{"id":695307,"date":"2026-01-05T15:29:13","date_gmt":"2026-01-05T15:29:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695307\/"},"modified":"2026-01-05T15:29:13","modified_gmt":"2026-01-05T15:29:13","slug":"habe-es-ueberhaupt-nicht-kapiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695307\/","title":{"rendered":"\u201eHabe es \u00fcberhaupt nicht kapiert\u201c"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/boulevard\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" tv=\"\" data-k5a-pos=\"2_starsTv\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stars &amp; TV<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 05.01.2026, 13:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.merkur.de\/autor\/juergen-bruckmeier-xawko3jxf.html\" title=\"Zur Autorenseite von J&#xFC;rgen Bruckmeier\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" bruckmeier=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">J\u00fcrgen Bruckmeier<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Gaby Dohm kehrt ins ZDF zur\u00fcck: Im Taunuskrimi \u201eIn ewiger Freundschaft\u201c verk\u00f6rpert die 82-J\u00e4hrige Margarethe Winterscheid. Wir haben mit der \u201eSchwarzwaldklinik\u201c-Legende gesprochen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">M\u00fcnchen \u2013 Gaby Dohm ist wieder im <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/welt\/zdf-geschichte-programm-marktanteil-alle-infos-zum-oeffentlich-rechtlichen-tv-sender-91391392.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;ZDF&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/welt\/zdf-geschichte-programm-marktanteil-alle-infos-zum-oeffentlich-rechtlichen-tv-sender-91391392.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:57}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZDF<\/a> zu sehen: Im neuen Taunuskrimi \u201eIn ewiger Freundschaft\u201c (5.\/6. Januar, jeweils um 20:15 Uhr) spielt die 82-J\u00e4hrige Margarethe Winterscheid, die Frau eines ehemaligen Verlagsleiters. Anlass f\u00fcr uns, mit der Schauspiel-Legende \u00fcber ihre legend\u00e4re Rolle in der \u201eSchwarzwaldklinik\u201c, ihre Zusammenarbeit mit Produzent Wolfgang Rademann und dar\u00fcber zu sprechen, warum sie nicht immer kranke Frauen spielen will. Im Interview verr\u00e4t Gaby Dohm auch, wie sie damals zum Casting kam \u2013 und warum sie den Mega-Erfolg der Serie mit 28 Millionen Zuschauern zun\u00e4chst gar nicht realisierte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/41012519-gaby-dohm-als-margarethe-winterscheid-in-einer-spielszene-von-in-ewiger-freundschaft-ein-ta.jpeg\" loading=\"lazy\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Gaby Dohm als Margarethe Winterscheid in einer Spielszene von &#x201E;In ewiger Freundschaft &#x2013; Ein Taunuskrimi&#x201C;\"\/>Gaby Dohm als Margarethe Winterscheid in einer Spielszene von \u201eIn ewiger Freundschaft \u2013 Ein Taunuskrimi\u201c. \u00a9\u00a0ZDF\/Andrej Vasilenko<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Liebe Frau Dohm, Sie spielen \u201eIn ewiger Freundschaft\u201c die Margarethe Winterscheid. Was hat Sie an dieser Rolle gereizt?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Es war eigentlich mehr das Ganze, was mich gereizt hat. Erstens finde ich Verlagsgeschichten generell spannend. Und ich fand es interessant, mit Manfred Zapatka zusammen zu spielen. Ich habe \u00fcberhaupt in letzter Zeit mehr Lust zu spielen. Gestern habe ich noch Matthias Schweigh\u00f6fer in einer Minirolle in \u201eAmrum\u201c gesehen und dachte mir: \u201eEs macht eben doch was aus, wenn diese kleinen Rollen, die aber wichtig sind, mit guten Schauspielern besetzt werden.\u201c Ein solcher Auftritt bleibt einfach h\u00e4ngen. Mir pers\u00f6nlich macht das auch Spa\u00df, weil man kurzfristig arbeitet und nicht lang gebunden ist \u2013 nach all diesen Serien, wo man lang gebunden irgendwo bleiben und ausharren muss. Und diese Krimiserie ist doch ein sehr gutes Format mit tollen Einschaltquoten. Au\u00dferdem fand ich reizvoll, dass wir auch in Vilnius gedreht haben. Denn dieses Verlagshaus als Drehort haben sie dort gefunden. Da wollte ich schon immer mal hin. Ich bin dann auch von dort, wie ich das oft mache, wenn ich im Ausland drehe, noch nach Riga weitergefahren, wo ich auch immer schon mal sein wollte. Das war also noch ein sch\u00f6ner Zusatz.