{"id":696309,"date":"2026-01-06T00:42:10","date_gmt":"2026-01-06T00:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/696309\/"},"modified":"2026-01-06T00:42:10","modified_gmt":"2026-01-06T00:42:10","slug":"konzert-guerzenich-orchester-philharmonie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/696309\/","title":{"rendered":"Konzert G\u00fcrzenich-Orchester Philharmonie"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Davor wird das Programm am 10. Januar um 20 Uhr auch in der Reihe \u201eBock auf Klassik ?! \u2013 Klassik und K\u00f6lsch\u201c f\u00fcr junge Erwachsene mit einer Aftershowparty gespielt.<\/p>\n<p>Ein Konzert zum 150. Geburtstag von Konrad Adenauer      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit dem Konzert am 11. Januar gibt das G\u00fcrzenich-Orchester ein Geburtstagsst\u00e4ndchen f\u00fcr Konrad Adenauer anl\u00e4sslich seines 150. Geburtstages, der von seinem Nachfolger, Oberb\u00fcrgermeister Torsten Burmester, mit einem Gru\u00dfwort zu Beginn des Konzerts geehrt wird. Diese St\u00fccke werden vom renommierten K\u00f6lner Orchester pr\u00e4sentiert:<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ravel komponierte \u201eLe Tombeau de Couperin\u201c w\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs, teils noch bevor er als Freiwilliger eingezogen wurde, teils nach seiner R\u00fcckkehr aus dem Kriegsdienst zun\u00e4chst als Klaviersuite. Jedes der sechs S\u00e4tze ist einem im Krieg gefallenen Freund gewidmet. Nach dem Krieg arrangierte er vier der S\u00e4tze f\u00fcr Orchester. Stilistisch verbindet Ravel barocke Tanzformen mit einer farbenreichen Harmonik als Hommage an Fran\u00e7ois Couperin.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Berlioz schrieb den Liederzyklus \u201eLes nuits d\u2019\u00e9t\u00e9\u201c zun\u00e4chst f\u00fcr Singstimme und Klavier, orchestrierte aber sp\u00e4ter einzelne Lieder selbst. Entstanden ist das Werk in einer Phase k\u00fcnstlerischer Unsicherheit, doch dichterischer Inspiration, nachdem die Ehe mit Harriet Smithson zunehmend belastet war. Die sechs Lieder auf Gedichte von Th\u00e9ophile Gautier zeigen Berlioz\u2019 Talent f\u00fcr zarte Klangfarben und Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Rimski-Korsakow komponierte \u201eScheherazade\u201c w\u00e4hrend einer Phase, in der er intensiv an Orchestrierungstechniken auseinandersetzte. Die sinfonische Suite basiert lose auf \u201eTausendundeine Nacht\u201c, wobei das ber\u00fchmte Solo der Solo-Violine \u201eScheherazade\u201c selbst symbolisiert. Der Komponist betonte sp\u00e4ter, das Werk solle nicht als konkrete Erz\u00e4hlfolge verstanden werden, sondern als musikalischer Stimmungszyklus dieser exotischen M\u00e4rchen. Besonders bemerkenswert ist die farbenreiche Orchestrierung, die Scheherazade zu einem der beliebtesten Werke der russischen Sp\u00e4tromantik machte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Protagonisten: Christian Gerhaher ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen S\u00e4nger. Er studierte zun\u00e4chst Medizin, dann Gesang an der M\u00fcnchner Hochschule f\u00fcr Musik Gesang, wo er heute auch Professur innehat. Mit Gerold Huber tritt er regelm\u00e4\u00dfig in den internationalen Liedzentren auf. Die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Simon Rattle, Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Christian Thielemann, Nikolaus Harnoncourt, f\u00fchrt Christian Gerhaher in die bedeutenden Konzerts\u00e4le der Welt. Zu den Orchestern, mit denen er besonders h\u00e4ufig arbeitet, z\u00e4hlen das London Symphony Orchestra, das Amsterdamer Concertgebouworkest und besonders die Berliner Philharmoniker, deren \u201eArtist in Residence\u201c er als erster S\u00e4nger war, sowie die Symphonieorchester des Schwedischen und speziell des Bayerischen Rundfunks.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Riccardo Minasi ist seit 2017 Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg. In j\u00fcngerer Vergangenheit hat er u. a. zum ersten Mal das HR-Sinfonieorchester Frankfurt, das Tokyo Metropolitan Orchestra und das Konzerthausorchester Berlin dirigiert. Zudem wurde er zu Deb\u00fcts beim Concertgebouw Orchestra, bei der Staatskapelle Dresden und zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks eingeladen. Beim G\u00fcrzenich-Orchester war er zuletzt bei einem Benefizkonzert im Mai 2024 zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Weitere Informationen zum Orchester und zu den Konzertkarten finden sich online unter:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Davor wird das Programm am 10. 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