{"id":700167,"date":"2026-01-07T13:31:12","date_gmt":"2026-01-07T13:31:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/700167\/"},"modified":"2026-01-07T13:31:12","modified_gmt":"2026-01-07T13:31:12","slug":"segensbotschafter-aus-dem-erzbistum-koeln-im-bundeskanzleramt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/700167\/","title":{"rendered":"Segensbotschafter aus dem Erzbistum K\u00f6ln im Bundeskanzleramt"},"content":{"rendered":"<p>Minister Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramts, hie\u00df am Dienstagnachmittag in Vertretung von Bundeskanzler Friedrich Merz die Sternsingerinnen und Sternsinger in Berlin willkommen und fand viele lobende Worte f\u00fcr die engagierten Kinder und Jugendlichen. &#8222;Ganz herzlichen Dank daf\u00fcr, dass Ihr diesen Dienst tut f\u00fcr andere Kinder auf der Welt und nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die Menschen in Euren Pfarreien, die sich freuen, wenn um den \u00a0Dreik\u00f6nigstag die Sternsinger vorbei kommen und die H\u00e4user segnen.&#8220; Der Bundeskanzler war wegen eines wichtigen politischen Termins in Paris kurzfristig verhindert, lie\u00df von seinem Vertreter aber \u00a0wertsch\u00e4tzende Gr\u00fc\u00dfe ausrichten.\u00a0<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Engagement der K\u00f6niginnen und K\u00f6nige<\/p>\n<p>Minister Frei, der &#8222;acht oder neun Jahre selber Sternsinger&#8220; in seiner Jugend war, machte gleich mehrfach in seiner Ansprache deutlich, wie sehr er das Engagement der vielen K\u00f6niginnen und K\u00f6nige sch\u00e4tzt, die sich an der Aktion Dreik\u00f6nigssingen beteiligen. 108 von ihnen waren aus allen Himmelsrichtungen nach Berlin gekommen und mit gl\u00e4nzenden Kronen und gro\u00dfen Sternen ins Bundeskanzleramt eingezogen. Mit dabei, eine wichtige Botschaft: &#8222;Schule statt Fabrik \u2013 Sternsingen gegen Kinderarbeit&#8220; hei\u00dft das Motto der aktuellen Aktion Dreik\u00f6nigssingen. \u00dcberall in Deutschland machen die Sternsingerinnen und Sternsinger in diesen Tagen auf ihrem Weg zu den Menschen deutlich, wie wichtig es weltweit f\u00fcr M\u00e4dchen und Jungen ist, dass sie zur Schule gehen k\u00f6nnen statt arbeiten zu m\u00fcssen. &#8222;Bildung und die Chance, lernen zu d\u00fcrfen, ist die Voraussetzung, dass man dann wirklich ein selbstbestimmtes Leben f\u00fchren kann&#8220;, machte Kanzleramtsminister Thorsten Frei deutlich. Das Engagement der Sternsingerinnen und Sternsinger sei wichtig, um genau dies immer wieder ins Bewusstsein zu bringen. &#8222;Ihr seid damit auch ein Vorbild f\u00fcr viele Gleichaltrige. Und Ihr seid auch ein Vorbild f\u00fcr viele Erwachsene, weil Ihr selber etwas tut und auf die Probleme in der Welt hinweist.&#8220;<\/p>\n<p>\u00a0<br \/>&#8222;Kinderrechte brauchen politische Unterst\u00fctzung&#8220;<\/p>\n<p>Im Namen der bundesweiten Aktionstr\u00e4ger bedankte sich Daniela Hottenbacher, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), bei Minister Thorsten Frei f\u00fcr die Einladung und warb im Sinne der Kinder in aller Welt um die Unterst\u00fctzung aus der Politik: &#8222;Kinderrechte brauchen politische Unterst\u00fctzung. Sie brauchen klare Entscheidungen in der Entwicklungszusammenarbeit, ein konsequentes Vorgehen gegen Kinderarbeit entlang globaler Lieferketten und das klare Bekenntnis zu Deutschlands internationaler Verantwortung. Wir bitten Sie daher, sich daf\u00fcr einzusetzen, dass Kinder weltweit gesch\u00fctzt werden, dass sie lernen k\u00f6nnen, statt zu arbeiten, dass Gewalt gegen sie benannt und verhindert wird, und dass Kinder, die besonders gef\u00e4hrdet sind, gezielt gest\u00e4rkt werden. Im Namen des BDKJ, des Kindermissionswerks und aller jungen Menschen, die in den kommenden Tagen unterwegs sind, danke ich Ihnen sehr herzlich f\u00fcr Ihre Zeit und Ihre Unterst\u00fctzung.