{"id":695309,"date":"2026-01-05T15:30:16","date_gmt":"2026-01-05T15:30:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695309\/"},"modified":"2026-01-05T15:30:16","modified_gmt":"2026-01-05T15:30:16","slug":"anni-albers-fuehrte-die-weberei-zur-architektur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695309\/","title":{"rendered":"Anni Albers f\u00fchrte die Weberei zur Architektur"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-2 font-sans text-base font-thin leading-[26px] md:mb-[16px] md:text-xl md:leading-[32px]\">Sie war eine Meisterin der Texturen. Die Bauhaus-K\u00fcnstlerin Anni Albers f\u00fchrte die Weberei zur Architektur. Das zeigt jetzt eine grosse Ausstellung im Zentrum Paul Klee in Bern.<\/p>\n<p>Maria Becker, Bern05.01.2026, 05.30 Uhr<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/6f09cf50-a72d-45f8-bb02-5c69f92ee699.jpg\" class=\"absolute left-0 top-0 block h-full w-full  \"  width=\"6900\" height=\"4539\" alt=\"Die deutsche K\u00fcnstlerin Anni Albers wurde nach 1949 zu einer festen Gr\u00f6sse in der abstrakten Kunstszene Amerikas. Bild: um 1960.\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1)\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" \/>Die deutsche K\u00fcnstlerin Anni Albers wurde nach 1949 zu einer festen Gr\u00f6sse in der abstrakten Kunstszene Amerikas. Bild: um 1960.<\/p>\n<p>Josef Albers \u00a9 2025 The Josef and Anni Albers Foundation \/ ProLitteris<\/p>\n<p class=\"articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12fs1\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Weberei war wirklich nicht das, was sich die junge Anneliese Fleischmann als Berufung vorgestellt hatte. Die Tochter aus grossb\u00fcrgerlichem Haus war selbstbewusst und kannte ihr Ziel. Anneliese wollte zur Architektur, wollte \u00abarbeiten wie ein Mann\u00bb. Sie f\u00fchlte sich als Ingenieurin, das Bauen sollte ihr Medium sein.<\/p>\n<p>Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen<\/p>\n<p>NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. 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Eines wusste sie sicher: Der Weg musste in die Moderne f\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12fs3\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Nach einigen Fehlstarts \u2013 ein gescheiterter Versuch als Sch\u00fclerin bei Oskar Kokoschka, dann zwei Semester an der Kunstgewerbeschule Hamburg \u2013 fand sie die einzig m\u00f6gliche Schule der Moderne. Das 1919 gegr\u00fcndete Bauhaus in Weimar war innovativ und als Lehrkonzept einzigartig. Auch Frauen konnten hier studieren \u2013 was zu dieser Zeit in Deutschland nicht selbstverst\u00e4ndlich war.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12fs4\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Allerdings reservierte man den Frauen ausschliesslich die Werkstatt f\u00fcr Weberei. Bei der Bewertung merkte Johannes Itten, charismatischer Guru der Vorkurse, an, dass Frauen Probleme mit dem dreidimensionalen Sehen h\u00e4tten. Daher war die Weberei aus seiner Sicht f\u00fcr Frauen die einzige Option.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12fs5\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">An die Architektur \u2013 f\u00fcr das Bauhaus die Kunst, die alle K\u00fcnste vereinte \u2013 war also nicht zu denken. Anni Albers, die bald nach dem Eintritt in die Schule den dort lehrenden Josef Albers heiratete, f\u00fcgte sich. Nicht ohne Widerst\u00e4nde stieg sie in die Weberei ein. Doch ihr war wohl bewusst, dass auch in diesem Handwerk eine Chance lag.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12fs6\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">\u00abMein Anfang war alles andere als das, was ich mir erhofft hatte: Das Schicksal hat mir weiche F\u00e4den in die H\u00e4nde gelegt! F\u00e4den, um eine Zukunft zu bauen? Aber aus den Vorbehalten wurde Zuversicht, und ich war auf dem Weg.\u00bb Die Sicherheit, mit der Anni Albers schon am Beginn ihrer Lehre ihre Zukunft erahnte, ist erstaunlich. Es war ja ein Weg, der mit einer unfreiwilligen Wendung begann.