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Die \u201eTaunuskrimi\u201c-Reihe nach Nele Neuhaus ist ja sehr erfolgreich und hat auch eine treue Fangemeinde. Sind Sie selbst auch Fan von Nele Neuhaus?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ich lese eigentlich selten Krimis. Da wird sie jetzt vielleicht entsetzt sein. Wenn, dann habe ich eben fr\u00fcher Patricia Highsmith und solche Sachen gelesen. Ich finde, es ist erstaunlich, dass Frauen als Autorinnen so einen besonderen Zugang zu Krimis haben. Mir ist der Mord nicht so wichtig als vielmehr die Schilderung der Personen, wie sie sich verhalten, die ganze Psychologie, die dahintersteckt. Das war bei Patricia Highsmith immer besonders.<\/p>\n<p>\u201eIch bin da eher so reingerutscht\u201c: Gaby Dohm wollte von zu Hause weg und kam zur Schauspielerei<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Sie stammen ja aus einer Schauspielerfamilie und trotzdem wollten Sie urspr\u00fcnglich Kinderbuch-Illustratorin werden. Was hat Sie dann doch zur Schauspielerei gebracht?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ich war jung und wollte so schnell wie m\u00f6glich von zu Hause weg. Und eigentlich kann ich bis heute nicht sagen, was mich dazu bewogen hat, bei meiner sp\u00e4teren Schauspiellehrerin Else Bongers vorzusprechen. Wahrscheinlich habe gedacht: Als Zeichnerin kann ich ja auch Kost\u00fcme und B\u00fchnen machen. Dann habe ich mir gesagt: Wenn man Schauspielerin wird, wird man wahrscheinlich auch ein Gef\u00fchl daf\u00fcr bekommen, welche Kost\u00fcme man tragen will, wie man sich darin bewegt und dergleichen. Dann habe ich das gemacht, aber ohne den Antrieb, dass ich auch auf der B\u00fchne stehen werde. Ich bin da eher so reingerutscht. Also ganz merkw\u00fcrdig. Ich wei\u00df nicht, aber wenn es so etwas gibt, dann hat mir mein Vater aus dem Himmel irgendwelche Zeichen geschickt oder mich dahin beordert. Es war jedenfalls \u00fcberraschend, auch f\u00fcr meine Mutter, weil ich ja sehr still war. Ich war nicht gerade ein junges M\u00e4dchen, das unternehmungslustig war. Ich war sehr zur\u00fcckgezogen mit meinem Zeichnen, also der Malerei.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Ihr Vater starb ja, als Sie erst f\u00fcnf Jahre alt waren \u2026<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ich habe ihn gar nicht erlebt, weil als ich geboren wurde, dann hat man uns \u2013 meinen Bruder und ich \u2013 erst mal zum Attersee gebracht und sp\u00e4ter kamen wir nach M\u00fcnchen. Dann kamen die Amerikaner, haben uns aus den Wohnungen geschmissen. Ich war mit meinem Bruder sehr oft bei Erzieherinnen. Irgendwie hat man versucht, die Kinder irgendwohin zu bringen, wo es ruhig ist, irgendwann kamen wir nach R\u00fcckersdorf bei N\u00fcrnberg. Mit sieben Jahren bin ich dann nach Berlin gekommen und habe meinen Stiefvater kennengelernt. Aber ich habe meinen Vater eigentlich erst erlebt oder gesehen, als ich neun war: Da wurde im Kino am Steinplatz in Berlin ein Film \u2013 n\u00e4mlich \u201eDas Bad auf der Tenne\u201c \u2013 mit meinen Eltern gezeigt. Und da habe ich meinen Vater mal als Schauspieler gesehen, eigentlich das erste Mal. Sonst hat nat\u00fcrlich meine Mutter viel erz\u00e4hlt. Mein Bruder musste jedenfalls allein von N\u00fcrnberg bis nach M\u00fcnchen zur Beerdigung fahren. Aber ich habe das nicht mitbekommen, man hat mich da verschont. Ob das richtig war, wei\u00df ich nicht.<\/p>\n<p>\u201eDas war eigentlich das Sch\u00f6nste\u201c: Gaby Dohm erinnert sich an ihre Zeit am Residenztheater M\u00fcnchen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Sie haben von 1966 bis Mitte der 1980er-Jahre am Residenztheater in M\u00fcnchen gespielt. Was ist Ihnen aus dieser Zeit besonders in Erinnerung geblieben?