{"id":6925,"date":"2025-04-04T05:58:09","date_gmt":"2025-04-04T05:58:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/6925\/"},"modified":"2025-04-04T05:58:09","modified_gmt":"2025-04-04T05:58:09","slug":"marktbericht-geht-der-kursrutsch-an-den-boersen-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/6925\/","title":{"rendered":"Marktbericht: Geht der Kursrutsch an den B\u00f6rsen weiter?"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 04.04.2025 07:42 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Nach dem gr\u00f6\u00dften Kurssturz an der Wall Street seit 2020 brechen am Morgen die asiatischen B\u00f6rsen weiter ein. Auch hierzulande zeigen sich die Anleger immer noch geschockt, der Ausverkauf im DAX k\u00f6nnte weitergehen. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie neuen US-Z\u00f6lle von Pr\u00e4sident Donald Trump waren ein echter Schockmoment f\u00fcr die B\u00f6rse &#8211; und die Anleger sind weiterhin dabei, daraus die Konsequenzen zu ziehen. Nach dem gestrigen Kurseinbruch von 3,0 Prozent im DAX d\u00fcrfte es auch zum Wochenschluss an der Frankfurter B\u00f6rse weiter bergab gehen. Der Broker IG taxiert die deutschen Standardwerte zur Stunde 0,7 Prozent tiefer bei 21.560 Punkten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Sorge ist gro\u00df, dass Trumps protektionistische Handelspolitik das weltweite Wirtschaftswachstum gef\u00e4hrdet &#8211; einschlie\u00dflich der USA selbst. Rezessions\u00e4ngste machen sich breit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die B\u00f6rsen sind nun endg\u00fcltig zum Spielball der Politik geworden&#8220;, res\u00fcmiert Konstantin Oldenburger vom Broker CMC Markets das Marktgeschehen. &#8222;Donald Trump hat mit seiner Zolltafel Handelspartner und Investoren gleicherma\u00dfen kalt erwischt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Charttechnik im DAX hat sich mit dem gestrigen Tag enorm eingetr\u00fcbt, auch aus dieser Perspektive deutet somit alles auf weitere Kursverluste hin. Eine nachhaltige Kurserholung scheint zum momentanen Zeitpunkt kaum denkbar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die K\u00e4uferseite ist weg und wenn die Kurse sich ein wenig erholen, stehen Anleger parat, die aus dem Markt raus und Gewinne mitnehmen wollen&#8220;, betont Oldenburger. Das sei eine giftige Mischung und eine Wende der B\u00f6rsenstimmung um 180 Grad.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie neuen US-Z\u00f6lle von US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatten am Donnerstag an der Wall Street einen Ausverkauf ausgel\u00f6st. Die drei wichtigsten Indizes verzeichneten ihre gr\u00f6\u00dften Tagesverluste seit der Anfangszeit der Corona-Pandemie.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer US-Standardwerteindex Dow Jones verabschiedete sich mit einem Minus von 4,0 Prozent bei 40.545 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&amp;P 500 verlor 4,8 Prozent auf 5.396 Z\u00e4hler, und der technologielastige Nasdaq gab 6,0 Prozent auf 16.550 Stellen nach.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump selbst zeigte sich vom historischen Kurseinbruch an der Wall Street unbeeindruckt: &#8222;Ich denke, es l\u00e4uft sehr gut&#8220;, sagte er. Der US-Pr\u00e4sident behauptete, sein Kurs sei der richtige: &#8222;Die M\u00e4rkte werden boomen, die Aktien werden boomen, das Land wird boomen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump hatte am Mittwoch umfassende US-Z\u00f6lle angek\u00fcndigt. Geplant seien pauschale Basisz\u00f6lle in H\u00f6he von zehn Prozent auf Einfuhren aus allen L\u00e4ndern sowie h\u00f6here Strafz\u00f6lle f\u00fcr ein Dutzend Staaten mit Handelsdefiziten mit den USA, erkl\u00e4rte Trump.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach den starken Verlusten an der Wall Street sind auch die asiatischen B\u00f6rsen zum Ende der Woche unter dem Gewicht der neuen US-Z\u00f6lle erneut eingebrochen. In Tokio rauschte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 4,2 Prozent in die Tiefe. Die B\u00f6rse Shanghai blieb geschlossen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen wurde ebenfalls nicht gehandelt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm asiatischen Devisenhandel profitieren W\u00e4hrungen wie der Yen von der Flucht der Anleger in sichere Anlagen. Der Dollar ist dagegen weiterhin nicht gefragt. Im Gegenzug springt der Euro um 0,5 Prozent nach oben auf 1,1096 Dollar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Anleger am Goldmarkt nehmen nach der Rekordrally der vergangenen Tage Gewinne mit. Die Feinunze Gold kostet am Morgen 3.104 Dollar und damit 0,3 Prozent weniger. Die neuen US-Z\u00f6lle hatten das gelbe Edelmetall gestern auf ein Rekordhoch von 3.167,74 Dollar getrieben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie \u00d6lpreise setzten ihre steile Talfahrt vom Vortag fort. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Roh\u00f6l-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,5 Prozent auf 69,77 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-\u00d6l WTI notierte 0,5 Prozent schw\u00e4cher bei 66,58 Dollar. Die Furcht vor einem nachlassenden Weltwirtschaftswachstum sch\u00fcrt am \u00d6lmarkt Nachfragesorgen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine positive Meldung gibt es allerdings f\u00fcr die Aktienanlegern zum Wochenschluss: Deutschlands gr\u00f6\u00dfte B\u00f6rsenkonzerne zahlen Dividenden auf Rekordniveau an ihre Aktion\u00e4re. Die 40 Unternehmen im Leitindex DAX sch\u00fctten f\u00fcr das abgelaufene Gesch\u00e4ftsjahr insgesamt 54 Milliarden Euro aus, wie die Wirtschaftspr\u00fcfungs- und Beratungsgesellschaft EY berechnet hat. Das seien nur 0,2 Prozent weniger als im Rekordjahr zuvor &#8211; obwohl die Gewinne in Summe um ein F\u00fcnftel geschrumpft waren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/boerse\/kurschart-brentcrude-dated-oil-100.html\" title=\"Brent Dated \u00d6l\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mit Informationen von Angela G\u00f6pfert, ARD-Finanzredaktion. <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 04.04.2025 07:42 Uhr Nach dem gr\u00f6\u00dften Kurssturz an der Wall Street seit 2020 brechen am Morgen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6926,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,1753,1384,5804,548,663,158,3934,3935,668,13,5802,5801,5800,14,15,5803,12,113,211],"class_list":{"0":"post-6925","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-boersen","11":"tag-dax","12":"tag-dividende","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europaeische-union","16":"tag-europe","17":"tag-european-union","18":"tag-gold","19":"tag-headlines","20":"tag-kurseinbruch","21":"tag-kurssturz","22":"tag-marktbericht","23":"tag-nachrichten","24":"tag-news","25":"tag-nikkei","26":"tag-schlagzeilen","27":"tag-trump","28":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114278164247753705","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6925","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6925"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6925\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6926"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6925"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6925"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6925"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}