{"id":692270,"date":"2026-01-04T09:44:14","date_gmt":"2026-01-04T09:44:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/692270\/"},"modified":"2026-01-04T09:44:14","modified_gmt":"2026-01-04T09:44:14","slug":"neue-tourismusabgabe-fuer-mainz-das-steckt-dahinter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/692270\/","title":{"rendered":"Neue Tourismusabgabe f\u00fcr Mainz: Das steckt dahinter"},"content":{"rendered":"<p>Die Ank\u00fcndigung hatte der scheidende Finanzdezernent G\u00fcnter Beck w\u00e4hrend einer Sitzung des Mainzer Stadtrats am Mittwoch (26. November) verk\u00fcndet: <a href=\"https:\/\/merkurist.de\/mainz\/mainzer-stadtrat-stadt-mainz-rutscht-in-hohen-schuldenstand_DLOU\/FTwc\" title=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Angesichts des hohen Defizits<\/a> will die Stadt nun an verschiedenen Stellen Mehreinnahmen generieren. <\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6re unter anderem die Einf\u00fchrung einer Tourismusabgabe, die ab Sommer n\u00e4chsten Jahres in Kraft treten soll. Damit erhoffe man sich ab n\u00e4chstem Jahr Mehreinnahmen von zwei Millionen Euro und ab dem Jahr 2027 von vier Millionen Euro, so Beck. Doch wie genau soll die Abgabe einzogen werden und wohin flie\u00dfen die Einnahmen?<\/p>\n<p>\u201eEine \u00dcbernachtungsabgabe erm\u00f6glicht uns, weiter unsere touristische Qualit\u00e4t zu st\u00e4rken und gleichzeitig unseren Haushalt zu entlasten\u201c, erkl\u00e4rt Oberb\u00fcrgermeister Nino Haase (parteilos) dazu im Merkurist-Gespr\u00e4ch. Das Gesamtaufkommen und die daraus resultierende Abgabe ergebe sich aus dem touristischen Angebot, welches sich aus beispielsweise Museen, aber auch dem \u00d6PNV zusammensetzt und daraus berechnet werde. Haase: \u201eSo wird auch weiter die Qualit\u00e4t des wachsenden Tourismusstandorts Mainz gesichert. Das muss Hand in Hand gehen, damit am Ende alle Seiten etwas davon haben.\u201c<\/p>\n<p>Etwa 4 Euro Pauschale pro \u00dcbernachtung<\/p>\n<p>Gespr\u00e4che mit Hotelbetreibern habe er gemeinsam mit der Wirtschaftsdezernentin bereits gef\u00fchrt, so Haase. \u201eMir ist wichtig klarzumachen, dass die Zusatzeinnahmen auch daf\u00fcr verwendet werden, um Mainz als Standort f\u00fcr Tourismus und Gesch\u00e4ftsreisen zu st\u00e4rken, was dann wieder den Hotels und Gastronomien zugutekommt. Ohne diese k\u00f6nnten wir den Leistungsumfang langfristig nicht einmal erhalten.\u201c Festgelegt werde die Abgabe letztendlich als Pauschale pro \u00dcbernachtung. \u201eDas sind wahrscheinlich etwa 4 Euro pro Nacht\u201c, so Haase. Diese gelte dann sowohl f\u00fcr Touristen als auch f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisende.<\/p>\n<p>Die H\u00f6he der Einnahmen von 2 Millionen Euro im ersten und 4 Millionen Euro im \u00fcbern\u00e4chsten Jahr errechne sich aus der Zahl der Menschen, die Mainz besucht haben. Im vergangenen Jahr waren das laut Haase 1,1 Millionen und damit ein neuer Rekord. In diesem Jahr w\u00fcrden \u00e4hnliche Zahlen erwartet. Haase hofft, dass durch eine noch bessere Nutzung etwa der Rheingoldhalle die Zahl der \u00dcbernachtungen in Zukunft und damit die der Hotels weiter steigen wird. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Ank\u00fcndigung hatte der scheidende Finanzdezernent G\u00fcnter Beck w\u00e4hrend einer Sitzung des Mainzer Stadtrats am Mittwoch (26. 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