{"id":697572,"date":"2026-01-06T12:58:14","date_gmt":"2026-01-06T12:58:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/697572\/"},"modified":"2026-01-06T12:58:14","modified_gmt":"2026-01-06T12:58:14","slug":"muenchen-mieter-kaufen-haus-an-der-woerthstrasse-8-selbst-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/697572\/","title":{"rendered":"M\u00fcnchen: Mieter kaufen Haus an der W\u00f6rthstra\u00dfe 8 selbst &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vw426e\">Geboren wird diese Idee im Juli 2022 zwischen Wandbrettern voller Konservengl\u00e4ser und M\u00fcslipackungen in der Wohnk\u00fcche von Andy Ebert. An einem langen Holztisch sitzen damals die Bewohnerinnen und Bewohner des Mietshauses in der W\u00f6rthstra\u00dfe 8 beisammen und sind in heller Aufregung. Denn nur wenige Tage zuvor ist eine von ihnen durch eine Bekannte auf eine Anzeige in einem Immobilienportal hingewiesen worden \u2013 mit den Worten: \u201eDas ist doch euer Haus!\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">6,5 Millionen Euro: Das ist seinerzeit die Summe, die der Eigent\u00fcmer f\u00fcr das Anwesen nahe dem Bordeauxplatz in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Haidhausen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Haidhausen<\/a> aufruft. Oder genau genommen: f\u00fcr eine H\u00e4lfte des Hauses, denn die andere geh\u00f6rt seiner Schwester. F\u00fcr die 14 Parteien in der W\u00f6rthstra\u00dfe, die damals Mieten von gerade mal sechs bis zw\u00f6lf Euro je Quadratmeter bezahlen, bedeutet diese Annonce drohendes Unheil.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/gute-nachrichten-muenchen-whatsapp-kanal-sueddeutsche-zeitung-li.3282233\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;gute_nachrichten_aus_muenchen_jetzt_auf_whatsapp_abonnieren&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;muenchen&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;li.3282233&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;free&quot;,&quot;section&quot;:&quot;muenchen&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedemuenchengute-nachrichten-muenchen-whatsapp-kanal-sueddeutsche-zeitung-li3282233\" class=\"css-14tg8sh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/1767704291_782_97c098fc-5b07-45f5-80e8-251184ccdd3f.jpeg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>SZ Good News<\/p>\n<p>:Gute Nachrichten aus M\u00fcnchen \u2013 jetzt auf Whatsapp abonnieren<\/p>\n<p class=\"css-a6ecqs\" data-manual=\"teaser-text\" data-tb-description=\"\" data-schema-org-speakable=\"true\">Mehr positive Neuigkeiten im Alltag: Die S\u00fcddeutsche Zeitung verbreitet jeden Tag auf Whatsapp ausschlie\u00dflich sch\u00f6ne und heitere Nachrichten aus M\u00fcnchen und der Region. So k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Schlie\u00dflich kennt nahezu jeder in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a> \u2013 und gerade in Haidhausen \u2013 Geschichten von alten H\u00e4usern, die erst verkauft und dann renoviert werden, worauf der neue Besitzer die Mieten auf ein Niveau hebt, das Normalverdiener in den Ruin treibt. Gentrifizierung hei\u00dft das dann, und die Furcht vor einer solchen Verdr\u00e4ngung liegt zu dieser Zeit auch in der Ebert\u2019schen Wohnk\u00fcche in der Luft. Und so wird dort eine Idee geboren: Die Mieterinnen und Mieter wollen ihr Haus kurzerhand selbst kaufen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dreieinhalb Jahre sp\u00e4ter ist dieser k\u00fchne Plan tats\u00e4chlich Realit\u00e4t geworden. Im Februar sind die Vertr\u00e4ge unterzeichnet worden, und erst vor wenigen Wochen habe man den Kaufpreis in H\u00f6he von 4,2 Millionen Euro \u00fcberwiesen, berichtet Katrin G\u00f6bel. Sie wohnt seit mehr als 35 Jahren in dem Haus in der W\u00f6rthstra\u00dfe und betreibt dort \u00fcberdies mit einer Mitbewohnerin einen Laden im Erdgeschoss. \u201eDas Zittern ist jetzt weg\u201c, sagt Katrin G\u00f6bel erleichtert. \u201eDieses Angsthaben vor dem, was vielleicht kommen k\u00f6nnte.