{"id":696727,"date":"2026-01-06T04:47:27","date_gmt":"2026-01-06T04:47:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/696727\/"},"modified":"2026-01-06T04:47:27","modified_gmt":"2026-01-06T04:47:27","slug":"muenchen-neue-denkmaeler-auf-der-bayerischen-denkmalliste-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/696727\/","title":{"rendered":"M\u00fcnchen: Neue Denkm\u00e4ler auf der Bayerischen Denkmalliste &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vw426e\">Ein Denkmal ist laut Duden \u201eein erhaltenes Werk, das f\u00fcr eine fr\u00fchere Kultur Zeugnis ablegt\u201c. Um diese Zeugnisse f\u00fcr die Nachwelt zu bewahren, gibt es im Freistaat die Bayerische Denkmalliste \u2013 ein Verzeichnis aller bekannten Bau- und Bodendenkm\u00e4ler. Neben Geb\u00e4uden z\u00e4hlen hierzu auch Brunnen, Br\u00fccken, Gartenanlagen und Wegkreuze. Sie alle eint, dass sie \u2013 laut Bayerischem Denkmalschutzgesetz \u2013 von Menschen erschaffen wurden und ihre \u201eErhaltung wegen ihrer geschichtlichen, k\u00fcnstlerischen, st\u00e4dtebaulichen, wissenschaftlichen oder volkskundlichen Bedeutung im Interesse der Allgemeinheit liegt\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Entscheidung \u00fcber eine Aufnahme in die Liste obliegt dem Bayerisches Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege (BLfD). Dessen Generalkonservator Mathias Pfeil betont: \u201eUnsere Denkm\u00e4ler pr\u00e4gen uns \u2013 als Menschen und als Gesellschaft. Gerade in einer Zeit, in der sich vieles rasant ver\u00e4ndert, brauchen wir Orte, die uns Halt geben. Als Denkmalsch\u00fctzer ist es unsere Aufgabe, herausragende Bauten zu erkennen, sie zu sch\u00fctzen und k\u00fcnftigen Generationen mit all ihrer Geschichte weiterzugeben.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/gute-nachrichten-muenchen-whatsapp-kanal-sueddeutsche-zeitung-li.3282233\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;gute_nachrichten_aus_muenchen_jetzt_auf_whatsapp_abonnieren&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;muenchen&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;li.3282233&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;free&quot;,&quot;section&quot;:&quot;muenchen&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedemuenchengute-nachrichten-muenchen-whatsapp-kanal-sueddeutsche-zeitung-li3282233\" class=\"css-14tg8sh\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/97c098fc-5b07-45f5-80e8-251184ccdd3f.jpeg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>SZ Good News<\/p>\n<p>:Gute Nachrichten aus M\u00fcnchen \u2013 jetzt auf Whatsapp abonnieren<\/p>\n<p class=\"css-a6ecqs\" data-manual=\"teaser-text\" data-tb-description=\"\" data-schema-org-speakable=\"true\">Mehr positive Neuigkeiten im Alltag: Die S\u00fcddeutsche Zeitung verbreitet jeden Tag auf Whatsapp ausschlie\u00dflich sch\u00f6ne und heitere Nachrichten aus M\u00fcnchen und der Region. So k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Von den mehr als 110 000 Eintr\u00e4gen auf der Bayerischen Denkmalliste sind fast 7000 Baudenkm\u00e4ler in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchen<\/a>. 26 von ihnen sind 2025 neu hinzugekommen \u2013 darunter ein Rennstall in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Riem\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Riem<\/a> mit brauner Vergangenheit, zwei historische Tankstellen sowie die fr\u00fchere Heimat des wohl bekanntesten Kunstsammlers der j\u00fcngeren Vergangenheit.