{"id":695627,"date":"2026-01-05T18:25:21","date_gmt":"2026-01-05T18:25:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695627\/"},"modified":"2026-01-05T18:25:21","modified_gmt":"2026-01-05T18:25:21","slug":"marktbericht-oelpreise-verhelfen-dax-zu-kursrekord","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695627\/","title":{"rendered":"Marktbericht: \u00d6lpreise verhelfen DAX zu Kursrekord"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/oelfoerderanlage-100.jpg\" alt=\"\u00d6lf\u00f6rderung in den USA\" title=\"\u00d6lf\u00f6rderung in den USA | dpa\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 05.01.2026 14:43 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Die Ereignisse in Venezuela lie\u00dfen die \u00d6lpreise zun\u00e4chst einknicken. Unter der \u00c4gide der USA k\u00f6nnte die Produktion wieder steigen, so das Kalk\u00fcl. Das verhalf auch dem DAX zu einem neuen Rekordstand.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                    <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/detlev-landmesser-102.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                        <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Detlev Landmesser\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/detlev-landmesser-100.jpg\"\/><br \/>\n                                    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">An diesem Montagmorgen kamen gleich mehrere Effekte zusammen, die den deutschen Aktienmarkt antrieben. Im fr\u00fchen Handel erreichte der DAX mit einem Plus von 1,2 Prozent <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-dax-aktienmarkt-geldanlage-104.html\" title=\"Marktbericht: DAX erreicht neuen H\u00f6chststand\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein neues Rekordhoch von 24.825 Punkten<\/a>, womit er seine alte Bestmarke aus dem Oktober bei 24.771 Punkten hinter sich lie\u00df.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zuletzt notierte der deutsche Leitindex allerdings nur noch bei 24.692 Punkten, was einem Plus von 0,6 Prozent entspricht.<\/p>\n<p>    Neue Hoffnungen am \u00d6lmarkt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und Venezuela wirkte zun\u00e4chst nicht negativ, sondern positiv auf die Kurse: Zum einen hat die Aussicht auf ein h\u00f6heres \u00d6langebot die \u00d6lpreise gedr\u00fcckt. So sackte die Notierung f\u00fcr Roh\u00f6l der Nordseesorte Brent zun\u00e4chst um 0,6 Prozent auf 60,53 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Unter US-F\u00fchrung &#8211; so die Spekulation &#8211; k\u00f6nnten die maroden \u00d6lanlagen Venezuelas modernisiert und m\u00f6glicherweise internationale Sanktionen aufgehoben werden. Eigentlich verf\u00fcgt das OPEC-Mitglied \u00fcber die gr\u00f6\u00dften \u00d6lreserven der Welt. Allerdings leidet seine \u00d6lf\u00f6rderung neben den Sanktionen unter Misswirtschaft und mangelnden Investitionen.<\/p>\n<p>    Sanktionen bleiben vorerst bestehen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach der Gefangennahme von Venezuelas Pr\u00e4sident Nicolas Maduro hatte US-Pr\u00e4sident Donald Trump zun\u00e4chst erkl\u00e4rt, das US-Embargo f\u00fcr venezolanisches \u00d6l bleibe in vollem Umfang in Kraft. W\u00fcrden die internationalen Sanktionen aber aufgehoben, k\u00f6nne sich die Produktion um mehrere Hunderttausend Barrel pro Tag erh\u00f6hen, sch\u00e4tzt die Rohstoffexpertin Helima Croft von RBC Capital.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Allerdings greifen die Spekulationen am \u00d6lmarkt weit in die Zukunft &#8211; im Handelsverlauf am Montag holten die \u00d6lnotierungen ihre Verluste denn auch wieder auf und zogen sogar weiter an. Schlie\u00dflich d\u00fcrften die \u00d6lexporte des s\u00fcdamerikanischen Landes zun\u00e4chst gest\u00f6rt werden.<\/p>\n<p>    OPEC reagiert vorerst nicht<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Venezuela ist Gr\u00fcndungsmitglied des \u00d6lkartells OPEC. In den 1970er-Jahren produzierte das Land bis zu 3,5 Millionen Barrel pro Tag, was damals mehr als sieben Prozent der weltweiten \u00d6lf\u00f6rderung entsprach. Seither ist die Produktion zur\u00fcckgegangen. In den 2010er-Jahren fiel sie unter zwei Millionen Barrel pro Tag und lag im vergangenen Jahr bei durchschnittlich rund 1,1 Millionen Barrel t\u00e4glich.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die OPEC selbst sprach nach eigenen Angaben in einer zehnmin\u00fctigen Videokonferenz am Sonntag nicht \u00fcber die Lage in Venezuela. Die Organisation hatte ihre Produktion im vergangenen Jahr peu \u00e0 peu ausgeweitet. Da der \u00d6lpreis unter anderem deswegen stark unter Druck geraten ist, soll das \u00d6langebot im ersten Quartal erst einmal nicht weiter erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<p>    R\u00fcstungsaktien wieder gefragt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der US-Angriff auf Venezuela hat den Leitindex DAX aber auch direkt gest\u00e4rkt. Die schwierige geopolitische Lage gab den R\u00fcstungsaktien einen neuen Schub. DAX-Mitglied Rheinmetall schoss um mehr als sieben Prozent in die H\u00f6he.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch die Titel von Hensoldt und Renk waren stark gefragt.<\/p>\n<p>    Konjunkturhoffnungen erneuert<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die anfangs r\u00fcckl\u00e4ufigen \u00d6lpreise st\u00e4rkten die zuletzt wieder aufgekeimte Hoffnung auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft im neuen Jahr. Bereits gegen Ende 2025 hatten Anlegerinnen und Anleger zunehmend auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft durch die schuldenfinanzierten Infrastruktur- und R\u00fcstungsmilliarden der Bundesregierung sowie durch weniger B\u00fcrokratie gesetzt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Anleger scheinen fest entschlossen zu sein, die fundamentale Neuausrichtung der deutschen Wirtschaft &#8211; getragen von den Reformhoffnungen unter der Regierung Merz &#8211; in die Kurse einzupreisen&#8220;, schrieb Analyst Frank Sohlleder vom Handelshaus ActivTrades. Dennoch bleibe die Marktdynamik vorerst fragil, da das Handelsvolumen nach den Feiertagen erst allm\u00e4hlich wieder anziehe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 05.01.2026 14:43 Uhr Die Ereignisse in Venezuela lie\u00dfen die \u00d6lpreise zun\u00e4chst einknicken. 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