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ich verbinde mit M\u00fcnchen nat\u00fcrlich besonders meine Ferien, weil meine Gro\u00dfmutter dieses Schreibwarengesch\u00e4ft \u201eFinkenzeller am Dom\u201c hatte, was ja sehr gro\u00df war. Und Rudolf Noelte, der Regisseur, fragte immer: \u201eSitzt Ihre Gro\u00dfmutter immer noch an der Kasse?\u201c Die fand er so beeindruckend, was sie ja auch war. Fr\u00fcher sa\u00dfen noch richtige Damen an der Kasse. Sie hatte immer kleine Schmuckst\u00fccke und Kost\u00fcme an und sich mit Kunden unterhalten. Deswegen waren wir in M\u00fcnchen in den Ferien und es war auch mein Traum, da irgendwann mal zu landen. Ich war aber selbst v\u00f6llig erstaunt, dass ich schon so fr\u00fch dieses Engagement hatte. Die gro\u00dfen Rollen waren ja alle hier: \u201eWoyzeck\u201c oder \u201eGretchen\u201c oder \u201eWas ihr wollt\u201c. Tolle Regisseure, ein festes Ensemble. Das war eigentlich f\u00fcr mich das Sch\u00f6nste. Wir waren ein festes Ensemble, das stark miteinander verbunden war. Es war eine gro\u00dfe Familie sozusagen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">1985 kam dann \u201eDie Schwarzwaldklinik\u201c \u2013 mit 28 Millionen Zuschauern in der Spitze. Wenn Sie heute alte Folgen sehen, schalten Sie weg, bleiben Sie dran? Was geht in Ihnen vor?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ich schalte zumindest nicht extra ein. Also dass jetzt zum Beispiel alle Folgen in der Mediathek zum 40. Jubil\u00e4um stehen, habe ich gar nicht gewusst. Wenn ich Fernsehen einschalte und bin gerade zu sehen, dann bleibe ich dran, ja. Aber ich w\u00fcrde mir nicht wieder alle Folgen anschauen. Das ist einfach zu lange her. Ich denke dann eher: \u201eWar gut gemacht.\u201c Waren ja auch tolle Schauspieler in Gastrollen dabei. Leider Gottes zum Teil schon tot. Trotzdem bleibe ich dann dran, weil ich die noch mal sehen m\u00f6chte \u2013 mehr die Kollegen als mich selbst.<\/p>\n<p>\u201eMit der m\u00f6chte ich spielen\u201c: Wie Klausj\u00fcrgen Wussow Gaby Dohm f\u00fcr die \u201eSchwarzwaldklinik\u201c ausw\u00e4hlte<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Erinnern Sie sich noch an Ihr Casting f\u00fcr die Serie?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Oh ja, das war im \u201eBayerischen Hof\u201c. Da sa\u00df Wolfgang Rademann. Und ich sollte \u201eGuten Tag\u201c sagen. Da bin ich hin und das Erste, was er gesagt hat, war: \u201eMensch, Sie schauen ja jut aus!\u201c Das habe ich nicht vergessen. Rademann sprach ja Berlinisch und war ganz erstaunt. Er war erstaunt, dass ich gut aussehe. Ich wei\u00df nicht, was er sich vorgestellt hat. Letztlich war es aber Klausj\u00fcrgen Wussow, der dann gesagt hat: \u201eMit der m\u00f6chte ich spielen.\u201c Ich hatte ein ganz einfaches Schwarz-Wei\u00df-Foto geschickt im Vorfeld. Das war wirklich sehr schlicht, mit einfachem wei\u00dfem Kleidchen und einem l\u00e4ngeren Pferdeschwanz, wie man halt auf der B\u00fchne ausschaut. Also einfach und ungeschminkt. Das war damals mein Bewerbungsfoto.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Sie haben zusammen mit Klausj\u00fcrgen Wussow gedreht und auch schon im Residenztheater gemeinsam gespielt. Was machte ihn als Schauspieler und Menschen aus?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Er war einfach ein guter Schauspieler. Das war das Tollste. Wenn man irgendwohin kommt und hat einen Partner, der lange auf der B\u00fchne gestanden hat \u2013 und man selbst auch, ist gleich eine Verbindung da. Dann hat man voneinander gelernt, Texte abzunehmen, zuzuh\u00f6ren, sich was einfallen zu lassen. Das kommt einem sehr entgegen und ist einfach nur angenehm. Ich glaube, dass wir beide sehr froh waren, mal vom Theater wegzukommen und in Freiheit zu sein. Da war ich ja schon 42 oder 43, aber es war das erste Mal, dass ich nicht immer im Theater war. Ich war seit meinem 19. oder 20. Lebensjahr immer im Theater. Wir hatten vier Wochen Ferien, aber sonst waren wir morgens und abends und nachts im Theater. Und dass man pl\u00f6tzlich au\u00dferhalb des Theaters in einer sch\u00f6nen Landschaft dreht, das war f\u00fcr mich v\u00f6llig neu. Das waren aber nur zwei Monate im Schwarzwald. Und die restlichen zwei Monate im Winter wurde in Hamburg im Atelier gedreht. Alles, was innen war, war ja Atelier und wurde nicht im Originalhaus gedreht. Da w\u00e4ren wir mit der Kamera gar nicht durchgekommen. Das war nat\u00fcrlich Luxus. \u201eDie Schwarzwaldklinik\u201c war ja auch nur f\u00fcr ein Jahr konzipiert. Und dann lag es ein ganzes Jahr, weil erst die n\u00e4chsten B\u00fccher geschrieben werden mussten. Ich war ganz erstaunt. Heute w\u00e4re das v\u00f6llig undenkbar.