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12fs7\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Weberei ist ein schwerf\u00e4lliges Handwerk, f\u00fcr Augen und K\u00f6rper anstrengend. Zudem war die Lehre in der Bauhaus-Werkstatt nicht strukturiert. Genau da lag die Chance. Anni Albers erkannte bald, dass sie mit dem Weben experimentieren konnte. Sie erfand neue Materialkombinationen, spielte mit Texturen und Farben. Auch wurde ihr bewusst, dass das zun\u00e4chst geschm\u00e4hte Handwerk zu den \u00e4ltesten der Menschheitsgeschichte geh\u00f6rte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/5e81bf5e-fbbe-4a73-b967-2beb61772107.jpg\" class=\"absolute left-0 top-0 block h-full w-full  \"  width=\"3360\" height=\"2696\" alt=\"F\u00e4den auch auf Papier: Anni Albers' \u00abKnot\u00bb ist eine Gouache von 1947.\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1)\" loading=\"lazy\" \/>F\u00e4den auch auf Papier: Anni Albers&#8216; \u00abKnot\u00bb ist eine Gouache von 1947.<\/p>\n<p>Tim Nighswander \u00a9 2025 The Josef and Anni Albers Foundation \/ ProLitteris<\/p>\n<p>Sprache ohne Worte<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12fs9\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Ausstellung im Zentrum Paul Klee ist die erste Einzelausstellung der K\u00fcnstlerin in der Schweiz. Es gibt durchaus auch Nachholbedarf f\u00fcr das Werk. Albers, deren Name oft hinter dem ihres Mannes Josef Albers verschwindet, ist in Europa bei weitem nicht so bekannt wie in Amerika. Bereits 1949 zeigte das MoMA in New York die erste Einzelausstellung von ihr.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12fs10\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">In den Jahren danach wurde sie zu einer festen Gr\u00f6sse in der abstrakten Kunstszene Amerikas. Und nicht zuletzt auch in der Architektur. Sie verfasste Publikationen zur Webkunst, die bis heute mehrmals verlegt wurden.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12fs11\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Beziehung zur Architektur blieb immer wichtig f\u00fcr Anni Albers. Im Zentrum Paul Klee steht dies im Vordergrund. Raumhoch leuchten ihre Wandteppiche und Raumgeh\u00e4nge im ged\u00e4mpften Licht. Kostbare Leihgaben aus Museen und Institutionen zeigen, wie breit ihr Repertoire war und wie gross ihre Erfindungskraft.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12fs12\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Das meiste ist hier erstmals zu sehen. Man lernt eine Pionierin der sp\u00e4teren Fiber-Art und einfach eine \u00fcberragende Meisterin der Texturen kennen. Albers sah die Weberei immer als Kunst. Was diese als k\u00fcnstlerisches Medium kann, hat sie ausgesch\u00f6pft.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12fs13\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Albers entwarf viele ihrer Arbeiten im Auftrag von Architekten, f\u00fcr \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude und f\u00fcr Privatleute sowie Sakralbauten wie Synagogen. Einige ihrer grossen Werke sind hieratisch und \u00fcberzeitlich, sie besitzen eine Art Sprache ohne Worte. Sie sind Zeichen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12fs14\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">In diesem Sinn war sie sich des Gewichts ihrer j\u00fcdischen Herkunft sicher bewusst. \u00abSix Prayers\u00bb heisst eine grosse Arbeit aus sechs vertikalen Paneelen, die sie 1967 im Auftrag des Jewish Museum in New York webte. Es ist ein Epitaph zum Gedenken an die Opfer des Holocaust und auch Albers\u2019 letzte Arbeit am Webstuhl. Danach wandte sie sich ganz der Grafik zu, dem Medium ihres Alterswerks.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/85c2ff15-b3c2-467c-a8f2-b073c0079759.jpg\" class=\"absolute left-0 top-0 block h-full w-full  \"  width=\"2759\" height=\"3000\" alt=\"\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1)\" loading=\"lazy\" \/><\/p>\n<p>\u00a9 2025 The Josef and Anni Albers Foundation\/ProLitteris<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/3bff66e4-e855-4049-8afa-5a1610ccd20f.jpg\" class=\"absolute left-0 top-0 block h-full w-full  \"  width=\"3112\" height=\"3390\" alt=\"\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1)\" loading=\"lazy\" \/><\/p>\n<p>Philipp Ottend\u00f6rfer \u00a9 2025 The Josef and Anni Albers Foundation\/ProLitteris<\/p>\n<p>Bild links: Anni Albers&#8216; \u00abCamino Real\u00bb ist eine Arbeit aus Wolle und Baumwolle von 1968, (294 \u00d7 269 cm). Bild rechts: \u00abIntersecting\u00bb titelt diese Baumwollarbeit von 1962 (40 \u00d7 42 cm).