{"id":693075,"date":"2026-01-04T17:23:20","date_gmt":"2026-01-04T17:23:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/693075\/"},"modified":"2026-01-04T17:23:20","modified_gmt":"2026-01-04T17:23:20","slug":"neue-leitung-beim-institut-fuer-zeitgeschichte-es-gibt-noch-viele-blinde-flecken-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/693075\/","title":{"rendered":"Neue Leitung beim Institut f\u00fcr Zeitgeschichte: \u201eEs gibt noch viele blinde Flecken\u201c &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vw426e\">F\u00fcnf Stufen geht man von der M\u00fcnchner Leonrodstra\u00dfe hinauf, betritt den n\u00fcchternen Betonbau durch eine gl\u00e4serne Dreht\u00fcr und landet an einem Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart aufeinanderprallen. Das Institut f\u00fcr Zeitgeschichte (IfZ) ist die Adresse f\u00fcr die Aufarbeitung der NS-Zeit. L\u00e4ngst geht es aber auch um aktuelle Themen. Hier wird nicht nur Geschichte erforscht und erkl\u00e4rt, hier wird auch Geschichte geschrieben. Mit Isabel Heinemann leitet seit Oktober erstmals eine Frau das renommierte Institut. Wer sie trifft, sp\u00fcrt schnell: Das wird auch inhaltlich manches \u00e4ndern.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eZeitgeschichte hat die Aufgabe, Orientierungswissen zu liefern\u201c, sagt die 54-J\u00e4hrige. So sah auch Andreas Wirsching seine Rolle, der das Institut vierzehn Jahre lang leitete und in dessen Amtszeit gro\u00dfe Projekte wie die Gr\u00fcndung des Zentrums f\u00fcr Holocaust-Studien und die kommentierte Edition von Hitlers \u201eMein Kampf\u201c fielen. Regelm\u00e4\u00dfig \u00e4u\u00dferte er sich meinungsstark in den Medien. Schon 2016 warnte er vor den Gefahren f\u00fcr die Demokratie (\u201eEs ist f\u00fcnf vor zw\u00f6lf\u201c). Zuletzt kritisierte er in einem Spiegel-Interview die Ann\u00e4herung einiger Familienunternehmer an die AfD.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Da stimmt Isabel Heinemann ganz mit ihrem Vorg\u00e4nger \u00fcberein. Eines ist f\u00fcr sie klar: Das Erstarken der neuen Rechten fordert auch die Historikerzunft. Deshalb will sie die Frage der Resilienz, wie sich also Demokratien wehren k\u00f6nnen, zu einem international vergleichenden Forschungsschwerpunkt machen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/e29125ed-ca6f-40ca-9a9c-00bb3fec67a2.jpg\"   alt=\"Das IfZ ist die erste Adresse f\u00fcr die Erforschung der NS-Diktatur und ihrer Folgen.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Das IfZ ist die erste Adresse f\u00fcr die Erforschung der NS-Diktatur und ihrer Folgen. (Foto: Institut f\u00fcr Zeitgeschichte)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Aber erstmal hat sie genug zu tun, um die 200 Mitarbeiter ihres Hauses und die verschiedenen Abteilungen kennenzulernen. Gerade erst war sie in Berlin. Zwei Wochen lang w\u00fchlte sie sich durch einen Berg Akten des Ausw\u00e4rtigen Amts. Das IfZ ediert die Dokumente unter Einhaltung der Sperrfrist von 30 Jahren. Sie sind eine wichtige Quelle f\u00fcr Forschende, Studierende, Medien. Aktuell ist der Jahrgang 1997 dran, der in zwei Jahren ver\u00f6ffentlicht werden soll.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Tausende Seiten von Berichten, Reden, Korrespondenzen \u2013 ist das nicht wahnsinnig kleinteilig und trocken? \u201eDachte ich auch, aber nein, das ist total interessant\u201c, sagt Heinemann. \u201eIch hab\u2019 extrem viel \u00fcber Diplomatie gelernt.\u201c Wenn Heinemann spricht, unterstreicht sie ihre S\u00e4tze mit lebhaften Gesten. 1997 ging es um die Entsch\u00e4digung von Holocaust-Opfern, um die Umsetzung des Dayton-Abkommens zur Beendigung des Bosnien-Krieges, um die Nato-Osterweiterung und das Bem\u00fchen um Ausgleich mit Russland \u2013 sofort stellen sich Assoziationen zur Gegenwart ein.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Historikerin, die zugleich an den Lehrstuhl f\u00fcr Neueste Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t berufen wurde, lehrte zuvor in M\u00fcnster und Bayreuth. Sie gilt als Expertin f\u00fcr die NS-Vernichtungspolitik und den Holocaust. Ihre Dissertation schrieb sie \u00fcber das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS. Die NS-Geschichte und ihre Folgen sowie die Erforschung des Holocaust werden weiterhin das Kerngebiet der Forschung am IfZ bleiben, sagt sie. Sie m\u00f6chte diese k\u00fcnftig in Richtung einer breit angelegten Gewaltgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts weiterentwickeln.