{"id":692804,"date":"2026-01-04T14:57:15","date_gmt":"2026-01-04T14:57:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/692804\/"},"modified":"2026-01-04T14:57:15","modified_gmt":"2026-01-04T14:57:15","slug":"krisen-und-kriege-haben-uns-zurueckgeworfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/692804\/","title":{"rendered":"Krisen und Kriege haben uns zur\u00fcckgeworfen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload \" src=\"data:image\/jpeg;base64,%2F9j%2F4AAQSkZJRgABAQEASABIAAD%2F2wBDABALDA4MChAODQ4SERATGCgaGBYWGDEjJR0oOjM9PDkzODdASFxOQERXRTc4UG1RV19iZ2hnPk1xeXBkeFxlZ2P%2F2wBDARESEhgVGC8aGi9jQjhCY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2P%2FwAARCAAKABADAREAAhEBAxEB%2F8QAFgABAQEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAME%2F8QAIRAAAgEDBAMBAAAAAAAAAAAAAQIDABESBBMhUUFSkdH%2FxAAWAQEBAQAAAAAAAAAAAAAAAAABAgD%2FxAAaEQACAgMAAAAAAAAAAAAAAAAAAQIxERJx%2F9oADAMBAAIRAxEAPwC8Zdo13dxVL2yyPA7sb3qeiJZ54nDQFk07tkrpxkB38oUdaNKWbNWmdpJWDsWAuQCb%2BapghEAdXIT6%2FlDFH%2F%2FZ\" data- data- alt=\"Collage Zwischenstand\" title=\"Collage Zwischenstand\"\/><\/p>\n<p><strong>BAYER. UNTERMAIN (mg). Der bayerische Untermain ist eine Region im Wandel. Wachstum, gesellschaftliche Umbr\u00fcche und technischer Fortschritt pr\u00e4gen Stadt und Land. Bereits 2019 stellte PrimaSonntag Politikern und Experten Zukunftsfragen: Wie wird unsere Region im Jahr 2030 aussehen? Jetzt grob zur Halbzeit lohnt sich ein genauer Blick: Welche Prognosen haben sich bewahrheitet, welche Entwicklungen haben \u00fcberrascht? Welche Ziele werden verfolgt? PrimaSonntag wagt den Ausblick: Werden sich die damaligen Prognosen f\u00fcr 2030 erf\u00fcllen?<\/strong><\/p>\n<p>Stadt Aschaffenburg<\/p>\n<p><strong><strong>J\u00fcrgen Herzing<\/strong>, Oberb\u00fcrgermeister Aschaffenburg<\/strong><\/p>\n<p><strong>Unsere Frage aus 2019:<\/strong><\/p>\n<p>Aschaffenburg ist eine Stadt mit hoher Lebensqualit\u00e4t und ein beliebter Wohnort &#8211; dementsprechend sind die Mieten steigend. Ist Wohnen in der Stadt auch 2030 noch bezahlbar?<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2019 vom damaligen OB Herzog:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eBis zum Jahr 2030 werden von der st\u00e4dtischen Wohnungsbaugesellschaft, privaten Wohnungsbautr\u00e4gern und Privatleuten bis zu 4.000 neue Wohnungen gebaut.\u201c<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025 von OB Herzing:<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Ziel wurde bereits heute erreicht. Im Stadtgebiet Aschaffenburg konnten in den vergangen Jahren rund 4.600 Wohnungen fertiggestellt werden. Doch damit ist noch lange nicht Schluss. Oberb\u00fcrgermeister J\u00fcrgen Herzing berichtet: \u201eMit dem Neubauprojekt Gabelsberger Block kommen im Jahr 2027 nochmal 126 Wohnungen dazu. Im Baugebiet Anwandeweg hat die Stadtbau Aschaffenburg GmbH mit ihrem Neubauprojekt Schopenhauer Stra\u00dfe insgesamt 124 Wohnungen geschaffen. Weitere Neubauprojekte sind in diesem Gebiet ab 2031 in Planung.\u201c<\/p>\n<p><strong>Unsere Frage aus 2019:<\/strong><\/p>\n<p>In den letzten Jahrzehnten hat sich in Aschaffenburg viel getan. Welche sind die n\u00e4chsten Gro\u00dfprojekte?