{"id":697260,"date":"2026-01-06T10:01:13","date_gmt":"2026-01-06T10:01:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/697260\/"},"modified":"2026-01-06T10:01:13","modified_gmt":"2026-01-06T10:01:13","slug":"nachhaltige-vorsaetze-cleverer-fisch-essen-in-2026-mit-bewussten-entscheidungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/697260\/","title":{"rendered":"Nachhaltige Vors\u00e4tze: Cleverer Fisch essen in 2026 \/ Mit bewussten Entscheidungen &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">06.01.2026 \u2013 08:30<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von FIZ Fisch-Informationszentrum e.V.\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/41894\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FIZ Fisch-Informationszentrum e.V.<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/a7124e9f-4c02-4033-868f-8c720e183bf6\/iStock-1278524380_kleiner.jpg.jpg\" data-description=\"Fisch und Meeresfr\u00fcchte eignen sich optimal, um das eigene Konsumverhalten umwelt- und klimafreundlicher zu gestalten. \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/41894 \/ Die Verwendung dieses Bildes f\u00fcr redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zul\u00e4ssig und dann auch honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung ausschlie\u00dflich mit Bildrechte-Hinweis.\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"695bd732270000fd2c5fb29a\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nachhaltige-vors-tze-cleverer-fisch-essen-in-2026-mit-bewussten-entscheidungen-genuss-f-rdern-und-re.jpeg\"   alt=\"Nachhaltige Vors\u00e4tze: Cleverer Fisch essen in 2026 \/ Mit bewussten Entscheidungen Genuss f\u00f6rdern und Ressourcen schonen\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Hamburg\" title=\"News aus Hamburg \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> (ots)<\/p>\n<p><b>Neues Jahr, neue Chance: F\u00fcr viele Menschen ist der Start ins neue Jahr mit guten Vors\u00e4tzen verbunden. Also warum nicht 2026 mit dem Wunsch beginnen, bewusster und nachhaltiger zu leben? Was viele nicht wissen: Fisch und Meeresfr\u00fcchte eignen sich optimal, um das eigene Konsumverhalten umwelt- und klimafreundlicher zu gestalten. Warum das so ist und welche Faktoren dabei ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen, erkl\u00e4ren Dr. Kristina Barz vom Th\u00fcnen-Institut und Julia Steinberg-B\u00f6thig vom Fisch-Informationszentrum e.V. (FiZ). <\/b><\/p>\n<p> Fisch ist ein vielseitiges Lebensmittel, das wichtige N\u00e4hrstoffe liefert und gut in eine ausgewogene Ern\u00e4hrung passt. Nicht ohne Grund empfiehlt die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung (DGE) ein bis zwei Mal Fisch pro Woche. &#8222;Fisch und Meeresfr\u00fcchte bieten hochwertiges Eiwei\u00df, wertvolle Omega-3-Fetts\u00e4uren und N\u00e4hrstoffe wie Jod, Selen und Vitamin-D&#8220;, erkl\u00e4rt Julia Steinberg-B\u00f6thig, Diplom-\u00d6kotrophologin und Pressesprecherin vom FIZ in Hamburg. &#8222;Dabei sind sie noch richtig lecker und lassen sich vielseitig und unkompliziert in den Alltag integrieren.