{"id":695480,"date":"2026-01-05T17:07:16","date_gmt":"2026-01-05T17:07:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695480\/"},"modified":"2026-01-05T17:07:16","modified_gmt":"2026-01-05T17:07:16","slug":"umfrage-zur-neugestalteten-aachener-zeitung-startet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695480\/","title":{"rendered":"Umfrage zur neugestalteten Aachener Zeitung startet"},"content":{"rendered":"<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Die Aachener Zeitung sieht seit ein paar Tagen anders aus. Die \u201eneue AZ\u201c ist kleiner, deutlich dicker und moderner \u2013 und bleibt doch ganz bewusst dieselbe unverwechselbare Zeitung, die seit acht Jahrzehnten den Alltag in unserer Region begleitet.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Zum Jahreswechsel hat die Aachener Zeitung ihr Format umgestellt: Aus 24 gro\u00dfformatigen Seiten wurden 48 Seiten im sogenannten Halbformat, auf dem internationalen Zeitungsmarkt auch als Tabloid bekannt. Und wir m\u00f6chten von unseren Leserinnen und Lesern wissen, wie Ihnen Ihre neue AZ gef\u00e4llt. <a class=\"LinkText_link-text__4lolN annotation-link_annotationLink__nXU8B\" href=\"https:\/\/interaktiv.aachener-zeitung.de\/quiz\/1722424_57\/Umfrage_Neue_AZ.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier geht es zur Umfrage.<\/a> <\/p>\n<p>Im Podcast erkl\u00e4ren Mediahuis-CEO Andreas M\u00fcller und AZ-Chefredakteur Thomas Thelen alle Einzelheiten der neugestalteten Zeitungsausgabe. \u00a0\u00a9 B\u00fcttgens, M\u00fcller, Thelen<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">K\u00fcnftig wird die gedruckte Aachener Zeitung also handlicher in der Nutzung, ohne an Umfang und inhaltlicher Tiefe zu verlieren. Im Gegenteil: Die AZ-Redaktion verspricht, dass die Leserinnen und Leser sogar mehr Lesestoff erhalten \u2013 insbesondere aus der gesamten Region.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">\u201eWir glauben an das gedruckte Produkt\u201c, sagt Andreas M\u00fcller, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Mediahuis Aachen. \u201eWir erkennen eine Perspektive und sind sehr zuversichtlich, dass unsere Leserinnen und Leser uns die Treue halten, wenn sie weiterhin von uns den gewohnten Lokal- und Regionaljournalismus bekommen, wohlgemerkt im bekannten Umfang und noch ein bisschen mehr.\u201c<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Der Schritt weg vom bisherigen Gro\u00dfformat hin zum Tabloid ist kein Schnellschuss, sondern das Ergebnis eines l\u00e4ngeren und \u00fcberaus intensiven Prozesses. Hintergrund sind n\u00e4mlich nicht nur Entwicklungen auf dem internationalen Zeitungsmarkt, wo das Halbformat seit Jahren an Bedeutung gewinnt. Entscheidenden Ausschlag gaben die Leserinnen und Leser selbst.<\/p>\n<p>Auch die neue AZ l\u00e4sst sich problemlos teilen. Der Lokalteil kann mit einem Griff herausgenommen werden. \u00a0Foto: Guido Cla\u00dfen AZ Grafik<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Nach der Umstellung des Drucks auf die Mediahuis-Druckerei im belgischen Paal-Beringen hatte die Zeitung in den vergangenen Monaten ein paar Zentimeter an H\u00f6he gewonnen. Die Folge: auffallend viele R\u00fcckmeldungen aus der Leserschaft, dass das Blatt \u201eunhandlicher\u201d geworden sei.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Dem ist die Aachener Zeitung nachgegangen, zun\u00e4chst mit einer Leserbefragung, dann mit einer ausf\u00fchrlichen Marktforschung. Auf Basis dieser Ergebnisse wurde ein Prototyp der \u201eneuen AZ\u201c im Halbformat projektiert und entwickelt und einer repr\u00e4sentativen Gruppe von Leserinnen und Lesern vorgelegt.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Das Ergebnis darf als \u201e\u00fcberw\u00e4ltigend\u201c beschrieben werden. Nele Toye, Leiterin des AZ-Lesermarktes, bringt es auf den Punkt: \u201eDie gro\u00dfe Mehrheit bewertete das kleinere Format als praktischer, moderner und angenehmer zu lesen \u2013 allerdings versehen mit einer unmissverst\u00e4ndlichen Bedingung: Der Inhalt d\u00fcrfe nicht beschnitten werden, weder an Umfang noch an Qualit\u00e4t.\u201c<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Genau dieses Versprechen geben Verlag und Redaktion nun ab. Chefredakteur Thomas Thelen sagt: \u201eDie Zeitung wird den Leserinnen und Lesern auch im neuen Gewand sehr vertraut erscheinen. Aber zugleich pr\u00e4sentiert sich die Aachener Zeitung auch neu und einladend anders.