{"id":698343,"date":"2026-01-06T19:51:16","date_gmt":"2026-01-06T19:51:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/698343\/"},"modified":"2026-01-06T19:51:16","modified_gmt":"2026-01-06T19:51:16","slug":"diese-fuenf-junge-frauen-veraendern-die-kulturwelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/698343\/","title":{"rendered":"Diese f\u00fcnf junge Frauen ver\u00e4ndern die Kulturwelt"},"content":{"rendered":"<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Es gibt Momente, in denen Kunst noch im Werdegang ist. Die hier vorgestellten Newcomerinnen geh\u00f6ren einer neuen Generation an und diese betritt nun die B\u00fchne der Kulturszene. Sie sind neugierig, genreoffen und haben einen scharfen Blick f\u00fcr die Themen unserer Zeit, weshalb sie exemplarisch f\u00fcr eine frische Dynamik stehen. Ihre Arbeiten verhandeln Fragen von Herkunft, K\u00f6rper, Erinnerung und Zugeh\u00f6rigkeit und zeigen, wie kraftvoll junge k\u00fcnstlerische Positionen heute gesellschaftliche Debatten mitpr\u00e4gen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Lou Medeot: Eine neue Stimme der jungen luxemburgischen Fotografie<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">von Marc Thill<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">F\u00fcr Lou Medeot war 2025 ein entscheidendes Jahr: Neben einer Gruppenausstellung in Ljubljana wurde die junge Fotografin f\u00fcr die f\u00fcnfte Ausgabe der \u201eYoung Luxembourgish Artists\u201d in der Galerie Ind\u00e9pendance der BIL ausgew\u00e4hlt. Dies ist ein sichtbares Zeichen daf\u00fcr, dass ihre Stimme in der zeitgen\u00f6ssischen Fotografie an Resonanz gewinnt.\u00a0Als K\u00fcnstlerin, die zwischen L\u00e4ndern, Erinnerungen und Bildr\u00e4umen pendelt, behauptet Medeot, geboren 1997 in Luxemburg, ihren Platz in der aufstrebenden jungen Generation. Sie lebt und arbeitet in Amsterdam und Den Haag, wo sie seit 2023 Fotografie an der renommierten Royal Academy of Art (KABK) studiert. Der ungew\u00f6hnliche Weg von einem Bachelor in Physiotherapie hin zur k\u00fcnstlerischen Fotografie hat ihren fotografischen Blick ein wenig gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Fotografin Lou Medeot entwickelte ihre k\u00fcnstlerische Sprache stets weiter.\u00a0Foto: Chris Karaba<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Medeots Arbeiten bewegen sich an den Schnittstellen von Archiv und pers\u00f6nlichem Ged\u00e4chtnis. Sie interessiert sich f\u00fcr jene Momente, in denen Vertrautes br\u00fcchig wird und sich die Suche nach Zugeh\u00f6rigkeit in stillen, k\u00f6rperlich sp\u00fcrbaren Bildern niederschl\u00e4gt. Mit \u201ePaper Town\u201c hat sie eine fotografische Erkundung des Begriffs \u201eZuhause\u201c entwickelt: eines Ortes, der zugleich real und imagin\u00e4r, greifbar und doch verloren sowie dauerhaft und fl\u00fcchtig ist. Ausgehend von ihrer eigenen Erfahrung des Weggehens untersucht sie, wie Erinnerungen R\u00e4ume formen \u2013 und wie die Konstruktion dieser inneren Landschaften ein Zur\u00fcck in die Vergangenheit zugleich herbeisehnt und unm\u00f6glich macht. <\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Im Begleitheft der Ausstellung \u201eYoung Luxembourgish Artists\u201c schreibt Medeot: \u201eDer Ort, an dem ich mich wohlf\u00fchlen werde, wird erst existieren, wenn ich ihn erschaffen habe.