{"id":697876,"date":"2026-01-06T15:41:13","date_gmt":"2026-01-06T15:41:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/697876\/"},"modified":"2026-01-06T15:41:13","modified_gmt":"2026-01-06T15:41:13","slug":"umsetzung-klimaplan-rot-gruener-senat-sieht-sich-bei-klima-auf-kurs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/697876\/","title":{"rendered":"Umsetzung Klimaplan: Rot-gr\u00fcner Senat sieht sich bei Klima auf Kurs"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">B\u00fcrgermeister <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/peter-tschentscher\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Peter Tschentscher<\/a> sieht Hamburg bei der Umsetzung des Klimaplans insgesamt auf gutem Weg. Es gebe aber Licht und Schatten in den verschiedenen Sektoren, sagte der SPD-Politiker bei der gemeinsamen Vorlage des Zwischenberichts 2025 mit Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Gr\u00fcne). Demnach hat die Hansestadt ihre CO2-Emissionen bis 2023 &#8211; ausgehend vom Referenzjahr 1990 &#8211; bereits um 42,9 Prozent gesenkt.\u00a0\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-12\/co2-speicherung-hamburg-hafen-ccs-technologie\" data-ct-label=\"CO\u2082-Speicherung in Hamburg: Der CO\u2082-F\u00e4nger im Hafen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    CO\u2082-Speicherung in Hamburg:<br \/>\n                        Der CO\u2082-F\u00e4nger im Hafen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2026\/01\/hamburg-peter-tschentscher-krisen-klimapolitik-elbtower\" data-ct-label=\"Hamburg: Man muss die Chance auch als Krise sehen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Hamburg:<br \/>\n                        Man muss die Chance auch als Krise sehen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2026-01\/elbvertiefung-06-01-2026\" data-ct-label=\"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: Wie sieht\u2019s aus in Hamburg, ist das Wetter noch intensiv?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg:<br \/>\n                        Wie sieht\u2019s aus in Hamburg, ist das Wetter noch intensiv?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Klimaplan gibt als Einsparziel 70 Prozent bis 2030 vor. Verl\u00e4ssliche Zahlen zu den j\u00e4hrlichen Einsparungen k\u00f6nnen aber immer erst nach zwei Jahren vorgelegt werden. Im Vergleich zum letzten Zwischenbericht 2024, in dem die Ergebnisse des Jahres 2022 betrachtet wurden, gingen die Zahlen binnen eines Jahres um 6,4 Prozent zur\u00fcck.\n<\/p>\n<p>        Weitere Einsparma\u00dfnahmen im Verkehrsbereich n\u00f6tig        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die gr\u00f6\u00dften CO2-Einsparungen im Vergleich zu 1990 gab es laut Zwischenbericht mit 48,7 Prozent im Bereich Industrie, gefolgt von Gewerbe\/Handel\/Dienstleistungen mit 45,7 Prozent. Die privaten Haushalte kamen demnach auf 39,1 Prozent Einsparungen, der Bereich Verkehr auf 37,8 Prozent.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Zwischenbericht lasse die Prognose zu, dass private Haushalte, Industrie und der Bereich Gewerbe\/Handel\/Dienstleistungen ihre Reduktionsziele 2030 voraussichtlich erreichen werden. Im Sektor Verkehr seien hingegen zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen notwendig, hie\u00df es. Hier sehen Tschentscher und Fegebank vor allem den Bund in der Pflicht, um die E-Mobilit\u00e4t schneller voranzubringen.\n<\/p>\n<p>        Einsparungen trotz wachsender Bev\u00f6lkerung und Wirtschaftsleistung        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Tschentscher betonte, dass <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> bei steigenden Einwohner- und Arbeitsplatzzahlen sowie zunehmender Wirtschaftsleistung Fortschritte beim Klimaschutz mache und die CO2-Emissionen deutlich gesenkt habe. \u00abGrundlage f\u00fcr den Erfolg sind ein fachlich fundierter Klimaplan und eine systematische Klimaschutzstrategie, die wir konsequent fortf\u00fchren.