&#8220; Daniela Hottenbacher hatte die Sternsingerinnen und Sternsinger gemeinsam mit Pfarrer Dirk Bingener, Pr\u00e4sident des Kindermissionswerks \u201aDie Sternsinger\u2018, ins Bundeskanzleramt begleitet.<\/p>\n<p>Kinder geh\u00f6ren in die Schule, nicht in die Fabrik<\/p>\n<p>An einer Schultafel stellten die Sternsingerinnen und Sternsinger Liuba (16), Marie (12), Rebecca (11) und Sebastian (9) aus der Pfarrei St. Medardus in L\u00fcdenscheid (Bistum Essen) das diesj\u00e4hrige Aktionsthema vor. Am Beispiel von Tazim und Nour, zwei ehemals arbeitende Kinder aus Bangladesch, machten die Sternsingerinnen und Sternsinger deutlich: &#8222;Ein Ausweg aus der Kinderarbeit ist die \u00a0Schule. Denn wenn Kinder zur Schule gehen, k\u00f6nnen sie sp\u00e4ter einen guten Beruf erlernen, um ihre Familie zu ern\u00e4hren. Und dann k\u00f6nnen irgendwann auch ihre Kinder zur Schule gehen.\u201c Abschlie\u00dfend \u00fcberreichten die vier Kinder aus L\u00fcdenscheid Minister Thorsten Frei ein symboltr\u00e4chtiges Geschenk \u2013 eine kleine Schultafel mit einer wichtigen Botschaft: &#8222;Kinderrechte sind Chefsache!&#8220;<\/p>\n<p>Sternsinger aus Fulda tragen den Segen vor<\/p>\n<p>Die Sternsingerinnen Klara (13), Marie (13), Amelie (13) und Alisha (14) aus der Pfarrei Schmerzhafte Mutter Gottes in Aufenau (Bistum Fulda) trugen den Segen der Sternsingerinnen und Sternsinger vor. Klara durfte mit ihrer Sammeldose die pers\u00f6nliche Spende von Minister Thorsten Frei entgegennehmen, mit der er ein Sternsinger-Hilfsprojekt f\u00fcr arbeitende Kinder in Bangladesch unterst\u00fctzt. Alisha schrieb zum Abschluss den Segen &#8222;20 * C + M + B + 26 \u2013 Christus mansionem benedicat \u2013 Christus segne dieses Haus im Jahr 2026&#8220; im Kanzleramt an.<br \/>\u00a0<br \/>Seit 1984 bringen die Sternsingerinnen und Sternsinger jedes Jahr ihren Segen ins Bundeskanzleramt. Jeweils vier K\u00f6niginnen und K\u00f6nige aus allen 27 Bist\u00fcmern repr\u00e4sentieren dabei alle Kinder und Jugendlichen, die sich bundesweit an der Aktion beteiligen.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Minister Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramts, hie\u00df am Dienstagnachmittag in Vertretung von Bundeskanzler Friedrich Merz die Sternsingerinnen und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":700168,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[29,30,1420,8447,1209],"class_list":{"0":"post-700167","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-koeln","11":"tag-nachrichten-news-aktuelles-erzbistum-koeln","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115854067972512506","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/700167","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=700167"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/700167\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/700168"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=700167"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=700167"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=700167"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}