{"id":692122,"date":"2026-01-04T08:11:12","date_gmt":"2026-01-04T08:11:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/692122\/"},"modified":"2026-01-04T08:11:12","modified_gmt":"2026-01-04T08:11:12","slug":"weitere-abschiebungen-per-linienflug-fluege-nach-afghanistan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/692122\/","title":{"rendered":"Weitere Abschiebungen per Linienflug: Fl\u00fcge nach Afghanistan"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">dpa | Zu Beginn des neuen Jahres hat die <a href=\"https:\/\/taz.de\/Abschiebungen-nach-Afghanistan\/!6139900\/\" class=\"link in-text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesregierung ihre Abschiebungen von Deutschland nach Afghanistan,<\/a> das von den islamistischen Taliban kontrolliert wird, fortgesetzt. Bei den beiden Afghanen handelte es sich nach Angaben des Bundesinnenministeriums um Straft\u00e4ter.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">Eine Sprecherin best\u00e4tigte in Berlin einen Bericht der \u201eBild\u201c \u00fcber die R\u00fcckf\u00fchrung eines in Bayern wegen schwerer K\u00f6rperverletzung und Drogendelikten mehrfach verurteilten Mannes. \u201eBundespolizisten \u00fcbergaben den Mann und konsularische Papiere auf dem Flughafen an Taliban-Offizielle\u201c, hatte das Blatt berichtet. Angewendet worden sei ein neu etablierter Mechanismus der Einzelabschiebung. Wie die Sprecherin weiter mitteilte, wurde am Freitag zudem ein weiterer afghanischer Straft\u00e4ter per Linienflug nach Afghanistan gebracht.<\/p>\n<p>      Dritte Abschiebung nach neuem Mechanismus<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">\u201eDies war bereits der dritte Straft\u00e4ter, der innerhalb k\u00fcrzester Zeit mit dem neu etablierten Mechanismus abgeschoben werden konnte\u201c, so die Sprecherin. \u201eIm Jahr 2025 wurden 83 Straft\u00e4ter nach Afghanistan zur\u00fcckgef\u00fchrt.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-6\" pos=\"5\"><a href=\"https:\/\/taz.de\/Abschiebung-per-Linienflug\/!6139398\/\" class=\"link in-text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kurz vor Weihnachten war bereits ein mehrfach verurteilter Straft\u00e4ter aus Bayern nach Afghanistan abgeschoben worden.<\/a> Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte damals gesagt: \u201eWir machen mit den regelm\u00e4\u00dfigen Abschiebungen nach Afghanistan ernst.\u201c<\/p>\n<p>      Verst\u00e4ndigung mit Taliban<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"7\">Die fr\u00fchere Bundesregierung von SPD, FDP und Gr\u00fcnen hatte solche Abschiebungen wegen der <a href=\"https:\/\/taz.de\/Jahrestag-der-Taliban-Machtuebernahme\/!6103299\/\" class=\"link in-text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Macht\u00fcbernahme der Taliban<\/a> zun\u00e4chst ausgesetzt. Erst unter Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wurden direkte Abschiebungen in das Land wieder aufgenommen. Das Bundesinnenministerium hatte sich dar\u00fcber laut einem Sprecher mit \u201eVertretern der afghanischen De-facto-Regierung\u201c verst\u00e4ndigt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-10\" pos=\"8\">Dobrindt hatte dem \u201eFocus\u201c gesagt: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Dobrindts-Afghanistan-Abschiebeoffensive\/!6135297\/\" class=\"link in-text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eAbschiebungen nach Afghanistan sollen regelm\u00e4\u00dfig und regul\u00e4r umgesetzt werden.\u201c<\/a> Die Gesellschaft habe ein Interesse daran, dass Straft\u00e4ter das Land verlassen m\u00fcssten.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-11\" pos=\"9\">Insgesamt hatten die Beh\u00f6rden die Zahl der Abschiebungen laut Innenministerium im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Bis einschlie\u00dflich November wurden demnach 21.311 Personen zur\u00fcckgef\u00fchrt. \u201eWir gehen f\u00fcr das Jahr 2025 von einer Steigerung von Abschiebungen gegen\u00fcber dem Vorjahr von 20 Prozent aus\u201c, sagte die Sprecherin.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"10\">Am Vortag hatte die CSU-Landesgruppe mit einem Positionspapier insbesondere zu Syrerinnen und Syrern f\u00fcr Aufsehen gesorgt. Das Papier war vor der traditionellen CSU-Winterklausur bekanntgeworden. Demnach gehen den CSU-Abgeordneten die Versch\u00e4rfungen in der Migrationspolitik durch die schwarz-rote Bundesregierung noch nicht weit genug. Sie fordern unter anderem eine Abschiebeoffensive, nicht nur nach Afghanistan, sondern auch nach Syrien.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-13\" pos=\"11\">Vor Weihnachten hatte es die erste Abschiebung nach Syrien seit Beginn des syrischen B\u00fcrgerkriegs gegeben. Im Flugzeug nach Damaskus sa\u00df ein verurteilter Straft\u00e4ter. Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD angek\u00fcndigt: \u201eNach Afghanistan und Syrien werden wir abschieben \u2013 beginnend mit Straft\u00e4tern und Gef\u00e4hrdern.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"dpa | Zu Beginn des neuen Jahres hat die Bundesregierung ihre Abschiebungen von Deutschland nach Afghanistan, das von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":692123,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,30,13,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-692122","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115835822697417363","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/692122","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=692122"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/692122\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/692123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=692122"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=692122"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=692122"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}