<\/p>\n<p><strong><strong>Antwort aus 2019 vom damaligen OB Herzog:<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Geplant war die Generalsanierung der gewerblichen Berufsschule I, des Kronberg Gymnasium und der Sch\u00f6nbergschule. Au\u00dferdem sollen bis 2030 mindestens sieben zus\u00e4tzliche Kinderg\u00e4rten mit Kinderkrippen entstehen. F\u00fcr die Sanierung und Ausbau des Kanalnetzes wurden \u00fcber 25 Millionen angesetzt. Die Darmst\u00e4dter Stra\u00dfe soll als leistungsf\u00e4hige Verbindungsstra\u00dfe ausgebaut werden und auch die Mainpromenade stand damals schon im Fokus, so ehemaliger Oberb\u00fcrgermeister Klaus Herzog: \u201eMit der Umgestaltung des zentralen Mainufers k\u00f6nnen wir unseren Mitb\u00fcrgern ein weiteres besseres Angebot zur Naherholung bieten.\u201c<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025 von OB Herzing:<\/strong><\/p>\n<p>Die Sanierung und Fertigstellung des Kronberg-Gymnasium und der Sch\u00f6nbergschule soll bis 2030 abgeschlossen sein &#8211; da m\u00fcssen sich die Sch\u00fcler noch etwas gedulden. Auch die Generalsanierung der Berufsschule I hat noch nicht gestartet, aber die Holzwerkstatt, sowie die KFZ Werkstatt mit Karosseriebau wurden bereits saniert und neu ausgestattet. In den letzten Jahren sind sechs neue Kitas und Containeranlagen entstanden. \u201eAktuell hat die Stadt den Bedarf an Kinderkrippen- und Kindergartenpl\u00e4tzen erf\u00fcllt\u201c, so Oberb\u00fcrgermeister J\u00fcrgen Herzing. F\u00fcr die Sanierung und Ausbau des Entw\u00e4sserungs- und Kanalsystems hat die Stadt in den Jahren 2019 bis 2025 rund 29 Mio. Euro ausgegeben \u2013 5 Mio mehr als anf\u00e4nglich gedacht. Der Ausbau der Darmst\u00e4dter Stra\u00dfe von der Eisenbahnbr\u00fccke bis zum Waldfriedhof wurde im Mai 2024 fertiggestellt. Die Umgestaltung des Mainufers ist in vollem Gange &#8211; das Projekt soll nach jetziger Planung 2029 abgeschlossen sein.<\/p>\n<p><strong>Unsere Frage aus 2019:<\/strong><\/p>\n<p>Ein verwahrloster Lokschuppen in Aschaffenburg und die uncharmante Fu\u00dfg\u00e4nger-Unterf\u00fchrung an der City Galerie: Gibt es diese \u201eProblemstellen\u201c auch 2030 noch in der Stadt?<\/p>\n<p><strong><strong>Antwort aus 2019 vom damaligen OB Herzog:<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie City Galerie wird in der n\u00e4chsten Zeit ihr Geb\u00e4ude modernisieren. Bei den Umbauten wird die h\u00e4ssliche Unterf\u00fchrung mit angepackt. Ich gehe davon aus, dass der alte Lokschuppen von der deutschen Bahn abgerissen sein wird und eine andere bauliche Nutzung dort entsteht\u201c, so der ehemalige Oberb\u00fcrgermeister Klaus Herzog<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025 von OB Herzing:<\/strong><\/p>\n<p>Die Unterf\u00fchrung der City-Galerie wurde neu gestrichen, und es wurde eine neue Lichttechnik eingebaut. Zum Abriss des alten Lokschuppen verr\u00e4t uns Oberb\u00fcrgermeister J\u00fcrgen Herzig: \u201eDer Abriss war bereits f\u00fcr Juli 2025 bei der Bahn fest eingeplant. Durch die Neuorganisation im Bahnvorstand wurden viele Projekte angehalten, dazu geh\u00f6rt auch der Lokschuppen.