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Aber Heinemann bringt auch noch einen anderen Fokus mit. In ihrer Habilitationsschrift, 2017 ver\u00f6ffentlicht, untersuchte sie das Familienbild in den USA im 20. Jahrhundert. Auch das ein bedr\u00fcckend aktuelles Thema, seit Trumps Maga-Bewegung.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Es sei bei ihrer Recherche damals \u201eein Schock\u201c gewesen, zu erkennen: \u201eDie amerikanische Gesellschaft ist durch und durch von Rassismus gepr\u00e4gt.\u201c In manchen Bundesstaaten habe es bis in die Siebzigerjahre eugenisch begr\u00fcndete Zwangssterilisationen von Afroamerikanerinnen und Latinas gegeben. Die B\u00fcrgerrechtsbewegung habe immer eine gegenl\u00e4ufige Str\u00f6mung gehabt: die ultrarechten Kreise und den religi\u00f6sen Fundamentalismus. \u201eMein letzter Schreckmoment war dann im vergangenen Jahr, als der konservativ besetzte Supreme Court das seit 1973 g\u00fcltige Recht auf legale Abtreibung aufhob\u201c, sagt Heinemann. \u201eDie Frage der k\u00f6rperlichen Entscheidungsrechte ist ja immer auch ein gro\u00dfes Politikum.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Demokratieentwicklung und Frauenrechte, diese Forschung will sie f\u00f6rdern. Das ist nicht ganz neu am IfZ. Schon in ihrer Bayreuther Zeit engagierte sie sich f\u00fcr den in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a> entstandenen Arbeitskreis \u201eDemokratie und Geschlecht\u201c. \u00a0\u201eAber da gibt es noch viele blinde Flecken, das ist ausbauf\u00e4hig.\u201c<\/p>\n<p>Institut f\u00fcr Zeitgeschichte<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Institut f\u00fcr Zeitgeschichte (IfZ) ist eines der wichtigsten historischen Forschungsinstitute in Deutschland. Gegr\u00fcndet 1949, um die NS-Diktatur aufzuarbeiten, umfasst seine Forschung inzwischen die gesamte deutsche Zeitgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. Als Teil der Leibniz-Gemeinschaft wird es von Bund und L\u00e4ndern finanziert, dazu kommen Projektmittel aus Stiftungen. Seine Ergebnisse und Publikationen werden in der ganzen Welt beachtet. Herausragend sind unter anderem die Edition der Tageb\u00fccher von Joseph Goebbels, das internationale Holocaust-Forschungszentrum, die Erforschung der deutsch-deutschen Teilung. Zu den regelm\u00e4\u00dfigen Publikationen z\u00e4hlen unter anderem die \u201eVierteljahreshefte zur Zeitgeschichte\u201c und die \u201eAkten zur Ausw\u00e4rtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Derzeit arbeitet sie an einer Geschlechtergeschichte beider deutscher Staaten nach 1945. In beiden Verfassungen stand die Gleichberechtigung. Die Realit\u00e4t sah h\u00fcben wie dr\u00fcben anders aus. Bis 1977 durften westdeutsche Frauen nur berufst\u00e4tig sein, wenn das \u201emit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar\u201c war. Erst 1997 wurde die Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe gestellt. \u201eDas war quasi gestern\u201c, sagt Heinemann. In der DDR hingegen waren Frauen berufst\u00e4tig, \u201eweil ihre Arbeitskraft gebraucht wurde\u201c. Trotz Babyjahr und Kitas sei es aber ein patriarchaler Staat gewesen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">W\u00e4hrend man in dem schlichten Betonbau sitzt, das milde Dezemberlicht durchs Fenster f\u00e4llt und die Historikerin mit sprudelnden S\u00e4tzen ihre Sicht auf die Welt erkl\u00e4rt, bleibt die Frage nicht aus: Die Welt da drau\u00dfen \u00e4ndert sich gerade massiv. In ganz Europa w\u00e4chst der Einfluss rechter bis rechtsextremer Parteien. Die \u00fcben massiven Druck auf Genderforschung und Erinnerungskultur aus. Wie geht man damit um?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Man habe ja gesehen, wie schnell die Pis-Regierung in Polen den ganzen Kulturbetrieb habe umkrempeln k\u00f6nnen, sagt Heinemann. Putin habe die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Osteuropakunde als Terrororganisation gelistet. Wissenschaftler k\u00f6nnten jetzt nicht mehr nach Russland oder Belarus einreisen, sie seien von ihrem Forschungsgegenstand abgeschnitten. Das IfZ k\u00f6nne nur versuchen, jene kritischen Stimmen in osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern, die noch unbehelligt arbeiten k\u00f6nnen, zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das IfZ selbst habe, trotz knapper Kassen, eine \u201estarke Position\u201c. \u201eWir f\u00fchlen uns auf allen Ebenen sehr unterst\u00fctzt: vom Bund, vom Land Bayern und von unserem Stiftungsrat.