{"id":695167,"date":"2026-01-05T14:10:13","date_gmt":"2026-01-05T14:10:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695167\/"},"modified":"2026-01-05T14:10:13","modified_gmt":"2026-01-05T14:10:13","slug":"in-gips-kann-man-sich-nicht-verlieben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695167\/","title":{"rendered":"\u201eIn Gips kann man sich nicht verlieben\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mikala, Sie kennen sowohl die d\u00e4nische als auch die deutsche Architekturlandschaft sehr gut. Worin liegen die markantesten Unterschiede?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">In <a data-rtr-index=\"15\" title=\"D\u00e4nemark\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/daenemark\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">D\u00e4nemark<\/a> gibt es eine jahrzehnte\u00adlange Tradition, Architektur als aktiven Ver\u00e4nderungsagenten in der Gesellschaft zu begreifen. Das Bewusstsein, dass Architektur Gesellschaft mitgestaltet, ist breit verankert \u2013 nicht nur unter Architektinnen und Planern, sondern auch in der Politik und der breiten \u00d6ffentlichkeit. Das f\u00fchrt dazu, dass Architektur als gesellschaftliche Investition gesehen wird: Sie kostet Geld, aber sie kann einen positiven Beitrag leisten, der \u00fcber das reine Bauen hinausgeht.<\/p>\n<p><strong>Inwiefern, was hei\u00dft das konkret? <\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Nehmen wir den Bau einer Schule. Nat\u00fcrlich muss man zun\u00e4chst ein funktionales Problem l\u00f6sen: Kinder brauchen einen Platz zum Lernen. Aber wenn ich weiterdenke, kann ich mit dem Schulbau auch das Quartier beleben, R\u00e4ume f\u00fcr Freizeit, Begegnung und Gemeinschaft schaffen. Vielleicht entsteht ein Park, der auch nach Schulschluss genutzt wird. So entstehen Orte, an denen sich Menschen treffen \u2013 das ist gesellschaft\u00adliche Gestaltung im physischen wie im sozialen Sinne.<\/p>\n<p><strong>In Deutschland gehen wir anders ans Bauen heran. Hier dominiert oft das Funktionale, oder wie nehmen Sie das wahr?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Ja, das ist ein zentraler Unterschied. In Deutschland steht bei der Planung au\u00ad\u00dferdem die Sicherheit im Vordergrund. Das ist historisch gewachsen und hat seine Berechtigung, aber es f\u00fchrt auch dazu, dass das Potential von Architektur, Gemeinschaft zu stiften, vernachl\u00e4ssigt wird. In D\u00e4nemark wird eher gefragt: Wie kann Architektur dazu beitragen, dass Menschen zusammenkommen, sich begegnen, voneinander lernen? Und, ja, dabei kann auch mal ein Kind stolpern, aber wichtiger ist, dass R\u00e4ume entstehen, in denen sich unterschiedliche Menschen begegnen. Im \u00dcbrigen ist mir nicht bekannt, dass sich Kinder in D\u00e4nemark h\u00e4ufiger verletzen.<\/p>\n<p><strong>Sie trauen Architektur einiges zu. Auch dass sie in Krisenzeiten einen positiven Beitrag leisten kann, etwa bei gesellschaftlichen Spannungen oder wirtschaftlicher Unsicherheit. Wie soll das funktionieren?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Architektur ist weit mehr als das einzelne Geb\u00e4ude \u2013 sie umfasst auch \u00f6ffentliche R\u00e4ume, Landschaften, Infrastrukturen. Also zum Beispiel Bahnh\u00f6fe, Beh\u00f6rden, Stra\u00dfen. Gerade in unsicheren Zeiten, wenn etwa L\u00e4den schlie\u00dfen oder Orte ver\u00f6den, kann Architektur Vertrauen und Zugeh\u00f6rigkeit vermitteln. \u00d6ffent\u00adliche R\u00e4ume, die Wertsch\u00e4tzung ausstrahlen, st\u00e4rken das gesellschaftliche Miteinander und geben Halt.<\/p>\n<p><strong>Unsere gebaute Umwelt beeinflusst, wie wir uns zueinander verhalten?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Absolut. Es geht darum, R\u00e4ume zu schaffen, in denen Menschen sich willkommen f\u00fchlen, sei es in der B\u00fccherei, im Krankenhaus oder auf dem Platz vor der T\u00fcr. Denn Studien zeigen, dass Orte, an denen Menschen aus unterschiedlichen Milieus aufeinandertreffen, das Sicherheitsgef\u00fchl st\u00e4rken und sogar soziale Aufstiegschancen erh\u00f6hen. Die Gestaltung des \u00f6ffentlichen Raums beeinflusst, wie wir uns begegnen, wie wir uns f\u00fchlen. Das ist ein zentrales Thema f\u00fcr die Stadtentwicklung.