\u201c<\/p>\n<p>Wirtschaft<\/p>\n<p><strong>J\u00fcrgen Sch\u00e4fer, Vorstand Sparkasse Aschaffenburg-Miltenberg<\/strong><strong><br \/><\/strong><br \/><strong>Unsere Frage aus 2019:<br \/><\/strong>Auf dem Land schlie\u00dfen mehr und mehr Bankfilialen. Wird es 2030 \u00fcberhaupt noch Filialen in kleineren, l\u00e4ndlichen Gemeinden unserer Region geben?<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2019:<\/strong><br \/>Damals antworte uns J\u00fcrgen Sch\u00e4fer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aschaffenburg-Miltenberg: \u201eDer technische Wandel wird tiefgreifende \u00c4nderungen in der Nachfrage unserer Kundinnen und Kunden mit sich bringen, aber auch neue Kontaktwege zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sparkasse er\u00f6ffnen. Daher werden \u00c4nderungen bei den Gesch\u00e4ftsstellenstandorten nicht ausbleiben.\u201c<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025:<br \/><\/strong>Diese Einsch\u00e4tzung gilt auch weiterhin. Neue Kontaktwege spielen eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle, insbesondere f\u00fcr allt\u00e4gliche Finanzgesch\u00e4fte. J\u00fcrgen Sch\u00e4fer erg\u00e4nzt: \u201eDie Online-Zugangswege werden durch moderne Technik inkl. KI immer bequemer und leistungsf\u00e4higer. Auch f\u00fcr die pers\u00f6nliche Beratung werden neue Zugangswege wie die Videoberatung verst\u00e4rkt genutzt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Unsere Frage aus 2019:<br \/><\/strong>Wie wird sich das Bezahlen bis 2030 ver\u00e4ndern?<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2019:<\/strong><br \/>\u201eEs zeigt sich, dass der Wandel im Bezahlsystem in Deutschland deutlich langsamer verl\u00e4uft als in vielen anderen europ\u00e4ischen und au\u00dfereurop\u00e4ischen L\u00e4ndern. Dem Handy traue ich pers\u00f6nlich gro\u00dfes Potential zu, Bargeld- und Kartenzahlungen sukzessive zu ersetzen, da es f\u00fcr sehr viele Menschen heute schon das \u201aUtensil\u2018 ist, das man am meisten bei sich tr\u00e4gt\u201c, so J\u00fcrgen Sch\u00e4fer.<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025:<br \/><\/strong>Wie Sch\u00e4fer 2019 prognostiziert, ist das Handy inzwischen f\u00fcr sehr viele Menschen ein ganz wichtiger Zugang zur Bank und ersetzt beim Bezahlen nicht nur das Bargeld, sondern auch die Bankkarte im Geldbeutel.<\/p>\n<p><strong>Unsere Frage aus 2019:<br \/><\/strong>Wird der Euro in unserer Region 2030 an Wert verloren haben?<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2019:<\/strong><br \/>J\u00fcrgen Sch\u00e4fer teilte damals seine Prognose mit uns: \u201eDie Inflationsrate hat zwar wieder etwas angezogen, ist im historischen Vergleich aber nach wie vor auf einem niedrigen Niveau. Ein enormer Wertverlust ist daher eher unwahrscheinlich.\u201c<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025:<br \/><\/strong>Der zwischenzeitliche Anstieg der Inflationsrate hat alle Erwartungen aus dem Jahr 2019 deutlich \u00fcbertroffen, so Sch\u00e4fer: \u201eSchlimme Ereignisse wie die Energiekrise und der Ukraine-Krieg waren nicht vorherzusehen und hatten zwischenzeitlich die Inflationsrate auf ein Niveau getrieben, das wir seit Jahrzehnten in Deutschland nicht gesehen haben. Dementsprechend endete die Negativzinspolitik der EZB, so dass sich die M\u00f6glichkeiten zur rentablen Geldanlage wieder deutlich erweitert haben.