{"id":700487,"date":"2026-01-07T16:25:19","date_gmt":"2026-01-07T16:25:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/700487\/"},"modified":"2026-01-07T16:25:19","modified_gmt":"2026-01-07T16:25:19","slug":"das-timber-pioneer-ueberschreitet-die-hochhausgrenze-fuer-holzbauten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/700487\/","title":{"rendered":"Das Timber Pioneer \u00fcberschreitet die Hochhausgrenze f\u00fcr Holzbauten"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fnp.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fnp.de\/frankfurt\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_frankfurt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankfurt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 07.01.2026, 06:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fnp.de\/autor\/soeren-kemnade-w1edgb6v3.html\" title=\"Zur Autorenseite von S&#xF6;ren Kemnade\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" kemnade=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">S\u00f6ren Kemnade<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/40987327-timber-pioneer-2G7a.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"792\" width=\"1408\" alt=\"Timber Pioneer\"\/>Das B\u00fcrogeb\u00e4ude Timber Pioneer ist das erste Frankfurter Hochhaus in Holzhybridbauweise. \u00a9\u00a0Sven Hasselbach Fotografie<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Mit 37 Metern H\u00f6he durchbricht das Timber Pioneer die st\u00e4dtische Richtlinie. Vorgefertigte Elemente machten den Bau zum Lego-Bausatz.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Zwischen Glasfassaden und Betonbauten wirkt das Timber Pioneer im Europaviertel auf den ersten Blick zur\u00fcckhaltend. Mit 37 Metern H\u00f6he bleibt das Geb\u00e4ude deutlich unter den Dimensionen klassischer Frankfurter Hochh\u00e4user. Dennoch nimmt es eine Sonderrolle ein: Das B\u00fcrohaus an der Europa-Allee ist Frankfurts erstes Holzhybrid-Hochhaus und \u00fcberschreitet damit die in der Stadt geltende Hochhausrichtlinie von 22 Metern f\u00fcr Holzbauten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/40987333-timer-pioneer-3Ufe.jpg\" loading=\"lazy\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Timer Pioneer\"\/>Das B\u00fcrogeb\u00e4ude Timber Pioneer ist das erste Frankfurter Hochhaus in Holzhybridbauweise. \u00a9\u00a0Sven Hasselbach Fotografie<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Tragende St\u00fctzen, Decken und wesentliche Konstruktionselemente bestehen aus Holz. Insgesamt wurden rund 1800 Kubikmeter FSC-zertifizierte Fichte verbaut. \u201eAlles, was Sie im Geb\u00e4ude holztechnisch sehen, ist tragend\u201c, sagt Steffen Barkholtz, kaufm\u00e4nnischer Projektverantwortlicher beim Entwickler UBM Development. Auch architektonische Details folgen diesem Ansatz. Die markante Treppe im Foyer ist aus Vollholz gefertigt und von der Decke abgeh\u00e4ngt. Stahl sei bewusst vermieden worden. \u201eWir haben hier keinen Stahl, den wir irgendwie verpacken oder betonen. Wenn wir Holz bauen, dann bauen wir auch mit Holz\u201c, erkl\u00e4rt Barkholtz.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Urspr\u00fcnglich war f\u00fcr das Grundst\u00fcck ein Hotel vorgesehen. Das Projekt lag bereits in Planung, als die Corona-Pandemie 2020 zu einem vollst\u00e4ndigen Baustopp f\u00fchrte. In der Folge wurde das Vorhaben neu konzipiert. Statt Hotel entstand ein B\u00fcrogeb\u00e4ude, umgesetzt im Joint Venture mit der Paulus Immobiliengruppe. Parallel \u00e4nderte UBM seine Unternehmensstrategie grundlegend. \u201eBis dahin waren wir stark auf Hotels spezialisiert\u201c, sagt Barkholtz. In der Pandemie habe man den Fokus neu ausgerichtet \u2013 auf nachhaltige, ressourcenschonende Projekte.