<\/p>\n<p>Malereien mit F\u00e4den<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12fs16\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Ausstellung inszeniert die grossen Auftragsarbeiten zu Recht, da diese hier nur wenig bekannt sind. Doch der interessantere Teil von Albers\u2019 Werk sind zweifellos die Arbeiten, die im freien Spiel der Texturen entstanden. Die K\u00fcnstlerin war nach ihrer Emigration nach Amerika 1933 in einer Schule t\u00e4tig, die noch weitaus experimenteller war als das Bauhaus. Im Black Mountain College in North Carolina konnte sie die Weberei wirklich neu erfinden.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12ft0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Ornamentale Einfl\u00fcsse aus Mexiko und S\u00fcdamerika wurden dabei zur Offenbarung f\u00fcr Anni Albers. Sie verband sie mit frei komponierten Chiffren und erkannte, dass in diesen Zeichen das Nichtdarstellbare verborgen ist.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12ft1\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Albers\u2019 \u00abPictorial Weavings\u00bb haben sich von der Webkunst im Grunde losgel\u00f6st. Sie sind wundersame Malereien mit F\u00e4den, hochartifiziell und geheimnisvoll. Tritt man nahe heran an die Texturen, werden sie immer r\u00e4tselhafter. Es ist eine Sprache ohne Worte, die etwas zu sagen scheint, ohne es preiszugeben. Nicht mehr gebunden an die Architektur, entfaltet sich Albers\u2019 Kunst im begrenzten Raum des Gewebes als intuitive Schrift. Es ist ein Spiel, das offen bleibt f\u00fcr Deutungen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12ft2\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Mit nahezu siebzig Jahren wurde die Arbeit am Webstuhl zu anstrengend. Anni Albers war auf der Suche nach einem neuen Medium und fand es in der Grafik. Und sah nochmals ein neues Land. Gerade weil die Webkunst mit der vertikal-horizontalen Bindung an Kette und Schuss immer einen strengen Rahmen vorgegeben hatte, l\u00e4sst sie jetzt die F\u00e4den tanzen: Sie verschlingen sich zu Kn\u00e4ueln, sie wackeln und sprengen das Geb\u00e4ude der Webarchitektur.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1jdit12ft3\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Manche ihrer sp\u00e4ten Aquarelle sehen aus wie eine br\u00fcchige Mauer. Das Gewebe hat sich befreit. Es l\u00e4sst locker und darf auch Risse bekommen. Es ist nicht mehr so wichtig, dass es f\u00fcr lange Zeit h\u00e4lt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/4cdd053d-5e26-4d4c-addf-8efd50ff867a.jpg\" class=\"absolute left-0 top-0 block h-full w-full  \"  width=\"3458\" height=\"2622\" alt=\"\u00abSheep May Safely Graze\u00bb heisst diese 1959 entstandene Textilarbeit von Anni Albers.\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1)\" loading=\"lazy\" \/>\u00abSheep May Safely Graze\u00bb heisst diese 1959 entstandene Textilarbeit von Anni Albers.<\/p>\n<p>\u00a9 2025 The Josef and Anni Albers Foundation \/ ProLitteris<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-700 dark:text-paper-200 darknzz:text-paper-200 dark:lightnzz:text-paper-700 relative pt-4 text-sm md:text-base font-sans after:content-[''] after:absolute after:top-0 after:left-0 after:w-[40px] after:h-0 after:border after:border-0 after:border-b after:border-solid border-paper-950 dark:border-paper-25 darknzz:border-paper-25 dark:lightnzz:border-paper-950 after:border-paper-500 dark:after:border-paper-400\" id=\"id-doc-1jdit12ft4\" componenttype=\"footnote\" data-vars-danzz-last-article-element=\"true\" data-team-footnote=\"true\">Anni Albers. Constructing Textiles. Zentrum Paul Klee, bis 22.\u00a0Februar 2026. Katalog: Fr. 39.\u2013.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie war eine Meisterin der Texturen. Die Bauhaus-K\u00fcnstlerin Anni Albers f\u00fchrte die Weberei zur Architektur. 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