&#8220; Neben dem kulinarischen Faktor w\u00e4chst unter Verbrauchern aber auch das Bewusstsein daf\u00fcr, dass Fisch eben nicht gleich Fisch ist &#8211; wenn es darum geht, verantwortungsvoll mit den Ressourcen unseres Planeten umzugehen. Wer umwelt- und klimafreundlicher leben m\u00f6chte, schaut genau hin, was auf den Teller kommt. Darum hat das FIZ sieben Vors\u00e4tze rund um Fisch und Meeresfr\u00fcchte formuliert, die Verbrauchern im Alltag helfen sollen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. <\/p>\n<p><b>1. Augen auf beim Einkauf<\/b><\/p>\n<p> Was f\u00fcr ein Fisch ist das? Woher kommt er? Wurde er wild gefangen oder in Aquakultur produziert? Und welche Fangmethode wurde genutzt? Je nach Produkt und Produktionsform erhalten Verbraucher diese Angaben auf den Verpackungen oder der Fischtheke. Eine Orientierung, ob der Fisch nachhaltig erzeugt wurde, geben zum Beispiel das MSC-Siegel (Marine Stewardship Council) bei Wildfang oder das ASC-Siegel (Aquaculture Stewardship Council) bei Aquakultur-Produkten. Diese Fischprodukte stammen aus zertifizierten Fischereien und Aquakulturbetrieben, die strengen Nachhaltigkeitsstandards unterliegen. Allerdings kann ein Fisch auch ohne Zertifizierung aus nachhaltiger Fischerei stammen. Hier lohnt es sich nachzufragen. &#8222;Fischh\u00e4ndler im Fachhandel kennen ihre Ware meist sehr gut und k\u00f6nnen Auskunft \u00fcber nachhaltige Erzeugung und Fischbest\u00e4nde geben&#8220;, erkl\u00e4rt Julia Steinberg-B\u00f6thig. &#8222;Verbraucher d\u00fcrfen gern neugierig sein.&#8220; <\/p>\n<p><b>2. Besser informieren<\/b><\/p>\n<p> Die im Handel angegebenen Informationen zeigen jedoch nicht, wie es einem Fischbestand tats\u00e4chlich geht. Wer es noch genauer wissen m\u00f6chte, kann sich daher auf der Plattform Fischbest\u00e4nde Online des Th\u00fcnen-Instituts informieren. &#8222;Viele Menschen wissen nicht, wie unterschiedlich sich einzelne Fischbest\u00e4nde entwickeln k\u00f6nnen&#8220;, sagt Dr. Kristina Barz, die die Plattform betreut. &#8222;Auf Fischbest\u00e4nde Online stellen wir diese Informationen verst\u00e4ndlich und aktuell zur Verf\u00fcgung. Denn verschiedene Fischbest\u00e4nde einer Art k\u00f6nnen in unterschiedlichem Zustand sein. So ist beispielsweise der Kabeljau rund um Island in einem guten Zustand, w\u00e4hrend es dem Dorsch in der Ostsee (so hei\u00dft der Kabeljau dort) nicht gut geht.&#8220; Das Zusammenspiel von Art, Fangmethoden und Fanggebiet ergibt ein klares Bild, ob ein Fisch aktuell eine gute Wahl ist, oder nachhaltige Alternativen sinnvoll sein k\u00f6nnen. <\/p>\n<p><b>3. \u00d6fter mal Muscheln essen<\/b><\/p>\n<p> Muscheln sind ein echtes Musterbeispiel, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Sie m\u00fcssen nicht extra gef\u00fcttert werden, reinigen sogar das Wasser und haben eine sehr g\u00fcnstige Klimabilanz. Gleichzeitig sind sie vielseitig einsetzbar: als schnelle Pastazutat, in Suppen oder einfach ged\u00fcnstet. &#8222;Muscheln zeigen wunderbar, wie Nachhaltigkeit und Genuss zusammenpassen k\u00f6nnen&#8220;, so Steinberg-B\u00f6thig. <\/p>\n<p><b>4. Auch mal regional denken <\/b><\/p>\n<p> Es muss nicht immer der Thunfisch oder Lachs sein. Gerade Fische aus deutscher Teichwirtschaft wie Karpfen, Forelle oder Saibling, k\u00f6nnen je nach Region kurze Transportwege haben und werden h\u00e4ufig in naturnahen Systemen erzeugt. Die Teichwirtschaft schafft au\u00dferdem wertvolle Lebensr\u00e4ume f\u00fcr viele Tierarten. <\/p>\n<p><b>5. Reste kreativ verarbeiten<\/b><\/p>\n<p> Ein St\u00fcck Fisch vom Vortag eignet sich hervorragend f\u00fcr Suppen, schnelle Salate, Aufstriche oder Pfannengerichte. Durch bewusste Planung landen weniger Lebensmittel im Abfall. Das spart Ressourcen und erweitert das Repertoire in der K\u00fcche. &#8222;Oft entstehen aus Resten ganz neue Lieblingsgerichte&#8220;, sagt Steinberg-B\u00f6thig. <\/p>\n<p><b>6. Neues ausprobieren &#8211; zum Beispiel Algen<\/b><\/p>\n<p> Meeresalgen gelten als besonders nachhaltig erzeugt, weil sie ohne S\u00fc\u00dfwasser und ohne D\u00fcnger wachsen. Sie brauchen keine Fl\u00e4che an Land und binden sogar CO\u00e2&#8220; aus der