<\/p>\n<p>\u201eSo einen Produzenten findet man nicht mehr\u201c: Gaby Dohm erinnert sich an Wolfgang Rademann<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Sie waren auch auf dem \u201eTraumschiff\u201c mehrmals in Gastrollen zu sehen, Sie kamen offensichtlich gut mit Wolfgang Rademann zurecht.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ja, den habe ich geliebt. Den hat jeder geliebt. So einen Produzenten findet man nicht mehr. Der hat sich um seine Schauspieler gek\u00fcmmert. Der wollte uns die Welt zeigen. Der war stolz, wenn wir etwas Sch\u00f6nes gemacht haben. Als \u201eDie Schwarzwaldklinik\u201c beendet war, hat er zehn Fernseher aufgebaut und uns alle zusammengesucht und eine zusammengeschnittene Geschichte vorgespielt, voller Stolz. Und er sagte: \u201eDas wird ein Riesenerfolg.\u201c Wir haben das gar nicht kapiert. Ich habe es \u00fcberhaupt nicht kapiert. Ich habe es auch gar nicht so ernst genommen, weil ich vorher so viele andere Sachen gespielt habe, dass ich dachte: \u201eJa, sch\u00f6n, toll, freut mich, und dann kommt was anderes.\u201c Ich habe nicht gedacht, dass das so ein gro\u00dfer Erfolg wird. Oder dass danach, nach zw\u00f6lf Folgen, nach einem Jahr Pause noch mal weitergedreht wird. Dass da \u00fcberhaupt noch jemand weiterschaut, wenn eine Serie ein Jahr lang liegen bleibt und nichts passiert.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Sie haben ja auch <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/boulevard\/florian-silbereisen-per33374\/\" class=\"id-import-Link\" title=\"Florian Silbereisen\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Question&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Question InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Florian Silbereisen&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/boulevard\/florian-silbereisen-per33374\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:40,&quot;storyElementCount&quot;:57}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Florian Silbereisen<\/a> als Kapit\u00e4n erlebt bei Ihrem bisher letzten \u201eTraumschiff\u201c. Was halten Sie von ihm?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ich kann dazu nichts sagen. Ich habe mit ihm pers\u00f6nlich nichts zu tun gehabt, weil wir ja immer die Spielpartner der einzelnen Episoden haben. Also ich hatte mit ihm nie eine gemeinsame Szene, deswegen kann ich das nicht beurteilen. Vom Zuschauen w\u00fcrde ich sagen: Seine Fans freuen sich, ihn zu sehen\u00a0\u2013 und nat\u00fcrlich m\u00fcssen junge Idole f\u00fcr die j\u00fcngeren Zuschauer engagiert werden.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Sie sind jetzt 82 Jahre und damit eigentlich im besten Rentenalter. Sie stehen aber immer noch gern vor der Kamera. K\u00f6nnen Sie sich einen Ruhestand \u00fcberhaupt vorstellen?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ich finde, dass ich bereits einen Ruhestand habe. Diese paar kleinen Rollen, die mache ich aus reinem Vergn\u00fcgen. Ein Schauspieler ist eigentlich nie in Rente, weil wir ja Freischaffende sind und uns immer noch \u00fcberlegen k\u00f6nnen, ob wir auch noch mit 100 dastehen wollen. Ich m\u00f6chte das zwar nicht, aber es gibt Kollegen, die wollen das. Ich will es nicht.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Aber beziehen Sie eigentlich schon eine Rente?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ja, nat\u00fcrlich, wie jeder Mensch. Also ich habe nat\u00fcrlich auch eingezahlt in die Theaterrente. Ich bin halt in der Theaterrente geblieben. Da zahlt man ja auch ganz normal Rentenbeitr\u00e4ge.