\u201c<\/p>\n<p>Deutscher Wetterdienst<\/p>\n<p><strong><strong>Dr. Andreas Walter<\/strong>, <\/strong><strong>Presse und \u00d6ffentlichkeitsarbeit DWD<\/strong><\/p>\n<p><strong>Unsere Frage aus 2019:<br \/><\/strong>Der Kahlgrund war zuletzt immer wieder f\u00fcr Hochwasser anf\u00e4llig. Wird sich die Katastrophenh\u00e4ufigkeit und \u2013schwere bis 2030 in unserer Region weiter verst\u00e4rken? Wird es auch 2030 noch h\u00e4ufig sowie mengenm\u00e4\u00dfig ausreichend schneien, so dass Skifahren auf dem Engl\u00e4nder in Jakobsthal weiter m\u00f6glich ist?<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2019:<\/strong><br \/>Damals antwortet uns der Deutsche Wetterdienst: \u201eAllgemein gehen wir davon aus, dass warme Luft mehr Feuchtigkeit speichern kann und daher dann auch im Zweifelsfall mehr Niederschlag mit einem Regenereignis f\u00e4llt. Das w\u00fcrde die Gefahr von Starkniederschlagsereignissen erh\u00f6hen, besonders in den Sommermonaten. Nat\u00fcrlich kann es durch Starkregen auch zu einem \u00dcbertritt der Fl\u00fcsse kommen, jedoch muss die Ursache f\u00fcr ein Flusshochwasser nicht am Auftrittsort direkt, sondern am Einzugsgebiet des Flusses liegen. Daher kann die Ursache r\u00e4umlich getrennt sein. Es kann durch verst\u00e4rkten Winterregen und zus\u00e4tzliche Schneeschmelzen oder Abfl\u00fcsse zu \u00dcberlagerungen der Abflussmengen kommen &#8211; und damit zu Hochwassern.\u201c Zum Schnee sagte der Wetterdienst: \u201eAufgrund der generellen Temperaturerh\u00f6hung gehen wir davon aus, dass Winterniederschlag \u00f6fter als Regen fallen kann (das sind Prognosen bis 2100), damit w\u00e4ren vor allem die tieferen Lagen betroffen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025:<br \/><\/strong>F\u00fcr den Kahlgrund wurde 2023 die Meldestufe f\u00fcr Hochwasserwarnungen nach oben angepasst &#8211; zum Beispiel von 170 auf 190 Zentimeter. Dies geschah, weil es in der Vergangenheit zu h\u00e4ufig zu Warnungen kam. Tats\u00e4chliche Hochwassermeldungen w\u00e4ren dadurch m\u00f6glicherweise untergegangen. Zudem wurden neue Hochwasserhilfen bereitgestellt. \u201eWas wir beobachten, ist, dass sich der Klimawandel &#8211; auch in Deutschland &#8211; in den letzten Jahren deutlich beschleunigt hat\u201c, so der Deutsche Wetterdienst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload \" src=\"data:image\/jpeg;base64,%2F9j%2F4AAQSkZJRgABAQAAAQABAAD%2F2wBDABALDA4MChAODQ4SERATGCgaGBYWGDEjJR0oOjM9PDkzODdASFxOQERXRTc4UG1RV19iZ2hnPk1xeXBkeFxlZ2P%2F2wBDARESEhgVGC8aGi9jQjhCY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2P%2FwAARCAAKABADASIAAhEBAxEB%2F8QAFQABAQAAAAAAAAAAAAAAAAAABQT%2FxAAhEAACAgIBBAMAAAAAAAAAAAABAgMRAAQFExQhMjFxkf%2FEABQBAQAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH%2FxAAVEQEBAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAf%2FaAAwDAQACEQMRAD8Al1m5LpwRNMY1DWgJGIS7fNverBtxNXsUHr9nAUY9pG1mw3g38YposRoOQSCQb%2FMIa%2F%2FZ\" data- data- alt=\"KW51 