{"id":699461,"date":"2026-01-07T06:43:10","date_gmt":"2026-01-07T06:43:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/699461\/"},"modified":"2026-01-07T06:43:10","modified_gmt":"2026-01-07T06:43:10","slug":"elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg-da-muss-mal-was-passieren-sagte-peter-tschentscher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/699461\/","title":{"rendered":"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: &#8222;Da muss mal was passieren&#8220;, sagte Peter Tschentscher"},"content":{"rendered":"<p>        Liebe Leserin, lieber Leser,        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">vor Jahren habe<br \/>\nich dem damaligen Chef des Umweltbundesamts <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/jochen-flasbarth\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jochen Flasbarth<\/a> eine Wette<br \/>\nangeboten. Es ging um die deutschen Klimaziele f\u00fcr 2020; das Land werde sie<br \/>\nweit verfehlen, habe ich behauptet. Die Wette h\u00e4tte ich verloren, h\u00e4tte<br \/>\nFlasbarth sie angenommen, und das sollte mich in meinen Urteilen vorsichtiger<br \/>\nwerden lassen. Offenbar neige ich dazu, die Folgen eines gem\u00e4chlichen,<br \/>\nunspektakul\u00e4ren Fortschritts zu untersch\u00e4tzen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Um einen solchen<br \/>\nFortschritt geht es gerade. Gestern hat der Senat eine Zwischenbilanz seiner<br \/>\nKlimapolitik vorgestellt. Der Hamburger Klimaplan sieht bis 2030 einen um 70<br \/>\nProzent verringerten Treibhausgasaussto\u00df vor, gemessen am Stand von 1990. Dem<br \/>\nneuen Bericht zufolge ist der Stadtstaat auf gutem Weg, dieses Ziel zu<br \/>\nerreichen. Probleme s\u00e4hen sie am ehesten im Stra\u00dfenverkehr, sagte das<br \/>\nRegierungsduo Tschentscher und Fegebank bei der Vorstellung des Papiers. Das<br \/>\nliege am schleppenden Fortschritt der Elektromobilisierung, mithin au\u00dferhalb<br \/>\nder eigenen Zust\u00e4ndigkeit.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ich bin auch<br \/>\ndiesmal skeptisch, aber, siehe oben.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Gegen\u00fcber 1990<br \/>\nstie\u00df <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> 2023 ungef\u00e4hr 43 Prozent weniger Treibhausgase aus. Das ist ein<br \/>\nbescheidener R\u00fcckgang, gemessen am bundesdeutschen Durchschnitt, was auch mit<br \/>\ndem hiesigen Bev\u00f6lkerungswachstum und den vielen Industriebetrieben zu tun<br \/>\nhaben d\u00fcrfte. Aber es ist unbestreitbar ein erheblicher Fortschritt, der zudem<br \/>\neinem recht stetigen Trend folgt.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Allerdings liegen<br \/>\nEinw\u00e4nde nahe. Das f\u00e4ngt mit den veralteten Daten an: Zahlen von anno 2023,<br \/>\nvorgestellt Anfang 2026? Das Umweltbundesamt hat vor gut einem halben Jahr den<br \/>\ndeutschen Treibhausgasaussto\u00df von 2024 bekannt gegeben. Es bedurfte eines<br \/>\nVolksentscheids, damit Hamburg sich demn\u00e4chst auf aktuellere Angaben st\u00fctzen<br \/>\nkann. Im kommenden Sommer muss der Stadtstaat eine Sch\u00e4tzbilanz der<br \/>\nTreibhausgasentwicklung f\u00fcr das vergangene Jahr vorlegen, das haben die B\u00fcrger<br \/>\ndurchgesetzt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein weiteres<br \/>\nProblem ist der schleppende Fortschritt bei den privaten Heizungen. Hier tut<br \/>\nsich kaum mehr als im Stra\u00dfenverkehr. Darauf angesprochen sagte der Erste<br \/>\nB\u00fcrgermeister <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/peter-tschentscher\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Peter Tschentscher<\/a>: &#8222;Da muss mal was passieren&#8220;, und dass der<br \/>\ntechnische Fortschritt bei der Entwicklung effizienter W\u00e4rmepumpen ihn<br \/>\nzuversichtlich stimme. Halten wir fest: Da muss mal was passieren.