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/a155e934-39e1-4406-9d37-3eaeca889dda.jpg\"   alt=\"F\u00fcr Katrin G\u00f6bel und Andy Ebert endet eine hochemotionale Zeit: Sie besitzen nun ein Haus, statt es zu mieten.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>F\u00fcr Katrin G\u00f6bel und Andy Ebert endet eine hochemotionale Zeit: Sie besitzen nun ein Haus, statt es zu mieten. (Foto: Stephan Rumpf)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Wobei, das sagt sie auch: \u201eDie dreieinhalb Jahre waren voller Hochs und Tiefs. Wir waren oft am Rande des Hinschmei\u00dfens.\u201c Dabei ist der Elan anfangs gro\u00df bei einer Hausgemeinschaft, die sich schon zuvor gut verstanden habe, sagt Andy Ebert. Der Informatiker spricht ruhig, leise und meist in druckreifen S\u00e4tzen. Doch wenn er ans Jahr 2023 zur\u00fcckdenkt und an die emotionale Zeit, die die Bewohnerinnen und Bewohner durchlebten, dann greift das auch ihn sichtlich an. \u201eWir alle haben schlecht geschlafen, und ich bin viele N\u00e4chte wachgelegen\u201c, sagt Ebert. \u201eWir haben damals ja mit absurden Betr\u00e4gen hantiert. Und ich habe mich immer wieder gefragt: Andy, treibst du das vielleicht in die falsche Richtung?\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Kurz nach dem ersten Treffen in seiner Wohnk\u00fcche kontaktiert Ebert im Namen der Hausgemeinschaft die Eigent\u00fcmer des 1894 errichteten Geb\u00e4udes \u2013 und bekommt eine ermutigende R\u00fcckmeldung. So zeigt sich die Schwester bereit, ihre Haush\u00e4lfte einer Stiftung zu \u00fcbergeben, die soziale und kulturelle Zwecke f\u00f6rdert. Derweil stellt ihr Bruder den Mieterinnen und Mietern in Aussicht, dass sie seinen Anteil f\u00fcr f\u00fcnf Millionen Euro erwerben k\u00f6nnen. \u201eAb dann war\u2019s nur noch eine Frage der Finanzierung\u201c, sagt Ebert \u2013 wieder ruhig und leise, was so gar nicht zu der gewaltigen Herausforderung passt, die er da umschreibt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/b0e5cb1f-c146-45f9-88c6-b2d878fabc61.jpg\"   alt=\"Historisches Ambiente: das Treppenhaus in der W\u00f6rthstra\u00dfe 8.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Historisches Ambiente: das Treppenhaus in der W\u00f6rthstra\u00dfe 8. (Foto: Stephan Rumpf)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Um sie zu bew\u00e4ltigen, w\u00e4hlt die Hausgemeinschaft den Weg \u00fcber ein Syndikat, was f\u00fcr Laien erst mal nach Verbrechen und Mafia klingt. Tats\u00e4chlich ist das Mietsh\u00e4user-Syndikat aber eine nicht kommerzielle Initiative aus Freiburg, die Menschen dabei unterst\u00fctzt, gemeinschaftlich eine Immobilie zu kaufen oder zu bauen. Mehr als 200 Hausprojekte sind auf diesem Wege deutschlandweit umgesetzt worden. In M\u00fcnchen jedoch nur zwei \u2013 in der Ligsalzstra\u00dfe im Westend sowie in der G\u00f6rzer Stra\u00dfe in Ramersdorf.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Im Falle von \u201eW\u00f6rth 8\u201c \u2013 so nennt die Hausgemeinschaft den Verein, den sie eigens f\u00fcr das Projekt gr\u00fcndet \u2013 wollen die Mieterinnen und Mieter ihr Geb\u00e4ude kaufen und den Grund von der Stiftung per Erbbaurecht pachten. Hierzu gr\u00fcnden sie eine GmbH, in die das Mietsh\u00e4user-Syndikat als zweiter Gesellschafter einsteigt \u2013 vor allem als Sicherheit, um zu verhindern, dass die Immobilie dereinst doch noch verkauft wird.