{"id":698057,"date":"2026-01-06T17:18:14","date_gmt":"2026-01-06T17:18:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/698057\/"},"modified":"2026-01-06T17:18:14","modified_gmt":"2026-01-06T17:18:14","slug":"inflationsrate-im-dezember-sinkt-auf-18-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/698057\/","title":{"rendered":"Inflationsrate im Dezember sinkt auf 1,8 Prozent"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/wochenmarkt-obst-gemuese-100.jpg\" alt=\"Eine Frau steht auf einem Wochenmarkt an einem Stand mit Obst und Gem\u00fcse.\" title=\"Eine Frau steht auf einem Wochenmarkt an einem Stand mit Obst und Gem\u00fcse. | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 06.01.2026 16:01 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Der Preisdruck auf die Menschen in Deutschland l\u00e4sst nach. Im Dezember sank die Inflationsrate auf 1,8 Prozent &#8211; nach 2,3 Prozent im November. Sowohl Einkaufen als auch Tanken und Heizen sind g\u00fcnstiger geworden.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Inflationsrate in Deutschland ist im Dezember \u00fcberraschend stark gefallen. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt heute zu seiner ersten Sch\u00e4tzung mitteilte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Oktober und November lag die Teuerung bei jeweils 2,3 Prozent, nachdem sie im September mit 2,4 Prozent einen Jahresh\u00f6chststand markiert hatte. Von Reuters befragte \u00d6konomen hatten nur einen R\u00fcckgang auf 2,1 Prozent vorhergesagt. Von November auf Dezember stagnierten die Verbraucherpreise.<\/p>\n<p>    Gef\u00fchlte Inflation deutlich h\u00f6her<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Gesamtjahr 2025 zogen die Kosten f\u00fcr die Lebenshaltung um durchschnittlich 2,2 Prozent an. In diesem Tempo sind die Verbraucherpreise bereits 2024 gestiegen. F\u00fcr das neue Jahr prognostiziert das Kieler Institut f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) einen R\u00fcckgang auf 1,8 Prozent. Entlastet werden die Verbraucherinnen und Verbraucher dann etwa durch den Wegfall der Gasumlage und geringere Netzentgelte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach Prognose des ifo-Instituts d\u00fcrfte die Teuerungsrate dagegen bei 2,2 Prozent in diesem Jahr und bei 2,3 Prozent 2027 liegen.\u00a0Je h\u00f6her die Inflationsrate, desto weniger k\u00f6nnen sich die Menschen f\u00fcr ihr Geld leisten. Zwar ist die Preiswelle ausgelaufen, die Deutschland nach dem russischen Angriff auf die Ukraine erfasst hatte. Damals verteuerten sich Energie und Lebensmittel rasant. Das lie\u00df die Inflationsrate hochschnellen auf 6,9 Prozent im Jahresschnitt 2022 und 5,9 Prozent im Jahr 2023.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zwar ist die Inflation mittlerweile ged\u00e4mpft, doch gef\u00fchlt ist sie noch viel h\u00f6her: In einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sch\u00e4tzten die Teilnehmer die Teuerungsrate 2024 auf 15,3 Prozent &#8211; also rund siebenmal h\u00f6her, als sie tats\u00e4chlich war. Immerhin: Durch steigende L\u00f6hne und die ged\u00e4mpfte Teuerung haben viele Menschen wieder mehr Geld in der Tasche. Seit mehr als zwei Jahren wachsen die L\u00f6hne nach Abzug der Inflation.<\/p>\n<p>    Entspannung bei Lebensmitteln und Energie<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das hat aber nicht nur positive Effekte: Im Dezember verteuerten sich Dienstleistungen mit 3,5 Prozent sp\u00fcrbar. Grund daf\u00fcr sind ebenfalls oft gestiegene L\u00f6hne, die Unternehmen an Kundinnen und Kunden weiterreichen. Die Anhebung des Mindestlohnes zum 1. Januar d\u00fcrfte sich ebenfalls auf die Preise auswirken.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Lebensmittelpreise lagen im Dezember um 0,8 Prozent \u00fcber dem Niveau des Vorjahresmonats. Der Wert liegt deutlich unterhalb der allgemeinen Inflationsrate. So ist etwa Butter zuletzt billiger geworden. Allerdings sp\u00fcren die Menschen beim t\u00e4glichen Einkauf, dass die Preise f\u00fcr Nahrungsmittel insgesamt deutlich h\u00f6her sind als vor einigen Jahren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Entspannung gibt es zudem bei den Energiepreisen: Sprit, Strom und Gas waren der Statistik zufolge im Dezember 1,3 Prozent g\u00fcnstiger als ein Jahr zuvor. Von November auf Dezember 2025 blieben die Verbraucherpreise unver\u00e4ndert. Die von \u00d6konomen besonders beachtete Kerninflation ohne die schwankungsanf\u00e4lligen Preise f\u00fcr Nahrungsmittel und Energie sank im Dezember auf 2,4 Prozent. Sie bleibt damit noch leicht erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>    EZB erreicht ihr Ziel<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Der deutliche Inflationsr\u00fcckgang im Dezember 2025 kam nicht \u00fcberraschend und ist tonangebend f\u00fcr 2026. Auch im gesamten Euroraum d\u00fcrfte die Inflation sp\u00fcrbar nachgelassen haben&#8220;, sagte Silke Tober vom IMK-Institut. Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) strebt in der W\u00e4hrungsunion mittelfristig eine Inflation von zwei Prozent an. Die nach europ\u00e4ischen Standards berechnete deutsche Inflationsrate lag im Dezember exakt bei 2,0 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die EZB hat ihren Leitzins von Mitte 2024 bis Mitte 2025 achtmal auf aktuell zwei Prozent gesenkt, weil der Preisdruck insgesamt nachgelassen hat. Die meisten Experten gehen davon aus, dass sie ihren Leitzins in den kommenden Monaten nicht ver\u00e4ndern wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 06.01.2026 16:01 Uhr Der Preisdruck auf die Menschen in Deutschland l\u00e4sst nach. 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