{"id":692728,"date":"2026-01-04T14:13:12","date_gmt":"2026-01-04T14:13:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/692728\/"},"modified":"2026-01-04T14:13:12","modified_gmt":"2026-01-04T14:13:12","slug":"werden-das-land-zunaechst-selbst-regieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/692728\/","title":{"rendered":"Werden das Land zun\u00e4chst selbst regieren"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"US-Pr\u00e4sident Donald Trump spricht vor Journalisten bei einer Pressekonferenz in seinem Club Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida.\" alt=\"US-Pr\u00e4sident Donald Trump spricht vor Journalisten bei einer Pressekonferenz in seinem Club Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/trump-250-1920x1080.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  US-Pr\u00e4sident Trump bei der Pressekonferenz nach der Festnahme Maduros (picture alliance \/ CNP \/ Admedia \/ CNP \/ Admedia)<\/p>\n<p>&#8222;Wir werden uns jetzt um das Land k\u00fcmmern, bis wir einen sicheren, geordneten und umsichtigen \u00dcbergang gew\u00e4hrleisten k\u00f6nnen&#8220;, sagte US-Pr\u00e4sident Trump auf einer Pressekonferenz in seiner Privatresidenz Mar-a-Lago in Florida. &#8222;Wir werden das Land mit einer Gruppe f\u00fchren und wir werden sicherstellen, dass es ordentlich gef\u00fchrt wird&#8220;, blieb Trump vage. Au\u00dfenminister Rubio werde die Details ausarbeiten. Die USA f\u00fcrchteten sich nicht davor, Bodentruppen einzusetzen, um die Sicherheit in Venezuela zu gew\u00e4hrleisten, f\u00fcgte der US-Pr\u00e4sident hinzu.<\/p>\n<p>                Wirtschaftliche Interessen der USA im Fokus<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sollen sich nach Angaben von Trump die gro\u00dfen US-\u00d6lkonzerne in Venezuela engagieren. Die \u00d6lfirmen w\u00fcrden &#8222;Milliarden von Dollar&#8220; in das s\u00fcdamerikanische Land investieren und die Infrastruktur wieder aufbauen, um das \u00d6lgesch\u00e4ft anzukurbeln. Auch sollten Menschen in den USA, die durch den venezolanischen Staat enteignet worden seien, entsch\u00e4digt werden.<\/p>\n<p>Mit den Erl\u00f6sen aus dem \u00d6lverkauf k\u00f6nnten nach Trumps Worten die Kosten gedeckt werden, die f\u00fcr die USA w\u00e4hrend einer \u00dcbergangsphase anfallen, in der Washington die F\u00fchrung in Venezuela \u00fcbernehme. Trump machte zugleich klar, dass das US-\u00d6lembargo gegen Venezuela vorerst bestehen bleibt. Bislang hatte der US-Pr\u00e4sident seine Forderung nach einem Machtwechsel in Venezuela vor allem mit dem Drogenhandel im Land gerechtfertigt und weniger mit wirtschaftlichen Interessen. Der Washington-Korrespondent des Deutschlandfunks, Jasper Barenberg, sagte, Trump habe sehr klar gemacht, dass das Land so auf Kurs gebracht werden solle, dass auch in Zukunft Gesch\u00e4fte mit den Vereinigten Staaten erm\u00f6glicht w\u00fcrden.<\/p>\n<p>                Trump sieht Oppositionsf\u00fchrerin Machado nicht an der Spitze Venezuelas<br \/>\n                Venezolanische Oppositionelle, <a title=\"Link auf: US-Milit\u00e4reinsatz in Venezuela - Der Westen dringt auf einen geordneten Machtwechsel\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/der-westen-dringt-auf-einen-geordneten-machtwechsel-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">aber auch europ\u00e4ische Regierungschefs dr\u00e4ngen auf eine geordnete Macht\u00fcbergabe<\/a>. Auf die Frage, ob er die venezolanische Oppositionsf\u00fchrerin Machado unterst\u00fctzen werde, sagte Trump in einem Interview mit Fox News, sie habe nicht die Unterst\u00fctzung oder den Respekt im eigenen Land f\u00fcr diese Aufgabe. Machado ist eine Unterst\u00fctzerin Trumps. Venezuelas bisherige Vizepr\u00e4sidentin Rodriguez, die als neue Staatschefin vereidigt worden sei, wolle mit den USA zusammenarbeiten, erkl\u00e4rte Trump. Ob das stimmt, ist fraglich. <a title=\"Link auf: Die venezolanische Regierung zeigte sich auch zuletzt k\u00e4mpferisch\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/venezuela-regierung-gibt-sich-auch-nach-us-angriff-kaempferisch-100.html\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/venezuela-regierung-gibt-sich-auch-nach-us-angriff-kaempferisch-100.html&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;Die venezolanische Regierung zeigte sich auch zuletzt k\u00e4mpferisch&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;\\&quot;Werden das Land zun\u00e4chst selbst regieren\\&quot; - Wie sich Trump die US-Verwaltung Venezuelas vorstellt und welche Fragen offen bleiben&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"noopener\">Die venezolanische Regierung zeigte sich auch zuletzt k\u00e4mpferisch<\/a>.