\u201c Es ist ein programmatischer Satz, der die Haltung einer K\u00fcnstlerin markiert, die ihre eigene k\u00fcnstlerische Sprache als stetig im Entstehen begriffen sieht. <\/p>\n<p>Shania Kraemer: Luxemburgischer Frauenrap im Emanzipationsmantel<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">von Nora Schloesser<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Frech, provokativ und direkt: Als zuk\u00fcnftige Luxemburger Ikkimel w\u00fcrde Shania Kraemer sich zwar nicht bezeichnen, aber einige Parallelen sind da. \u201eAura\u201c hei\u00dft ihre Deb\u00fctsingle, in der die 26-J\u00e4hrige unter ihrem K\u00fcnstlernamen Shani Baby auf Luxemburgisch rappt und kein Blatt vor den Mund nimmt. Ihr Produzent: kein anderer als der Rapper Turnup Tun, der sie auch dazu ermutigt hat, ihre Musik \u00f6ffentlich zu machen.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Auf Instagram zeigt sich die junge Frau vor der Kamera, f\u00e4hrt mit ihren Rollschuhen \u00fcber das V\u00eblodukt in Esch\/Alzette und rappt dabei. Singen ist f\u00fcr Shania Kraemer nicht neu: Bereits im Teenageralter hat sie Songs anderer K\u00fcnstler nachperformt, sich dabei aufgenommen und diese Videos in den sozialen Medien geteilt. Nun schreibt sie ihre eigenen Texte. Texte, f\u00fcr die sie auf Social Media bereits reichlich Hasskommentare erhalten hat. Vor allem von M\u00e4nnern.<\/p>\n<p>Shania Kraemer z\u00e4hlt zu den wenigen Frauen in der hiesigen Musikbranche, die auf Luxemburgisch rappen.\u00a0Foto: Christophe Olinger<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Inspiration holt sie sich bei weltbekannten Rapperinnen und Rappern. K\u00fcnstlerinnen wie Shirin David, Nicki Minaj und Layla Boe h\u00f6rt sie privat besonders gerne. Shania Kraemer versucht sich in einem m\u00e4nnerdominierten Musikgenre in Luxemburg durchzusetzen und m\u00f6chte Klischees aus dem Rap umkehren. \u201eBei mir wird die Frau nicht sexualisiert\u201c, unterstreicht die Musikerin.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Bisher gab es f\u00fcr sie erst einen Liveauftritt, doch die Rapperin hofft auf mehr. \u00dcber etwas B\u00fchnenerfahrung verf\u00fcgt die 26-J\u00e4hrige dennoch: Schlie\u00dflich hat sie vor einigen Jahren gemodelt und war 2019 beim Wettbewerb \u201eMiss &amp; Mister Grande R\u00e9gion\u201c dabei. \u00dcber das kommende Jahr wird Shania Kramer nach und nach einzelne Songs ver\u00f6ffentlichen. Ihr Ziel sei es zun\u00e4chst einmal, ihre musikalische Richtung, ihren ganz pers\u00f6nlichen Stil zu finden und ihren Namen, Shani Baby, bekannt zu machen.<\/p>\n<p>Lara Grogan: Die <strong>Si<\/strong>nger-Songwriterin erz\u00e4hlt alte Sagen neu<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">von Marc Thill<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">F\u00fcr Lara Grogan nahm der Weg in die Kunst soeben erst seinen Anfang. Die 22-j\u00e4hrige Singer-Songwriterin, die an der Musikhochschule in K\u00f6ln studiert und mit der Musik von Joni Mitchell, Simon &amp; Garfunkel, den Beatles und Carole King aufgewachsen ist, durfte letztes Jahr erstmals im Rocklab in Esch\/Alzette auftreten. Dort gab sie Einblick in ihr neuestes Projekt.  Bislang waren ihre Songs und Texte zutiefst pers\u00f6nlich \u2013 ein Spiegel ihrer eigenen Gedanken, Gef\u00fchle und Erfahrungen. Nun aber hat sie sich ein Thema gesetzt, die Legenden Luxemburgs, und dazu ihre eigenen Lieder komponiert und getextet. <\/p>\n<p>S\u00e4ngerin Lara Grogan wandelt wie selbstverst\u00e4ndlich zwischen verschiedenen Sprachen und Kulturen.\u00a0Foto: Marc Wilwert<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Dass Lara Grogan ihre eigenen Geschichten erz\u00e4hlt, ist kein Zufall. Mit elf Jahren hat sie ihr erstes Lied geschrieben und seitdem immer wieder neue Songs am Klavier improvisiert, Ideen auf dem Handy festgehalten und Fragmente weiterentwickelt. Ihre musikalische Familie und ihre Mehrsprachigkeit haben sie gepr\u00e4gt: Englisch, Russisch, Luxemburgisch, Deutsch, Franz\u00f6sisch \u2013 Grogan bewegt sich ganz selbstverst\u00e4ndlich zwischen verschiedenen Kulturen und Welten.