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zudem, das sprach<br \/>\nTschentscher selbst an: Ein deutlich \u00fcberproportionaler Anteil der vermiedenen<br \/>\nTreibhausgase wurde in der Industrie eingespart. Das ist, jedenfalls teilweise,<br \/>\nkein Fortschritt, sondern Folge der Krise. Wenn sich die Produktion von Kupfer<br \/>\noder Aluminium ins Ausland verlagert, n\u00fctzt das dem Klima nicht.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Und schlie\u00dflich<br \/>\nwei\u00df man dank bundesweit ermittelter Daten bereits, wie sich der<br \/>\nTreibhausgasaussto\u00df 2024 entwickelt hat. Tendenz: Das Tempo des Fortschritts<br \/>\nsinkt. In einigen Wochen werden die 2024er-Zahlen auch f\u00fcr Hamburg bekannt<br \/>\ngegeben, wir halten Sie auf dem Laufenden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Haben Sie einen<br \/>\nsch\u00f6nen Tag!\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ihr Frank Drieschner<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen,<br \/>\nwissen Sie etwas, wor\u00fcber wir berichten sollten? Schreiben Sie uns eine E-Mail<br \/>\nan <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2026-01\/mailto:hamburg@zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hamburg@zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>                        WAS HEUTE WICHTIG IST            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Axel Heimken\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Umwelt- und Energiesenatorin Katharina<br \/>\nFegebank (Gr\u00fcne) sieht <strong>Hamburg besser als Berlin gesch\u00fctzt vor Anschl\u00e4gen auf<br \/>\ndie Energieinfrastruktur<\/strong>. Das Netz von Deutschlands zweitgr\u00f6\u00dfter Stadt sei<br \/>\nengmaschiger und habe nur einige wenige gro\u00dfe Knotenpunkte, sagte Fegebank mit<br \/>\nBlick auf den Anschlag auf das Berliner Stromnetz. &#8222;Das hei\u00dft, im Ernstfall<br \/>\nhaben wir verschiedene alternative Wege, schnell wieder den Stromkreislauf<br \/>\nherzustellen.&#8220; In Berlin waren am Dienstag noch immer rund 25.000 Haushalte und<br \/>\n1.200 Gesch\u00e4fte ohne Strom.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Um die Gr\u00fcnderszene an<br \/>\nHamburgs Hochschulen zu st\u00e4rken, fordert die CDU-B\u00fcrgerschaftsfraktion die<br \/>\n<strong>Einrichtung eines hochschul\u00fcbergreifenden Instituts als &#8222;Start-up-Motor&#8220;<\/strong>.<br \/>\n&#8222;Zwischen 2020 und 2024 entstanden an allen staatlichen Hochschulen zusammen<br \/>\nnur 121 Start-ups. F\u00fcr einen Wissenschafts- und Innovationsstandort ist das ein<br \/>\nalarmierendes Signal&#8220;, sagte die Wissenschaftsexpertin der Fraktion, Anna von<br \/>\nTreuenfels-Frowein. Das Hamburg Institute for Venture &amp; Entrepreneurship<br \/>\n(HIVE) soll mit einem oder mehreren Lehrst\u00fchlen unternehmerische Kompetenzen<br \/>\nst\u00e4rken und den Wissenstransfer aus der Forschung in die Praxis f\u00f6rdern, hei\u00dft<br \/>\nes in einem Antrag f\u00fcr die B\u00fcrgerschaftssitzung in der kommenden Woche.\n<\/p>\n<p>                        Nachricht des Tages            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Marcus Brandt\/\u200bpicture alliance\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Stadt Hamburg und die<br \/>\nSchweizer Reederei MSC machen den n\u00e4chsten Schritt, um bei der Hamburger Hafen<br \/>\nund Logistik AG (HHLA) das alleinige Sagen zu erhalten. Am Montagabend teilten<br \/>\nsie mit, dass sie die verbliebenen Kleinaktion\u00e4re aus dem Unternehmen dr\u00e4ngen<br \/>\nund abfinden wollen. Dieses &#8222;Squeeze-out&#8220; wollen sie bei der Hauptversammlung<br \/>\nder HHLA am 11. Juni beschlie\u00dfen. Rechtlich ist das Herausdr\u00e4ngen der Akion\u00e4re<br \/>\nm\u00f6glich, weil Stadt und MSC jetzt mehr als 95 Prozent der Anteile halten. Dabei<br \/>\nlegt ein externer Gutachter den Wert der Barabfindung fest, Aktion\u00e4re m\u00fcssen<br \/>\ndiese annehmen. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Eigner die HHLA danach von<br \/>\nder B\u00f6rse nehmen, doch das Ganze k\u00f6nnte noch dauern. Einzelne Aktion\u00e4re haben<br \/>\nangek\u00fcndigt, sich gegen das Herausdr\u00e4ngen per Klage zu wehren. Die HHLA ist<br \/>\nDeutschlands gr\u00f6\u00dfter Hafenkonzern, sie betreibt drei der vier<br \/>\nContainerterminals in Hamburg und eine europaweite G\u00fcterbahn-Tochter namens<br \/>\nMetrans.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der rot-gr\u00fcne Senat hatte<br \/>\n2023 angek\u00fcndigt, knapp die H\u00e4lfte der HHLA an die Reederei MSC aus der Schweiz<br \/>\nzu verkaufen, um den lange vor sich hin d\u00fcmpelnden Hafen zu beleben. K\u00fcnftig<br \/>\nwill Hamburg 51 Prozent der Anteile halten und MSC 49 Prozent. MSC ist die<br \/>\ngr\u00f6\u00dfte Reederei der Welt, und gegen den Einstieg gab es Widerstand aus der<br \/>\nBelegschaft, von der Gewerkschaft ver.di und aus den Fraktionen von <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/cdu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CDU<\/a> und<br \/>\nLinken in der Hamburgischen B\u00fcrgerschaft. Die CDU hatte die HHLA einst selbst<br \/>\nan die B\u00f6rse gebracht. Beim B\u00f6rsengang Ende 2007 kostete die Aktie 53 Euro,<br \/>\nnach einem kurzen Aufstieg fiel der Kurs dauerhaft weit unter den Wert. Am<br \/>\nMontagabend kostete die Aktie 21,30 Euro.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Kristina L\u00e4sker\n<\/p>\n<p>        In aller K\u00fcrze        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>\u2022<\/strong> Angesichts der<br \/>\nheftigen Schneef\u00e4lle hat die Verkehrsbeh\u00f6rde <strong>das Verbot von Streusalz auf<br \/>\nGehwegen und Nebenfl\u00e4chen bis zum 21. Januar aufgehoben<\/strong>. &#8222;Wir wollen, dass<br \/>\nalle sicher durch die Stadt kommen&#8220;, sagte Verkehrssenator Anjes Tjarks (Gr\u00fcne)<br \/>\n<strong>\u2022<\/strong> Die Einrichtungen des <strong>Winternotprogramms f\u00fcr Obdachlose sind<br \/>\nderzeit zu 90 Prozent ausgelastet<\/strong>. Wegen der Minusgrade seien die<br \/>\n\u00d6ffnungszeiten der \u00dcbernachtungsst\u00e4tten angepasst worden: von 15 Uhr am<br \/>\nNachmittag bis 11 Uhr am folgenden Vormittag, teilte die Sozialbeh\u00f6rde mit\n<\/p>\n<p>        THEMA DES TAGES            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Tom Weller\/\u200bpicture alliance\/\u200bdpa<\/p>\n<p>        Schnelle Nachbesetzung? Muss gar nicht sein        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Stefan<br \/>\nKuntz f\u00fchrte den HSV zur\u00fcck in die Bundesliga. Nun h\u00f6rt er \u00fcberraschend auf \u2013<br \/>\nund der Klub reagiert erstaunlich gelassen. Was steckt dahinter? Das fragt<br \/>\nZEIT-Autor Daniel Jovanov; lesen Sie hier einen Auszug aus seinem Artikel.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Man kann eine Nachricht<br \/>\nklein machen, indem man sie klein formuliert. Genau das tut der Hamburger SV<br \/>\neinen Tag nach Neujahr, als er den Abschied von <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/stefan-kuntz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stefan Kuntz<\/a> <a href=\"https:\/\/www.hsv.de\/news\/hsv-und-stefan-kuntz-einigen-sich-auf-vertragsaufloesung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bekannt gibt<\/a>. Ein paar n\u00fcchterne S\u00e4tze, ein<br \/>\nDank, der Aufstieg wird erw\u00e4hnt, fast beil\u00e4ufig. Kein Pathos, keine gro\u00dfe<br \/>\nVerabschiedung. Dabei geht mit Kuntz nicht irgendwer. Er ist der Mann, der den <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-05\/fussball-hamburg-hamburger-sv-aufstieg-st-pauli-klassenerhalt?