{"id":695424,"date":"2026-01-05T16:36:12","date_gmt":"2026-01-05T16:36:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695424\/"},"modified":"2026-01-05T16:36:12","modified_gmt":"2026-01-05T16:36:12","slug":"so-soll-der-wald-zukunftsfest-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695424\/","title":{"rendered":"So soll der Wald zukunftsfest werden"},"content":{"rendered":"<p>Wie kann sich der Wald an den Klimawandel anpassen? In Gerlingen gibt es dazu zwei Versuchsfl\u00e4chen, auf denen 1600 junge Flaum- und Zerreichen gepflanzt wurden.<\/p>\n<p>Gerlingen. Die Stadt Gerlingen unterst\u00fctzt zusammen mit Forstrevierleiter Simon Walz vom Landratsamt Ludwigsburg aktiv die Forschung zur Waldanpassung an den Klimawandel. Insgesamt wurden rund 1.600 junge Flaum- und Zerreichen \u2013 verteilt auf zwei Versuchsanbaufl\u00e4chen \u2013 gepflanzt. Der Testanbau wird von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-W\u00fcrttemberg (FVA) begleitet.<\/p>\n<p>Lesen Sie hier:<\/p>\n<p><a data-module=\"ar\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.lkz.de\/lokales\/landkreis-ludwigsburg_artikel,-der-wald-in-ludwigsburg-ist-vom-klimawandel-gezeichnet-_arid,846044.html\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/1508801_2_galleryklein_6908bdd3c7bde.jpg\" alt=\"Ein St\u00fcck von Pilzen und Insekten befallenes Totholz im Landkreis Ludwigsburg.\" title=\"Ein St\u00fcck von Pilzen und Insekten befallenes Totholz im Landkreis Ludwigsburg.\" width=\"120\" height=\"101\"\/><\/p>\n<p>Bald keine Buchen mehr im Landkreis?\u201eDer Wald in Ludwigsburg ist vom Klimawandel gezeichnet\u201c<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Die W\u00e4lder Baden-W\u00fcrttembergs stehen durch zunehmende Trockenheit, Hitzeextreme und Sch\u00e4dlingsdruck vor gro\u00dfen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund werden bundesweit und im Land sogenannte Praxis-Testanbauten eingerichtet \u2013 wissenschaftlich begleitete Pflanzfl\u00e4chen, auf denen vielversprechende, aber bislang im Land wenig erprobte Baumarten unter realen Bedingungen beobachtet und getestet werden.<\/p>\n<p>\u201eAls Stadt Gerlingen freuen wir uns, dass die Erkenntnisse aus unserem Stadtwald in landesweite Empfehlungen einflie\u00dfen und wir damit einen Beitrag zur Klimaanpassung unserer W\u00e4lder leisten k\u00f6nnen\u201c, so B\u00fcrgermeister Dirk Oestringer. <\/p>\n<p>Hoffnungstr\u00e4ger aus w\u00e4rmeren Regionen<\/p>\n<p>Sowohl Flaum- als auch Zerreiche gelten im Zuge des Klimawandels als potenziell geeignete Erg\u00e4nzungen f\u00fcr trockene und w\u00e4rmere Standorte. Durch ihre tiefen Wurzelsysteme kommen beide Arten gute mit Trockenstress klar.<\/p>\n<p>Beide Arten kommen regional bereits in Deutschland vor; die Flaumeiche gilt sogar als gebietsheimisch. Mit Baumarten wie zum Beispiel Kiefer, Feldahorn, Elsbeere oder Traubeneiche k\u00f6nnen beide Arten widerstandsf\u00e4hige und \u00f6kologisch wertvolle Waldgesellschaften bilden, hei\u00dft es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.<\/p>\n<p>Landesweites Forschungsnetzwerk<\/p>\n<p>Die neuen Versuchsanbauten im Stadtwald Gerlingen sind Teil eines landesweiten Netzes an wissenschaftlich begleiteten Testanbaufl\u00e4chen. Dr. Simon Boden, Leiter des Fachbereichs Wald am Landratsamt Ludwigsburg, betont den Wert des Projekts: \u201eDer Klimawandel stellt unsere W\u00e4lder vor gro\u00dfe Herausforderungen. Versuchsanbauten wie diese sind entscheidend, um wissenschaftlich fundiert herauszufinden, welche Baumarten unsere W\u00e4lder k\u00fcnftig erg\u00e4nzen und stabilisieren k\u00f6nnen. Der Schwerpunkt wird und muss weiterhin in einer nat\u00fcrlichen Verj\u00fcngung der W\u00e4lder mit heimischen Baumarten liegen. Sofern die Baumartenpalette jedoch m\u00f6glichst gro\u00df ist, k\u00f6nnen wir das Risiko bestm\u00f6glich streuen. Hierzu sind die Erkenntnisse aus den Testanbauten f\u00fcr einen Wald der Zukunft unerl\u00e4sslich.\u201c (red)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie kann sich der Wald an den Klimawandel anpassen? 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