{"id":696532,"date":"2026-01-06T02:55:18","date_gmt":"2026-01-06T02:55:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/696532\/"},"modified":"2026-01-06T02:55:18","modified_gmt":"2026-01-06T02:55:18","slug":"die-dinge-des-lebens-spielfilm-frankreich-italien-schweiz-1970-les-choses-de-la-vie-lamante","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/696532\/","title":{"rendered":"Die Dinge des Lebens \u2022 Spielfilm Frankreich\/Italien\/Schweiz 1970 (Les choses de la vie \/ L&#8217;amante)"},"content":{"rendered":"<p class=\"b1ja19fa b11cvmny\">Ein Autoreifen liegt im Geb\u00fcsch, Menschen rufen aufgeregt durcheinander, Trillerpfeifen erklingen. Der schwerverletzte Fahrer des Unfallwagens lebt &#8211; noch. In R\u00fcckblenden wird sein Leben erz\u00e4hlt: Der Pariser Architekt Pierre B\u00e9rard lebt mit der jungen \u00dcbersetzerin H\u00e9l\u00e8ne zusammen. Von seiner Frau Catherine und seinem Sohn Bertrand hat er sich getrennt; doch verbindet sie noch ein freundschaftliches Verh\u00e4ltnis. Statt mit H\u00e9l\u00e8ne, wie versprochen, nach Tunis zu verreisen, sagt er seiner Ex-Frau und seinem Sohn einen Urlaub auf der \u00cele de R\u00e9 zu.<\/p>\n<p>Zwischen H\u00e9l\u00e8ne und Pierre kriselt es seit l\u00e4ngerem. Pierre schreibt ihr einen Brief, in dem er die Trennung vorschl\u00e4gt. Schlie\u00dflich besinnt er sich und m\u00f6chte H\u00e9l\u00e8ne in Rennes treffen, um ihr zu sagen, dass er sie heiraten will. Den Brief steckt er in seine Jackentasche. Auf der Fahrt zu einem Gesch\u00e4ftstermin in Rennes muss Pierre einem Hindernis ausweichen und schleudert gegen einen Lastwagen. Schwer verletzt wird er in ein Krankenhaus gebracht. Dort befinden sich bereits Catherine und Bertrand, H\u00e9l\u00e8ne trifft wenig sp\u00e4ter ein. Pierre stirbt schlie\u00dflich an seinen schweren Verletzungen, doch der Trennungsbrief befindet sich weiterhin in seiner Jackentasche. Ein &#8222;technisch und \u00e4sthetisch brillanter und psychologisch sensibler&#8220; Film. (Filmdienst)<\/p>\n<p>&#8222;Dinge des Lebens&#8220; brachte Claude Sautet endg\u00fcltig seinen Durchbruch zu einem der erfolgreichsten Regisseure Frankreichs. Der melancholische Kassenerfolg f\u00f6rderte Romy Schneiders Image einer charakterstarken Schauspielerin erster Klasse. Sautet arbeitete hier das erste Mal mit Komponist Philippe Sarde zusammen, der in Zukunft die Musik zu allen seiner Filme komponieren sollte. &#8222;Dinge des Lebens&#8220; wurde 1969 mit dem Louis-Delluc-Preis ausgezeichnet.<\/p>\n<p>* Schwerpunkt: Hommage an Claude Sautet<br \/>\nMit sechs Filmen w\u00fcrdigt ARTE vom 20. April bis 4. Mai den franz\u00f6sischen Regisseur Claude Sautet. Zu sehen sind &#8222;Nelly &amp; Monsieur Arnaud&#8220; (1995), &#8222;Die Dinge des Lebens&#8220; (1969), &#8222;Mado&#8220; (1976), &#8222;Vincent, Fran\u00e7ois, Paul und die anderen&#8220; (1974), &#8222;Ein Herz im Winter&#8220; (1992) und &#8222;Einige Tage mit mir&#8220; (1988).<br \/>\n1924 in Paris geboren, studierte Sautet nach dem Zweiten Weltkrieg an der Pariser Filmhochschule IDHEC (heute La F\u00e9mis). Seinen Durchbruch brachte ihm 1969 &#8222;Die Dinge des Lebens&#8220; mit Romy Schneider und Michel Piccoli in den Hauptrollen. Sautet pflegte eine besondere Beziehung zu seinen Schauspielern, mit welchen ihn innige Freundschaften verband. Mit seiner Muse Romy Schneider drehte er f\u00fcnf, mit Michel Piccoli vier und mit Yves Montand drei Filme. Er war es, der Romy Schneider zu internationaler Anerkennung als Schauspielerin verhalf.<br \/>\nClaude Sautet hatte den Ruf eines bodenst\u00e4ndigen Regisseurs. Mit seinen einf\u00fchlsamen Beobachtungen und sorgf\u00e4ltigen Inszenierungen schuf er &#8222;einen Spiegel unserer Epoche&#8220;, wie Jacques Chirac sein Schaffen bezeichnete. Seine Filme sind uneitel, daf\u00fcr streng und peinlich genau &#8211; immer bestrebt nach Wahrhaftigkeit. Als ehemaliger Assistent von Jacques Becker (&#8222;Goldhelm&#8220;) beeinflusste dieser ihn ebenso wie Jean Renoir (&#8222;Die gro\u00dfe Illusion&#8220;). Claude Sautet starb im Jahr 2000 im Alter von 76 Jahren.<\/p>\n<p><strong>Besetzung:<\/strong><br \/>Pierre B\u00e9rard: Michel Piccoli<br \/>\nH\u00e9l\u00e8ne: Romy Schneider<br \/>\nCatherine B\u00e9rard: Lea Massari<br \/>\nBertrand B\u00e9rard: G\u00e9rard Lartigau<br \/>\nDer Z\u00e4nker: Boby Lapointe<br \/>\nAnhalterin: Dominique Zardi<br \/>\nFran\u00e7ois: Jean Bouise<br \/>\nSchnitt: Jacqueline Thi\u00e9dot<br \/>\nCatherine B\u00e9rard: L\u00e9a Massari<br \/>\nProduzent: Raymond Danon, Roland Girard, Jean Bolvary<\/p>\n<p><strong>Mitwirkende:<\/strong><br \/>Musikalische Leitung: Philippe Sarde<br \/>\nKamera: Jean Boffety<br \/>\nDrehbuch: Jean-Loup Dabadie<br \/>\nDrehbuch: Jean-Loup Dabadie, Claude Sautet<br \/>\nRegie: Claude Sautet<\/p>\n<p><strong>Bildquelle:<\/strong> \u00a9 1969 Studiocanal\/Fida Cinematografica<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Autoreifen liegt im Geb\u00fcsch, Menschen rufen aufgeregt durcheinander, Trillerpfeifen erklingen. 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