<\/p>\n<p><strong>Ein aktuelles Beispiel f\u00fcr gelungene Platzgestaltung in Kopenhagen ist der gr\u00fcne Kreisverkehr St. Kjelds Plads. Eine vormals asphaltierte Fl\u00e4che hat sich in einen Miniwald verwandelt. Warum gelingt so etwas in D\u00e4nemark?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Auch in Kopenhagen war das nicht selbstverst\u00e4ndlich. Erst ein extremes Unwetter hat die Stadt dazu gezwungen, \u00fcber neue L\u00f6sungen nachzudenken. Dann hat man gesagt: Wenn wir schon viel Geld ausgeben, um den Regen zu bew\u00e4ltigen, dann machen wir es auch sch\u00f6n. Man hat nicht nur gro\u00dfe Rohre verlegt, sondern den Platz begr\u00fcnt, B\u00e4ume gepflanzt \u2013 und trotzdem funktioniert der Verkehr wie vorher. Es ist ein Gewinn f\u00fcr alle und zeigt, dass technische L\u00f6sungen und Aufenthaltsqualit\u00e4t kein Widerspruch sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Mikala Holme Sams\u00f8e ist Mitinhaberin von ens\u00f8mble Studio Architektur in Berlin.\" height=\"641\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/mikala-holme-sams-e-ist.webp.webp\" width=\"960\" class=\"sm:w-content-xs w-full\" tabindex=\"0\"\/>Mikala Holme Sams\u00f8e ist Mitinhaberin von ens\u00f8mble Studio Architektur in Berlin.Sebastian Simonsen<\/p>\n<p><strong>Ist der politische Konsens in solchen Fragen in D\u00e4nemark leichter zu erreichen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Ja, weil das Bewusstsein f\u00fcr die Chancen von Architektur gr\u00f6\u00dfer ist und viele Fragen pragmatischer angegangen werden. Die Sommer werden hei\u00dfer, das sp\u00fcren alle, unabh\u00e4ngig von der Parteizugeh\u00f6rigkeit. Architektur ist immer ein Zeichen von Zukunftsglauben. Sie kann verbinden und heilen, wenn sie als gemeinsames Projekt verstanden wird.<\/p>\n<p><strong>In Deutschland ist der Mangel an Wohnungen in den Ballungszentren ein gro\u00dfes Thema. Die gro\u00dfe Frage ist, wie schaffen wir schnell kosteng\u00fcnstigen Wohnraum. Ist das der richtige Ansatz? <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Es fehlt vor allem an einer qualitativen Debatte. Die Diskussion dreht sich meist um Zahlen: Wie viele Wohnungen fehlen, wie schnell k\u00f6nnen wir sie bauen, wie g\u00fcnstig muss es sein? Dabei wird oft mit System- oder Modulbau gearbeitet, der wenig Spielraum f\u00fcr stadtr\u00e4umliche Qualit\u00e4ten l\u00e4sst. Die R\u00e4ume zwischen den Geb\u00e4uden, die Wege, die Aufenthaltsqualit\u00e4t \u2013 das bleibt bei diesem Ansatz auf der Strecke. Dabei w\u00e4re gerade das eine Investition in gesellschaftlichen Zusammenhalt und Lebensqualit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Wie wird das in ihrer Heimat gehandhabt?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Dort leben grunds\u00e4tzlich mehr Menschen im Eigentum als hier. Aber es gibt eine lange Tradition des sozialen Wohnungsbaus, etwa ein F\u00fcnftel der Bev\u00f6lkerung lebt darin. Das ist nicht wenig. Die Wohnungsbaugesellschaften denken langfristig und legen Wert auf Qualit\u00e4t in den Au\u00dfen- und Innenr\u00e4umen. Das spielt eine zentrale Rolle.<\/p>\n<p><strong>D\u00e4nemark hat sogar eine nationale Architekturpolitik. Was bedeutet das konkret?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die nationale Architekturpolitik ist ein Leitbild, das die Werte festlegt, nach denen gebaut werden soll \u2013 etwa die F\u00f6rderung von Gemeinschaft, Nachhaltigkeit, den Umgang mit der Natur. Sie ist nicht rechtlich bindend, aber sie gibt eine Richtung vor, auf die sich die Kommunen beziehen. Das st\u00e4rkt die Verwaltung, etwa gegen\u00fcber Investoren, und schafft eine gemeinsame Gespr\u00e4chsgrundlage. So ein \u00fcbergeordnetes Leitbild fehlt in Deutschland.