Zwischenstand Moembris Hochwasser\" title=\"KW51 Zwischenstand Moembris Hochwasser\"\/><\/p>\n<p>Staatliches Bauamt Aschaffenburg<\/p>\n<p><strong><strong>Klaus Schwab<\/strong>, <strong>Beh\u00f6rdenleiter <\/strong>Staatliches Bauamt Aschaffenburg<\/strong><strong><br \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Unsere Frage aus 2019:<br \/><\/strong>Zahlreiche Baustellen geh\u00f6ren zum gewohnten Stra\u00dfenbild bei uns. Wird das 2030 anders sein?<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2019:<\/strong><br \/>Klaus Schwab antwortet uns damals: \u201eIch denke, dass es auch im Jahr 2030 \u00e4hnlich viele Baustellen wie derzeit im Verkehrsnetz geben wird. Unsere Gesellschaft ist ungemein mobil und die Verkehrsleistungen steigen weiterhin. Die Verkehrstr\u00e4ger Stra\u00dfe &#8211; Schiene, Radweg, Gehweg m\u00fcssen f\u00fcr diese Verkehrsleistungen ert\u00fcchtigt und in einen guten Erhaltungszustand gebracht werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025:<\/strong><\/p>\n<p>Auch heute bleibt Klaus Schwab bei dieser Einsch\u00e4tzung.<\/p>\n<p><strong>Unsere Frage aus 2019:<br \/><\/strong>Welche Gro\u00dfprojekte sollten bis 2030 wohl in der Region im Stra\u00dfenbau anstehen?<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2019:<\/strong><br \/>Klaus Schwab gab folgenden Einblick: \u201eWichtige Gro\u00dfprojekte in der Region Bayerischer Untermain sind die Projekte im Bedarfsplan f\u00fcr die Bundesfernstra\u00dfen:<\/p>\n<p>\u2022 B 469, 6-streifiger Ausbau A3 bis Anschlussstelle Stockstadt<\/p>\n<p>\u2022 B 469, 4-streifiger Ausbau A3 bis A 45 (Anschlussstelle Mainhausen)<\/p>\n<p>\u2022 B 26, Ausbau Aschaffenburg &#8211; B 469 Dar\u00fcber hinaus ist die Ert\u00fcchtigung der B 469 zwischen Miltenberg\/Kleinheubach der Anschlussstelle Stockstadt ein ganz wichtiges Gro\u00dfprojekt. Die B 469 ist die Hauptschlagader f\u00fcr die meisten Verkehrsleistungen am Bayerischen Untermain. Hierf\u00fcr muss diese Stra\u00dfe ert\u00fcchtigt werden.\u201c L\u00e4rmschutz ist vielerorts ein wichtiges Thema.<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025:<\/strong><strong><br \/><\/strong>Einige Streckenabschnitt der B 469 konnten bereits erneuert werden, so auch die grundhafte Erneuerung mit Erg\u00e4nzung von Standstreifen zwischen den Anschlussstellen Stockstadt und Gro\u00dfostheim. Was allerdings noch etwas dauern wird, ist der 6-streifiger Ausbau bis zur Anschlussstelle Stockstadt und der 4-streifige Ausbau A3 bis A 45 (Anschlussstelle Mainhausen).<\/p>\n<p>Auch bei der B 26 hat sich was getan: Ausbau der Darmst\u00e4dter Str. in AB (Hafenzufahrt am Sch\u00f6nbusch) und Ausbau der Ortsdurchfahrt H\u00f6sbach in mehreren Bauabschnitten. Nach 2030 soll der Ausbau Aschaffenburg \u2013 bis Kreuzung mit AB 16 bei Stockstadt mit Radwegl\u00fcckenschluss erfolgen, der anschlie\u00dfende Abschnitt durch den H\u00fcbner Wald soll nicht ausgebaut werden.<\/p>\n<p><strong>Unsere Frage aus 2019:<br \/><\/strong>Wo sollen Ortsumgehungen in der Region entstehen?