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.aachener-zeitung.de\/lokales\/faq-zur-neuen-gedruckten-az-ab-januar\/113416538.html\" class=\"RelatedTeaser_related-teaser__w3AgI RelatedTeaser_related-teaser--image__GJcRr read-more_withImage__1YJa_\" data-article-id=\"113416538\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>Lesen Sie auch:FAQ zur neuen gedruckten AZ ab Januar<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Mit dem Formatwechsel geht eine weitere strukturelle Ver\u00e4nderung einher. Die Aachener Zeitung wird k\u00fcnftig in drei Ausgaben erscheinen: f\u00fcr die St\u00e4dteregion Aachen (einschlie\u00dflich Stadt Aachen, Nordkreis, Eifel, Stolberg, Eschweiler), f\u00fcr den Kreis D\u00fcren und f\u00fcr den Kreis Heinsberg. Der Titel der drei Ausgaben hei\u00dft nun einheitlich \u201eAachener Zeitung\u201c.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Statt das Printangebot zur\u00fcckzufahren, setzt die Aachener Zeitung auf B\u00fcndelung und kompakte Aufbereitung. Jede der drei Ausgaben enth\u00e4lt wie gewohnt den kompletten Lokalteil aus dem jeweiligen Gebiet. Gleichzeitig kommen zus\u00e4tzliche Seiten hinzu, auf denen ausgew\u00e4hlte Berichte aus den anderen Regionen der AZ zu finden sind \u2013 also etwa Reportagen oder Portr\u00e4ts aus der St\u00e4dteregion in der D\u00fcrener oder Heinsberger Ausgabe. <\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">F\u00fcr die Leserinnen und Leser bedeutet das: Der vertraute Lokalteil bleibt in Umfang und Vielfalt erhalten, zus\u00e4tzlich \u00f6ffnet sich der Blick auf die Nachbarkreise.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Wie alle Tageszeitungen in Europa k\u00e4mpft die Aachener Zeitung mit einer sinkenden Druckauflage und ver\u00e4nderter Mediennutzung. Der sch\u00f6ne Effekt, dass die Zugriffe auf die digitale Ausgabe und die News-App deutlich steigen, geh\u00f6rt auf der Haben-Seite auch in Aachen dazu.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Die Umstellung auf drei Ausgaben und das kleinere Format folgt daher einer doppelten Logik. Wirtschaftlich lassen sich durch weniger verschiedene Ausgaben und ein effizienteres Papierformat Kosten einsparen \u2013 etwa bei Druckplatten und Papierzuschnitt. Journalistisch soll der nun vollzogene Schritt zum Tabloid das gedruckte Produkt sichern, die Redaktionsst\u00e4rke halten und sogar zus\u00e4tzliche Inhalte erm\u00f6glichen. <\/p>\n<p>Kritischer Blick ins neue Blatt: Chefredakteur Thomas Thelen und Chefin vom Dienst Anja Clemens-Smicek schauen sich die neue AZ genau an.\u00a0Foto: Andreas Steindl<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Chefredakteur Thomas Thelen betont: \u201eDie Redaktion mit ihren festen Teams, den vertrauten K\u00f6pfen, bleibt in ihrer St\u00e4rke erhalten. F\u00fcr unser t\u00e4gliches Angebot, das von der Webseite \u00fcber das E-Paper bis in die Druckausgabe reicht, brauchen wir alle Leute, die f\u00fcr die AZ arbeiten.\u201c<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Inhaltlich bleibt die Aachener Zeitung ihrem journalistischen Anspruch treu: kritisch, meinungsstark, nah an den Themen der Region. Im M\u00e4rz wird das Blatt 80 Jahre alt. Die Zeitung sieht sich dabei nicht nur als Informationsmedium, sondern auch als Forum f\u00fcr Dialog und Auseinandersetzung. R\u00fcckmeldungen aus der Leserschaft sind ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht \u2013 gerade in Zeiten, in denen Medienangebote sich wandeln und Entscheidungen erkl\u00e4rt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Die Aachener Zeitung sieht f\u00fcr sich im Gedruckten noch eine Zukunft und investiert bewusst in ein Produkt, das viele Leserinnen und Leser als festen Bestandteil ihres Alltags sehen. Parallel zur St\u00e4rkung der gedruckten Ausgabe setzt die Aachener Zeitung selbstverst\u00e4ndlich ihren Kurs im Digitalen fort. Die Online-Ausgabe unter www.aachener-zeitung.de und die News-App verzeichnen wachsende Zugriffszahlen. Lesermarkt-Leiterin Nele Toye sagt: \u201eUnser Wunsch ist, dass Kundinnen und Kunden unseren Lokaljournalismus so lesen, h\u00f6ren und schauen k\u00f6nnen, wie sie es m\u00f6chten: gedruckt, als E-Paper oder im Web.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Aachener Zeitung sieht seit ein paar Tagen anders aus. 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