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Zur Finanzierung dieses Vorhabens wirbt \u201eW\u00f6rth 8\u201c ab 2023 um Direktkredite, was zu Beginn jedoch schleppend anl\u00e4uft. \u201eAnfangs waren es fast nur Angeh\u00f6rige und Freunde, die das Projekt unterst\u00fctzt haben\u201c, sagt Ebert. \u201eWir lagen im mittleren sechsstelligen Bereich, sodass drei Millionen Euro utopisch schienen.\u201c Zudem kommt es im Fr\u00fchjahr 2023 zu einer Spaltung der Hausgemeinschaft; mehrere Parteien steigen aus dem Projekt aus. Zu diesem Zeitpunkt sei das Vorhaben auf der Kippe gestanden, sagt Ebert. \u201eDa hatten wir eine depressive Phase.\u201c<\/p>\n<blockquote class=\"css-1c1cvg3\"><p>Dank der Berichterstattung ist der Bekanntheitsgrad von W\u00f6rth 8 immens gewachsen<\/p><\/blockquote>\n<p>Andy Ebert<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Doch dann geschieht Zweierlei. Zum einen werden die Medien auf \u201eW\u00f6rth 8\u201c aufmerksam, worauf bundesweit \u00fcber das \u201eLeuchtturmprojekt\u201c in Haidhausen berichtet wird. In der Folge steigt die Zahl der Direktkredite sprunghaft an. Heute sind es mehr als 200 Menschen, die fast 2,8 Millionen Euro an Darlehen f\u00fcr das Projekt bereitgestellt haben. \u201eWir haben gemerkt, dass wir unser Ziel nur erreichen k\u00f6nnen, wenn wir an die breite \u00d6ffentlichkeit gehen\u201c, sagt Ebert. \u201eDank der Berichterstattung ist der Bekanntheitsgrad von W\u00f6rth 8 immens gewachsen, und das hat uns geholfen.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Zum anderen beschlie\u00dft im August 2023 der Stadtrat, das Vorhaben der Mietergemeinschaft in Haidhausen mit 1,25 Millionen Euro zu unterst\u00fctzen. Im Gegenzug werden f\u00fcnf Wohnungen im Haus zu gef\u00f6rdertem Wohnraum, der an Menschen mit geringem Einkommen vermietet wird. Dieses Modell ist damals ausdr\u00fccklich als Pilotprojekt gedacht. Inzwischen jedoch hat das Rathaus aufgrund der angespannten Haushaltslage die zugeh\u00f6rige F\u00f6rderung auf Eis gelegt. \u201eHeute h\u00e4tten wir keine Chance, eine solche Unterst\u00fctzung durch die Stadt zu bekommen\u201c, sagt Katrin G\u00f6bel. \u201eWir hatten also auch Gl\u00fcck, mit unserem Projekt genau den richtigen Zeitpunkt zu erwischen.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/65517f65-d1c3-4575-a5e6-0cf555b458ec.jpg\"   alt=\"Schon von au\u00dfen ist zu sehen: Hier bestimmen die Bewohner.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Schon von au\u00dfen ist zu sehen: Hier bestimmen die Bewohner. (Foto: Stephan Rumpf)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dank der F\u00f6rderung aus dem Rathaus, den vielen Direktkrediten und eines Bankdarlehens kann die Hausgemeinschaft die Finanzierung stemmen und die Immobilie kaufen. Als sie beim Notar gesessen seien, um die Vertr\u00e4ge zu unterschreiben, \u201eda war bei uns allen die Erleichterung riesig\u201c, erz\u00e4hlt Katrin G\u00f6bel. Mittlerweile f\u00fchrt \u201eW\u00f6rth 8\u201c das Haus in Selbstverwaltung. Nachdem vier lange leer stehende Wohnungen saniert worden sind, sollen dort Anfang des Jahres neue Mieter einziehen. Die Auswahl hat der Verein getroffen. \u201eWobei wir nat\u00fcrlich darauf geachtet haben, jemanden reinzunehmen, der sich auch in das Projekt einbringen will und Lust hat, bei uns mitzumachen\u201c, sagt Katrin G\u00f6bel.