrete Finanzierungszusage des Landes. Die Regierung werde m\u00f6gliche F\u00f6rderoptionen im Falle einer weiteren Konkretisierung des Vorhabens sorgf\u00e4ltig pr\u00fcfen, hei\u00dft es auf Nachfrage seitens des Wirtschaftsministeriums. &#8222;Eine Entscheidung \u00fcber Umfang und Herkunft etwaiger Landesmittel ist bislang nicht getroffen.&#8220;<\/p>\n<p>Sachsen gilt als weltraumaffin. Davon zeugen etliche Sternwarten ebenso wie die Deutsche Raumfahrtausstellung im Vogtland. Und der erste Deutsche im All war mit Sigmund J\u00e4hn (1937-2019) ein Sachse. K\u00fcnftig soll die Lausitz eine wichtige Rolle zur Erforschung des Universums spielen: Dort wird das Deutsche Zentrum f\u00fcr Astrophysik als Gro\u00dfforschungszentrum aufgebaut. Auch hofft der Freistaat, Standort f\u00fcr das Einstein-Teleskop zu werden &#8211; ein unterirdisches Observatorium, das Gravitationswellen aus dem All messen und auswerten soll.\u00a0<\/p>\n<p>Die Luft- und Raumfahrtindustrie im Freistaat erwirtschaftet laut Wirtschaftsministerium mit mehr als 7.000 Besch\u00e4ftigten etwa 1,4 Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Zur Branche werden rund 160 Unternehmen gerechnet. Einzelne Daten speziell zur Raumfahrt liegen den Angaben zufolge nicht vor. (dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sachsen strebt ins All. Eine eigene Satellitenmission soll hiesigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen den Weg dazu ebnen. Doch wann&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":692057,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[3364,29,2386,3858,30,859],"class_list":{"0":"post-692056","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-dresden","11":"tag-firmenleben-firmen-in-not","12":"tag-germany","13":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115835661449639730","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/692056","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=692056"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/692056\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/692057"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=692056"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=692056"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=692056"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}