{"id":699186,"date":"2026-01-07T03:52:12","date_gmt":"2026-01-07T03:52:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/699186\/"},"modified":"2026-01-07T03:52:12","modified_gmt":"2026-01-07T03:52:12","slug":"nach-brandanschlag-weiter-tausende-ohne-strom-in-berlin-nachrichten-aktuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/699186\/","title":{"rendered":"Nach Brandanschlag weiter Tausende ohne Strom in Berlin | Nachrichten Aktuell"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Bei bitterer K\u00e4lte sind in Berlin rund 25.000 Haushalte den f\u00fcnften Tag in Folge ohne Strom. Zwar kommen die Arbeiten zur Wiederherstellung der Versorgung nach Einsch\u00e4tzung der Beteiligten voran. Die letzten Betroffenen werden jedoch nach Einsch\u00e4tzung des Betreibers Stromnetz Berlin wohl erst am Donnerstagnachmittag wieder am Netz sein.<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"em_text\">Der mutma\u00dflich linksextremistisch motivierten Brandanschlag hat in der Hauptstadt zum bislang l\u00e4ngsten Stromausfall der Nachkriegsgeschichte gef\u00fchrt. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat die Ermittlungen \u00fcbernommen. Aus Sicht der obersten deutschen Strafverfolgungsbeh\u00f6rde besteht der Verdacht auf verfassungsfeindliche Sabotage, Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Brandstiftung und St\u00f6rung \u00f6ffentlicher Betriebe.<\/p>\n<p><a class=\"link-img\" href=\"https:\/\/www.mt.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xSkZrbm5qenlidjRuZ05UTUhWYjVScFNCeFFnb3lKYUdKQXNPVDZWbXlBUzJ4RHM0eHFvT3ZYYkRaWmZaM1gzSU9xOUREN2xVSDR5UlhqaU1ISjgrd2FCc2FqZUZ4eFdOOUpTcHpWYTVsaGhnWGRldVI3UVhNT1RPeVFkZXNSYi8\/260107-0432-urn-newsml-dpa-com-20090101-260107-935-1061265.webp\" data-fancybox=\"images\" data-caption=\"Die BVG stellt an einigen Endhaltestellen, wie hier in Zehlendorf, Busse f\u00fcr den Aufenthalt zur Verf\u00fcgung. - \u00a9 Jens Kalaene\/dpa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n<img decoding=\"async\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/260107-0432-urn-newsml-dpa-com-20090101-260107-935-1061265.webp.webp\" loading=\"lazy\" width=\"1000\" alt=\"Die BVG stellt an einigen Endhaltestellen, wie hier in Zehlendorf, Busse f\u00fcr den Aufenthalt zur Verf\u00fcgung. - \u00a9 Jens Kalaene\/dpa\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Die BVG stellt an einigen Endhaltestellen, wie hier in Zehlendorf, Busse f\u00fcr den Aufenthalt zur Verf\u00fcgung. &#8211; \u00a9 Jens Kalaene\/dpa<\/p>\n<p id=\"absatz5\" class=\"em_text\">In einem Bekennerschreiben hatte eine der linksextremistischen \u00abVulkangruppen\u00bb, die seit 2011 vor allem in Berlin und Brandenburg immer wieder Brandanschl\u00e4ge auf die \u00f6ffentliche Infrastruktur ver\u00fcbt haben sollen, die Tat f\u00fcr sich reklamiert. In der Folge waren am Samstagmorgen im S\u00fcdwesten Berlins zun\u00e4chst 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom.<\/p>\n<p>Hotels und Schwimmb\u00e4der \u00f6ffnen f\u00fcr Betroffene<\/p>\n<p><a class=\"link-img\" href=\"https:\/\/www.mt.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xSkZrbm5qenlidjRuZ05UTUhWYjVScFNCeFFnb3lKYUdKQXNPVDZWbXlBUzJ4RHM0eHFvT3ZYYkRaWmZaM1gzSU9xOUREN2xVSDR5UlhqaU1ISjgrd1Zab0RYbkxxRUlXa0s5K25rMDhIdG9tcWVFOXBiQUFiUVgxNldIOFpleSs\/260107-0432-urn-newsml-dpa-com-20090101-260107-935-1061262.webp\" data-fancybox=\"images\" data-caption=\"Franziska Giffey (SPD), Wirtschaftssenatorin, und Andreas Liepka, Gesch\u00e4ftsleitung Operations Nord, besuchen eine Lidl-Filiale am Teltower Damm. - \u00a9 Jens Kalaene\/dpa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n<img decoding=\"async\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/260107-0432-urn-newsml-dpa-com-20090101-260107-935-1061262.webp.webp\" loading=\"lazy\" width=\"1000\" alt=\"Franziska Giffey (SPD), Wirtschaftssenatorin, und Andreas Liepka, Gesch\u00e4ftsleitung Operations Nord, besuchen eine Lidl-Filiale am Teltower Damm. - \u00a9 Jens Kalaene\/dpa\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Franziska Giffey (SPD), Wirtschaftssenatorin, und Andreas Liepka, Gesch\u00e4ftsleitung Operations Nord, besuchen eine Lidl-Filiale am Teltower Damm. &#8211; \u00a9 Jens Kalaene\/dpa<\/p>\n<p id=\"absatz7\" class=\"em_text\">F\u00fcr die Betroffenen gibt es immer mehr praktische Hilfsangebote: So sollen drei B\u00e4der in dem betroffenen Bereich rund um die Uhr \u00f6ffnen, damit die Menschen kostenlos duschen k\u00f6nnen. Die Berliner Verkehrsbetriebe haben daf\u00fcr Busse bereitgestellt.