<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2019:<\/strong><br \/>Schwab sagte damals: \u201eDer Bau von Ortsumgehungen verbessert nicht nur den Verkehrsfluss, sondern er ist die Grundvoraussetzung um in den hochbelasteten Ortsdurchfahrten die Situation f\u00fcr die Anwohner zu verbessern und die Aufenthaltsqualit\u00e4t in den oftmals historischen Ortskernen wiederherzustellen. In unserer Region sind folgende Ortsumgehungen vorgesehen:<\/p>\n<p>\u2022 B 426, Ortsumgehung M\u00f6mlingen<\/p>\n<p>\u2022 St 2309, Mainbr\u00fccke Kleinwallstadt (Ortsumgehung Kleinwallstadt)<\/p>\n<p>\u2022 St 2309, Ortsumgehung Sulzbach<\/p>\n<p>\u2022 St 2315, Verlegung bei Kirschfurt\/Collenberg (Umgehung\/Kirschfurt)<\/p>\n<p>\u2022 St 2315, Ortsumgehung Stadtprozelten.\u201c<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025:<br \/><\/strong> Zu Teilen konnten die Ortsumfahrten schon realisiert werden, so Klaus Schwab: \u201eBei den folgenden Planungsprojekten sind wir gut vorangekommen:<\/p>\n<p>\u2022St 2309 Ortsumgehung Kleinwallstadt (laufendes Plan\u00e4nderungsverfahren, Baubeginn f\u00fcr 2027 angezielt)<\/p>\n<p>\u2022St 2315 Verlegung bei Kirschfurt OT Collenberg mit Teilumgehung Freudenberg\u201c<\/p>\n<p>Bei den folgenden Vorhaben werden wir noch einen l\u00e4ngeren Atem brauchen, so Schwab: \u201eDiese Vorhaben werden erst nach 2030 in eine Realisierung gehen k\u00f6nnen:<\/p>\n<p>\u2022 B 426, Ortsumgehung M\u00f6mlingen<\/p>\n<p>\u2022 St 2309, Ortsumgehung Sulzbach<\/p>\n<p>\u2022 St 2315 Ortsumgehung Stadtprozelten (in kommunaler Sonderbaulast)\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload \" src=\"data:image\/jpeg;base64,%2F9j%2F4AAQSkZJRgABAQAAAQABAAD%2F2wBDABALDA4MChAODQ4SERATGCgaGBYWGDEjJR0oOjM9PDkzODdASFxOQERXRTc4UG1RV19iZ2hnPk1xeXBkeFxlZ2P%2F2wBDARESEhgVGC8aGi9jQjhCY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2P%2FwAARCAAKABADASIAAhEBAxEB%2F8QAFQABAQAAAAAAAAAAAAAAAAAAAwX%2FxAAjEAABAwIFBQAAAAAAAAAAAAABAgMRACIEBQYhQRITMVGB%2F8QAFAEBAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAP%2FEABURAQEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAEA%2F9oADAMBAAIRAxEAPwA9N58pxL4xqrEjqSQmTPoU6NSNlx3vMOoSN02T8qGixvDhFogGBtzVAkz54oLL%2F9k%3D\" data- data- alt=\"KW51 Zwischenstand Darmstaedterstrasse\" title=\"KW51 Zwischenstand Darmstaedterstrasse\"\/><\/p>\n<p>Kreis Miltenberg<\/p>\n<p><strong>Unsere Frage aus 2019:<br \/><\/strong>Der \u00c4rztemangel ist ein Problem, das besonders den Kreis Miltenberg besch\u00e4ftigt. Wird die (not-)\u00e4rztliche Versorgung im Landkreis auch 2030 noch gew\u00e4hrleistet sein? Der Einzelhandel in der Miltenberger Altstadt droht auszusterben. Hat die Stadt 2030 noch immer ein attraktives Angebot an Einzelh\u00e4ndlern?<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2019:<\/strong><br \/>Landrat Jens Marco Scherf antworte uns damals: \u201eBis jetzt wurden gemeinsam mit den Akteuren des Gesundheitswesens verschiedene Bausteine entwickelt, um den anstehenden Generationenwechsel bei den Haus\u00e4rzten\/innen zu bew\u00e4ltigen. Dazugeh\u00f6ren unter anderem die Schaffung eines Weiterbildungsverbundes f\u00fcr junge Mediziner\/innen und das neue Projekt \u201amainlandarzt.de\u2018 mit verschiedenen Bausteinen zur Gewinnung junger Haus\u00e4rzte\/innen. In Anbetracht des Engagements aller Beteiligten blicke ich trotz schwieriger Rahmenbedingungen f\u00fcr den Landkreis Miltenberg positiv ins Jahr 2030, gerade auch angesichts einer Handvoll junger Mediziner\/innen im Miltenberger Weiterbildungsverbund!