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HSV zur\u00fcck in die Bundesliga (Z+)<\/a> gef\u00fchrt hat,<br \/>\nder nach f\u00fcnf vergeblichen Anl\u00e4ufen unter dem fr\u00fcheren Sportvorstand Jonas<br \/>\nBoldt einen Neuanfang verk\u00f6rperte. Warum also, das fragen sich gerade viele,<br \/>\nist der Abschied dann so seltsam k\u00fchl?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Als Stefan Kuntz im Mai<br \/>\n2024 als Sportvorstand antrat, war das eine gro\u00dfe Sache. Kuntz war lange selbst<br \/>\nSpieler, 1996 wurde er Europameister, er trainierte viele Jahre die<br \/>\nU21-Nationalmannschaft und war Vorstandsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern.<br \/>\nEr ist bekannt f\u00fcr seine freundliche, charismatische Art, fast immer hat er ein<br \/>\nL\u00e4cheln im Gesicht und ist sich f\u00fcr keinen Spa\u00df zu schade. Der 63-J\u00e4hrige<br \/>\nsollte dem HSV sportliche Kompetenz, Erfahrung und vor allem ein Gesicht geben.<br \/>\nMan setzte gro\u00dfe Hoffnung in ihn. &#8222;Wenn ich irgendwann gehe, will ich im<br \/>\nSpiegel zu mir sagen k\u00f6nnen: Ich habe jeden Stein umgedreht&#8220;, wurde Kuntz in<br \/>\nder <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/dokus\/always-hamburg-102\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HSV-Doku Always<br \/>\nHamburg<\/a> des ZDF zitiert.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Kuntz kam in einer Phase, in der der Verein<br \/>\nzunehmend zu zweifeln begann, ob die R\u00fcckkehr in die Bundesliga \u00fcberhaupt noch<br \/>\ngelingen w\u00fcrde. Sein Auftrag war klar \u2013 und am Ende lieferte er das, woran<br \/>\nseine Vorg\u00e4nger gescheitert waren: Im Mai 2025 stieg der HSV nach sieben Jahren<br \/>\nin der 2. Liga wieder in die Erste Fu\u00dfballbundesliga auf. Das gelang, weil<br \/>\nKuntz auf die richtigen Leute setzte. Allerdings nicht immer aus voller<br \/>\n\u00dcberzeugung: Nach der Freistellung von Trainer Steffen Baumgart im November<br \/>\n2024 hat Kuntz sich mal einige Absagen geholt \u2013 wie vom SC Paderborn, der<br \/>\nseinen Coach Lukas Kwasniok mitten in der Saison nicht f\u00fcr eine Million Euro<br \/>\nAbl\u00f6se gehen lassen wollte \u2013, mal fand er im Aufsichtsrat keine Unterst\u00fctzer,<br \/>\nwie bei seinem ehemaligen Mitspieler Bruno Labbadia, den er als Trainer<br \/>\nverpflichten wollte. Als dann der Interimstrainer und vormalige Co-Trainer<br \/>\nMerlin Polzin gute Ergebnisse holte und sich die Stimmung rund um den Klub<br \/>\ndrehte, ging Kuntz mit dem damals 34-J\u00e4hrigen ins volle Risiko. Und der Plan<br \/>\nging auf.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Warum trotz der sofortigen Trennung wohl kein Zeitdruck<br \/>\nzur Nachbesetzung gesehen wird, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2026-01\/hamburger-sv-stefan-kuntz-sportvorstand-profisport-fussball-bundesliga?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lesen Sie weiter in der ungek\u00fcrzten Fassung auf zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>        DER SATZ            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Lawrence Krowdeed\/\u200bunsplash.com<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Mit diesem Text muss ich etwas loswerden, das gesundheitsethisch<br \/>\nsicherlich nicht korrekt ist, aber: Bitte, bitte, h\u00f6rt nicht alle auf zu<br \/>\ntrinken! Sonst werden die n\u00e4chsten Monate, die wettertechnisch eh nicht die<br \/>\ngr\u00f6\u00dfte Freude versprechen, noch trister.