{"id":693644,"date":"2026-01-04T22:45:18","date_gmt":"2026-01-04T22:45:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/693644\/"},"modified":"2026-01-04T22:45:18","modified_gmt":"2026-01-04T22:45:18","slug":"katastrophe-von-crans-montana-stuttgarter-will-riskante-feuerfontaenen-durch-sichere-led-blitzstaebe-ersetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/693644\/","title":{"rendered":"Katastrophe von Crans-Montana: Stuttgarter will riskante Feuerfont\u00e4nen durch sichere LED-Blitzst\u00e4be ersetzen"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Katastrophe von Crans-Montana: Stuttgarter will riskante Feuerfont\u00e4nen durch sichere LED-Blitzst\u00e4be ersetzen\" title=\"Katastrophe von Crans-Montana: Stuttgarter will riskante Feuerfont\u00e4nen durch sichere LED-Blitzst\u00e4be ersetzen\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/media.media.6caa42e8-bc08-476d-be22-8d9fd9b26cae.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tMit diesem Foto wirbt der Stuttgarter Unternehmer Erkan Atas f\u00fcr LED-St\u00e4be statt Feuerfont\u00e4nen an  Champagnerflaschen.\u00a0Foto: Crazypartz\t\t\t<\/p>\n<p>Keine Feuerfont\u00e4nen mehr in Clubs \u2013 nach der Katastrophe von Crans-Montana wird dieser Ruf immer lauter. In Stuttgart gibt es jetzt LED-Blitzst\u00e4be f\u00fcr Champagner. Ist das die Zukunft?<\/p>\n<p>Sie funkeln, blitzen und sorgen f\u00fcr Glamour, ganz ohne offene Flamme: Stehen LED-Font\u00e4nen und LED-Stroboblitzst\u00e4be f\u00fcr Champagnerflaschen jetzt vor dem Durchbruch? Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana und der wachsenden Diskussion \u00fcber Sicherheit in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Clubs\" title=\"Clubs\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Clubs<\/a> fragen sich Betreiber auch in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a>, ob die Zeit der klassischen Feuerfont\u00e4nen abl\u00e4uft. Der Stuttgarter Erkan Atas bietet LED-Alternativen an, die bisher ein Nischen-Dasein f\u00fchren. <\/p>\n<p>Der Trend zur Champagner-Show mit Feuer begann einst in St. Tropez und verbreitete sich rasch in vielen L\u00e4ndern. Teure Bestellungen werden seitdem gern mit Funkenfont\u00e4nen inszeniert \u2013 sehr zur Freude der Clubs, deren Umsatz dadurch steigt. Doch die Kehrseite ist bekannt: verbrannte Kleidung, angesengte Haare, besch\u00e4digte Tischdecken. Schwerwiegende Unf\u00e4lle sind bisher zwar selten in Deutschland, aber auch m\u00f6glich, wie Sicherheitsexperten warnen. Die Katastrophe mit 40 Toten in dem Schweizer Kellerclub sorgt nun wohl f\u00fcr ein Nachdenken \u00fcber gefahrlose Alternativen beim Schampus-Spektakel. <\/p>\n<p>DJane Alegra Cole, die europaweit bei Firmenevents und Galas auftritt, fordert einen klaren Schnitt. \u201eBeim Schampus sollte nur noch mit LED-Lichtern gearbeitet werden\u201c, sagt sie unserer Redaktion. In ihrem meist exklusiven Umfeld w\u00fcrden G\u00e4ste zwar Champagner trinken, \u201eaber niemals auf die Idee kommen, daraus eine Feuershow zu machen, um zu zeigen, dass man sich etwas leisten kann\u201c. F\u00fcr Cole passt offenes Feuer nicht mehr in eine moderne und verantwortungsvolle Eventkultur.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/media.media.7d81f430-142e-4ca8-88a5-f97c79b247b5.original1024.media.jpeg\"\/>     Die Stuttgarter DJane Alegra Cole fordert, dass Clubs nur noch LED-Lichter statt Feuerfont\u00e4nen verwenden.    Foto: privat    <\/p>\n<p>Der Stuttgarter Erkan Atas, der fr\u00fcher viel als DJ unterwegs war, bietet mit seiner Firma<a href=\"https:\/\/crazypartz.