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Zwar ist die durchschnittliche Miete in dem Haus von zuvor zehn auf nunmehr zw\u00f6lf Euro gestiegen. Doch auch dank eines solidarischen Modells jenseits fixer Quadratmeterpreise h\u00e4tten alle Parteien im Haus verbleiben k\u00f6nnen, sagt Andy Ebert. \u201eDas war uns sehr wichtig.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/muenchen-genossenschaften-wohnungsmarkt-mieter-gemeinschaft-li.3355652\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;wie_man_sich_aus_dem_teuren_wohnungsmarkt_ausklinkt&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;szplus&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;immobilien_und_wohnen_in_muenchen&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;li.3355652&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;paid&quot;,&quot;section&quot;:&quot;muenchen&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedemuenchenmuenchen-genossenschaften-wohnungsmarkt-mieter-gemeinschaft-li3355652\" class=\"css-14tg8sh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/1767704294_234_ff6b16e3-b7cd-403f-8b69-9ebc060c05f1.jpg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>Exorbitante Mieten<\/p>\n<p>:Wie man sich aus dem teuren Wohnungsmarkt ausklinkt<\/p>\n<p class=\"css-a6ecqs\" data-manual=\"teaser-text\" data-tb-description=\"\" data-schema-org-speakable=\"true\">Die Kooperative Gro\u00dfstadt hat schon zwei Wohnh\u00e4user gebaut, zwei weitere sind geplant \u2013 um das M\u00fcnchner Mietenkorsett zu sprengen, aber nicht nur deshalb. Und bald will die Genossenschaft ganz neue Wege gehen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Bleibt die Frage, was die Schl\u00fcssel zum Erfolg waren bei \u201eW\u00f6rth 8\u201c. Was ist dort anders gelaufen als bei zig anderen Hausgemeinschaften in M\u00fcnchen, deren Abwehrkampf wider die Gentrifizierung oftmals nicht \u00fcbers Gedankenstadium hinausgekommen sind?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">R\u00fcckblickend seien vorrangig drei Faktoren entscheidend gewesen, sagt Ebert. Erstens habe es die Hausgemeinschaft mit Eigent\u00fcmern zu tun gehabt, die ihren Pl\u00e4nen offen gegen\u00fcbergestanden seien und obendrein Geduld bewiesen h\u00e4tten. Zweitens habe \u201eW\u00f6rth 8\u201c den richtigen Zeitpunkt erwischt und das Projekt einen Nerv getroffen. Und schlie\u00dflich drittens: \u201eWir haben als Hausgemeinschaft zusammengehalten\u201c, betont Ebert. \u201eOhne das h\u00e4tte es nicht funktioniert.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Geboren wird diese Idee im Juli 2022 zwischen Wandbrettern voller Konservengl\u00e4ser und M\u00fcslipackungen in der Wohnk\u00fcche von Andy&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":697573,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[17112,772,29,30,3192,5732,5726,2295,30746,1268,149,19397],"class_list":{"0":"post-697572","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-au-haidhausen","9":"tag-bayern","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-haidhausen","13":"tag-immobilien-und-wohnen","14":"tag-immobilien-und-wohnen-in-muenchen","15":"tag-mieter","16":"tag-mietpreise","17":"tag-muenchen","18":"tag-sueddeutsche-zeitung","19":"tag-wohnung-mieten"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115848276247037247","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/697572","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=697572"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/697572\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/697573"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=697572"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=697572"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=697572"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}