{"id":697433,"date":"2026-01-06T11:36:12","date_gmt":"2026-01-06T11:36:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/697433\/"},"modified":"2026-01-06T11:36:12","modified_gmt":"2026-01-06T11:36:12","slug":"fraunhofer-volksmusiktage-2026-bringen-heimatsounds-aus-aller-welt-nach-muenchen-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/697433\/","title":{"rendered":"Fraunhofer Volksmusiktage 2026 bringen Heimatsounds aus aller Welt nach M\u00fcnchen &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Vor 36 Jahren gingen, ausgeheckt vom Fraunhofer-Wirt Beppi\u00a0Bachmaier und dem Harfenisten und Neue-<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Volksmusik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Volksmusik<\/a>-Pionier\u00a0Richard Kurl\u00e4nder, die \u201eFraunhofer Volksmusiktage\u201c an den Start. Die Idee war zum einen, die echte, kunstvolle, traditionelle Volksmusik aus der Klischeeh\u00f6lle der volkst\u00fcmlichen Sepplhut- und Stadl-Musi zu befreien. Und zum anderen, die Offenheit der Traditionsmusik zu f\u00f6rdern, also den innovativen, aktuellen, durch alle m\u00f6glichen Stilmixe gepr\u00e4gten Charakter zu betonen. Aus dem zweiw\u00f6chigen Stelldichein wichtiger Pioniere ist l\u00e4ngst schon ein zweimonatiges Festival mit Plattform-Charakter geworden, eine Institution geradezu.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Sie hat die urspr\u00fcnglichen Ziele, zumindest in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a>, schon lange und sp\u00e4testens seit dem Heimatsound-Hype erreicht. Zum Aufh\u00f6ren gibt es aber schon deshalb keinen Grund, weil inzwischen jede <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Musik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Musik<\/a> abseits des Mainstreams um jeden Auftritt und jede Sichtbarkeit froh sein muss. Also hat sich Martin Jonas, der seit vielen Jahren das Programm zusammenstellt, wieder an die Arbeit gemacht.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Im Vergleich zu fr\u00fcheren Ausgaben pr\u00e4sentiert er viel Neues. Zum Beispiel\u00a0Maslband, ein Damenquartett mit Helga Freude, Katharina Wibmer, Monika Nuber und B\u00e4rbel Schwarz, das mit klassischem Instrumentarium Klezmer virtuos mit Musette, Blues, Balkankl\u00e4ngen und vielem anderen kombiniert (9. Januar). Vier Frauen sind auch am 31. Januar bei \u201eMare &amp; Monti\u201c zu Gast. Zur Begegnung mediterraner und alpiner Volksges\u00e4nge haben sich hier zusammengetan: das S\u00fcdtiroler Duo huja mit Heidi Clementi und Brigitte Knapp und das 2007 in Padua gegru\u0308ndete D\u2019AltroCanto Duo mit\u00a0Giulia Prete und Elida Bellon.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Neuformiert ist das\u00a0EwigWien Ensemble des Schauspielers Peter Reisser, das mit traditionellen, neu entdeckten und beliebten Wiener Liedern humorvoll wie wehm\u00fctig seine Liebe zur \u00f6sterreichischen Hauptstadt ausdr\u00fcckt (18. Januar). Ein Stammgast bei den Volksmusiktagen ist Evi Keglmaier, bekannt unter anderem durch Zwirbeldirn oder die Hochzeitskapelle. Aber ihr Duett mit dem Zitherspieler Manuel Kuthan (6. Februar) ist neu. Beide lernten sich bei der Fraunhofer-Gepr\u00e4chsreihe \u201eIns Offene\u201c kennen, bei der sie merkten, dass sie so harmonisch miteinander musizieren, als w\u00fcrden sie schon seit Jahren zusammenspielen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/ca0ecc71-e638-4104-9b7e-1cdd0dea3e0c.jpg\"   alt=\"Vielseitiger Gast bei den Volksmusiktagen: Johannes B\u00e4r, bekannt unter anderem vom \u201eHolstuonarmusigbigbandclub\u201c.