<\/p>\n<p>&#8222;&gt;\n<\/p>\n<p class=\"head\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p class=\"privacy-main-info-text\">Wir bieten an dieser Stelle weitere externe Informationen zu dem Artikel an. Mit einem Klick k\u00f6nnen Sie sich diese anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.<\/p>\n<p class=\"privacy-info\">Wenn Sie sich externe Inhalte anzeigen lassen, erkl\u00e4ren Sie sich damit einverstanden, dass m\u00f6glicherweise personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.<br \/><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.mt.de\/datenschutz\" rel=\"noopener\"> Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserer Datenschutzerkl\u00e4rung.<\/a><\/p>\n<p id=\"absatz9\" class=\"em_text\">Die Bundeswehr hilft laut Innenverwaltung vor allem bei Transport, Aufbau, Anschluss und Dieselversorgung von Notstromaggregaten. Die Soldaten versorgen die Menschen aber auch vor Ort auch mit warmer Suppe und Tee. In Notquartieren oder anderen Anlaufstellen w\u00e4rmen sich Betroffene auf. Museen, Kinos und der Zoo Berlin \u00abOrte zum Aufw\u00e4rmen und f\u00fcr eine kleine Auszeit\u00bb, wie die Senatskanzlei mitteilte.<\/p>\n<p>Anschlag Thema im Innenausschuss<\/p>\n<p id=\"absatz10\" class=\"em_text\">Seit Sonntag steht f\u00fcr Politik und Beh\u00f6rden fest, dass es sich um einen politisch motivierten Anschlag handelt und Linksextremisten dahinterstehen. Ein bei den Beh\u00f6rden eingegangenes Bekennerschreiben sei authentisch, so die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD). \u00abWir sprechen von einem linksterroristischen Anschlag auf unser Stromnetz, hochkonspirativ vorbereitet und mit erheblicher krimineller Energie ausgef\u00fchrt\u00bb, sagte die SPD-Politikerin nach der \u00dcbernahme der Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft.<\/p>\n<p id=\"absatz11\" class=\"em_text\">Mit den Hintergr\u00fcnden des Anschlags besch\u00e4ftigen sich auch Abgeordnete des Bundestages &#8211; noch vor der ersten Sitzungswoche des Jahres. Wie aus der Gr\u00fcnen-Fraktion verlautete, soll es am Donnerstag f\u00fcr die Obleute der Fraktionen im Innenausschuss sowie einige weitere Ausschussmitglieder eine telefonische Unterrichtung durch das Bundesinnenministerium geben.<\/p>\n<p>CDU-Politiker unzufrieden mit Ermittlungen zu Linksextremismus<\/p>\n<p id=\"absatz12\" class=\"em_text\">Der CDU-Innenpolitiker Alexander Throm sieht Defizite bei Ermittlungen zu linksextremistischen Straftaten in Deutschland. \u00abSp\u00e4testens jetzt ist klar, dass Linksextremismus und Linksterrorismus nicht mehr verharmlost werden d\u00fcrfen, wie dies vielfach noch im links-gr\u00fcnen Milieu der Fall ist\u00bb, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf den Brandanschlag auf die Stromversorgung im S\u00fcdwesten von Berlin. \u00abDas hat auch dazu gef\u00fchrt, dass die Ermittlungen gegen diese Gruppen in den letzten Jahren vernachl\u00e4ssigt wurden.\u00bb<\/p>\n<p>Berlin setzt auf st\u00e4rkere Video\u00fcberwachung<\/p>\n<p id=\"absatz13\" class=\"em_text\">Der Berliner Senat will k\u00fcnftig neuralgische Punkte st\u00e4rker per Video \u00fcberwachen, wie die f\u00fcr Energie zust\u00e4ndige Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey ank\u00fcndigte. Aktuell verlaufe ein Prozent des 35.000 Kilometer umfassenden Berliner Stromnetzes \u00fcberirdisch, erl\u00e4uterte die SPD-Politikerin. Drei Viertel dieser Leitungen wiederum w\u00fcrden bereits mit Kameras \u00fcberwacht, in der Regel auf privaten Grundst\u00fccken, etwa des Netzbetreibers Stromnetz.<\/p>\n<p id=\"absatz14\" class=\"em_text\">Der Spitzenkandidat der Berliner SPD, Steffen Krach, mahnte weitere praktische Hilfe an f\u00fcr Betroffene. \u00abSobald der Strom flie\u00dft, werden die Menschen in ihren Wohnungen und H\u00e4usern, genauso wie die Betriebe und Unternehmen, mit weiteren Herausforderungen konfrontiert sein\u00bb, meinte Krach. \u00abDeshalb wird es darauf ankommen, eine Informations- und Beratungsstruktur anzubieten und einen Notfallfonds vorzubereiten, damit die Menschen mit den Folgekosten des Anschlags nicht allein gelassen werden.\u00bb<\/p>\n<p> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei bitterer K\u00e4lte sind in Berlin rund 25.000 Haushalte den f\u00fcnften Tag in Folge ohne Strom. 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