{"id":696403,"date":"2026-01-06T01:39:18","date_gmt":"2026-01-06T01:39:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/696403\/"},"modified":"2026-01-06T01:39:18","modified_gmt":"2026-01-06T01:39:18","slug":"marktbericht-dax-erreicht-neuen-hoechststand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/696403\/","title":{"rendered":"Marktbericht: DAX erreicht neuen H\u00f6chststand"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/dax-161.jpg\" alt=\"B\u00f6rsenkurs in Frankfurt\" title=\"B\u00f6rsenkurs in Frankfurt | dpa\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 05.01.2026 18:21 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Die Eskalation zwischen den USA und Venezuela hat den Aktienmarkt nicht belastet, sondern befl\u00fcgelt. Getrieben von den R\u00fcstungsaktien stieg der DAX auf ein neues Rekordhoch.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wer gedacht hatte, die Geschehnisse rund um Venezuela w\u00fcrden die M\u00e4rkte in Angst und Schrecken versetzen, sah sich get\u00e4uscht. Der deutsche Aktienindex DAX wartete am Montag sogar mit einem neuen Rekordhoch auf. Im sp\u00e4ten Handel sprang der Leitindex auf einen H\u00f6chststand von 24.873 Punkten, womit er seine alte Bestmarke aus dem Oktober bei 24.771 Punkten hinter sich lie\u00df.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zum Handelsschluss lag der DAX 1,3 Prozent im Plus bei 24.868 Punkten. Auch die US-B\u00f6rsen starteten den Handel mit klaren Aufschl\u00e4gen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein wesentlicher Grund f\u00fcr den Rekordlauf war ein neuer Schub f\u00fcr R\u00fcstungsaktien. Die schwierige geopolitische Lage angesichts des US-Angriffs auf Venezuela trieb insbesondere das DAX-Mitglied Rheinmetall um mehr als neun Prozent nach oben. Auch die Titel von Hensoldt und Renk waren stark gefragt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zudem zeigte sich der \u00d6lmarkt mit Blick auf die Eskalation zwischen den USA und Venezuela zun\u00e4chst entspannt: Im fr\u00fchen Handel fiel die Notierung f\u00fcr Roh\u00f6l der Nordseesorte Brent um 0,6 Prozent auf 60,53 Dollar pro Barrel (159 Liter) zur\u00fcck. Dahinter stand die Hoffnung auf ein k\u00fcnftig h\u00f6heres \u00d6langebot. Unter der \u00c4gide der USA &#8211; so die Spekulation &#8211; k\u00f6nnten die maroden \u00d6lanlagen Venezuelas modernisiert und m\u00f6glicherweise internationale Sanktionen aufgehoben werden.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Eigentlich verf\u00fcgt das OPEC-Mitglied \u00fcber die gr\u00f6\u00dften \u00d6lreserven der Welt. Allerdings leidet seine \u00d6lf\u00f6rderung neben den Sanktionen unter Misswirtschaft und mangelnden Investitionen. W\u00fcrden die internationalen Sanktionen aufgehoben, k\u00f6nne sich die Produktion um mehrere Hunderttausend Barrel pro Tag erh\u00f6hen, sch\u00e4tzt die Rohstoffexpertin Helima Croft von RBC Capital. Venezuela produzierte zuletzt weniger als eine Million Barrel pro Tag. Das entspricht rund zwei Prozent der weltweiten Gesamtmenge.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Allerdings greifen die Spekulationen am \u00d6lmarkt weit in die Zukunft &#8211; im Handelsverlauf holten die \u00d6lnotierungen ihre Verluste denn auch wieder auf und zogen sogar weiter an. Schlie\u00dflich d\u00fcrften die \u00d6lexporte des s\u00fcdamerikanischen Landes zun\u00e4chst gest\u00f6rt werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die anfangs r\u00fcckl\u00e4ufigen \u00d6lpreise st\u00e4rkten die zuletzt wieder aufgekeimte Hoffnung auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft im neuen Jahr. Bereits gegen Ende 2025 hatten Anlegerinnen und Anleger zunehmend auf eine Konjunkturbelebung durch die schuldenfinanzierten Infrastruktur- und R\u00fcstungsmilliarden der Bundesregierung sowie durch weniger B\u00fcrokratie gesetzt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Anleger scheinen fest entschlossen zu sein, die fundamentale Neuausrichtung der deutschen Wirtschaft, getragen von den Reformhoffnungen unter der Regierung Merz, in die Kurse einzupreisen&#8220;, schrieb Frank Sohlleder, Analyst beim Broker ActivTrades. Dennoch bleibe die Marktdynamik vorerst fragil, da das Handelsvolumen nach den Feiertagen erst allm\u00e4hlich wieder anziehe.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trotz des US-Zollschocks im vergangenen April hatte der DAX 2025 mit einem Anstieg von 23 Prozent das beste Jahr seit 2019 verzeichnet. Im neuen Jahr geht es bislang also mit Schwung weiter vorw\u00e4rts.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im weiteren Wochenverlauf k\u00f6nnte eine Reihe von Konjunkturdaten f\u00fcr mehr Klarheit sorgen. Dicht gepackt ist das Programm unter anderem am Dienstag. Dann werden vor allem die Inflationsdaten f\u00fcr Deutschland f\u00fcr Aufmerksamkeit sorgen. Am Freitag richtet sich der Fokus auf die monatlichen Arbeitsmarktzahlen aus den USA, die f\u00fcr die Geldpolitik der US-Notenbank Fed wichtig sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 05.01.2026 18:21 Uhr Die Eskalation zwischen den USA und Venezuela hat den Aktienmarkt nicht belastet, sondern&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":696404,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[677,331,332,1384,3364,29,24674,30,13,5800,14,15,12],"class_list":{"0":"post-696403","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktienmaerkte","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-dax","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-dow-jones-nasdaq","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-marktbericht","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115845605900135791","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/696403","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=696403"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/696403\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/696404"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=696403"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=696403"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=696403"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}