{"id":697928,"date":"2026-01-06T16:10:11","date_gmt":"2026-01-06T16:10:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/697928\/"},"modified":"2026-01-06T16:10:11","modified_gmt":"2026-01-06T16:10:11","slug":"das-projekt-schwarz-funk-gibt-es-seit-25-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/697928\/","title":{"rendered":"Das Projekt Schwarz &#038; Funk gibt es seit 25 Jahren"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u00dcber eine Million Streams auf Spotify und 285.000 H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer haben sie im Monat, 50.000 Abonnenten folgen ihrem YouTube-Kanal. Wer Chillout-Musik h\u00f6rt, kennt Schwarz &amp; Funk. Die elektronischen Songs dieser Formation laufen in den vornehmsten Hotels, den edelsten Restaurants sowie den exklusivsten Clubs auf der ganzen Welt. Kaum jemand w\u00fcrde vermuten, dass dieser Sound von Musikern aus der Region Augsburg kreiert und in Bocksberg (Landkreis Dillingen) und im Augsburger Stadtteil G\u00f6ggingen produziert wird. Seit sie 2007 mit \u201eRemenado Al Viento\u201c erstmals auf den stilpr\u00e4genden Cafe del Mar-Kompilationen vertreten waren, haben sie den Durchbruch geschafft und z\u00e4hlen zur ersten Liga. Nun feiert das Projekt um die Gr\u00fcnder Bob Schwarz (Alexander Hitzler) und Jesse Funk (Martin Czihal) 25-j\u00e4hriges Bestehen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Musik von Schwarz &amp; Funk klingt keineswegs schwarz und funky. Ihr Markenzeichen ist ein Hauch von Ibiza-Flair. Das liegt daran, dass House-DJ Jesse Funk alias Martin Czihal viele Jahre dort gelebt und in Hotspots wie El Divino und Privilege aufgelegt hat. Nach seiner R\u00fcckkehr von der balearischen Insel tat sich Czihal mit Alexander Hitzler zusammen, den er aus gemeinsamen Tagen beim Augsburger Sender Radio Skyline kannte. \u201eIch hatte festgestellt, dass man in der Szene nicht weiterkommt, wenn man nicht selbst produziert. Da ist mir der Alex eingefallen. Ich wusste, dass er auch so ein schr\u00e4ger Typ war, eine Ausbildung zum Audio-Ingenieur gemacht hatte und in seinem Keller in Aystetten ein Tonstudio hat.\u201c Der 60-j\u00e4hrige Czihal erinnert sich, dass Hitzler bei der ersten Begegnung gerade sein Baby wickelte und sich fragte: \u201eWas will der Typ von mir?\u201c Aus diesem ersten Aufeinandertreffen am Wickeltisch entwickelte sich Schwarz &amp; Funk.\n  <\/p>\n<p>            Bruder Dominik Hitzler kam mit dazu<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Inzwischen geh\u00f6rt auch Alexander Hitzlers Bruder Dominik (alias Nik Schwarz) dem Projekt an. Der 44-J\u00e4hrige, der inzwischen in Neu-Ulm lebt und noch halbtags in einer Steuerkanzlei arbeitet, spielt nicht nur Saxofon, sondern k\u00fcmmert sich um rechtliche Angelegenheiten und Social Media. \u201eOhne ihn ist das gar nicht mehr zu machen\u201c, sind sich seine Mitstreiter einig. Joe T. Aykut, bekannt von der Augsburger Rock Steady Blues Band, ist zwar kein festes Mitglied, mit seinem Gitarrenspiel aber ein wichtiger Baustein des Schwarz &amp; Funk-Sounds.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eEs war ein langer, steiniger Weg, bis wir etwas hatten, das gut klang und sich nach passender Musik zum Sonnenuntergang anh\u00f6rte\u201c, blickt Alexander Hitzler zur\u00fcck, der auch bei der Presley Family, der Coverband The Beatels , dem Trio Cortina und der Tanz- und Showband Ricardos in die Tasten greift. \u201eWir haben lange rumgepopelt, bis ein gewisser Standard erreicht war, wir unseren eigenen Stil entwickelt und die ersten Tracks untergebracht haben\u201c, stimmt ihm Martin Czihal zu und erinnert sich, wie aus brotloser Kunst ein erstes Geldverdienen wurde. Der Ritterschlag erfolgte, als Schwarz &amp; Funk 2007 mit \u201eRemando Al Viento\u201c den ersten Release auf der Cafe der Mar-Serie landeten. \u201eVon da an konnten wir uns aussuchen, wo wir drauf wollten\u201c, sagt Hitzler.\n  <\/p>\n<p>            F\u00fcr Filmmusik gab es sogar eine Oscar-Nominierung<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Vielseitigkeit von Schwarz &amp; Funk zeigt sich auch in besonderen Kollaborationen mit internationalen Marken wie Lufthansa, Volkswagen oder Alfa Romeo. Die Verwendung ihrer Musik im Film \u201eLoveless\u201c des russischen Regisseurs Andrey Zvyagintsev brachte ihnen sogar eine Oscar-Nominierung f\u00fcr den besten ausl\u00e4ndischen Film ein.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    In zweieinhalb Jahrzehnten haben Schwarz &amp; Funk deutliche Spuren in der elektronischen Musikszene hinterlassen. 500 Tracks haben sie in den vergangenen 25 Jahren produziert. Die erste Idee dazu entsteht in aller Regel in den Boxberg-Studios von Alexander Hitzler. Veredelt werden diese Fragmente im Studio von Martin Czihal im achten Stock eines Hochhauses in der G\u00f6gginger Raudaustra\u00dfe. \u201eWir machen zeitlose Lifestyle-Musik, die keinem auf den Geist geht und keinem Trend unterliegt\u201c, beschreibt Czihal den Sound. Der ehemalige Betreiber der Augsburger Clubs Wunderbar und Infrarot wurde sogar zum offiziellen deutschen Botschafter f\u00fcr elektronische Musik in der Dominikanischen Republik ernannt. \u201eW\u00e4hrend Corona haben wir viele Livestreams gemacht und dabei erfahren, dass wir Fans in aller Welt haben. Sie haben uns jede Menge Feedback gegeben, dass zu unserer Musik geliebt, geheilt, geheiratet und gestorben wird\u201c, f\u00fcgt Dominik Hitzler hinzu und ist \u00fcberzeugt: \u201eDas rechtfertigt unser Tun. Die Welt wird dadurch einfach ein bisschen besser.\u201c\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Spotify<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    YouTube<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Augsburg<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00dcber eine Million Streams auf Spotify und 285.000 H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer haben sie im Monat, 50.000 Abonnenten folgen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":697929,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1846],"tags":[161266,680,145255,772,3364,29,161267,548,663,3934,30,146678,13,161265,141519,14,15,161264,12,1899,1506],"class_list":{"0":"post-697928","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-augsburg","8":"tag-alexander-hitzler","9":"tag-augsburg","10":"tag-aystetten","11":"tag-bayern","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-dominik-hitzler","15":"tag-eu","16":"tag-europa","17":"tag-europe","18":"tag-germany","19":"tag-goeggingen","20":"tag-headlines","21":"tag-jesse-funk","22":"tag-landkreis-dillingen","23":"tag-nachrichten","24":"tag-news","25":"tag-nik-schwarz","26":"tag-schlagzeilen","27":"tag-spotify","28":"tag-youtube"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115849030808660899","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/697928","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=697928"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/697928\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/697929"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=697928"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=697928"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=697928"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}