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Ihr erstes Album \u201eThe Sculptor\u201c ist genau das Ergebnis dieser Mischung aus Beobachtungen, Empfindungen und Lebensmomenten. Der Titelsong, inspiriert von Benedict Wells\u2018 Roman \u201eVom Ende der Einsamkeit\u201c, brachte ihr 2023 einen Platz im Halbfinale des UK Songwriting Contest ein. Grogan stand auch regelm\u00e4\u00dfig beim Screaming Fields Song Contest auf der B\u00fchne und hat dort auch schon einige Preise gewonnen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wort.lu\/kultur\/diddl-vinyl-und-polaroids-alt-ist-das-neue-trendy\/102245400.html\" class=\"RelatedTeaser_related-teaser__w3AgI RelatedTeaser_related-teaser--image__GJcRr read-more_withImage__1YJa_\" data-article-id=\"102245400\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>Lesen Sie auch:Diddl, Vinyl und Polaroids \u2013 Alt ist das neue Trendy<\/p>\n<p><\/a>Ma\u00eft\u00e9 Seimetz: Wo Design, Kunst und Architektur verschmelzen<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">von Michael Juchmes<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">\u201eMach doch etwas, auf das du sp\u00e4ter aufbauen kannst, das Sicherheit bietet!\u201c Ma\u00eft\u00e9 Seimetz wird diesen Satz w\u00e4hrend ihrer Schullaufbahn sicherlich mehrfach geh\u00f6rt und auch \u00e4hnliche Gedanken gehegt haben. Die 30-j\u00e4hrige Luxemburgerin, die ihren Stil irgendwo zwischen Design und Kunst verortet, hat daher zun\u00e4chst einen vermeintlich sicheren Weg eingeschlagen, einen \u201elegitimen Weg\u201c, wie sie es selbst nennt. Sie absolvierte ein Studium der Architektur in England, den Masterabschluss der renommierten Bartlett School of Architecture, einer Londoner Universit\u00e4t, hat sie in der Tasche. Eigentlich der perfekte Start f\u00fcr eine Karriere als Architektin \u2026 doch es geht auch anders. <\/p>\n<p>Mai\u0308te\u0301 Seimetz arbeitet nach dem Architekturstudium als K\u00fcnstlerin. Ihre neue Wahlheimat: Paris.\u00a0Foto: Chris Karaba<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Das Studium in England, das experimenteller, freier war als vergleichbare Bildungsg\u00e4nge in Deutschland oder Frankreich, bereitete sie auf das vor, was nach einem kurzen Zwischenstopp in Luxemburg folgen sollte: ein Leben als K\u00fcnstlerin, ein Leben als kreative Gestalterin. Ihr liebstes Werkzeug ist mittlerweile der 3D-Drucker, den sie schon w\u00e4hrend ihrer Ausbildung kennenlernte. Mithilfe dieses wunderlichen Apparats fertigt Ma\u00eft\u00e9 Seimetz Objekte, die einerseits funktional erscheinen, andererseits etwas ausl\u00f6sen sollen: Gef\u00fchle, Reaktionen. Wer die St\u00fchle, Spiegel oder anderen Gegenst\u00e4nde aus ihrer Feder betrachtet \u2013 j\u00fcngst etwa m\u00f6glich bei der f\u00fcnften Ausstellung der Young Luxembourgish Artists \u2013, findet sich in einer anderen Welt wieder. Oder in einer anderen Zeit? Als Inspiration nennt sie den \u201eAlien\u201c-Vater HR Giger, was sich nicht von der Hand weisen l\u00e4sst, au\u00dferdem Science-Fiction im Allgemeinen, auch Mangas. <\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">In ihrer Wahlheimat Paris l\u00e4sst die junge K\u00fcnstlerin ihrer Fantasie freien Lauf, fertigt Gegenst\u00e4nde in kleinen Serien. Dabei sind nicht nur im Hinblick auf Ideen keine Grenzen vorhanden, auch gr\u00f6\u00dfentechnisch ist einiges m\u00f6glich. \u201eWie bei einer Assemblage kann ich einzelne 3D-Elemente zu gro\u00dfen Objekten zusammenf\u00fcgen\u201c, erkl\u00e4rt sie. Hier erkennt man die Architektin in ihr. Stein