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Und Sie haben aber zus\u00e4tzlich noch die Engagements, also unabh\u00e4ngig von der Rente \u2026<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ja, aber ich habe nicht viele Engagements. Ich will ja auch gar nicht mehr viele Engagements. Ich habe bis zum 80. Lebensjahr gut gearbeitet und jetzt mache ich hin und wieder was, wenn es mir Spa\u00df macht.<\/p>\n<p>Deutsche Schauspielstars fr\u00fcher und heute: Heinz Hoenig, Veronica Ferres, Til Schweiger und viele mehr<img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_interstitialImage\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/38992367-schauspieler-martin-semmelrogge-andrea-sawatzki-und-heinz-hoenig-2gV06RHx5sfe.jpg\" loading=\"lazy\"   height=\"2160\" width=\"3240\" alt=\"Schauspieler Martin Semmelrogge (l.), Andrea Sawatzki (m.) und Heinz Hoenig (r.)\"\/><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/boulevard\/und-viele-mehr-deutsche-schauspielstars-frueher-und-heute-heinz-hoenig-veronica-ferres-til-schweiger-zr-93866079.html\" class=\"id-StoryElement-intestitialLink-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" ansehen=\"\" data-k5a-pos=\"west_story_49_photoGalleryLink\" title=\"Zur Fotostrecke: Deutsche Schauspielstars fr&#xFC;her und heute: Heinz Hoenig, Veronica Ferres, Til Schweiger und viele mehr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fotostrecke ansehen<\/a>\u201eWill nicht immer kranke Frauen spielen\u201c: Gaby Dohm \u00fcber das Frauenbild f\u00fcr \u00e4ltere Schauspielerinnen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Schauspielerinnen klagen ja oft dar\u00fcber, dass es ab 50 schwerer wird, Rollen zu bekommen. W\u00fcrden Sie das unterschreiben?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Nein, da hatte ich Gl\u00fcck. Ich habe eigentlich immer meine interessantesten Rollen bekommen. Und ich werde auch oft f\u00fcr ganz interessante Sachen gefragt, nur dass ich im Alter nicht immer kranke Frauen spielen will. Das Frauenbild f\u00fcr \u00e4ltere Frauen ist ja trostlos. Die sind ja in den Filmen entweder im Rollstuhl oder an der Kr\u00fccke. Darauf habe ich keine Lust. Es muss schon irgendwie originell sein.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Letzte Frage: Was w\u00fcrden Sie jungen Schauspielerinnen mit auf den Weg geben, die eine \u00e4hnliche Karriere \u2013 also so lang und so erfolgreich wie Ihre \u2013 anstreben?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Da kann ich gar nichts sagen, weil das ein Zufallsberuf ist. Da k\u00f6nnen Sie gar nichts daf\u00fcr, wenn Sie nicht der Typ der Zeit sind, wenn Sie nicht die richtigen Leute kennenlernen. Aber auf jeden Fall sollte man eine gute Ausbildung machen in einer guten Schule. Und wenn es geht, eine Weile Theater spielen, weil nur da kann man sich ausprobieren.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><strong>Verwendete Quellen: <\/strong>Ippen.Media-Interview mit Gaby Dohm, zdf.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Stars &amp; TV Stand: 05.01.2026, 13:00 Uhr Von: J\u00fcrgen Bruckmeier DruckenTeilen Gaby Dohm kehrt ins ZDF zur\u00fcck:&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":695308,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1776],"tags":[1801,29,214,30,1802,215],"class_list":{"0":"post-695307","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-prominente","8":"tag-celebrities","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-prominente","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115843207341396583","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/695307","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=695307"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/695307\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/695308"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=695307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=695307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=695307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}