<\/p>\n<p>Rennstall in Riem<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/5a103001-eb5e-4e47-9458-b6ab42d30895.jpg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/> (Foto: Robert Haas)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Zwischen Trab- und Galopprennbahn in Riem findet sich ein dreifl\u00fcgeliger Rennstall, dessen Historie mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte verkn\u00fcpft ist. Erbaut wurde die Anlage dereinst f\u00fcrs \u201eBraune Band von Deutschland\u201c \u2013 ein von den Nazis ersonnenes Galopprennen, das auf der nahen Rennbahn ausgetragen wurde. Zudem dienten die Pferdestallungen als Trainingsst\u00e4tte f\u00fcr deutsche Reiter, die an den Olympischen Spielen 1940 teilnehmen sollten. Diese entfielen wegen des Kriegs; derweil zog in den Rennstall in Riem eine SS-Reiterstaffel unter Kommandeur Hermann Fegelein ein \u2013 ein gl\u00fchender Nationalsozialist, Generalleutnant der Waffen-SS und Ehemann von Gretl Braun, der Schwester von Adolf Hitlers Geliebten Eva Braun.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Von 1943 an wurde die Anlage an der Schichtlstra\u00dfe als Au\u00dfenlager des KZ Dachau genutzt. Hunderte H\u00e4ftlinge mussten hier im Auftrag der Organisation Todt nach Bombenangriffen die Rollbahnen des Flughafens Riem reparieren. Nach dem Krieg wurde der Rennstall in den 1970er-Jahren f\u00fcr die Olympischen Spiele umgebaut, wobei die \u00e4u\u00dfere Gestaltung weitgehend erhalten blieb. Laut BLfD ist die Anlage \u201eein Beispiel f\u00fcr das heimatstilgerechte Bauen w\u00e4hrend der NS-Diktatur\u201c. Entworfen von Karl Meitinger kombiniere sie traditionelle oberbayerische Bauernhausformen mit den Vorgaben der Nazis f\u00fcr landwirtschaftliche Bauten.<\/p>\n<p>BR-Studiobau<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/bb20b938-a406-4238-8989-0bd15dfbc9c8.jpeg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/> (Foto: dpa)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Jahrelang hat das BLfD dem Studiobau des Bayerischen Rundfunks die Aufnahme in die Denkmalliste verweigert. Das Geb\u00e4ude erf\u00fclle nicht die n\u00f6tigen Kriterien, hie\u00df es wiederholt seitens der Beh\u00f6rde. Als dem 1963 fertiggestellten Neungeschosser aufgrund des Umzugs des BR nach Freimann der Abriss drohte, formierte sich 2023 aus der B\u00fcrgerschaft heraus die Initiative \u201eBR-Studiobau retten\u201c, die alsbald prominente Unterst\u00fctzung durch Kunstschaffende wie Gerhard Polt, Gisela Schneeberger und Konstantin Wecker erhielt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">In der Folge teilte das BLfD \u00fcberraschend mit, dass die Denkmalpr\u00fcfung f\u00fcr das Geb\u00e4ude bislang nicht abgeschlossen sei; und Ende 2024 verk\u00fcndete Kunstminister Markus Blume dann die Kehrtwende. \u201eDem BR-Studiobau kommt geschichtliche, k\u00fcnstlerische und ebenso wissenschaftliche Bedeutung zu\u201c, hei\u00dft es nun vom BLfD \u00fcber das w\u00fcrfelf\u00f6rmige Geb\u00e4ude, in dessen Aufnahmestudios nicht nur Weltstars wie Anna Netrebko und Pl\u00e1cido Domingo zu Gast waren, sondern auch der Pumuckl produziert wurde. Zudem wurden aus dem Studiobau jahrzehntelang fast alle Radioprogramme des BR gesendet. \u201eEr gilt als innovativ und beispielhaft f\u00fcr Rundfunkgeb\u00e4ude seiner Zeit\u201c, urteilt das BLfD, \u201einsbesondere wegen der technisch und akustisch herausragenden Studios\u00e4le, die als Einheit mit dem umliegenden Baukonzept konzipiert sind.\u201c<\/p>\n<p>Tankstellen in Laim und auf der Schwanthalerh\u00f6he<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/525bf982-6f1c-4c4b-860e-5080a4b5f94b.jpg\"   alt=\"Die Tankstelle an der Lutzstra\u00dfe 38 in Laim\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Die Tankstelle an der Lutzstra\u00dfe 38 in Laim (Foto: BLfD)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Gleich zwei ehemalige Tankstellen in M\u00fcnchen sind 2025 auf die Denkmalliste gekommen: die Shell-Service-Station in der Ligsalzstra\u00dfe und ein heute als Autowerkstatt genutztes Geb\u00e4ude aus dem Jahr 1935 in der Lutzstra\u00dfe 38.