{"id":698027,"date":"2026-01-06T17:02:17","date_gmt":"2026-01-06T17:02:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/698027\/"},"modified":"2026-01-06T17:02:17","modified_gmt":"2026-01-06T17:02:17","slug":"bundesanwaltschaft-angriff-auf-berliner-stromnetz-bundesanwaltschaft-ermittelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/698027\/","title":{"rendered":"Bundesanwaltschaft: Angriff auf Berliner Stromnetz: Bundesanwaltschaft ermittelt"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspCCne tspCCnf\">Nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Teilen Berlins hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen \u00fcbernommen. Es bestehe unter anderem der Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, der verfassungsfeindlichen Sabotage, der Brandstiftung und der St\u00f6rung \u00f6ffentlicher Betriebe, erkl\u00e4rte die oberste deutsche Strafverfolgungsbeh\u00f6rde zur Begr\u00fcndung. Zuletzt hatte die Berliner Generalstaatsanwaltschaft ermittelt.<\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Nach dem Brandanschlag an einer Kabelbr\u00fccke am Teltowkanal waren am Samstagmorgen im S\u00fcdwesten Berlins 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom. Am Dienstag, Tag vier des Blackouts, waren noch rund 25.500 Haushalte und 1.200 Gesch\u00e4fte und Firmen nach Angaben des Betreibers ohne Strom. Bis Donnerstagnachmittag sollen wieder alle Betroffenen versorgt werden<\/p>\n<p> Verdacht auf Terrorismus? <\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Seit Sonntag stand f\u00fcr Politik und Beh\u00f6rden fest, dass es sich um einen politisch motivierten Anschlag handelt und Linksextremisten dahinterstehen. Ein bei den Beh\u00f6rden eingegangenes Bekennerschreiben mutma\u00dflicher Linksextremisten sei authentisch, so die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD). In einer Pressekonferenz sprach sie &#8211; wie zuvor auch B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) &#8211; von \u201eLinksterrorismus\u201c. Die T\u00e4ter h\u00e4tten bewusst und wissentlich in Kauf genommen, dass Menschen zu Schaden k\u00e4men.<\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Das lange Bekennerschreiben der sogenannten \u201eVulkangruppe\u201c tr\u00e4gt die \u00dcberschrift \u201eDen Herrschenden den Saft abdrehen\u201c. Darin steht unter anderem: \u201eIn der Gier nach Energie wird die Erde ausgelaugt, ausgesaugt, verbrannt, geschunden, niedergebrannt, vergewaltigt, zerst\u00f6rt\u201c. Das Gaskraftwerk in Lichterfelde sei \u201eerfolgreich sabotiert\u201c worden. \u201eStromausf\u00e4lle waren nicht Ziel der Aktion, sondern die fossile Energiewirtschaft.\u201c<\/p>\n<p> Namen beziehen sich auf isl\u00e4ndische Vulkane <\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Die \u201eVulkangruppen\u201c sollen seit 2011 vor allem in Berlin und Brandenburg immer wieder Brandanschl\u00e4ge auf wichtige Punkte der \u00f6ffentlichen Infrastruktur begangen haben, wie das Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz schreibt. Der Berliner Verfassungsschutz ordnet sie dem gewaltorientierten, anarchistischen Spektrum der linksextremistischen Szene zu.<\/p>\n<p class=\"tspCCne\">In Bekennerschreiben w\u00fcrden wechselnde Namen verwendet, die sich auf isl\u00e4ndische Vulkane wie Grimsv\u00f6tn, Katla oder Ok beziehen. Hintergrund sei vermutlich der Ausbruch des Vulkans Eyjafjallaj\u00f6kull, der 2010 den Flugverkehr in Europa wochenlang st\u00f6rte. Die genaue Zahl der Anschl\u00e4ge der Gruppen ist nicht bekannt. 2024 hie\u00df es, den Sicherheitsbeh\u00f6rden seien bislang elf strafbare Tatkomplexe bekannt, zu denen sich die Gruppe seit 2011 bekannt h\u00e4tten. Sp\u00e4ter kamen weitere hinzu.<\/p>\n<p class=\"tspCCne\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260106-930-505748\/3<\/p>\n<p class=\"tspCCne\">Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Teilen Berlins hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen \u00fcbernommen. 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