\u201c Zum Einzelhandel antworte Scherf damals: \u201eMit der Initiative \u201aFair \u00aeional &#8211; einfach genial\u2018 f\u00f6rdern wir im Landkreis Miltenberg den fairen, biologischen und regionalen Handel. Letztlich entscheiden ganz besonders wir alle miteinander mit unseren t\u00e4glichen Konsumentscheidungen, ob wir auch im kommenden Jahrzehnt noch einen attraktiven und leistungsf\u00e4higen Einzelhandel in unseren Orten haben. Im Internet bestellen und dann die Ver\u00f6dung unserer Ortskerne zu beklagen, ist zu kurz gegriffen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025:<br \/><\/strong>Das Projekt \u201emainlandarzt.de\u201c l\u00e4uft. \u00c4rzte k\u00f6nnen hier ihre Angebote f\u00fcr Medizinstudierende hochladen und Stellenanzeigen ver\u00f6ffentlichen. \u201eTats\u00e4chlich hat sich an der Situation bez\u00fcglich des \u00c4rztemangels sowie des Einzelhandels nichts ge\u00e4ndert\u201c, so der Kreis Miltenberg.<\/p>\n<p><strong>Unsere Frage aus 2019:<br \/><\/strong>Der Bedarf an Krippen-Pl\u00e4tzen im Landkreis ist schnell steigend. Kann der Bedarf auch in elf Jahren noch ges\u00e4ttigt werden? <\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2019:<\/strong><br \/>\u201eZahlreiche Gemeinden und St\u00e4dte reagieren derzeit mit hoher Intensit\u00e4t auf den zus\u00e4tzlichen Bedarf der Familien. Sowohl das ver\u00e4nderte Berufsverhalten der Familien als auch die erfreulich hohen Geburtenzahlen haben zu einem deutlich gr\u00f6\u00dferen Bedarf an Krippen- und Kindergartenpl\u00e4tzen gef\u00fchrt, auf den derzeit mit einem Ausbau der Krippenpl\u00e4tze reagiert wird. Ich kenne im Landkreis Miltenberg keinen B\u00fcrgermeister, f\u00fcr den die gute Betreuungsqualit\u00e4t der Familien und ausreichend Krippen- und Kindergarten nicht Chefsache w\u00e4re.\u201c<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025:<br \/><\/strong>Der Kreis Miltenberg antwortet uns heute: \u201eAufgrund der sinkenden Kinderzahlen ist mittlerweile nicht mehr von einem schnell steigenden Bedarf an Krippenpl\u00e4tzen zu sprechen. Somit hat sich die Situation derzeit entspannt.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload \" src=\"data:image\/jpeg;base64,%2F9j%2F4AAQSkZJRgABAQEASABIAAD%2F2wBDABALDA4MChAODQ4SERATGCgaGBYWGDEjJR0oOjM9PDkzODdASFxOQERXRTc4UG1RV19iZ2hnPk1xeXBkeFxlZ2P%2F2wBDARESEhgVGC8aGi9jQjhCY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2P%2FwAARCAAKABADASEAAhEBAxEB%2F8QAFQABAQAAAAAAAAAAAAAAAAAABQb%2FxAAdEAACAgIDAQAAAAAAAAAAAAABAgQRAAMSIXEi%2F8QAFgEBAQEAAAAAAAAAAAAAAAAAAgED%2F8QAFxEBAQEBAAAAAAAAAAAAAAAAADECAf%2FaAAwDAQACEQMRAD8AJgh0YMzFOK2SRVjGosjZojyNSMtvq4d92MkPkTMVmZPok%2BnFo5Ijv5jzGeq%2F%2F9k%3D\" data- data- alt=\"KW51 Zwischenstand Innenstadt MIL 1\" title=\"KW51 Zwischenstand Innenstadt MIL 1\"\/><\/p>\n<p><strong><strong> Matthias Hartmann<\/strong>, Vorstand Viktoria Aschaffenburg<\/strong><\/p>\n<p><strong>Unsere Frage aus 2019:<br \/><\/strong>2018 ist Viktoria Aschaffenburg in die Fu\u00dfball-Regionalliga Bayern aufgestiegen. Wie sollte sich der Verein sportlich bis 2030 entwickeln?