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dieses ist dem BLfD zufolge die \u00e4lteste als Baudenkmal erfasste Tankstelle in ganz Bayern \u201eund dokumentiert die Verst\u00e4dterung Laims sowie die Motorisierung M\u00fcnchens bis in die 1950er-Jahre\u201c. Die Entstehung lasse sich in zwei Phasen unterteilen: Zun\u00e4chst wurde der einstige Fahrradladen mit Werkst\u00e4tte und Tankstelle 1935\/36 von Architekt Oskar Popp im Stil der klassischen Moderne errichtet. Mitte der 1950er-Jahre erfolgte dann eine Umgestaltung unter anderem mit einem geschwungenen Tankstellendach, \u201edas die Gestaltungsideale der Nachkriegszeit und die Orientierung am Automobildesign widerspiegelt\u201c, so das BLfD.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/950e0222-2450-49a1-9656-a251f5a883af.jpg\"   alt=\"In der Ligsalzstra\u00dfe befindet sich die zweite ehemalige Tankstelle, die es auf die Denkmalliste geschafft hat\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>In der Ligsalzstra\u00dfe befindet sich die zweite ehemalige Tankstelle, die es auf die Denkmalliste geschafft hat (Foto: BLfD)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die 1958 errichtete Tankstelle in der Ligsalzstra\u00dfe auf der Schwanthalerh\u00f6he nennt das Landesamt ein \u201eZeugnis des Wirtschaftswunders in der BRD mit wachsendem Automobilverkehr\u201c. Charakteristisch seien die \u201efiligranen, abgerundeten Formen und eine Glasfassade mit feinen Rahmenprofilen, die Modernit\u00e4t und Dynamik des wirtschaftlichen Aufschwungs widerspiegeln\u201c. Bis zum vergangenen Herbst war in dem eingeschossigen Flachdachbau ein Autohaus beheimatet.<\/p>\n<p>Kolpinghaus<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/db161460-cc45-4a92-9691-211eb9063faf.jpg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/> (Foto: BLfD)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Mitten im Bahnhofsviertel gibt es in der Adolf-Kolping-Stra\u00dfe die Gastst\u00e4tte \u201eAltm\u00fcnchner Gesellenhaus\u201c, deren Name ein Fingerzeig auf die reiche Historie des zugeh\u00f6rigen Geb\u00e4udes ist. Dieses erinnert laut dem BLfD daran, \u201ewie eng M\u00fcnchens Stadtgeschichte mit der Lebenswelt junger Handwerker verbunden ist\u201c. So entstand das sogenannte Kolpinghaus 1950\/51 auf dem Grundst\u00fcck des bereits 1855 im Beisein Adolph Kolpings er\u00f6ffneten ersten katholischen Gesellenhauses in Bayern.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Nach dessen fast vollst\u00e4ndiger Zerst\u00f6rung im Zweiten Weltkrieg wurde hier ein neues \u201eVaterhaus in der Fremde\u201c f\u00fcr Hunderte junge M\u00e4nner geschaffen. Gesellen, Industriearbeiter und Heimatvertriebene fanden in dem f\u00fcnfgeschossigen Bau nicht nur eine Unterkunft, sondern auch Gemeinschaftsr\u00e4ume, Werkst\u00e4tten und eine eigene Kapelle unter einem Dach.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Bereits Ende der 1950er-Jahre galt das Haus mit bis zu 880 Bewohnern als gr\u00f6\u00dftes Kolpinghaus in Deutschland. Das langgestreckte Geb\u00e4ude mit seinem Sattelwalmdach, den flachen Fassadenerkern und dem leicht nach au\u00dfen schwingendem Saalbau zeigt dem BLfD zufolge \u201edie zur\u00fcckhaltend-traditionelle Architektursprache des fr\u00fchen Wiederaufbaus\u201c. Insgesamt sei das Kolpinghaus \u201eein eindr\u00fcckliches Zeugnis christlich gepr\u00e4gter Sozialarbeit der Nachkriegszeit\u201c.