{"id":695203,"date":"2026-01-05T14:30:28","date_gmt":"2026-01-05T14:30:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695203\/"},"modified":"2026-01-05T14:30:28","modified_gmt":"2026-01-05T14:30:28","slug":"wiesbaden-alkohol-in-deutschland-billiger-als-fast-ueberall-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695203\/","title":{"rendered":"WIESBADEN: Alkohol in Deutschland billiger als fast \u00fcberall in Europa"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/bit.ly\/49e85K1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/600x500-fenix-banner3-1.png\"\/><\/a><\/p>\n<p><strong>Obwohl Alkohol eindeutig gesundheitssch\u00e4dlich ist, wird er in Deutschland billiger verkauft als in den meisten anderen L\u00e4ndern Europas. Der Konsum geht nur langsam zur\u00fcck.<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Im Januar z\u00fcgeln viele Menschen ihren Alkoholkonsum oder verzichten sogar ganz auf Wein, Spirituosen oder Bier, laut dpa.<\/p>\n<p>Nach j\u00fcngsten medizinischen Studien tun sie damit genau das Richtige, denn aus gesundheitlicher Sicht ist jeder Tropfen zu viel. Dennoch sind in Deutschland alkoholische Getr\u00e4nke so billig zu haben wie sonst kaum irgendwo in Europa.<\/p>\n<p>Die Preise f\u00fcr Wein, Spirituosen oder Bier liegen hierzulande 14 Prozent unter dem Durchschnittswert der Europ\u00e4ischen Union, wie das Statistische Bundesamt anl\u00e4sslich des \u00abtrockenen Januars\u00bb berichtet. Noch billiger sind Alkohol-Drinks europaweit nur noch in Italien, wo die Kunden 19 Prozent unter dem EU-Schnitt einkaufen k\u00f6nnen. In Finnland mussten Konsumenten hingegen mehr als Doppelte des EU-Durchschnittswerts bezahlen. Auf den Pl\u00e4tzen folgen D\u00e4nemark (123 Prozent des Durchschnittspreises) und Belgien (113 Prozent).<\/p>\n<p><strong>Pro-Kopf-Konsum sinkt<\/strong><\/p>\n<p>Nach \u00e4lteren Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO ist der Alkoholkonsum in Deutschland vergleichsweise hoch. Im Jahr 2022 hat jeder B\u00fcrger und jede B\u00fcrgerin ab 15 Jahren im Jahr 11,2\u00a0Liter\u00a0reinen\u00a0Alkohol getrunken. Das entspricht umgerechnet 448\u00a0Halbliter-Gl\u00e4sern Bier, deutlich mehr als eins am Tag. Zehn Jahre zuvor war es noch ein Liter reiner Alkohol mehr.<\/p>\n<p>Europaweit liegt Deutschland damit gemeinsam mit Frankreich und Portugal auf Platz neun. In Rum\u00e4nien wurden 17,1\u00a0Liter\u00a0reiner\u00a0Alkohol pro Kopf getrunken. Es folgten Lettland (14,7\u00a0Liter) und Tschechien (13,7\u00a0Liter). In den Hochpreisl\u00e4ndern Finnland und D\u00e4nemark flossen pro Kopf 9,5 beziehungsweise 10,0 Liter reiner Alkohol. Zur\u00fcckhaltender waren die Menschen in den Mittelmeerl\u00e4ndern Griechenland (7,0\u00a0Liter\u00a0pro\u00a0Kopf), Malta (6,2\u00a0Liter) und Zypern (5,2\u00a0Liter).<\/p>\n<p><strong>R\u00fcckgang bei M\u00e4nnern und jungen Menschen<\/strong><\/p>\n<p>Alkohol ist Forschungen zufolge ein Zellgift, das auch in kleinsten Dosen sch\u00e4dliche Wirkungen auf den menschlichen K\u00f6rper hat. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung warnt: Risikofrei lebt nur, wer komplett auf Alkohol verzichtet.<\/p>\n<p>Suchtforscher beobachten langfristig einen R\u00fcckgang des Pro-Kopf-Konsums in Deutschland auf einem aber immer noch hohen Niveau. \u00abVor allem M\u00e4nner trinken weniger als fr\u00fcher \u2013 Frauen nicht unbedingt\u00bb, sagt die Expertin Carolin Kilian vom Zentrum f\u00fcr Interdisziplin\u00e4re Suchtforschung (ZIS) am Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf. Die Rollenbilder h\u00e4tten sich gewandelt. R\u00fcckl\u00e4ufig ist auch der Alkoholkonsum bei den ganz jungen Menschen im Alter zwischen 12 und 25 Jahren.<\/p>\n<p><strong>Alkoholfreie Getr\u00e4nke in Deutschland teurer<\/strong><\/p>\n<p>Bei Getr\u00e4nken ohne Alkohol lagen die Preise in Deutschland 2 Prozent \u00fcber dem EU-Schnitt. Spitzenreiter war hier Lettland mit einem Preisaufschlag von 46 Prozent, was unter anderem auf die dort erhobene Zuckersteuer zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Am g\u00fcnstigsten waren diese Getr\u00e4nke wiederum in Italien.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine gute Ern\u00e4hrung empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO Menschen mit gesundem K\u00f6rpergewicht t\u00e4glich nicht mehr als 50 Gramm des sogenannten freien Zuckers, idealerweise sogar weniger als 25 Gramm oder sechs Teel\u00f6ffel. Zucker ist in zahlreichen Lebensmitteln enthalten.<\/p>\n<p>S\u00fc\u00dfe Getr\u00e4nke gelten als wichtige Ursache f\u00fcr \u00dcbergewicht und sp\u00e4tere Diabetes bei Kindern und Jugendlichen. Der Pr\u00e4sident der Bundes\u00e4rztekammer, Klaus Reinhardt, hat in diesem Zusammenhang eine bundesweite Zuckersteuer gefordert. Auch bei Tabak und Alkohol k\u00f6nnten h\u00f6here Steuern den Konsum senken.<\/p>\n<p><strong>Fenix-magazin\/SIM\/dpa<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Obwohl Alkohol eindeutig gesundheitssch\u00e4dlich ist, wird er in Deutschland billiger verkauft als in den meisten anderen L\u00e4ndern Europas.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":695204,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,2052,14,15,12,4544],"class_list":{"0":"post-695203","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-hessen","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115842975296095112","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/695203","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=695203"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/695203\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/695204"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=695203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=695203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=695203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}