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Seit 42<br \/>\nJahren trinkt ZEITmagazin-Chefredakteur Kilian Trotier keinen Alkohol. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/zeit-magazin\/leben\/2025-12\/dry-january-alkoholpause-nuechternheit-partys-feiern?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Warum er trotzdem skeptisch auf den Dry January blickt<\/a>\n<\/p>\n<p>        DARAUF K\u00d6NNEN SIE SICH FREUEN        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In der Reihe &#8222;elbw\u00e4rts&#8220;<br \/>\nsteht am kommenden Samstag Georg Philipp Telemanns <a href=\"https:\/\/telemann-hamburg.de\/veranstaltungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Burlesque<\/a> auf dem Programm. Die Texte sind<br \/>\ndoppelb\u00f6dig, und auch wenn der Witz und Humor im 18. Jahrhundert anders war: Es<br \/>\ndarf gelacht werden. Es musizieren: S\u00f6nke Tams-Freier (Bass), Simone Eckert<br \/>\n(Viola da gamba), Anke Dennert (Cembalo) und Ulrich Wedemeier (Laute).\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Burlesque&#8220;, 10.1., 19 Uhr; Lichtwarksaal,<br \/>\nNeanderstra\u00dfe 22; Karten an der Abendkasse oder per Mail unter <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2026-01\/mailto:hamburger-ratsmusik@t-online.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hamburger-ratsmusik@t-online.de<\/a>\n<\/p>\n<p>        MEINE STADT            <\/p>\n<p>                            \u00bbEin Euro f\u00fcr f\u00fcnf Minuten\u2026\u00ab &#8211; Winter in der Stadt der Kaufleute             \u00a9\u00a0Oskar Piegsa<\/p>\n<p>        HAMBURGER SCHNACK        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Zugf\u00fchrer in<br \/>\nder S1 in Richtung Poppenb\u00fcttel: &#8222;Sie m\u00fcssen nicht immer nur die ersten zwei<br \/>\nT\u00fcren benutzen. Der Zug hat viel mehr T\u00fcren, und die sind alle bezahlt.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Geh\u00f6rt von<br \/>\nBarbara Bruss\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das war die Elbvertiefung, der t\u00e4gliche<br \/>\nHamburg-Newsletter der ZEIT. Wenn Sie m\u00f6chten, dass er t\u00e4glich um 6 Uhr in<br \/>\nIhrem Postfach landet, k\u00f6nnen Sie ihn <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/elbvertiefung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<br \/>\nkostenlos abonnieren<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liebe Leserin, lieber Leser, vor Jahren habe ich dem damaligen Chef des Umweltbundesamts Jochen Flasbarth eine Wette angeboten.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":699462,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[296,72037,29,2016,61522,30,692,5538,161546,13407,10501,9143,2021],"class_list":{"0":"post-699461","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-berlin","9":"tag-bundesumweltamt","10":"tag-deutschland","11":"tag-elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg","12":"tag-frank-drieschner","13":"tag-germany","14":"tag-hamburg","15":"tag-hhla","16":"tag-jochen-flasbarth","17":"tag-katharina-fegebank","18":"tag-peter-tschentscher","19":"tag-stefan-kuntz","20":"tag-zeit"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115852463484881417","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/699461","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=699461"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/699461\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/699462"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=699461"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=699461"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=699461"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}