{"id":700138,"date":"2026-01-07T13:15:09","date_gmt":"2026-01-07T13:15:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/700138\/"},"modified":"2026-01-07T13:15:09","modified_gmt":"2026-01-07T13:15:09","slug":"tu-dresden-bekommt-leistungsstarken-ki-rechner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/700138\/","title":{"rendered":"TU Dresden bekommt leistungsstarken KI-Rechner"},"content":{"rendered":"<p>K\u00fcnstliche Intelligenz steckt l\u00e4ngst in unseren Smartphones, \u00fcbersetzt Texte und erkennt Gesichter auf Fotos. Doch hinter diesen allt\u00e4glichen Anwendungen stecken riesige Rechenmaschinen, die monatelang lernen m\u00fcssen. An der Technischen Universit\u00e4t Dresden entsteht nun ein solcher Supercomputer. &#8222;Deneb&#8220; hei\u00dft das neue System, das ab Ende 2026 forschen soll.<\/p>\n<p>Das Zentrum f\u00fcr Informationsdienste und Hochleistungsrechnen der TU Dresden plant die Installation des neuen Rechners. Er soll vor allem die wachsenden Anforderungen der Forschung an maschinelles Lernen erf\u00fcllen. Damit st\u00e4rkt die TU Dresden ihre Rolle als Nationales Zentrum f\u00fcr Hochleistungsrechnen. Die Firma Bull GmbH baut das System auf. Die Kosten liegen bei rund 9,4 Millionen Euro. Das Geld kommt vom Bund, vom Freistaat Sachsen und vom KI-Kompetenzzentrum ScaDS.AI Dresden\/Leipzig.<\/p>\n<p>184 Spezialprozessoren f\u00fcr k\u00fcnstliche Intelligenz<\/p>\n<p>Deneb basiert auf modernster Technik von NVIDIA. Das Herzst\u00fcck bilden 46 Rechenknoten mit insgesamt 184 Grafikprozessoren der neuesten Generation. Diese Chips sind speziell f\u00fcr KI-Anwendungen entwickelt. Sie k\u00f6nnen besonders gut die Berechnungen durchf\u00fchren, die k\u00fcnstliche Intelligenz zum Lernen braucht.<\/p>\n<p>Ein schnelles Netzwerk verbindet alle Rechenknoten miteinander. So k\u00f6nnen sie gemeinsam an gro\u00dfen KI-Modellen arbeiten. Dazu kommt ein riesiger Speicher mit zwei Petabyte Kapazit\u00e4t. Das entspricht etwa zwei Millionen Gigabyte. Eine Besonderheit: Deneb nutzt erstmals an der TU Dresden Prozessoren mit Arm-Technologie. Diese arbeiten besonders energieeffizient.<\/p>\n<p>Rechenw\u00e4rme heizt Dresdner Geb\u00e4ude<\/p>\n<p>Das Zentrum f\u00fcr Informationsdienste und Hochleistungsrechnen achtet bei seinen Supercomputern auf Nachhaltigkeit. Deneb wird zu 97 Prozent mit Wasser gek\u00fchlt. Die dabei entstehende W\u00e4rme geht nicht verloren. Sie heizt Geb\u00e4ude in der Umgebung und flie\u00dft ins Fernw\u00e4rmenetz. Schon die beiden Vorg\u00e4ngersysteme &#8222;Capella&#8220; und &#8222;Barnard&#8220; arbeiten nach diesem Prinzip.<\/p>\n<p>Die Forscherinnen und Forscher untersuchen au\u00dferdem, wie sich Supercomputer noch effizienter betreiben lassen. Deneb dient dabei selbst als Forschungsobjekt. Die Erkenntnisse helfen, k\u00fcnftige Rechenzentren nachhaltiger zu gestalten. So wird der neue Supercomputer nicht nur ein Werkzeug f\u00fcr KI-Forschung, sondern auch ein Baustein f\u00fcr umweltfreundlichere Computertechnik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz steckt l\u00e4ngst in unseren Smartphones, \u00fcbersetzt Texte und erkennt Gesichter auf Fotos. 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