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Vielseitiger Gast bei den Volksmusiktagen: Johannes B\u00e4r, bekannt unter anderem vom \u201eHolstuonarmusigbigbandclub\u201c. (Foto: Oliver Hochkeppel)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Vom sperrigen Namen Blech ohne Poesie sollte man sich nicht abschrecken lassen. Haben sich unter ihm doch drei der weltbesten Blechblas-Multiinstrumentalisten zusammengefunden, die sonst vor allem im Jazz unterwegs sind. Der russische Hornist Arkadhi Shilkloper galt schon dem legend\u00e4ren US-Kritiker Leonard Feather als einer, der neue Standards setzt. Er hat mit Gr\u00f6\u00dfen von Lionel Hampton bis Louis Sclavis gespielt und war Mitglied des legend\u00e4ren Vienna Art Orchestra. Den Vorarlberger Tubist Johannes B\u00e4r kennt man wiederum durch seine Zusammenarbeit mit David Helbock (random control), Matthias Schriefl und dem Holstuonarmusigbigbandclub (HMBC). Und der deutsche Trompeter Michael T. Otto ist durch sein seltenes Kuhlohorn sowie als Gr\u00fcnder der Band Stubenjazz bekannt (19. Februar).<\/p>\n<p>Darf nicht fehlen: Moni Drasch mit ihrer gr\u00fcnen Geige<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Und auch wenn sie keine Volksmusiktage-Novizen sind, darf man sich auf zwei Acts besonders freuen. Einmal auf das Trio Canto dei Sass\u2019\u00a0(Davide Casali Eschmann, Jacob Greenberg und Mathis Mayr ) mit ihrem improvisatorischen Volkslieder-Clash \u201eMalarazza \u2013 Totentanz\u201c (15. Februar). Zum anderen auf den Lieder- und Gedichte-Abend \u201emimpfm\u00f6h \u2013 alois oder nichts\u201c vom Duo HafnerBurgmayr (29. Januar). Nicht nur Veranstalter Martin Jonas h\u00e4lt den Multiinstrumentalisten und Tieftons\u00e4nger Florian Burgmayr mit seinem valentinesken Humor f\u00fcr \u201eweit untersch\u00e4tzt\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Nat\u00fcrlich sind auch wieder etliche Volksmusiktage-Klassiker dabei, das geh\u00f6rt zur guten Tradition.\u00a0Die Liadhaber um Volksliedforscherin Dagmar Held etwa (11. Januar). Die Moni Drasch mit ihrer gr\u00fcnen Geige (23. Januar). Der Zither-Man\u00e4, Volksrocker und -blueser im inzwischen 46. B\u00fchnenjahr (30. Januar). Der wie immer grenzenlose Rudi Zapf mit seinem Trio (14. Februar). Oder auch der Maxi Pongratz samt neuem Album, mit dem dann am 22. Februar alles \u201erum und num\u201c ist.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Fraunhofer Volksmusiktage, bis 22. Februar, Theater im Fraunhofer, das ganze Programm unter\u00a0<\/strong><strong><a href=\"https:\/\/www.fraunhofertheater.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.fraunhofertheater.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor 36 Jahren gingen, ausgeheckt vom Fraunhofer-Wirt Beppi\u00a0Bachmaier und dem Harfenisten und Neue-Volksmusik-Pionier\u00a0Richard Kurl\u00e4nder, die \u201eFraunhofer Volksmusiktage\u201c an&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":697434,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[7887,772,65541,29,30,3371,2392,1268,810,2339,149,14557],"class_list":{"0":"post-697433","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-alpen","9":"tag-bayern","10":"tag-berge-und-wandern","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-konzerte-muenchen","14":"tag-kultur-in-muenchen","15":"tag-muenchen","16":"tag-musik","17":"tag-oberbayern","18":"tag-sueddeutsche-zeitung","19":"tag-volksmusik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115847953422751684","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/697433","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=697433"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/697433\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/697434"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=697433"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=697433"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=697433"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}