{"id":694400,"date":"2026-01-05T06:44:13","date_gmt":"2026-01-05T06:44:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/694400\/"},"modified":"2026-01-05T06:44:13","modified_gmt":"2026-01-05T06:44:13","slug":"eu-staaten-willen-des-venezolanischen-volkes-respektieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/694400\/","title":{"rendered":"EU-Staaten: &#8222;Willen des venezolanischen Volkes respektieren&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Kallas steht an einem Pult vor blauem Hintergrund mit den gelben EU-Sternen und spricht.\" alt=\"Kallas steht an einem Pult vor blauem Hintergrund mit den gelben EU-Sternen und spricht.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/kaja-kallas-europaeische-union-aussenbeauftragte-100-1920x1080.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas. (picture alliance \/ Anadolu \/ Dursun Aydemir)<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung \u00fcber den Onlinedienst X stammt von der EU-Au\u00dfenbeauftragten Kallas und wird von den 26 Staaten mitgetragen. Darin hei\u00dft es, das Recht des venezolanischen Volkes, \u00fcber seine Zukunft zu entscheiden, m\u00fcsse respektiert werden. Die EU stehe in engem Kontakt mit den Vereinigten Staaten sowie regionalen und internationalen Partnern, damit unter der F\u00fchrung der Venezolaner eine verhandelte, demokratische, inklusive und friedliche L\u00f6sung der Krise gefunden werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>                Aufruf zur Achtung des V\u00f6lkerrechts<\/p>\n<p>Kallas rief erneut dazu auf, das V\u00f6lkerrecht zu achten. Zwar seien der Kampf gegen die grenz\u00fcberschreitende organisierte Kriminalit\u00e4t und den Drogenhandel wichtig. Diese Herausforderungen m\u00fcssten aber durch eine nachhaltige Zusammenarbeit unter uneingeschr\u00e4nkter Achtung der territorialen Integrit\u00e4t und Souver\u00e4nit\u00e4t angegangen werden.<\/p>\n<p>                Trump droht Rodriguez<\/p>\n<p>Derweil drohte US-Pr\u00e4sident Trump Venzuelas Interims-Staatschefin Rodriguez mit einem zweiten Milit\u00e4rschlag, sollte die \u200cverbliebene F\u00fchrung in Caracas seine Bem\u00fchungen nicht unterst\u00fctzen &#8211; Zitat &#8211; &#8222;das Land zu stabilisieren&#8220;. Rodriguez signalisierte inzwischen Kooperationsbereitschaft. Man lade Washington zur Erarbeitung einer gemeinsamen Agenda ein. Zuvor hatte Rodriguez F\u00fchrungsanspr\u00fcche der USA \u00fcber ihr Land zur\u00fcckgewiesen. Venezuela werde &#8222;nie wieder eine Kolonie&#8220; sein.<\/p>\n<p>Rodr\u00edguez war am Wochenende zum amtierenden Staatsoberhaupt ernannt worden, nachdem Pr\u00e4sident Maduro durch das US-Milit\u00e4r gest\u00fcrzt und in die Vereinigten Staaten gebracht worden war, wo er vor Gericht gestellt werden soll. Der Milit\u00e4rschlag und der Sturz Maduros werden vor allem von L\u00e4ndern in der Region als Versto\u00df gegen das V\u00f6lkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen kritisiert. Die 33 Staaten umfassende Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) einigte sich am Sonntag jedoch nicht auf eine gemeinsame Erkl\u00e4rung zu dem US-Angriff.<\/p>\n<p>Diese Nachricht wurde am 05.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas. 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