{"id":695775,"date":"2026-01-05T19:44:10","date_gmt":"2026-01-05T19:44:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695775\/"},"modified":"2026-01-05T19:44:10","modified_gmt":"2026-01-05T19:44:10","slug":"adac-reagiert-mitglieder-sauer-wegen-aussagen-zu-spritpreisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/695775\/","title":{"rendered":"ADAC reagiert \u2013 Mitglieder sauer wegen Aussagen zu Spritpreisen"},"content":{"rendered":"<p>Zum Jahreswechsel stieg der CO2-Preis auf <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/spritpreise-pendlerpauschale-das-aendert-sich-2026-auto-fahrer,V5e7Kl8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">55 bis 65 Euro je ausgesto\u00dfene Tonne<\/a>. Das trieb an den Tankstellen die Preise f\u00fcr Benzin und Diesel um drei bis vier Cent je Liter nach oben. Ausgerechnet ADAC-Verkehrspr\u00e4sident Gerhard Hillebrand verteidigte in einem Interview mit der &#8222;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&#8220; diese klimapolitisch gewollte Verteuerung. Unter den \u00fcber 22 Millionen ADAC-Mitgliedern, die fast alle Verbrennerfahrzeuge fahren, rumort es seitdem.  <\/p>\n<p>ADAC will Mitglieder beruhigen <\/p>\n<p>In einer Stellungnahme, die dem Bayerischen Rundfunk vorliegt, spricht der Automobilclub von einem Missverst\u00e4ndnis. Hillebrands Aussagen seien verk\u00fcrzt wiedergegeben worden. Richtig sei: Der Club spreche sich f\u00fcr den Klimaschutz aus, pl\u00e4diere gleichzeitig f\u00fcr Entlastungen an anderer Stelle. So habe die Politik auf Dr\u00e4ngen des ADAC die Entfernungspauschale erh\u00f6ht und die Netzentgelte f\u00fcr den Haushaltsstrom reduziert. <\/p>\n<p>Der Automobilclub r\u00e4umt ein, dass es wegen des Interviews viele Nachfragen seitens der Mitglieder gebe. Er spricht von einer mittleren vierstelligen Zahl an Austritten. Nach eigenen Angaben bem\u00fche man sich, die Anfragen individuell zu beantworten und die ausgetretenen Mitglieder von einer R\u00fcckkehr zu \u00fcberzeugen.  <\/p>\n<p>Die meisten ADAC-Mitglieder fahren mit Benzin und Diesel <\/p>\n<p>Der zweitgr\u00f6\u00dfte Automobilclub der Welt hat 22,7 Millionen Mitglieder. Im vergangenen Jahr kamen rund 490.000 neue hinzu. Die meisten fahren Diesel oder Benzin. In Deutschland sind rund 49 Millionen Pkw zugelassen. Nach Angaben der Deutschen Energieagentur sind nur 4,1 Prozent E-Autos und 2,2 Prozent Plug-In-Hybride. <\/p>\n<p>2025: Unerwartet g\u00fcnstiges Jahr f\u00fcr Autofahrer <\/p>\n<p>Seit 2024 steigt der CO2-Preis j\u00e4hrlich an. Von damals 30 Euro Tonne auf aktuell 55 bis 65 Euro pro Tonne. Diese Steigerungen m\u00fcssen nicht unbedingt zu h\u00f6heren Preisen an den Tankstellen f\u00fchren. Nach Berechnungen des Informationsdienstes Clever Tanken war 2025 ein g\u00fcnstiges Jahr f\u00fcr Autofahrer. Der Liter Super E10 kostete im Schnitt 1,6804 Euro, der Liter Diesel 1,6055 Euro \u2013 und damit f\u00fcnf bzw. vier Cent weniger als 2024.  <\/p>\n<p>Der Grund ist der deutliche R\u00fcckgang der \u00d6lpreise an den internationalen Rohstoffm\u00e4rkten. Allein in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2025 fiel der Preis f\u00fcnf Monate in Folge \u2013 und zwar so stark, dass der gleichzeitige Anstieg des CO2-Preises mehr als kompensiert wurde.  <\/p>\n<p>Teurer wird das Autofahren derzeit vor allem wegen der kr\u00e4ftig steigenden Versicherungspr\u00e4mien. Sie verteuerten sich von <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/adac-autofahren-wird-immer-teurer,V6lGDSu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2020 bis 2024 im Schnitt um 44 Prozent<\/a>. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zum Jahreswechsel stieg der CO2-Preis auf 55 bis 65 Euro je ausgesto\u00dfene Tonne. 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