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Crazypartz.eu <\/a>bundesweit LED-Alternativen f\u00fcr Clubs an. \u201eFeuerfont\u00e4nen haben schon viel Schaden angerichtet\u201c, sagt der Unternehmer. Auch wenn in Stuttgart der Brandschutz gro\u00df geschrieben werde, sei das Risiko real. Nach der Katastrophe von Crans-Montana k\u00f6nnte das Interesse an sicherem Lichtspektakel wachsen, hofft er. LED-Blitzst\u00e4be seien zwar teurer als herk\u00f6mmliche Feuerfont\u00e4nen \u2013 die es teils f\u00fcr wenige Cent pro St\u00fcck gibt \u2013, daf\u00fcr aber wiederverwendbar und nachhaltiger.<\/p>\n<p>Boa will nun Kaltfeuerfont\u00e4nen testen <\/p>\n<p>Auch in der Stuttgarter Clubszene bewegt sich etwas. Henrik Biegger, Chef der Boa, der \u00e4ltesten Disco der Stadt, berichtet, man habe sich bereits intensiver mit Alternativen besch\u00e4ftigt. \u201eWir haben uns tats\u00e4chlich schon mit einem Anbieter zusammengesetzt, um Kaltfeuerfont\u00e4nen zu testen, die auf Granulat basieren\u201c, sagt er. Diese erzeugen Funkeneffekte ohne offene Flamme.<\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.brandkatastrophe-von-crans-montana-erster-club-verbannt-feuerfontaenen-so-reagieren-stuttgarts-wirte.636b682c-1ae2-478b-8b3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wie unsere Zeitung berichtet hat, haben der Perkins Park und die Boa nach der Brandkatastrophe den Einsatz echter Feuerfont\u00e4nen vorerst ausgesetzt<\/a> \u2013 aus Piet\u00e4t gegen\u00fcber den Opfern. Ob dies dauerhaft so bleibt, ist offen. Werden echte Feuerstrahlen nach und nach durch LED ersetzt? \u201eWir sind dran\u201c, sagt Michael Presinger vom Diskothekenverband des Deutschen Hotel- und Gastst\u00e4ttenverbands. Und auch Wasenwirt Michael Wilhelmer erkl\u00e4rt: \u201eDie LED-Alternativen haben wir tats\u00e4chlich schon in Arbeit.\u201c<\/p>\n<p>Glanz und Glamour m\u00fcssen nicht aus Flammen bestehen <\/p>\n<p>Noch bremsen Kosten und Gewohnheit den schnellen Wandel. Viele Clubs leben gut von spektakul\u00e4ren Champagner-Bestellungen, und nicht jeder Betreiber m\u00f6chte auf bew\u00e4hrte Showeffekte verzichten. Doch die Diskussion um Sicherheit, Verantwortung und Nachhaltigkeit gewinnt an Gewicht. Glanz und Glamour m\u00fcssen nicht aus Flammen bestehen, daf\u00fcr wirbt nun der Stuttgarter Erkan Atas. <\/p>\n<p>F\u00fcr DJane Alegra Cole ist klar, wohin die Entwicklung gehen sollte \u2013 n\u00e4mlich weg von echtem Feuer, hin zu LED-Alternativen. Sie \u00e4rgert sich zudem \u00fcber Vorw\u00fcrfe in sozialen Medien, junge G\u00e4ste h\u00e4tten bei der Brandkatastrophe zun\u00e4chst gefilmt statt einzugreifen. \u201eDie Situation wurde falsch eingesch\u00e4tzt\u201c, sagt sie. Niemand habe wissen k\u00f6nnen, wie gef\u00e4hrlich der verwendete D\u00e4mmstoff war, der sich extrem schnell entz\u00fcndete \u2013 und der DJ habe wohl nicht auf die Gefahr hingewiesen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit diesem Foto wirbt der Stuttgarter Unternehmer Erkan Atas f\u00fcr LED-St\u00e4be statt Feuerfont\u00e4nen an Champagnerflaschen.\u00a0Foto: Crazypartz Keine Feuerfont\u00e4nen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":693645,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[4657,160333,1634,17820,3364,29,160332,30,160331,1441],"class_list":{"0":"post-693644","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-stadtreporter","9":"tag-alegra-cole","10":"tag-baden-wuerttemberg","11":"tag-clubs","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-feuerfontaenen","15":"tag-germany","16":"tag-led-lichter","17":"tag-stuttgart"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115839259541399647","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/693644","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=693644"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/693644\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/693645"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=693644"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=693644"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=693644"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}