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Entscheidung f\u00fcr den Holzhybridbau fiel fr\u00fch in der Neuplanung. Technisch anspruchsvoll war vor allem die Abstimmung zwischen den beteiligten Gewerken. \u201eDas gr\u00f6\u00dfte Risiko war, dass man einen Holzbauer und einen klassischen Rohbauer zusammenbringen musste\u201c, sagt Barkholtz. Unterschiedliche Toleranzen, Materialeigenschaften und Witterungseinfl\u00fcsse h\u00e4tten pr\u00e4zise Koordination erfordert. Gebaut wurde daher in hohem Ma\u00df vorgefertigt. Die Holzelemente kamen industriell aufbereitet auf die Baustelle, versehen mit QR-Codes zur exakten Positionierung. \u201eTats\u00e4chlich war es fast wie ein Lego-Bausatz\u201c, beschreibt Barkholtz den Prozess.<\/p>\n<p>Fast wie ein Lego-Bausatz<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Der Vorteil zeigte sich vor allem im Zeitplan. Nachdem Anfang 2022 die Decke \u00fcber dem Erdgeschoss fertiggestellt war, dauerte der eigentliche Hochbau nur wenige Monate. Noch vor Jahresende war die Geb\u00e4udeh\u00fclle geschlossen. Der Bau verlagerte sich damit teilweise von der Baustelle in die Werkhalle \u2013 mit k\u00fcrzeren Bauzeiten und weniger Transporten.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Auch im Betrieb unterscheidet sich das Geb\u00e4ude von konventionellen B\u00fcroh\u00e4usern. Holz bleibt in vielen Bereichen sichtbar, zus\u00e4tzliche Akustikma\u00dfnahmen mussten kaum eingesetzt werden. \u201eEs ist wesentlich ruhiger, alles wirkt ged\u00e4mpfter\u201c, sagt Barkholtz. Holz nehme Feuchtigkeit auf und gebe sie wieder ab, was das Raumklima beeinflusse. \u201eDie Luft ist eine ganz andere\u201c, erkl\u00e4rt Barkholtz. Das zeige sich auch im Arbeitsalltag.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Der Brandschutz plante der Projektentwickler in enger Abstimmung mit den Beh\u00f6rden. Sichtbare Holzfl\u00e4chen seien m\u00f6glich gewesen, an sensiblen Stellen der Rettungswege jedoch durch andere Materialien erg\u00e4nzt oder ersetzt. \u201eWo es nicht anders ging, haben wir anderes Material verbaut\u201c, sagt Barkholtz. F\u00fcr Nutzer sei das kaum zu erkennen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/40987338-steffen-barkholtz-1gfe.jpg\" loading=\"lazy\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Steffen Barkholtz\"\/>Steffen Barkholtz \u00a9\u00a0privat<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Als Ankermieter ist Universal Investment mit rund 9600 Quadratmetern eingezogen. Weitere Fl\u00e4chen nutzt das Bauunternehmen Porr. Im Erdgeschoss befinden sich ein Fitnessstudio und ein Discounter. Noch sind rund 3600 Quadratmeter B\u00fcrofl\u00e4che verf\u00fcgbar. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Barkholtz sieht das Projekt eingebettet in eine Serie \u00e4hnlicher Vorhaben: Weitere Geb\u00e4ude unter dem Namen \u201eTimber\u201c sind in Planung oder bereits im Bau \u2013 unter anderem in Mainz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Frankfurt Stand: 07.01.2026, 06:00 Uhr Von: S\u00f6ren Kemnade DruckenTeilen Das B\u00fcrogeb\u00e4ude Timber Pioneer ist das erste Frankfurter&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":700488,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,30,1794,215],"class_list":{"0":"post-700487","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-kunst-und-design","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115854752098226588","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/700487","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=700487"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/700487\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/700488"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=700487"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=700487"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=700487"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}