<br \/>\n                Experten sehen angestrebte US-Verwaltung skeptisch<\/p>\n<p>Der Sicherheitsexperte Nico Lange, Senior Fellow bei der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, sagte im ARD-Fernsehen, mit dem Oppositionspolitiker Gonz\u00e1lez k\u00f6nnte der \u00dcbergang zu einer neuen, legitimen Regierung geebnet werden, die im Interesse der Menschen in Venezuela sei, die in den vergangenen Jahren &#8222;sehr gelitten&#8220; h\u00e4tten. Eine &#8222;Fremdregierung der USA&#8220; h\u00e4lt der Experte dagegen f\u00fcr &#8222;gar keine gute Idee&#8220;. Dies k\u00f6nnte das Land destabilisieren.<\/p>\n<p>Der Politologe Tobias Lambert erkl\u00e4rte ebenfalls im ARD-Fernsehen, noch seien sowohl die venezolanische Regierung, das Milit\u00e4r und die Verwaltung im Land intakt. Er k\u00f6nne derzeit nicht erkennen, wie Trump einen Regierungswechsel ohne den massiven Einsatz von Bodentruppen erreichen wolle.<\/p>\n<p>Seit dem fr\u00fchen 20. Jahrhundert hatten die USA wiederholt versucht, durch Putsche oder direkte milit\u00e4rische Aktionen Regierungswechsel in der Region herbeizuf\u00fchren. 1983 und 1989 f\u00fchrten Interventionen in Grenada und Panama zu stabilen, pro-amerikanischen Regierungen. Doch es gab auch Fehlschl\u00e4ge, etwa beim Versuch, Fidel Castro 1961 auf Kuba zu st\u00fcrzen.<\/p>\n<p>                Weiterf\u00fchrende Informationen<br \/>\n                \u00dcber die aktuelle Lage in Venezuela halten wir Sie mit einem <a title=\"Link auf: Newsblog zur Lage in Venezuela - Gr\u00fcne kritisieren Reaktion des Kanzlers\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/newsblog-venezuela-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Newsblog<\/a> auf dem Laufenden.<br \/>\n                US-Intervention in Venezuela: <a title=\"Link auf: US-Intervention in Venezuela - Trumps Schlag gegen Maduro und die Folgen\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/venezuela-usa-maduro-trump-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trumps Schlag gegen Maduro und die Folgen<\/a><br \/>\n                Milit\u00e4rschlag gegen Maduro: <a title=\"Link auf: Trumps Angriff auf Venezuela\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/militaerschlag-gegen-maduro-trumps-angriff-auf-venezuela-100.html\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/militaerschlag-gegen-maduro-trumps-angriff-auf-venezuela-100.html&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;Trumps Angriff auf Venezuela&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;\\&quot;Werden das Land zun\u00e4chst selbst regieren\\&quot; - Wie sich Trump die US-Verwaltung Venezuelas vorstellt und welche Fragen offen bleiben&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"noopener\">Trumps Angriff auf Venezuela<\/a> (Audio)<br \/>\n                Maduros Nachfolgerin: <a title=\"Link auf: Venezuela - Maduros Nachfolgerin: Wer ist Delcy Rodr\u00edguez?\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/maduros-nachfolgerin-wer-ist-delcy-rodr-guez-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wer ist Delcy Rodr\u00edguez<\/a>?<\/p>\n<p>Diese Nachricht wurde am 04.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Trump bei der Pressekonferenz nach der Festnahme Maduros (picture alliance \/ CNP \/ Admedia \/ CNP \/&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":692729,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-692728","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115837246251799815","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/692728","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=692728"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/692728\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/692729"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=692728"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=692728"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=692728"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}