\u00bb\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im vergangenen Oktober hatten die Hamburgerinnen und Hamburger die Klimaziele seines Senats mit dem sogenannten \u00abZukunftsentscheid\u00bb noch versch\u00e4rft und das Erreichen der Klimaneutralit\u00e4t um f\u00fcnf Jahre von 2045 auf 2040 vorgezogen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abDer Volksentscheid zum Klimaschutzgesetz hat die Vorgaben zur Verringerung der Emissionen in den Jahren ab 2030 versch\u00e4rft und noch einmal best\u00e4rkt, dass daf\u00fcr nur sozialvertr\u00e4gliche Ma\u00dfnahmen ergriffen werden d\u00fcrfen\u00bb, sagte Tschentscher. \u00abHierzu geh\u00f6rt auch der Erhalt von Arbeitspl\u00e4tzen und der Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer Wirtschaft.\u00bb Das nehme man sehr ernst. Zugleich warnte er vor Panikmache angesichts der versch\u00e4rften Klimaziele.\n<\/p>\n<p>                        Gro\u00dfe Herausforderungen auch beim Netzausbau        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Zahlen des aktuellen Zwischenberichts machten \u00abMut und Lust auf mehr\u00bb, sagte Fegebank mit Blick auf den Volksentscheid. \u00abBei der W\u00e4rmeversorgung und der Energiewende setzen wir unseren erfolgreichen Weg konsequent fort.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Es gebe aber noch Bereiche, \u00abin denen noch einiges passieren muss\u00bb. Als Beispiel nannte sie den Verkehr. Auch beim Netzausbau stehe man noch vor gro\u00dfen Herausforderungen. Um die Aufgabe zu l\u00f6sen, brauche man \u00abambitionierte Rahmenbedingungen und R\u00fcckenwind aus Berlin, um auch dort schneller voranzukommen, wo uns auf Landesebene rechtlich die H\u00e4nde gebunden sind\u00bb, sagte Fegebank.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Opposition spricht von rot-gr\u00fcner \u00abTr\u00e4umerei\u00bb statt Klimapolitik        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der umweltpolitische Sprecher der CDU-B\u00fcrgerschaftsfraktion, Sandro Kappe, sieht die Realit\u00e4t durch den Zwischenbericht des Senats nicht abgebildet. \u00abDie Klimapolitik des Senats ist Tr\u00e4umerei \u2013 und das l\u00e4sst sich mit Zahlen belegen\u00bb, sagte er und nannte als Beispiel W\u00e4rmepumpen. Davon m\u00fcssten laut Klimaplan bis 2030 in Hamburg rund 63.000 installiert sein. Seit 2020 seien aber nur 6.000 W\u00e4rmepumpen \u00fcber Bundes- und Landesprogramme gef\u00f6rdert worden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Selbst das vom Senat dargestellte Szenario von j\u00e4hrlich zus\u00e4tzlichen 10.000 W\u00e4rmepumpen reiche rechnerisch nicht aus, um die Ziele zu erreichen, sagte Kappe. \u00abDamit werden die 2045-Ziele bereits heute verfehlt \u2013 von 2040 ganz zu schweigen, denn daf\u00fcr w\u00e4ren bis 2030 noch deutlich h\u00f6here Zahlen erforderlich.\u00bb Zudem komme Hamburg auch im Verkehrssektor zu langsam voran.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">F\u00fcr die Linke ist insbesondere im Geb\u00e4udebereich \u00abnoch viel Potenzial zu heben\u00bb &#8211; beim Ausbau von PV-Anlagen, der Geb\u00e4udesanierung und der Umstellung der Geb\u00e4udeenergie. \u00abUnd auch die Sanierungsquote muss erh\u00f6ht werden\u00bb, sagte ihr Umweltexperte Stephan Jersch. \u00abUm die Sanierung sozialvertr\u00e4glich zu gestalten, k\u00f6nnten beispielsweise bei der SAGA die Gewinne in die Sanierung reinvestiert werden, statt sie an die Stadt abzuf\u00fchren.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260106-930-505180\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher sieht Hamburg bei der Umsetzung des Klimaplans insgesamt auf gutem Weg. 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