<\/p>\n<p>Atriumh\u00e4user am Biederstein<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/92a55824-1861-4afa-9374-01b4293a2cd9.jpg\"   alt=\"Innenansicht derAtriumh\u00e4user am Biederstein\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Innenansicht derAtriumh\u00e4user am Biederstein (Foto: BLfD)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Atriumh\u00e4user am Biederstein am Artur-Kutscher-Platz 1 und 2 in Schwabing zeigen laut BLfD, \u201ewie sich das Wohnen im M\u00fcnchen der fr\u00fchen 1960er-Jahre neu erfand\u201c. In der breiten \u00d6ffentlichkeit sind die quadratischen Flachdachbauten jedoch nicht etwa f\u00fcr ihre \u201egro\u00dfz\u00fcgigen Treppenh\u00e4user\u201c bekannt oder wegen der \u201efast vollst\u00e4ndig umlaufenden Balkone, die sich wie helle B\u00e4nder um die H\u00e4user legen\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Sondern: wegen eines prominenten Bewohners, der am Artur-Kutscher-Platz 1 lebte und dort in seiner Wohnung im f\u00fcnften Stock Kunstsch\u00e4tze im Wert von zig Millionen Euro hortete. Gemeint ist der Sammler Cornelius Gurlitt, bei dem 2012 circa 1300 teils hochkar\u00e4tige Kunstwerke beschlagnahmt wurden wegen des Verdachts, dass es sich um Raubgut aus der Nazizeit handelte. Die Ermittlungen f\u00fchrten zu jahrelangen Provenienzforschungen, bei denen letztlich nur 14 Werke eindeutig als Raubkunst identifiziert wurden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der 2014 verstorbene Gurlitt vermachte seine Sammlung dem Kunstmuseum Bern, das ausgew\u00e4hlte Werke heute in einer Dauer- sowie in Wechselausstellungen zeigt. Das einstige Wohnhaus des Kunstsammlers in M\u00fcnchen steht derweil seit Kurzem auf der Denkmalliste \u2013 als \u201ePrototyp des Punkthauses, der f\u00fcr den Wohnungsbau der 1960er-Jahre wegweisend wurde und sp\u00e4ter in Anlagen wie dem Cosimapark weiterentwickelt wurde\u201c, so das BLfD.<\/p>\n<p>Haus der Redemptoristen<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/81d6e92a-7d3a-410d-89ef-1257517a0dac.jpg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/> (Foto: Robert Haas)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Redemptoristen \u2013 offiziell die \u201eKongregation des Heiligsten Erl\u00f6sers\u201c \u2013 sind eine fast 300 Jahre alte katholische Ordensgemeinschaft, deren Mission laut eigenen Angaben ist, \u201eden Armen die frohe Botschaft zu verk\u00fcnden\u201c. Weltweit z\u00e4hlt sie circa 5000 Mitglieder, wovon etwa 250 in vier Niederlassungen in Deutschland t\u00e4tig sind \u2013 darunter das nunmehr denkmalgesch\u00fctzte \u201eHaus der Redemptoristen\u201c in der Kaulbachstra\u00dfe 47 in Schwabing.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dieses wurde in den Jahren 1949 und 1950 nach den Pl\u00e4nen des renommierten M\u00fcnchner Architekten Friedrich Ferdinand Haindl errichtet und ist dem BLfD zufolge \u201eeiner der fr\u00fchesten Sakralneubauten nach dem Zweiten Weltkrieg in der Stadt und bedeutend f\u00fcr die Entwicklung des Kirchenbaus\u201c. Die Hauskapelle weise eine gro\u00dfe stilistische Bandbreite von traditionell bis modern auf \u201eund zeigt das produktive Zusammenspiel von Architekt und Bauherrschaft\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">In M\u00fcnchen arbeiten die Redemptoristen mit den \u201eMissionsschwestern vom Heiligsten Erl\u00f6ser\u201c zusammen. Ihr Engagement gilt vorrangig der Seelsorge, bei der sie sich vornehmlich auf benachteiligte Menschen konzentrieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Denkmal ist laut Duden \u201eein erhaltenes Werk, das f\u00fcr eine fr\u00fchere Kultur Zeugnis ablegt\u201c. 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