Atmosph\u00e4re. Gleichzeitig liefern sie wertvolle N\u00e4hrstoffe, wachsen extrem schnell und k\u00f6nnen Meerestiere entlasten, da sie in der Aquakultur als alternative, umweltfreundliche Futterquelle dienen. So verbessern sie \u00d6kosysteme, statt sie zu belasten. Und wer noch nie Meeresalgen wie Nori, Dulse oder Wakame probiert hat, sollte sie unbedingt mal testen, denn sie schmecken zum Beispiel getrocknet in Suppen, frisch in Salaten oder als feiner W\u00fcrzton in Bowls. <\/p>\n<p><b>7. Aquakultur verstehen <\/b><\/p>\n<p> Aquakultur bedeutet die kontrollierte Aufzucht von Fischen, Muscheln, Krebsen und Algen im Meer, an der K\u00fcste oder im Binnenland. Je nach Produktion kann sie nachhaltig sein, da sie Wildbest\u00e4nde entlastet, unerw\u00fcnschten Beifang verhindert, kontrollierte Bedingungen erm\u00f6glicht und Ressourcen effizient nutzt. Moderne Systeme wie Kreislaufanlagen oder naturnahe Teiche brauchen weniger Wasser, reduzieren Abf\u00e4lle und erm\u00f6glichen pr\u00e4zise F\u00fctterung mit nachhaltigen Futtermitteln. So entsteht eine umweltfreundliche Fischproduktion, die gleichzeitig verl\u00e4ssliche Mengen liefert. F\u00fcr einen nachhaltigen Einkauf helfen verl\u00e4ssliche Siegel wie das ASC- oder Bio-Siegel. <\/p>\n<p><b>Gut zu wissen!<\/b><\/p>\n<p><b>Was bedeutet eigentlich nachhaltig?<\/b><\/p>\n<p> Nachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen so zu nutzen, dass die Bed\u00fcrfnisse der heutigen Generation erf\u00fcllt werden, ohne die Lebensgrundlagen zuk\u00fcnftiger Generationen zu gef\u00e4hrden. Sie vereint \u00f6kologische Verantwortung, wirtschaftliche Tragf\u00e4higkeit und soziale Fairness zu einem ganzheitlichen Prinzip. <\/p>\n<p><b>Nachhaltigkeit bei wild gefangenem Fisch bedeutet: <\/b><\/p>\n<ul class=\"naxml-ul\">\n<li> Fangmengen orientieren sich an wissenschaftlichen Empfehlungen, damit Best\u00e4nde stabil bleiben und sich regenerieren k\u00f6nnen. <\/li>\n<li> Schonende Fangmethoden sch\u00fctzen Lebensr\u00e4ume, reduzieren unerw\u00fcnschten Beifang und erhalten die Biodiversit\u00e4t der Meeres\u00f6kosysteme. <\/li>\n<li> Klare Angaben zu Fanggebiet und -methode erm\u00f6glichen verantwortungsvolle Entscheidungen, die vielf\u00e4ltige Meereslebensr\u00e4ume f\u00f6rdern. <\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Nachhaltigkeit in der Aquakultur:<\/b><\/p>\n<ul class=\"naxml-ul\">\n<li> Ressourcenschonende Zucht reduziert Wasserverbrauch und Umweltbelastungen und verhindert negative Auswirkungen auf umliegende \u00d6kosysteme. <\/li>\n<li> Umweltfreundlichere Futtermittel und artgerechte Haltung st\u00e4rken Tiergesundheit und verringern Risiken f\u00fcr wildlebende Arten. <\/li>\n<li> Gut gef\u00fchrte Anlagen entlasten Wildbest\u00e4nde und unterst\u00fctzen die Biodiversit\u00e4t, indem sie Druck auf nat\u00fcrliche \u00d6kosysteme reduzieren. <\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Fisch-Informationszentrum (FIZ) e.V.<br \/>Dipl. oec. troph. Julia Steinberg-B\u00f6thig<br \/>Gro\u00dfe Elbstra\u00dfe 133<br \/>D-22767 Hamburg<br \/>Tel. 040 \/ 389 25 97<br \/>Mobil: 0151 420 360 58<br \/>Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/41894\/mailto: jboethig@fischinfo.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> jboethig@fischinfo.de<\/a><br \/>Web: <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.fischinfo.de\">www.fischinfo.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: FIZ Fisch-Informationszentrum e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"06.01.2026 \u2013 08:30 FIZ Fisch-Informationszentrum e.V. 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