auf Stein entstehen ihre Werke. \u00dcbrigens aus einem Material mit einem hohen Holzanteil. Das klingt nach Nachhaltigkeit \u2013 auch aus eigenem Interesse: \u201eIch habe f\u00fcr diesen Stoff schon beinahe eine Obsession entwickelt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Alicia Cano: Kreative Passion f\u00fcr den Hip-Hop-Dance<\/strong> <\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">von Daniel Conrad<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Es brach einfach aus ihr heraus: Zwar hatte\u00a0Alicia\u00a0Cano ihren Bachelor in Rechtswissenschaften in der Tasche, aber damit wollte sie sich nicht zufrieden geben. Da ist diese Kreativit\u00e4t, diese Kraft, die sie schon als junges M\u00e4dchen f\u00fcr sich gewonnen hat. Im Alter von f\u00fcnf Jahren hat sie erste Tanzerfahrungen gesammelt \u2013 damals bekam sie Flamenco-Stunden in ihrer Heimat Spanien. Das sei Teil des Lebens dort gewesen; ob in der Familie, der Kultur generell oder im Alltag. Und seither hat sie die Passion f\u00fcr das Tanzen und den kreativen Ausdruck mit dem K\u00f6rper nicht losgelassen. <\/p>\n<p>Die geb\u00fcrtige Spanierin Alicia Cano hat in Luxemburg ihren kreativen Lebensmittelpunkt gefunden.\u00a0Foto: Christophe Olinger<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Sp\u00e4ter entdeckte sie weitere Genres f\u00fcr sich, erst den Jazz-, dann den Hip-Hop-Dance.\u00a0Die Lust am sogenannten Popping, die Selbstbehauptung und der Gemeinschaftsgeist, die im Hip-Hop stecken, sollten Teil ihres Lebens bleiben. Das Tanzen half ihr bei vielen Herausforderungen und in stressigen Momenten, das innere Gleichgewicht zu bewahren. Denn der Start im Gro\u00dfherzogtum, so erinnert sie sich an die tr\u00e4nenreichen Anf\u00e4nge, war alles andere als einfach. \u201eNaiv\u201c, wie sie selbst sagt, sei sie zum Studium nach Luxemburg aufgebrochen. Und das war alles andere als einfach: \u201eMeine erste Woche hier war furchtbar: Ich hatte in beiden Ohren eine Entz\u00fcndung, ich konnte kaum etwas h\u00f6ren. Alles war auf Franz\u00f6sisch \u2013 und das Fachliche musste ich alles erlernen.\u201c\u00a0 <\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Ihre andere kreative Sprache nahm aber neben dem Jura-Studium parallel ebenso immer weiter Raum ein. Und ein Entschluss reifte so lange, bis sie ihn wirklich umsetzte: \u201eIn Barcelona habe ich dann einen Master in Tanz und Choreografie gemacht.\u201c Die Leidenschaft r\u00fcckte aus dem \u201eNebenbei\u201c ins Zentrum ihres Lebens und wurde durch dieses Studium noch st\u00e4rker untermauert. Zeitgen\u00f6ssische Ans\u00e4tze flossen ein. \u201eDoch die Wurzeln im Hip-Hop sind immer noch in meiner Tanzsprache sp\u00fcrbar.\u201c <\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Und heute? Wieder zur\u00fcck im Gro\u00dfherzogtum arbeitet sie zun\u00e4chst auch noch als juristische Angestellte. Doch inzwischen setzt sie ganz auf die Choreografie und das kreative Lehren. \u201eEin gro\u00dfer Teil meiner kreativen Arbeit ist f\u00fcr mich wirklich mit der Verbindung zu Menschen, mit p\u00e4dagogischer und sozialer Arbeit verkn\u00fcpft. Und das ist so wunderbar.\u201c Besonders am Herzen liegt ihr, den k\u00fcnstlerischen Wert von Hip-Hop sichtbar zu machen und die scheinbare Grenze zwischen \u201eelit\u00e4rer\u201c zeitgen\u00f6ssischer Kunst und \u201eblo\u00dfer Unterhaltung\u201c aufzubrechen.\u200b Selbstbewusst stellt sie sich auch als Frau in der sonst eher von M\u00e4nnern dominierten Hip-Hop-Welt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es gibt Momente, in denen Kunst noch im Werdegang ist. 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