<\/p>\n<p><strong>Stattdessen gibt es hier an die 4000 DIN-Normen im Bau. Zufrieden mit dem Neubau sind viele Menschen aber nicht. W\u00e4hrend H\u00e4user aus der Gr\u00fcnderzeit als sch\u00f6n empfunden werden, haben Geb\u00e4ude aus der Moderne bis heute einen eher schweren Stand. Die AfD greift das auf und greift die Bauhaus-Bewegung als \u201eIrrweg der Moderne\u201c an. <\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Wenn ich Deutsche w\u00e4re, w\u00e4re ich sehr stolz darauf, dass das Bauhaus hier erfunden wurde. Die Ideen, die von dort ausgingen \u2013 etwa Licht, Luft, offene R\u00e4ume, erschwingliche Wohnungen mit Glas-Schiebet\u00fcren zur Terrasse \u2013 pr\u00e4gen unser Leben bis heute und werden partei\u00fcbergreifend gesch\u00e4tzt. Das Bauhaus war deutsch und hat weltweit Wirkung entfaltet. Ich sage aber auch, wir sollten nicht mehr so bauen wie im reinen Funktionalismus oder im Systembau, der heute oft aus Kostengr\u00fcnden entsteht. Es stimmt, in manchen Punkten war fr\u00fcher manches besser gebaut. Aber die Rahmenbedingungen waren auch andere. Handwerk und lokale Materialien wurden anders wertgesch\u00e4tzt. In Gips kann man sich nicht verlieben. Genau das ist das Problem vieler heutiger Bauten. Sie bieten keinen Halt, keine W\u00e4rme, keine Identifikation. Es ist unsere Aufgabe als Gesellschaft, Lebensqualit\u00e4t zu bauen, f\u00fcr m\u00f6glichst viele Menschen. <\/p>\n<p><strong>Wie kann das gelingen, wenn jenseits der Boomregionen die Zentren verwaisen?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">In der Stadtplanung ist das ein Riesenthema. Die Innenst\u00e4dte ver\u00f6den, w\u00e4hrend am Rand weiter gebaut wird. Das f\u00fchrt zu einem Verlust an Gemeinschaftsgef\u00fchl. Es w\u00e4re wichtig, Orte wieder relevant und lebendig zu machen, damit Menschen sich nicht abgeh\u00e4ngt f\u00fchlen. Dazu geh\u00f6rt auch, lokale Traditionen, Handwerk und regionale Materialien zu f\u00f6rdern, das ist nicht nur konservativ, sondern auch nachhaltig und identit\u00e4tsstiftend.<\/p>\n<p><strong>Aber ist das \u00fcberhaupt bezahlbar?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Es ist eine politische Frage, ob wir regionale Strukturen und Handwerk st\u00e4rken wollen. Oft entscheidet heute nur der Preis. Aber man kann Kriterien wie die Entfernung zur Baustelle einf\u00fchren, um lokale Anbieter zu bevorzugen. Nachhaltigkeit und Qualit\u00e4t profitieren davon. Und wir m\u00fcssen mehr umbauen und weiterbauen, was schon da ist. \u2013 das geht nur mit Handwerk vor Ort.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Gute Architektur muss kein Luxus sein: Sozialwohnungsbau in Kopenhagen\" height=\"1999\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/gute-architektur-muss-kein.webp.webp\" width=\"3000\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Gute Architektur muss kein Luxus sein: Sozialwohnungsbau in KopenhagenBIG\/Rasmus Hjortshoj<\/p>\n<p><strong>Brauchen wir \u00fcberhaupt so viele neue Wohnungen, oder sollten wir \u00f6fter das Bestehende besser nutzen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Das Potential, Bestehendes zu nutzen, ist riesig. Leerst\u00e4nde, Einfamilienhaussiedlungen \u2013 vieles k\u00f6nnte umgebaut und aufgewertet werden. Das w\u00e4re auch sozial sinnvoll: Viele Menschen w\u00fcnschen sich gemeinschaftliches Wohnen, gerade im Alter oder f\u00fcr Alleinerziehende. Es gibt tolle Beispiele, wo aus einem Einfamilienhaus ein kleines Mehrfamilienhaus wurde. Daf\u00fcr m\u00fcsste man aber auch b\u00fcrokratische H\u00fcrden abbauen.<\/p>\n<p><strong>Was fehlt in Deutschland, damit der Wandel gelingt?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die R\u00e4ume, die wir bauen, pr\u00e4gen unser Denken und Handeln. Wenn wir nur funktionale, umz\u00e4unte Schulh\u00f6fe und anonyme Wohnungen bauen, fehlt die Inspiration, Dinge anders zu machen. Es braucht Mut, neue Wege zu gehen, und die Bereitschaft, voneinander zu lernen \u2013 auch von D\u00e4nemark, aber nicht als erhobener Zeigefinger, sondern als Ansporn.<\/p>\n<p><strong>Wie wichtig ist dabei die \u00c4sthetik?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">\u00c4sthetik ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie sensibilisiert uns f\u00fcr unsere Umgebung, schafft Resonanz mit der Umwelt und steigert die Lebensqualit\u00e4t. Gerade in Zeiten, in denen wir sparen m\u00fcssen, hilft es, die Sch\u00f6nheit im Bestehenden zu entdecken und wertzusch\u00e4tzen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mikala, Sie kennen sowohl die d\u00e4nische als auch die deutsche Architekturlandschaft sehr gut. 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