\u201c Zum IfZ geh\u00f6rt die Dokumentation Obersalzberg. Heinemann sitzt zudem im Beirat der Berliner Gedenkst\u00e4tte Topografie des Terrors am Ort der ehemaligen Gestapo-Zentrale. Und dass sich derzeit drei L\u00e4nder \u2013 Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen \u2013 um eine Au\u00dfenstelle der Jerusalemer Gedenkst\u00e4tte Yad Vashem als Holocaust-Bildungszentrum bewerben, sei ein positives Signal.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eDoch wir h\u00f6ren von Kolleginnen und Kollegen aus einigen ostdeutschen Einrichtungen, dass ihnen der Wind schon ganz anders ins Gesicht schl\u00e4gt\u201c, sagt Heinemann. Die erwarteten Wahlerfolge der AfD im Osten machen ihr deshalb \u201egro\u00dfe Sorgen\u201c.<\/p>\n<blockquote class=\"css-8x2o0y\"><p>Es hilft nichts, wenn wir unsere Forschung in dicke B\u00fccher packen und hoffen, dass sie irgendjemand liest.<\/p><\/blockquote>\n<p>Isabel Heinemann, IfZ-Leiterin<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Wissen \u00fcber die NS-Geschichte nimmt ab, <a href=\"https:\/\/aktuell.uni-bielefeld.de\/2025\/04\/29\/gedenkanstoss-memo-studie-warnt-vor-schwindender-erinnerung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">belegte im Fr\u00fchjahr 2025 die Bielefelder Memo-Studie.<\/a> 64 Prozent der Befragten wussten nicht, was Euthanasie bedeutet. Was tun? \u201eGeschichte ist komplex\u201c, sagt Heinemann, \u201eaber wir m\u00fcssen uns noch mehr als bisher um Vermittlung bem\u00fchen. Es hilft nichts, wenn wir unsere Forschung in dicke B\u00fccher packen und hoffen, dass sie irgendjemand liest.\u201c Das IfZ werde daher 2027 eine eigene Abteilung f\u00fcr Wissenstransfer einrichten, um Entscheider und Multiplikatorinnen in Politik und Gesellschaft noch gezielter mit zeithistorischem Orientierungswissen zu versorgen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Noch eine letzte Frage: Wie kriegt man die Rollen als Direktorin eines so renommierten Instituts, als Professorin und Mutter von vier Kindern unter einen Hut? \u201eEhrlich gesagt, die Frage nervt\u201c, kommt prompt die Antwort. \u201eMein Mann, der auch Professor ist, der auch eine tolle Position hat, wurde das noch nie gefragt, sondern immer nur nach seinen wissenschaftlichen Erfolgen.\u201c Nur bei einer Frau komme jedes Mal das Thema der \u201eReproduktionsf\u00e4higkeit\u201c. Der Familienmittelpunkt ist noch M\u00fcnster, erkl\u00e4rt sie dann doch, drei Kinder studieren schon, der j\u00fcngste geht noch zur Schule. Bis er seinen Abschluss hat, pendelt sie, \u201edanach m\u00fcssen dann die anderen nach M\u00fcnchen pendeln\u201c. Alles eine Frage der Organisation. Dass sie es geschafft hat, versteht sie auch als Signal an junge Kolleginnen. \u201eEs ist mir wichtig, zu sagen: Traut euch, es ist machbar.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcnf Stufen geht man von der M\u00fcnchner Leonrodstra\u00dfe hinauf, betritt den n\u00fcchternen Betonbau durch eine gl\u00e4serne Dreht\u00fcr und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":693076,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[772,29,30,3311,1268,149,3967],"class_list":{"0":"post-693075","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-bayern","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-leben-und-gesellschaft-in-muenchen","12":"tag-muenchen","13":"tag-sueddeutsche-zeitung","14":"tag-sz-leute"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115837993499339317","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/693075","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=693075"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/693075\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/693076"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=693075"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=693075"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=693075"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}