<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2019 vom damaligen Vorstand Holger Stenger:<\/strong><br \/>\u201eDas sind ja nun noch elf Jahre und wir haben ja immer gesagt, dass wir die Viktoria in der 3. Liga sehen. Das ist ein ambitioniertes Vorhaben, aber wir glauben fest daran, dass wir das schaffen k\u00f6nnen, wenn wir weiterhin kontinuierlich arbeiten und, wenn wir es schaffen, die Unternehmen am Untermain noch mehr von uns zu \u00fcberzeugen\u201c<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025 vom heutigen Vorstand Matthias Hartmann:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir werden in der Regionalliga Bayern um die Meisterschaft mitspielen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Unsere Frage aus 2019:<br \/><\/strong>Die Regionalliga Bayern ist zumindest eine semi-professionelle Liga, einige Vereine sind mit Profi-Abteilungen vertreten. Ist der SVA im Jahr 2030 auch ein Profi Verein?<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2019:<\/strong><br \/>\u201eWenn wir unser Ziel erreichen wollen, dann ganz sicher. Aber bis dahin ist es ein harter Weg und zun\u00e4chst m\u00fcssen wir die Strukturen schaffen, um so etwas \u00fcberhaupt m\u00f6glich zu machen. Wir im Vorstand arbeiten nach wie vor ehrenamtlich und da sind wir bereits jetzt an einem Punkt, an dem wir klar erkennen k\u00f6nnen, dass wir die Grenze des Belastbaren erreicht haben. Es ist unglaublich zeitintensiv und im Grunde dreht sich das ganze Leben irgendwie nur noch um Fu\u00dfball.\u201c <\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025:<br \/><\/strong>\u201eIch glaube eher weniger, dass wir bis dahin ein Profiverein sind.\u201c<\/p>\n<p><strong>Unsere Frage aus 2019:<br \/><\/strong>Das Stadion am Sch\u00f6nbusch ist nicht mit Flutlichtanlagen ausgestattet. Wird das im Jahr 2030 anders sein?<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2019:<br \/><\/strong>\u201eIch will es sehr hoffen. Ein Flutlicht ist ja schon immer unser gro\u00dfer Wunsch, schon allein deshalb, weil Abendspiele sehr attraktiv sein k\u00f6nnen und man durch Abendspiele der Bundesliga aus dem Weg gehen kann. Desto mehr Zuschauer, desto eher lassen sich unsere Ziele erreichen und da w\u00e4re ein Flutlicht ein sehr wichtiger und richtiger Schritt. Wir arbeiten hervorragend mit der Stadt Aschaffenburg zusammen und vielleicht m\u00fcssen wir ja gar nicht bis 2030 warten?\u201c<\/p>\n<p><strong>Antwort aus 2025:<\/strong><br \/>Mittlerweile gibt es die ersehnten Fluchtlichtanlagen. Hartmann freut sich: \u201eWir sind sehr froh \u00fcber die neue Flutlichtanlage. Jetzt k\u00f6nnen wir freitagabends Spiele machen. Samstagnachmittag schauen viele Bundesliga, jetzt hoffen wir auf mehr Zuschauer am Freitag.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"BAYER. UNTERMAIN (mg). Der bayerische Untermain ist eine Region im Wandel. 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