{"id":695064,"date":"2026-01-05T13:10:10","date_gmt":"2026-01-05T13:10:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695064\/"},"modified":"2026-01-05T13:10:10","modified_gmt":"2026-01-05T13:10:10","slug":"uni-augsburg-entwickelt-ki-die-zivilen-drohnen-ermoeglicht-verhalten-anzupassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695064\/","title":{"rendered":"Uni Augsburg entwickelt KI, die zivilen Drohnen erm\u00f6glicht, Verhalten anzupassen"},"content":{"rendered":"<p class=\"em_text\"><strong>KI-gest\u00fctzte Sicherheitsfunktionen f\u00fcr zivile Drohnen zu entwickeln, ist Ziel eines neuen Forschungsprojekts der Universit\u00e4t Augsburg. Solche Drohnen sollen in Zukunft beispielsweise Waldbr\u00e4nde fr\u00fchzeitig und selbstst\u00e4ndig erkennen. Kooperationspartner ist die Firma Emqopter. Das Projekt wird vom Freistaat Bayern mit rund 700.000 Euro f\u00fcr drei Jahre gef\u00f6rdert.<\/strong><\/p>\n<p>Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung von Software, die es Drohnen erlaubt, ihr Verhalten in Echtzeit zu analysieren und anzupassen. Durch lernf\u00e4hige Verfahren k\u00f6nnten sicherheitsrelevante Funktionen wie Autorotation, Aufprallschutz und Notlandung verbessert werden, erkl\u00e4rt die Uni Augsburg. So sollen zivile Drohnen k\u00fcnftig in sensiblen Einsatzgebieten zuverl\u00e4ssiger agieren. Vorstellbar sei der Einsatz solcher Drohnen unter anderem f\u00fcr \u00dcberwachungsaufgaben und Lieferdienste.<\/p>\n<p>    Selbstst\u00e4ndigkeit der Drohnen erh\u00f6hen<\/p>\n<p class=\"em_text\">Das Augsburger Forschungsteam entwickelt Methoden, mit denen neuronale Netzwerke dynamische Systeme besser modellieren k\u00f6nnen. Die KI soll dabei nicht nur aus vorhandenen Trainingsdaten lernen, sondern auch selbstst\u00e4ndig neue Daten generieren und ihr Verhalten w\u00e4hrend des Flugs an bisher unbekannte Situationen anpassen. \u201eUnser Beitrag liegt darin, die Sicherheit und die Selbstst\u00e4ndigkeit solcher Drohnen zu erh\u00f6hen, so dass ihre Einsatzm\u00f6glichkeiten und -gebiete steigen\u201c, sagt Christoph Ament vom Lehrstuhl f\u00fcr Ingenieurinformatik mit Schwerpunkt Regelungstechnik. \u201eAls Regelungstechniker entwickeln wir entsprechende Software f\u00fcr den Betrieb der Drohne. Dazu werden unter anderem K\u00fcnstliche Neuronale Netze eingesetzt, damit die Drohne aus ihrem Verhalten lernen und dies stetig verbessern kann. Unser Ziel ist es, Drohnen sicherer und autonomer zu machen \u2013 und damit ihre Einsatzm\u00f6glichkeiten f\u00fcr zivile Anwendungen deutlich zu erweitern\u201c, so der Lehrstuhlinhaber.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich werde eine Methode entwickelt, die im Betrieb einer Drohne die Zuverl\u00e4ssigkeit des neuronalen Netzes \u00fcberwacht. Damit soll sichergestellt werden, dass sich die Drohne auch auf Betriebsf\u00e4lle anpassen kann, die nicht in den Trainingsdaten enthalten sind.<\/p>\n<p style=\"text-align:right;\">az<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"KI-gest\u00fctzte Sicherheitsfunktionen f\u00fcr zivile Drohnen zu entwickeln, ist Ziel eines neuen Forschungsprojekts der Universit\u00e4t Augsburg. 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